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Archive for the ‘Vögel’ Category

Die Stadt Leipzig ist seit vielen Jahren aktiv, ihre verrohrten Fliessgewässer wieder ans Tageslicht zu befördern. Und es gibt etliche Strecken abzuarbeiten – auf zu neuen Ufern, sozusagen. Dass im beengten Stadtraum keine Naturgewässer aus Rohrfreilegung resultieren können, dürfte für die meisten Strecken und Punkte klar sein. Die Wahrnehmbarkeit und Zugang zu den Gewässern allerdings sind aller Mühen wert, und ein Bisschen Natur kommt auch dabei heraus. Es gilt, das Optimum im Minimum (oder Stadt-Pessimum?) zu finden.

Ich nutze die Zeit vor morgendlichem Beginn des Auenökologiesymposiums für einen kleinen Spaziergang.

Auf dem Weg zum Elstermühlgraben.

Nahe beim Naturkundemuseum treffe ich auf das Gewässer.

Das Naturkundemuseum hat uns bei unserem Frühjahrsurlaub beeindruckt, wie im Beitrag vom 14. Mai zu lesen ist.

Angekommen am Elstermühlgraben.

Hier, nahe beim Naturkundemuseum, schliesst sich dem Elstermühlgraben der Pleißemühlgraben an.

Lezterer steht für eine längere Freilegung an, wobei das von der Stadt gewählte Ergebnis nicht bei alle Bürgerinnen und Bürgern auf Zustimmung stößt.

Wasserpflanzen.

Elstermühlgraben mit Stadtreiher – hinten, etwa in der Mitte.

Der Reiher fühlt sich gestört, kurze Zeit später fliegt er ab.

Farbenspiel Bäume, Wasserpflanzen.

Die Zeit läuft, ich muss zum Auenökologiesymposium. – Den Elstermühlgraben werde ich später Richtung Stadthafen erneut angehen.

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Wir radeln von Stade Schwinge-ab- und Elbe-aufwärts Richtung Anleger Lühe – solche Strecken in praller Sonne nur mit Hut.

Nach der begeisternden Hinfahrt nach Stade mit der Liinsand wollen wir für die Rückfahrt die Lühe-Schulau-Fähre nutzen.

Und immer schön das Schild beachten (falls man denn die dazu gehörige Route gewählt hat).

Rechts von uns liegt das Alte Land mit seinen Obstplantagen. Gerade werden nach und nach die Apfelsorten erntefähig.

Nicht immer ist die Straße frei.

Auwaldreste zeigen an, dass wir die Elbe erreicht haben.

Äpfel binnendeichs – sieht nach guter Ernte aus.

Wir queren den Deich – auf (und ab) ins Deichvorland.

Zügig geht`s voran, die Hochspannung-Elbequerung kommt in Sicht.

Weisser Sand – Erinnerung an früher flussbegleitende Dünen (heute noch in Namen zu finden, z.B. Wittenberg(e)(en)).

Höhe Lühesand, Schafe auf der Deichkrone.

Die Lühesander Binnenelbe bei Tideniedrigwasser – Sinnbild für die Probleme der heutigen Elbe-Ökologie.

Absinken des Tideniedrigwassers durch die bisherigen Elbvertiefungen und zunehmende Verschlickung von Nebengewässern – das sind nur zwei der Auffälligkeiten der jüngeren Jahrzehnte. Gemeinsam sorgen beide Effekte dafür, dass die wichtigen Flachwassergebiete für die Entwicklung z.B. von Jungfischen sowie als Rückzugsgebiet bei Sauerstoffproblemen im Elbe-Schifffahrtskanal auf ein Minimum geschrumpft sind (vgl. blau gekennzeichnete Breite). Hier wäre von den Verantwortlichen endlich für Abhilfe zu sorgen.

Tief schneiden sich Priele in das überbreit entstehende Watt. Von der Lühesander Nebenelbe bleibt nur der Fahrwasserstreifen.

Und weiter geht`s, vorbei an Zwetschen im Deichvorland – die brauchen noch ein Weilchen.

Wir sind fast am Ziel, Leuchtfeuer Lühe-Mündung in Sicht.

Neugier hat mich auf die Deichkrone gebracht. Eine Jungmöwe lässt sich nicht beeindrucken, geht nur ein wenig zur Seite.

Blick über die Elbe zum Fährmannssander Süßwasserwatt – ja, da sind sie noch, der Havarist auf der Buhne und das Polizeiboot Afrikahöft.

Blick Richtung Hamburg – kein Großschiff weit und breit.

So langsam wird es Zeit, die Lühe-Schulau-Fähre zu besteigen. Die Elbefahrt nach Wedel folgt demnächst.

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Sonniges Wetter, schwacher Wind – was wollen wir mehr! Wir radeln an die Elbe, Wedels „Küste“.

Ruhig liegen Schulauer Hafen und Elbe vor uns.

Fähranleger Schulau, „Willkommhöft“.

Blick Richtung Hamburger Hafen – kein Schiff auf der Elbe? Doch, EINS !

In zügiger Fahrt kommt es Elbe-abwärts.

Die Liinsand, auf sie warten wir, passiert ein Arbeits-Ensemble aus Tieflöffelbagger, Hopperbagger und Schlepper. Löffeln die im Rahmen der Elbvertiefung und -verbreiterung da einen Findling oder einen Blindgänger raus?

Ebbe-Phase. Wir haben ablaufend Wasser, zum Anlegen dreht die Liinsand gegen den Strom.

Die Liinsand, kurz vor dem Anlegen. Das Interesse der Umstehenden ist groß.

Unser Tag startet mit diesem neuen Angebot der Elblinien Richtung Stadersand. Von dort wollen wir nach Stade radeln (man gerade ca. 5 km), ein Bisschen stadtbummeln, gut essen und trinken. Den Abschluss bilden dann das Radeln zur Lühemündung (ca. 13 km) und die Rückfahrt mit der Lühe-Schulau-Fähre nach Wedel / Willkommhöft.

Aufgrund des online-Buchens kommen wir schnell an Bord.

Etliche Fahrt-Interessierte kaufen ihren Fahrschein beim Zusteigen. Das verzögert den Start – aufgrund der guten Nachfrage (im Hamburg Journal auf NDR 3 am Abend erläutert) läuft ein Textband im Kopf der Elblinien-Homepage, doch bitte online vorweg zu buchen. Ich nehme das mal vorweg: auf der Rückfahrt mit der Lühe-Schulau-Fähre trafen wir viele, die – mit und ohne Rad – gern die Liinsand nutzen würden, aber mit online-Buchung nicht vertraut sind (oder sich nicht trauen – Letzteren können wir Mut machen – „man tau!“!).

Buhne mit Möwen vor dem Schulauer Fährhaus – gut erkennbar der Begrenzungspfahl zum Fahrwasser.

Wir wissen noch nicht, dass uns dieses Thema bald wieder begegnen wird (Entwarnung: nicht „begegnen“ in Bezug auf die Liinsand).

Alle an Bord – die Liinsand legt ab.

Blick beim Drehen Elbe-abwärts zum niedersächsischen Ufer.

40 Minuten Fahrt bis Stadersand liegen vor uns. Wir sind gespannt. Die Strecke nordseewärts der Lühemündung sind wir zuletzt 2017 mit dem Tidenkieker längsgeschippert.

Demnächst folgen Eindrücke zur Fahrt.

 

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Ja, es hat geregnet. Was hier am Nachmittag des 15. August ganz ordentlich erschien, hat sich in Gewässern aber so gut wie nicht wiedergefunden.

Segen hat der Regen trotzdem gebracht. Mindestens die obere Bodenschicht wurde ordentlich benetzt. Und dann ging es ja in der Nacht zum 18. August noch einmal stundenlang zur Sache. Sehr schön, da ging kein Sturzregen runter, sondern ein schicker Landregen regnete so vor sich hin. Der Pegel Mühlenau, Rellingen, zeigt zwar keinen beeindruckenden Wasseranstieg, aber doch eine über den ganzen Tag gehende Abflusserhöhung, die am Folgetag langsam abklang. Immerhin, in diesen unseren Zeiten!

Der Regen hat der Vegetation gut getan, selbst die nur noch in halber Blätterpracht hier ringsum stehenden Mehlbeeren (krasser sommerlicher Blattfall als Notreaktion auf die Trockenheit) scheinen sich erholt zu haben.

Für alle hat es nicht gereicht. Dieser noch kleine Baum in der Nachbarschaft wird wohl nicht wieder austreiben (alles ist trocken, keine Rotvariante).

Nun hat aber eine spätsommerliche Schönwetterperiode eingesetzt. Aus diesem Busch- und Baumgemisch an der Mündung der Wedeler Au in die Elbe singen munter Starenhorden.

Suchbild – klitzeklein sitzen etliche im trockenen Busch frei. Massen halten sich im beblätterten Dreidimensionalen im Verborgenen auf.

Idyll – Vor dem Hamburger Yachthafen (die Reihen lichten sich, Ferien-Bootsfahrer sind offenbar schon abgezogen).

Wenn die Elbe nicht menschengemacht so krank wäre, könnte man sich noch mehr dran freuen!

Da kommt die Lühe-Schulau-Fähre im Gegenlicht. 2018 haben wir sie oft genutzt.

Da kommt doch so eine Idee … – Wir stechen in See (pardon, diese Küstenüberheblichkeit, in die Elbe)!

Richtung Lühe zieht die Fähre vorbei.

Hab` ich ihn doch erwischt! Seeadler hoch oben im Blau, von Hanskalbsand die Elbe querend Richtung Fährmannssand.

Den Farben nach handelt es sich um ein Alttier.

Lühe-Anleger fast erreicht – Seehafen-mäßig geht zur Zeit aber gar nichts auf der gesamten einsehbaren, viele Kilometer langen Elbestrecke.

Heimweg per Rad – Reifende Vogelbeeren querab der Wedeler Au-Mündung in die Elbe (das Ufo im Blau ist eine Rauchschwalbe, bitte einfach glauben).

Schnell ist unser Plan online am PC umgesetzt. – Ganz sooo schnell geht das Ganze aber dann doch nicht: die Fahrrad-Reservierung muss noch per Telefon erfolgen. Danach erst macht der online-Kartenkauf für den Menschen am Rad Sinn. Wir gehen am Freitag um 11.40 Uhr an Bord der Liinsand, Abfahrt Fischereihafen Altona 10.45 Uhr, und erreichen Stadersand 12.20 Uhr.

Die Wettervorhersage bleibt hoffentlich, gutes Wetter, Wind aus Süd – so werden wir die kurze Radtour bis Stade mittags mit einem schicken Essen und einem kleinen Stadtbummel krönen.

Anschliessend, vorausgesetzt der Wind dreht nicht, haben wir prima Voraussetzungen, nach längerer Strecke per Rad in Lühe die Lühe-Schulau-Fähre gegen 16 oder 17.10 Uhr zu besteigen.

Wie`s wirklich wird / war, folgt demnächst hier.

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Nach ca. 4 Wochen kürzer treten bzw. langsam steigernd wachsende Strecken radelnd, lockte ein schöner Spätnachmittag Richtung Elbe.

Rauf auf`n Deich – Gräserhorizont Deichkrone.

Blick zurück auf den Geesthang, Wedel – davor, Thw, der vom Sperrwerk gesteuerte Bereich der Wedeler Au.

Hetlinger Binnenelbe, Blick schräg über den Sperrwerk-Ab-/Zulauf.

Die Elbe, Thw, vor dem Sperrwerk.

Binnenelbe Richtung Fährmannssand / Überfahrt Langer Damm.

Abendliche Deichschafe auf ungemähter Deichstrecke.

Gänse – an der Carl Zeiss Vogelstation herrscht reger Betrieb, Höckerschwäne auf der ehemaligen Kleientnahme.

Stabiles Wetter, auch wenn es über der Geest etwas bedrohlich wirkt – Gänse und Schafe querab Carl Zeiss Vogelstation.

Und immer wieder Graugänse. Am Boden sind etliche Kanadagänse mit dabei.

Hier, Richtung Hetlingen, ist das Deichumfeld gemäht (inzwischen auch auf der vorher passierten Strecke).

Die hiesigen Deichschafte tragen Sommerkleid.

Gänse, 2 Reiher, 2 Schafe.

Blick über die Elbe zur Lühemündung, vom Deich vor Klärwerk Hetlinger Schanze.

Am alten Heuhafen, die Umwandlung der ehemaligen Kopfweiden-Allee zur Eschen-Allee nimmt deutlich Form an.

Das neue Gewerbegebiet am Ortsausgang Hetlingen Richtung Holm prägt in seiner Entstehung den Straßenraum.

Hafer hinterm alten Deich, Erntezeitpunkt naht.

Linker Hand Richtung Holm zwei Störche (ein dritter nicht auf dem Foto).

Drei Störche, das ist ja gar nix im Vergleich zum Erlebnis vor 2 Jahren. Und das wiederum wurde gerade vorige Woche, wie Kundige aus der Wedeler Marsch berichteten, vom Doppelten getoppt – habe ich Pech gehabt, war noch nicht so radelfähig.

Die Wagyu(?)-Kühe haben 3 Kälber, die Herde wächst.

Langer Schatten auf dem Holmer Berg („Berg“!) – es geht heimwärts.

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Hundstage 2019 – Radeln hinterm Deich, Wedel.

Voriges Jahr hatten wir ausgiebig das stabile Wetter für Fahrten mit der Lühe-Schulau-Fähre plus Rad-Tour genutzt, z.B. nach Stade (vgl. Beitrag vom 16. Juli 2018).

Mal sehen, ob da dieses Jahr auch wieder etwas draus wird (Cranz, Buxtehude, Horneburg bieten weitere Ziele). Je nachdem, wie um die Stadt mit frischem Wind der Wind steht, insbesondere bei Richtungen „stramm Ost oder stramm West“ kann der Rad-Anteil mindestens in einer Richtung von der / zurück zur Fähre trotz guter Gangschaltung anspruchsvoller ausfallen, ggf. auf den Rest (Abfahrt Fähre zurück) zeitlich knäpplich werden.

Da bietet 2019 ab demnächst eine neue Variante, jedenfalls für die Stade-Tour. Wasserseitig war schon etwas davon zu ahnen.

Schulauer Hafen, Westmole – Ostwind biegt die Pappeln seewärts.

Zu heiss? – Kleine Möwe, fliegt nicht nach Helgoland?

Gutes Segelwetter!

Und da ist sie ja, die Liinsand – neulich schon beim Anläuten der neuen Elbvertiefung und -verbreiterung, weiterer Todesstoß für das Ökosystem Tide-Elbe, gesehen.

Ab 5. August meint sie es ernst, gilt der Fahrplan. Noch trainiert die Besatzung die Strecke Stadersand – Wedel – Altona (Fischmarkt).

Willkommhöft wird angesteuert.

So, An- und Ablegen simuliert.

Und Abdrehen, volle Kraft voraus.

Schnell wird die Liinsand kleiner, aus Richtung Hafen Hamburg naht ein kleinerer Containerfrachter.

Was sagt uns das? Künftig können wir uns den Luxus leisten, je nach Windrichtung und -stärke die eine Tour wahlweise mit der Lühe-Schulau-Fähre und die andere mit der Liinsand vorzusehen.

Möge das neue Angebot einen Markt finden.

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Der Wetterbericht wusste es schon lange, auf dem Wetterradar konnte man es eindrucksvoll beobachten – eine steile Wetterfront mit Gewittern, Starkwind, ggf. Hagel, kam über England auf uns zu.

Also schnell vorher nochmal radeln.

Lange war die Front bereits im Westen zu sehen. Sie kam aber nur langsam auf uns zu – Hauptzugrichtung war nicht Ost, sondern Nord.

Weidenröschen mit massenhaft angesetzten Samen.

Auch die Vogelbeeren tragen reichlich.

Als ich zurück bin, Blick auf`s Wetterradar – das dauert noch mit der Wetterfront.

Derweil guckt sich ein Amselweibchen unseren Rasenschnittmulch unter den Büschen an – hervorragender Liegeplatz in der Sonne?

Ja, und ob! – Amselweibchen breit, lässt von Sonnenhitze Milben und andere Parasiten ausbacken.

Fast dachte ich, da kommt nix mehr. Aber dann, statt Unwetter nach ein Bisschen Platz- schöner Landregen.

Windig war`s anfangs schon: Küchenfenster nass.

Regenschlag im Doppelpack – der mit Mückenschutz bespannte Teil des Küchenfensters.

Immerhin hat der Regen die Mühlenau (fast, wie man hier im Block über Suche feststellen kann, mein „Hausgewässer“) kurzzeitig 25 cm ansteigen lassen – man gerade, dass der Mittelwasserabfluss erreicht war. Vergleich mit Bad Bramstedter Bächen (auch hier im Blog, z.B. Ohlau und Osterau) zeigt, dass dort offenbar kein wesentlicher Niederschlag runterkam.

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