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Archive for the ‘Wetter – oder was’ Category

Der Wetterbericht wusste es schon lange, auf dem Wetterradar konnte man es eindrucksvoll beobachten – eine steile Wetterfront mit Gewittern, Starkwind, ggf. Hagel, kam über England auf uns zu.

Also schnell vorher nochmal radeln.

Lange war die Front bereits im Westen zu sehen. Sie kam aber nur langsam auf uns zu – Hauptzugrichtung war nicht Ost, sondern Nord.

Weidenröschen mit massenhaft angesetzten Samen.

Auch die Vogelbeeren tragen reichlich.

Als ich zurück bin, Blick auf`s Wetterradar – das dauert noch mit der Wetterfront.

Derweil guckt sich ein Amselweibchen unseren Rasenschnittmulch unter den Büschen an – hervorragender Liegeplatz in der Sonne?

Ja, und ob! – Amselweibchen breit, lässt von Sonnenhitze Milben und andere Parasiten ausbacken.

Fast dachte ich, da kommt nix mehr. Aber dann, statt Unwetter nach ein Bisschen Platz- schöner Landregen.

Windig war`s anfangs schon: Küchenfenster nass.

Regenschlag im Doppelpack – der mit Mückenschutz bespannte Teil des Küchenfensters.

Immerhin hat der Regen die Mühlenau (fast, wie man hier im Block über Suche feststellen kann, mein „Hausgewässer“) kurzzeitig 25 cm ansteigen lassen – man gerade, dass der Mittelwasserabfluss erreicht war. Vergleich mit Bad Bramstedter Bächen (auch hier im Blog, z.B. Ohlau und Osterau) zeigt, dass dort offenbar kein wesentlicher Niederschlag runterkam.

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Üblicher Weise gebe ich keine Extra-Leseempfehlungen, verlinke sie gegebenenfalls in einem Beitrag.

Dieses Büchlein aber finde ich so interessant, dass ich seinen Hinleitungstext von PAN-Germany direkt widergebe:

Neu: Ausflug in die Agrarlandschaft – Was wir sehen – und was wir sehen könnten

Cover Ausflug in die AgrarlandschaftRund die Hälfte der Fläche Deutschlands wird als Agrarland genutzt. Mit etwas Hintergrundwissen, wie es in diesem Büchlein kurz und knapp präsentiert wird, kann das Wandern, Radeln, Zug- oder Autofahren durch die Agrarlandschaft zu einer spannenden Beobachtungstour hinter den Kulissen der industriellen Landwirtschaft und zu einer lebhaften Vorstellung von einer nachhaltigen Landwirtschaft werden.
Dieses Büchlein beschreibt nicht nur, was wir in der Agrarlandschaft „sehen“, sondern auch, was wir „nicht sehen“ sowie, was wir „sehen könnten“, wenn die Landwirtschaft klimaneutral, ökologisch verträglich sowie auch für die Landwirt*innen ökonomisch einträglich wäre.
Begeben Sie sich mit dieser kleinen Lektüre mit ihren vielen Fotos und erläuternden Abbildungen auf einen Ausflug in die Agrarlandschaft. Ganz nebenbei schärfen Sie dabei Ihren Blick für aktuelle und kommende Debatten über die Zukunft der Landwirtschaft in Zeiten des Klimawandels und des  dramatischen Artenverlusts.

PAN Germany, 2019, DIN A5, 60 Seiten

Inhaltsverzeichnis (pdf-Datei)

Klick auf den obigen Link PAN-Germany führt Interessierte zu den Bezugsbedingungen. Es handelt sich meines Erachtens um ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis.

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Im vorigen Beitrag wurde der erstplatzierte Kies gezeigt. Das zweite und dritte Drittel der auf den Bauernhof gelieferten Lkw-Ladung folgt hier.

Noch stehen etliche Pappeln an der Ekholter Au.

Dicht neben einer wird Ladung 2 ins Ufer geschüttet. Am linken Ufer ist der Wurzelteller eines Sturzbaums zu sehen. Die Pappeln werden in absehbarer Zeit vom Gewässerrand verschwinden.

Auch hier das vergängliche Steinstaub-Licht-und-Schattenspiel.

Schnell ist auch dieser Kies platziert.

Blick bachab aus der Otter-Perspektive.

Blick bachauf – großflächig liegen Holz und Steine auf der Gewässersohle trocken.

Fernblick auf Kiesposition 1, Sturzbaum im Hintergrund. Da der den Abfluss stört, wird er demnächst gesägt.

Fast im Handumdrehen ist auch Ladung 3 vor Ort, letzte Kiesel rutschen vom Wagen.

Fertig.

Das Gespann verlässt den Tatort. Ich schliesse das Tor.

Angesichts der Begeisterung aller Beteiligter bin ich sicher, wir sehen uns hier wieder. Schülerinnen und Schüler der Unterelbeschulen werden – wenn denn mal Wasser über den Kies fliesst – das „danach“ beproben. Erstmal ist, obwohl der Kies ja vorhanden ist, angesichts des Niedrigwassers das „davor“ noch untersuchungsfähig.

Ich wähle die Abfahrt über die Linden-bestandene Straße Altenmühlen – sehr angenehm bei sonnigem Sommerwetter.

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Nachdem ab 2017 begonnen wurde, Bäche auf Moräne im Pinnau-Einzugsgebiet des Kreises Pinneberg wieder mit ihrem charakteristischen Kiesgrund zu versehen, ist nun Ende Juni 2019 mit der Ekholter Au ein erster Bach des Krückau-Einzugsgebiets hinzugekommen. (Bäche aus dem Kreis Segeberg wie Ohlau und Osterau finden sich über Suche ebenfalls hier im Blog.)

Wenn man sich nach und nach die Ortsgrenzen über Abfrage der Gemeinden im Internet anzeigen lässt, ist zu ahnen, wie selbst kleine Bäche als Grenzbäche in der Vergangenheit bis heute wirk(t)en.

Wir werden auf einem Grundstück beginnen, das zu Kölln-Reisiek gehört. (Das Wappen zeigt, dass offenbar früher der Reiher gut Fisch aus einem Fliessgewässer holen konnte. – Dem Tier kann geholfen werden!) – Gleich nebenan sind Bullenkuhlen, Bevern, Stein(!)furt, Seeth-Ekholt Gewässeranlieger – ich belasse es mal bei dieser Nahaufnahme. Wir erkennen, wir befinden uns quasi im Grenzland. – So ein Fliessgewässer aber stellt aufgrund seiner Eigenart und Struktur sowie mit seinen Lebensgemeinschaften übergeordnete Anforderungen im gesamten Einzugsgebiet.

Interesse aus den Unterelbeschulen und Kontakte über den Heimatbund führten zur Vereinbarung zwischen Grundeigentümer NABU Elmshorn und Nachbarn, ein erstes Experiment zum Kennenlernen der Vorgehensweise und Auswirkungen anzugehen. Die Edmund Siemers-Stiftung finanziert den Kies, der das Grundstück bewirtschaftende Landwirt bringt ihn bei fachlicher Begleitung in den Uferrand ein. Der Wasserverband Krückau sowie die Wasserbehörde beim Kreis Pinneberg stimmten dieser, als ökologische Verbesserung im Rahmen der Gewässerunterhaltung gesehenen Aktion ebenfalls zu. Es konnte also losgehen.

Weite Strecken der Ekholter Au liegen baumlos der Sonneneinstrahlung ausgesetzt (vgl. Satelliten-Aufnahmen im Netz) – Handlungsbedarf allgemein, vor allem aber auch im Zusammenhang mit dem Klimawandel.

Von Natur aus begleitet lichter Auwald unsere Bäche und kleinen Flüsse. So werden die quellnahen Fliessgewässer in ihrer Charakteristik und mit ihren Lebensgemeinschaften als sommerkühle (!) Gewässer erhalten. Mindestens beidseitig, Allee-artig, müsste an solchen Strecken wieder das Wachstum standorttypischer Bäume (Schwarzerle, Esche, Flatterulme, Baumweiden) ermöglicht werden.

Unser Aktionsgrundstück liegt unmittelbar bachauf des Fotos, glücklicherweise licht beschattet.

Ein Lkw Kies ist auf dem Bauernhof auf fester Unterlage geschüttet – vorgesehen für 3 Punkte. Da kommt der erste Ladewagen.

Ein Gutes hat die extreme Trockenheit: Auf ansonsten sehr schwierigem Gelände kann jetzt, einfach rückwärts fahrend, direkt in die Uferkante geschüttet werden.

Los geht`s.

Der Schüttwinkel baut sich auf.

So soll es sein. Wir tun nicht nur etwas für das Gewässer und seine Bewohner, sondern auch für das Umfeld, z.B. durstige Tiere, die das Wasser wieder erreichen können. Auch hineingefallene oder den Bach querende Tiere, die bislang an übertiefem Bach und beidseitig übersteilem Ufer auf ganzer Länge stehen, finden im „Kies im Schüttwinkel“ gute Möglichkeiten. Gern werden unsere Schüttungen als Wildwechsel genutzt.

Licht und Schatten, sichtbar gemacht durch Feinstaub – Ähnliches ist bereits vom Ende des vorigen Blog-Beitrags bekannt.

Hier sind sogar in Erosionsstrecke Teile des aus Moräne frei präparierten vor-Ort-Kieses zu erahnen.

Uferschutz und Strömungslenkung bei allen Wasserführungen – wir verzichten erstmal auf das glatte Einbinden bachauf und bachab, um örtliche Erfahrungen zu sammeln.

Stackreste zeigen das frühere Ufer, lassen erahnen, welche Baggerkosten anderswo für Unsummen erodierten Materials ausgegeben werden mussten.

Die erste Schüttung ist fertig.

Der Ladewagen ist unterwegs zum Hof, um das zweite Drittel Kies für die zweite Schüttstelle zu holen.

Währenddessen informieren sich dazugekommene Nachbarn beim Wasserverbandsvorsitzenden und mir, was wir denn da so treiben. Es deutet sich im Geschehen schon an, dass dieses „Experiment“ bereits jetzt in die Phase „Das ist ja interessant. Sowas können wir doch intensiver und auch anderswo machen!“ gekommen ist.

Die zweite und dritte Kies-Positionierung wir im nächsten Beitrag beschrieben.

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Am Ende des Beitrags „Bullenhitze“ meinte ich noch, uns fiele etwas ein …

Dabei war uns – lange vor der Hitze 2019 – schon etwas eingefallen, das wir normalerweise unterlassen hätten. Eine Berlin-Reise, Ende Juni.

Gut angekommen – danke, Bahn!

Und wieder prima untergebracht, mit Blick „Über den Dächern von Berlin“.

Nur dass das, erprobt in Frühjahr und Herbst, wie aus vielen Berlin-Berichten hier im Blog ersichtlich, angesichts Sommerwetters „etwas speziell“ war.

Aber wir hatten einen guten Grund und liessen uns nicht beirren. Da Eric Burdon bei seiner Abschieds-Tour Hamburg links liegenlässt, zog es uns also ins Tempodrom, Berlin.

Das war gut gedacht – und auch zu 100 % Genuss durchlebt. – Natürlich blieb für die Familie und das Wohlergehen Zeit genug.

Nicht nur bei der Hinfahrt, auch bei der Rückfahrt sprudelt die Alsterfontäne in der Sommersonne.

Der Schienenersatzverkehr im Bereich Altona (angesichts früher Reiseplanung auch noch nicht absehbar) erwischte uns bei der Rückfahrt, wurde sehr gut abgewickelt. – Man muss halt nur seine Starthaltestelle finden. „Blaue Füsse“, die irgendwo ohne „oben“ sichtbare Erläuterung Richtung und Ziel ändern, bringen Verwirrung. Jede Menge Lotsen, die auf Frage nur den halben Satz sagen, ohne auf folgende Abbiegungen hinzuweisen, lassen den verwirrten, wenn auch überzeugten ÖPNV-Nutzer Lösungs-Alternativen suchen …

Aber, es hat ja geklappt.

Wieso steht nun in der Überschrift „Kölln-Reisiek“?

Das lag am AB, auf dem die Nachricht zu hören war „Der Kies ist da.“. So wurde spontan für den Folgetag der Einbau eines Probe-Lkw Kies in die Ekholter Au, Krückau-Einzugsgebiet, Kölln-Reisiek, verabredet.

Abgetaucht in lichten Schatten der Baum-Galerie an der Ekholter Au, querab Altenmühlen, lässt es sich gut aushalten.

Zu dem Licht-und-Schatten-Foto fällt mir der alte Satz aus dienstlichen Asbest-Zeiten ein: „Nur kein` Staub aufwirbeln!!!“.

Mehr zum Warum und Wie folgt im nächsten Beitrag.

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Am Besten hält man sich im Schatten auf, Wasser nicht vergessen.

Eine andere Variante wäre „an de Waterkant“.

Bei Tidehochwasser dicht an der Wasserkante – Rinderherde aussendeichs,Familienhaltung.

Und bei Bullenhitze folgt die schlaue Leitkuh mit der ganzen Bagage dem Wasser – rauf auf`s Watt bei Ebbe.

Ja, und wie bekannt, liegt man da prima.

Uns fällt bestimmt auch was Geeignetes ein.

 

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Im Rahmen der Kreisumwelttage 2019, Kreis Pinneberg, war eine Schulklasse an der Mühlenau aktiv, vgl. voriger Bericht.

Die durch die Lenkbuhnen angeregte Strömung sieht gut aus.

Die Schulklasse ist mit dem Harken der Lenkbuhnen gut zurecht gekommen, die verdiente Pause geht ihrem Ende entgegen.

Ich gehe auf eine ältere Lenkbuhne, um Tierchenfang vorzubereiten. Zwei Stockentenweibchen verlassen den Kies, schwimmen ein Stück weg.

Sieb an Besenstiel und große, weisse Schale(n) – mehr braucht es nicht.

Fehlen nur noch die Tierchen.

Beprobt werden im Stillbereich liegende Blätter und Holzreste, …

… aus der Sohlfläche der bewegte Sand, …

…, der nach Auswaschen Feinkies im Sieb hinterlässt. Sieh an! Aber auch jede Menge zu Feinkies zermahlene Backsteinreste sind zu finden.

Eine junge Wasserassel – komisch, dass nur so wenige davon im Stillwasserbereich zu finden sind.

Im „fetten“ Feinsediment sitzen auch Rote Zuckmückenlarven.

Schlammröhrenwürmer besiedeln ebenfalls den Stillwasserbereich, …

… weisse Zuckmückenlarven kommen Richtung Bachmitte, wo etwas Strömung herrscht, hinzu.

So richtig viel ist das ja nicht. Was ist mit dem Kies – angesichts der (wieder einmal) langanhaltenden Niedrigwassersituation und nicht überströmten Lenknasen steht Gewässerorganismen nur entlang eines schmalen Saums überhaupt Lebensraum zur Verfügung.

Eintagsfliegenlarve und (unscharf) junger Bachflohkrebs.

Eine dunkle Eintagsfliegenlarve – sie wird bald das Wasser verlassen, um letzte Häutungen Richtung vermehrungsfähiges Insekt zu bewältigen.

Jaaaa, …, und das war`s.  ? ! ?

Zu hohe Wassertemperatur? (fehlender) Sauerstoff? Schadstoffdurchgang bei jüngeren Gewittern?

Während ich andere ältere Lenkbuhnen anwandere, um zu gucken, ob es dort anders aussieht, kommt mir ein Satzfetzen in den Sinn, den ich einmal bei einer Zugfahrt aufschnappte „Öss synn de Bretterdohren – viel ze viele Bretterdohren …“. Damals blieb mir das Gesagte länger im Sinn, bis ich über „English: Predators“ wusste, was gemeint war.

Ein Teil des ökologischen Geschehens – Produzenten, Konsumenten, Destruenten – und wenn man bei den „Verbrauchern“ die sekundären und tertiären betrachtet, ist man also bei den Prädatoren gelandet (den Beutegreifern, Räubern).

Da fällt mir auch aus alter Zeit, Wandse im Hamburger Bezirk Wandsbek ein, dass wir dort bei guter Wasserqualität, keinen erkennbaren Problemen, Stellen hatten, an denen die ansonsten massenhaften und altersgestaffelten Bachflohkrebse schlicht fehlten. Mit den Eintags- und anderen -fliegenlarven war es auch nicht weit her. Dort hielten wir „angefütterte“ Entenmassen, die im wahrsten Sinn des Wortes jeden Stein umdrehten, für die Ursache fehlenden Gewässerlebens.

Ich suche weiter … – und werde fündig.

Uuaaahhh, ein Alien guckt, bewaffnet, über meinen Siebrand!

In klein – und in riesigen Massen, quasi eine Invasions-Front von der Elbe her – hatten wir diese Tierchen im Vorjahr auf einer Fahrrad-Exkursion erlebt (Bericht vom 15. Juli 2018). Die scheinen es sich in der Mühlenau gut gehen zu lassen.

Manchmal muss man bei Horror die Perspektive wechseln. Gar nix los – eine leere, untere Panzerhälfte einer Wollhandkrabbe.

Offen bleibt, ob das den Rest eines gefressenen Tiers oder eines erfolgreichen Panzerwechsels und Weiterwachsens des früheren Eigentümers darstellt.

Die Schülerinnen und Schüler sowie ihre Lehrerinnen jedenfalls hatten eine Menge Ooohs und Aaahs für meinen Fund übrig. – Inzwischen hatten Findige in der Gruppe aber auch „großen Erfolg“.

Heil, aber tot erscheinende Wollhandkrabbe, unbeweglich.

Hinten war das Tier geöffnet. War es bei der Häutung gestorben, oder …

… sahen wir es in Schockstarre, oder schlicht voll beschäftigt mit dem harten Job des Panzerwechsels? Weiter keine Bewegung …

Dann, später, klappte das Teil auf, der „Butterkrebs“ wurde sichtbar.

So nahmen wir an, dass es sich um ein schwer beschäftigtes Tier bei seiner Häutung handelt und entliessen es an eine geschützte Stelle in der Mühlenau (Feinschmecker wie Aal, Graureiher, Fischotter freuen sich über eine solche Delikatesse, wenn der Krebs nicht schnell genug ein sicheres Versteck erreicht).

Und dann wurde, in ausgezeichneter Beschreibung der Beobachtung, noch ein junger Steigaal gesehen. Kürzlich hatte ich das Erlebnis (ohne Foto) in Aarhus an einer Bachmündung, mitgeteilt im Beitrag vom 12. Juni 2019. – Es gibt sie also auch hier noch, wenngleich in verschwindender Anzahl. Die jungen Entdeckerinnen waren ordentlich stolz für das Lob, genau hingesehen zu haben.

Fragen über Fragen – da können künftig jede Menge Projektaufgaben betreffend der oben geäusserten Vermutungen, wo all die Gewässerlebewelt geblieben ist, erforscht und die Ergebnisse beschrieben werden.

Die Zeit vergeht, wir schliessen ab.

Foto-Shooting an der Lenkbuhne. – Ich, bachab entfernt, schüttele mich angesichts des Niedrigwassers, das die erheblichen Uferverluste der Vergangenheit (und teures Baggern weiter bachab) sichtbar macht. Wo die alten Stackpfähle ragen, befand sich ehemals Land.

Letztes Kiesschütten, Feinarbeit an der Lenknase.

Und noch einmal kommt Begeisterung auf. Gegenüber auf der Baustelle wurde die offene Erosionsrinne durch einen Damm verschlossen. Ein Rohr sichert den Ablauf von Land her kommenden Sickerwassers.

Später werden dann Damm und Rohr durch wasserbaulich gesicherten offenen Zu- und Abfluss zum Hochwasserstauraum ersetzt werden – vorbildliche Gestaltung heutiger B-Plangebiete. Besten Dank für schnelle Problemlösung!

Ein letzter Blick auf neu erzeugte Turbulenz.

Und schon verlässt die Schulklasse den Ort des Geschehens – Richtung Schule, Wochenende.

Die Mühlenau dankt herzlich für tatkräftigen Einsatz!

Kurze Zeit später folge ich ihnen Richtung Auto. Beim Verlassen der bachnahen Vegetation mit ihrem kühlenden Halbschatten erwartet mich versiegelter Stadtraum.

„Fridays for Future“, Klima, Klimawandel, Anpassung – unter anderem durch Landschaftskühlung (Grün, der Baum, die Bäume, der Wald …) – Zeit, etwas zu tun.

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