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Archive for the ‘westlich HH’ Category

Sommeranfang – während auf den Weiden Vieh grast, sind auf vielen Mähwiesen allerlei Arbeiten in Gang.

Wiesenlandschaft in der Marsch. Mädesüß blüht im baumlosen Sauerbek, der Abfluss weitgehend Pflanzen-beengt. Die Wiesen zeigen sich in unterschiedlichen Zuständen.

Mancherorts steht das Gras noch großflächig.

Andernorts ist frisch gemäht.

Auf den Weiden, hier zwischen Marschgraben und altem Sommerdeich, käuen Rinder wieder.

Familienhaltung bunter Rinder.

Deichpfleger Schaf hat etliche Flächen fertig, bearbeitet jetzt andere.

Mutter und Lamm sind gut zu unterscheiden. Sorgt sich Mutter ohne Wolle um die / vor der „Schafskälte“, hat sie sie schon überstanden? Das Lamm jedenfalls trägt einen dicken Pelz.

Manch Pferdewiese lässt erkennen, warum Grundbesitzer nicht unbedingt an Pferdehalter verpachten möchten. Selektives Grasen lässt unerwünschte Pflanzen überhand nehmen.

Auf den Mähwiesen herrscht Hochbetrieb, ständig wechselt das Bild.

Glück mit dem Wetter – nach Wenden und gutem Trocknen wartet das Gras (Heu) geschwadet auf Weiteres.

Die Heuballenpresse sammelt Material.

Und wieder ist ein Pressballen fertig.

Im Überblick – fast wie LandArt by Heupressballen.

Anderes Produkt – LandArt by Gras-Silorundballen.

Die Gras-Silorundballen werden zusammengestellt.

Stare suchen eifrig und finden allerhand Nahrung.

Manche Ladung steht zum Abtransport ins Langzeitlager bereit.

In größerer Distanz stellen sich auch Möwen und Graureiher ein.

Vielerorts erscheint die Fläche fast bis unter die Grasnarbe gemäht – Nachteil der immer intensiveren Flächennutzung.

Da patroulliert der Graureiher die Grenzzone ab.

Wohl dem, der sein Grasprodukt im Trockenen hat – morgen soll es gewittern und ordentlich regnen.

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Über den Start der Lebensraumverbesserung an der Mühlenau, Bönningstedt, in Kooperation mit dem Wasserverband Mühlenau und mit Zustimmung der Unteren Wasserbehörde, Kreis Pinneberg, ist hier im Blog am 20. Februar berichtet worden. Damals waren wir von Wetter- und Bodenverhältnissen gestoppt worden. Nun, mit Kettenbagger und trockeneren Verhältnissen ging es an den Abschluss dieser Maßnahme im Pinnau-Elbe-Einzugsgebiet.

Los geht`s.

Beidseitig von einer Sohlgleite, die vor Jahren einen Absturz ersetzte, wird Kies abgelegt. Den kann die Mühlenau bei höherer Wasserführung mitnehmen und an geeigneter Stelle positionieren.

Nach getaner Arbeit wird die ehemalige Kieslagerfläche glatt hinterlassen.

Position 3 ist fertig.

Der Bagger ist bereits auf dem Weg zu Position 4.

Das Spiel wiederholt sich.

Es geht nichts über geeignetes Gerät und Personal, das weiss um das Warum und Wie!

Position 4 fertig.

Auf zu Position 5, am weitesten bachab in der heutigen Arbeitsstrecke.

Von bachab unter der AKN-Brücke durchgeguckt – Position 5 ist in Arbeit.

Hier abwärts der Bahnbrücke ist ein schicker, junger Erlenbewuchs durch Sukzession entstanden – jede Menge Bäumchen, falls anderswo ortsnahes Pflanzmaterial gewünscht wäre.

… rechtes Bachufer …

… linkes Bachufer …

Direkt oberhalb der Brücke fliesst mit gutem Gefälle ein kleiner Bach zu.

Leider bietet die Mündung keinen guten Einstieg für Wanderwillige aus der Mühlenau – unsere spontan gewählte Position 5 a.

Position 5 a: Anschluss zwischen Bach und Mühlenau gelungen.

Dasselbe in der Draufsicht.

Pos. 5, ehemalige Kieslagerstelle sauber hinterlassen.

Auf dem Weg bachauf zum letzten, oben liegenden Kieshaufen wird entschieden, einen Einstau und im Querschnitt liegendes Totholz sicherheitshalber zu entnehmen.

Immer wieder erstaunlich, hier im Erosionsbereich abwärts des Einstaus, welch Steinmaterial und -menge in einer Moräne vorhanden sein kann.

Thema durch.

… noch nicht ganz. Es musste tief in den Kolk gefasst werden. Etwas Sediment kam mit aufs Ufer – da bewegt sich was.

Wir sammeln gut 30 (Bach-?)Neunaugen-Querder ab und setzen sie in ihren Lebensraum zurück.

Vorbei … auch an Position 3.

Letzter Punkt, Position 7, ganz oben.

Blick abwärts von der Überfahrt: Überbreite, Sand, kaputtes Ufer, kranke Erlen auf den Stock gesetzt.

Oberhalb der Überfahrt – beidseitige Bekiesung in Arbeit.

Unterhalb ebenfalls, wie gehabt.

Blick durch die Überfahrt aufwärts – fertig.

Oberhalb der Überfahrt: noch mit der Gartenharke die Sohle etwas bekiesen …

Schmale Stelle im oberen Anstrom bekiest.

Sieht gut aus. Mal abwarten, wer ab wann dieses dreidimensionale Lebensraumangebot annimmt.

Blick abwärts, fertig.

Feierabend – der Bagger wird aufgeladen. Alle Beteiligten fahren zufrieden davon.

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Im Beitrag vom 14. April habe ich von der Entwicklung der besonderen Flora in der Hetlinger Marsch berichtet. Heute präsentiert sich die Situation fortgeschritten. Demnächst wird eine Menge Ansässiger und Anreisender erwartet.

Wie bei eigentlich Allem kommt es auch bei Schachbrettblumen auf die Perspektive an.

Ja, es hat sich gelohnt, noch einmal hierher zu kommen.

Die Blüte ist gut voran geschritten.

Na dann – viel Spaß auf dem Schachblumenfest am Sonntag.

 

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Die Sonne lacht, rauf auf`s Rad! Wir sind zwar nicht aus Zucker, aber zwingend nass werden wollen wir nicht. Also wird die Tour-Länge spontan entschieden.

Wasser-Erlebnisbereich Wedeler Autal – immer wieder verlängerte Tour brachte uns weiter, als beim Start vorgesehen.

Leider mangelt es dem Wassererlebnis an Kieseln, die Kinder – plupp, plupp – in die Wedeler Au werfen könnten. Mal sehen, ob eine angeboten Ladung Kies akzeptabel ist. Zur Zeit scheint es: auf keinen Fall. Eine große Menge „Fallschutzsand“ solle aufgefüllt werden. Davon, dass Fallschutzsand / -kies dem Gewässer, der Verbesserung seiner Dynamik oder dem Wassererlebnis diente, habe ich jedenfalls bisher noch nie etwas gehört. Man lernt nie aus.

Oha, heftiger Wind und geschlossene Regenfront von vorn – Start des Rückwegs.

Nicht mehr weit vom trauten Heim – aber auch nicht mehr weit bis zum Start des Regensturms.

Geschafft. Das Wetter gucken wir uns weiter von drinnen an.

Die 3-Generationen-Ostereiersuche fand selbstverständlich auch statt – erfolgreich.

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Vielleicht habe ich ja nicht die richtige Eiche gesehen – „meine“ blühen dieses Jahr noch nicht.

Eschenblüten, typische, schwarze Blattknospen.

Noch einmal im Detail – so ist der Stand im kleinen Auwald an der Elbe zwischen der Mündung Wedeler Au und Yachthafen.

Bald blüht auch die heimische Traubenkirsche Prunus padus – schon voll in Weiss an geschützten Stellen.

 

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Das Jahr schreitet voran. Auch wenn gerade Polarluft unsere Tagesmaxima bei um die 10 Grad Celsius hält, legen Flora und Fauna ordentlich los. So auch die Schachbrett- oder Schachblumen (Fritillaria meleagris), bald wird in Hetlingen an der Elbe das Schachblumenfest gefeiert.

Wir haben mal geguckt, ob schon etwas zu sehen ist.

Einige Teppiche Wiesenschaumkraut zeigen, das es in der Natur voran geht.

Wer weiss, wie`s aussieht, erkennt, die Blüte ist auf gutem Weg.

Da geht`s lang – und bitte auf schmalem Pfad bleiben. Es ist schon etwas Besonderes, was es hier zu sehen gibt.

Zwei Schachblumenwiesen sind ausgeschildert. Angesichts des frühen Zustands und des kühlen Wetters ist die Besucherzahl heute früh gering – wir geniessen das.

Die Masse der Blüten ist noch nicht aufgegangen.

Neben der roten Hauptvariante gibt es in kleinem Anteil auch weisse Exemplare.

In den Wiesenflächen sind offene Blüten noch dünn gesät.

An windgeschützten Stellen, z.B. vor Reet, blüht ein Großteil der Pflanzen bereits.

Gleich nochmal – der Reet-Aspekt.

Und das Gleiche vor Weide.

Das wird eine Pracht, wenn in wenigen Tagen die gesamte Fläche rot leuchtet.

Als wir den Blick wieder vom Boden lösen, sehen wir die noch nicht gen Norden gezogenen über zehntausend Nonnengänse – wer immer sie gerade wieder einmal aufgebracht haben mag.

Den Trupp Rehe haben wir – auf große Distanz – in Bewegung gebracht.

Distanz halten ist auch im Deichvorland angesichts der beginnenden Brut-Saison angebracht. Schilder kann man durchaus lesen – und beachten.

Nebem dem Rot und Weiss der Schachbrettblume beginnt Löwenzahn, großes Gelb in die Landschaft zu bringen. Hmhh, lecker Löwenzahnhonig gibt`s demnächst auch wieder.

Für Gelb stehen auch die zahlreichen Hahnenfuß-Arten bereit.

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„Vier Jahreszeiten an einem Tag“ sagen manche Wettervorhersagen. Na, das gucken wir uns dann an.

Die Elbe bei Wedel mit Blick auf Hanskalbsand. Weststurm und bei Ebbe ablaufendes Wasser gegeneinander – überkippende Wellen, Gischt.

Immerhin dürfen wir die Ostereier färben, für eine liegenbleibende Schneedecke reicht`s wohl nicht.

Na denn, „Schöne Ostertage!“.

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