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Archive for the ‘Vögel’ Category

Mir gefällt es, im Sommer gleich hinter einer Regenfront zu radeln. Abseits der Straßen (noch fast) kein Mensch unterwegs. Der nasse Boden dampft. Vogelgezwitscher. Hier ein paar Eindrücke vom Anfang der Woche.

Auf der Geest ist der Himmel schon wieder blau – Blick übers Buttermoor.

Zwei Graureiher an einer Moorblänke.

In der Marsch angekommen – was blüht denn da am Langer Damm-Graben?

Ein ganzer Pulk Schwanenblumen.

Blick am Hauptdeich der Elbe entlang gen Osten – die Wolken ziehen ab.

Ein Pärchen Nilgänse – zu diesen „Neuen“ gibt es unterschiedliche Meinungen.

Ein Starenschwarm erholt sich von den Kirschen des anderen Elbe-Ufers – mal was anderes fressen.

Der einsame Radler stört.

Nach kleinem, luftigem Halbkreis landen sie schnell wieder.

Vorm Deich – Sandstrand, Wohl der Kita, die sowas in Wandernähe hat!

Schulauer Hafen – das letzte Karussell vom Hafenfest ist verpackt.

Ein historischer Segler ist vom Hafenfest noch übrig geblieben.

Blick nach Westen – so langsam erobert sich die Sonne den Sandstrand.

Blick nach Osten – der Hamburger Hafen liegt noch im Dunst, ist fast durch sowas wie Seenebel unsichtbar.

Noch hat die Sonne nicht gewonnen, aber bald.

 

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Sommeranfang – während auf den Weiden Vieh grast, sind auf vielen Mähwiesen allerlei Arbeiten in Gang.

Wiesenlandschaft in der Marsch. Mädesüß blüht im baumlosen Sauerbek, der Abfluss weitgehend Pflanzen-beengt. Die Wiesen zeigen sich in unterschiedlichen Zuständen.

Mancherorts steht das Gras noch großflächig.

Andernorts ist frisch gemäht.

Auf den Weiden, hier zwischen Marschgraben und altem Sommerdeich, käuen Rinder wieder.

Familienhaltung bunter Rinder.

Deichpfleger Schaf hat etliche Flächen fertig, bearbeitet jetzt andere.

Mutter und Lamm sind gut zu unterscheiden. Sorgt sich Mutter ohne Wolle um die / vor der „Schafskälte“, hat sie sie schon überstanden? Das Lamm jedenfalls trägt einen dicken Pelz.

Manch Pferdewiese lässt erkennen, warum Grundbesitzer nicht unbedingt an Pferdehalter verpachten möchten. Selektives Grasen lässt unerwünschte Pflanzen überhand nehmen.

Auf den Mähwiesen herrscht Hochbetrieb, ständig wechselt das Bild.

Glück mit dem Wetter – nach Wenden und gutem Trocknen wartet das Gras (Heu) geschwadet auf Weiteres.

Die Heuballenpresse sammelt Material.

Und wieder ist ein Pressballen fertig.

Im Überblick – fast wie LandArt by Heupressballen.

Anderes Produkt – LandArt by Gras-Silorundballen.

Die Gras-Silorundballen werden zusammengestellt.

Stare suchen eifrig und finden allerhand Nahrung.

Manche Ladung steht zum Abtransport ins Langzeitlager bereit.

In größerer Distanz stellen sich auch Möwen und Graureiher ein.

Vielerorts erscheint die Fläche fast bis unter die Grasnarbe gemäht – Nachteil der immer intensiveren Flächennutzung.

Da patroulliert der Graureiher die Grenzzone ab.

Wohl dem, der sein Grasprodukt im Trockenen hat – morgen soll es gewittern und ordentlich regnen.

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Mal wieder habe ich als Gast eines Kurses der Volkshochschule Hamburg über den Wanderfisch Meerforelle als Anzeiger für die Situation der Elbe vortragen dürfen. Da habe ich ein paar Vögel auf dem Schuldach gesehen, die den Kursteilnehmern noch gar nicht aufgefallen waren. – Verrückte Vögel? Von Amseln, die früher als Waldvögel galten, wissen wir ja inzwischen so einiges in Sachen Anpassung.

Was guckt die Möwe auf dem Dach – wohin, zu wem. Offensichtlich entwickelt sich die Art zum Kulturfolger, brütet prima auf bekiesten Flachdächern.

Nanu, da läuft doch ein Austernfischer – wohin des Wegs, Küstenvogel?

Ach so, da wartet schon ein anderer … (oder eine?).

Offensichtlich findet gleich eine Aufgabenübertragung statt.

Schwupps, sitzt der oder die Neue auf dem Nest.

Der bisherige Brüter (oder: die Brüterin?) kann nun die Beine lang machen.

Alle Kursteilnehmer sind begeistert (hoffentlich auch über meinen Vortrag, Inhalt in etwa: vgl. Link oben).

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Warum auch immer, 2016 habe ich offenbar keinen Beitrag über das jährliche Seniorenangeln geschrieben – meine Fischfotos waren wohl nicht danach …

2016 war ich aber auch dort – eine Handvoll Jungsegler übten in ihren Optimisten (ich hoffe, den Bootsnamen richtig getroffen zu haben).

2017 nun, war das Wetter zu gut und warm, oder woran lag es, war kein Segler auf dem Wasser.

Dafür surfte auf einem freischwimmenden dicken Ast, windgetrieben, ein sich trocknender Kormoran auf dem – benachbarten – Baggersee. Pardon für die Fotoqualität, ich fand das Motiv halt so schick.

Es waren knapp 30 Angler zusammengekommen, teils „nur“ zum Kaffee, Mittagessen, Klönschnack – teilgenommen haben Angler in einer Summe von xy Anglerjahren (wird nachgeliefert), bis zum stolzen aktiven Alter von 84 Jahren. Wie unser Organisator im Nachhinein – hoffentlich auch weiterhin – feststellt: es gab keine Verluste.

Omas Fischrezept ist Gold wert – die Fänge rekrutieren sich aus speziell zu behandelnden Fischen. Wer Brathering in Sauer kann, ist gefragt.

Erhalten diese den Preis für den schönsten Fisch – großer Brassen und guter Flussbarsch?

Diese Rotaugen in Silber können sich aber auch sehen lassen.

2 Rotaugen und ein … – ja, ist das nun eine Güster, ein Brassen – oder eine Kreuzung?

Jetzt wird`s goldiger – 2 Brassen.

Ganz golden – 3 große Brassen.

Bevor nun ausgeschnackt war, wer die schönsten Fische gefangen hat, habe ich mich auf den Heimweg gemacht, wollte nicht von der Autobahnsperrung nach dem Biker-Treffen in Hamburg eingestaut werden.

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Rauf geht`s auf die Autobahn Richtung Erfurt, begleitet von ortstypischem Gestein.

Agrar-Gedanken – auf dem Feld nebendran wird gerade pestizidiert, sicher hier doch auch – und das direkt neben dem Obstgarten?

Erfurt, hier holen wir fachliche Leitung und Begleitung ab.

Innen allerhand Getier – einem Wildschwein müssen / wollen wir auf unserer Wanderung am Nachmittag im Hainich nicht unbedingt begegnen.

Angekommen – Wilde Weiden im Dankmarshäuser Rhäden.

Hinter uns hier im Werra-Einzugsgebiet nahe dem Bundesland Hessen dräut Salzabraum zwischen Acker und Wald, verschmutzt Landschaftsblick, Grund- und Oberflächenwasser.

Die Talaue, teils intensiv mit Raps genutzt, vorn ein Teil der Auerochsenherde mit Gänsen und anderem Vogelgetier.

Urig, diese nachgezüchteten Urviecher.

Auerochsen mit Kalb ruhen vor Schwänen, Raps und Auwald.

Eindrucksvoll, ein jüngerer Bulle mit Aalstrich.

Familienverband Auerochsen im Dankmarshäuser Rhäden.

Ein Exmoorpony grast nahe unseres Standorts.

Ein Teil der Herde erscheint kurz und drückt sich ins Buschwerk – Schubbern und Ruhen sind angesagt.

Wir sind begeistert, fahren weiter, zum Mittagessen – der Nationalpark Hainich ist unser Ziel.

Wir sind am Craulaer Kreuz. Ich dachte beim ersten Hören, das sei so etwas wie ein Autobahnkreuz. Nein, hier starten eine Reihe von Wanderwegen in den Hainich bzw. kreuzen Langwanderrouten.

Iin der Hainichbaude haben wir uns gestärkt für die lange Hainich-Wanderung.

Demnächst dann mehr über unsere Wanderung durch Bärlauchteppiche – nur Geduld!

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Nachdem im Beitrag vom 25. April die Exkursion im Este-Einzugsgebiet beschrieben wurde, folgen hier Eindrücke der Exkursion zum Seevekanal, zur Elbe und zur Unteren Seeve.

Frühmorgens an der TU Hamburg-Harburg. Es ist immer noch April. Arktische Luftmassen halten die Nachttemperaturen im unteren einstelligen Bereich.

Vor TU-Gebäuden blüht unter anderem die Heimische Traubenkirsche, haushoch. Die werden wir als Auwaldpflanze auch an Seevekanal, Elbe und Seeve sehen.

„Seevekanal“ (Kies- und Totholz-Einbau) hat etliche Beiträge im Blog – einfach mal über „Suche“ einsteigen. – Schnelle Kiesbeprobung durch kick-sampling.

Platte Eintagsfliegenlarve, Indikator für die durch Kies- und Holzeinbringen provozierte Gewässerturbulenz. Vielfalt ist so simpel zu erreichen – man muss nur mal statt Dauerreden handeln.

Blick von der Geestkante über die Marsch (Richtung BAB 1). Hier im Windschatten bei Sonne …

Wir sind zur Seevemündung in die Elbe weiter gefahren. Auf dem Deich zieht ein kaltes Lüftchen. Schwarze Wolken zeigen eine heftige Front.

Kleine Strömungsstudie an Elbe-Buhne. Es war gerade Tidehochwasser, (menschengemachte) 3,60 m wird sich der Wasserspiegel bis zum Tideniedrigwasser nun senken.

Winzige Reste des einst mächtigen Süßwasser-Tide-Auwalds lassen frühere Dreidimensionalität erahnen.

Blick in lückigen Auwald-Restbestand.

Zeugin der Vergangenheit – was für eine gefurchte Rinde! Zeit, Historie achten wir in unserer Hektik viel zu wenig.

Kleiner Stopp, kleine Farbstudie – über den Seevedeich geht es landeinwärts.

Was ist da auf ungedüngten Seeve-Marschwiesen zu sehen – kleine Knubbels?! Schnell kurz den Deich runterklettern.

Ah, Schachblumen! – Dies ist ein Gruß aus der Hetlinger Marsch. Ich berichtete z.B. am 14. und 20. April darüber (über die Kalenderfunktion schnell anzusteuern).

Eifrige Deichpfleger – die Studenten waren erstaunt, wir haben aber nicht fotografiert. Daher als Ersatz Deichschafe und Lämmer vom Nordufer der Elbe, SH.

Es geht weiter. Beispiele unserer unsäglichen Agrar-Subvention, Düngen und Pestizidieren bis an die Gewässerkante, Maisacker auf Flächen für Dauergrünland. Armer zwangsveranlagter Steuerzahler …

Ein Fasanenhahn leuchtet bunt in der Sonne.

Wir sind auf den Beobachtungsturm am Junkernfeldsee, tiefer Baggersee mit meist steilen Ufern, gestiegen – WasserpflanzenSalat leuchtet durch klares Wasser.

Nochmal das Blässhuhn – mit Blässhuhn-Wellen.

Da die Erläuterungstafeln neben vielen anderen Wasservögeln Schwäne zeigen und meine Studenten danach fragten: hier Schwäne vom Wedeler Au-Mühlenteich – abends nach der Exkursion nach Genuss guten Essens aufgenommen.

Nein, die wollten uns nichts tun, sind – wie die Enten – völlig domestiziert. Wer die Vögel liebt, sollte sie NICHT füttern.

Bitte füttern Sie nicht die Wasservögel (Tauben auch nicht)!

Zurück zur Seeve, NSG Untere Seeveniederung – IM Naturschutzgebiet weitere Beispiele unserer Agrar-Schande. Keine Einforderung des seit 1989 gesetzlich geschützten mindestens 5 m-Randstreifens am Gewässer.

Meine Studenten aus 15 Ländern bekommen einen schlechten – den leider realen – Eindruck vom Umgang Deutschlands mit dem Steuerzahler – milliardenschwerere Agrar-Subvention ohne gesellschaftspolitische Mindestnormen. Und wenn es sie gibt, werden sie nicht eingefordert. – Es leuchten die Goldenen Kälber, Agrar und Kfz-Verkehr.

Immer noch im Naturschutzgebiet … – wir wundern uns, dass die EU Deutschland mit Strafe bedroht (angesichts Nicht-Einhaltens – Deutschland-mitinduzierter – Gesetze)?

Wir sind am Fischpass Maschen angekommen. Durch Sohlerosion der Seeve ist der Einstieg für fast alle Organismen unmöglich geworden. Leider ergreift niemand die – mehrfach angeregte – simple Möglichkeit, sie Sohle bachab durch zwei große Kieslaichbänke anzuheben und den Einstieg zu ermöglichen.

Statt dessen setzt man seit Jahren auf „die große Lösung“ – was immer das an Alternativen sein könnte … Zwischenzeitige Verbesserung ist wohl zu einfach – da lassen wir`s lieber ganz.

Und wer schnitzte an diesem Weidenast, im Bereich des Fischpasses liegend? – Zahnspuren! Später dazu mehr.

Beispiel zwischenzeitiger Verbesserung: In den 1980ern wurden die fehlgeplanten „Ruhebecken“ = Wirkung Sandfang durch Seiteneinengung verändert. Seitdem fliesst turbulentes Wasser, der Fischpass selbst ist durchgängig. Mehr als das: Die breiten Sandeinöden haben einer vielfältigen Wasser- und Sumpfpflanzenflora Raum gegeben.

Wir gehen Seeve-abwärts, mal gucken, was in Geröll-Einengungen so lebt.

Zuerst sehen wir eine unschöne Zeugin der Vergangenheit, künstlicher Abfall, der einst als wichtiger Bauteil eines Brückenfundaments gedacht war – Kunst-Vlies, vom Bach freigelegt. Das ist immer so, kann man wissen, auf den Einsatz verzichten.

Hydraulischer Abriss unter einer noch nicht ersetzten Fußgänger-/Radfahrer-Brücke, Hindernis für schwache Wanderer im Bach: wie beim Fischpass-Auslauf wäre dies leicht durch Kies-Geröll-Laichbetten bachab zu ändern.

So, da ist nun endlich einer von drei Geröllströmungslenkern, den wir beproben wollen. Standorttypische Wasserpflanzen haben gut Halt gefunden.

Es wimmelt – Flohkrebse, platte Eintagsfliegenlarven, Egel.

Auch runde Eintagsfliegenlarven leben hier.

Die runden Eintagsfliegenlarven bevorzugen die Wasserpflanzen. Das dunkle Tier wird bald als erwachsenes Insekt im Ufergebüsch seine Flügel aufpumpen und anschliessend zum Hochzeitsflug starten.

Eine junge Köcherfliegenlarve. Sie hat für den Hausbau offenbar keine geeigneten Totholzstöckchen gefunden, nahm was da war – Pflanzenteilchen.

Keine Tannennadeln – zwei kleine, feine Köcherfliegenlarven in Feinsedimentköchern.

Flohkrebse und platte Eintagsfliegenlarve, im Detail.

An dieser Stelle muss erwähnt werden, dass die Seeve hier seit den 1980ern beprobt wird. Volkshochschulkurse Hamburgs und der VHS Landkreis Harburg, Intensivkurs-Teilnehmer aus wasserbezogenen Berufen, angehende Umwelttechniker, Studenten der TU Hamburg-Harburg und viele Gruppen mehr haben die Entwicklung bzw. den jeweiligen Zustand der Seeve bachab der Einleitung gereinigten Abwassers aus dem Klärwerk Untere Seeve kennen gelernt. Während anfangs noch die typische Abfolge der Gewässerindikatororganismen von schlechter in Richtung guter Wasserqualität über etliche Zehner Meter verfolgt werden konnte, zeigen die Tierchen seit einigen Jahren den stets fortentwickelten, hohen Stand der Abwasserreinigung im Klärwerk Untere Seeve. Solch Leistung kann in Führungen und Fortbildungen studiert und übernommen werden – meisterlich.

Wir sind weitergefahren, zu unserem letzten Punkt. Naturnaher, wenn auch rechts nur einreihig geduldeter Baumsaum, die Turbulenz im Vordergrund ist durch eine Lenkbuhne angeregt.

Wer mehr dazu wissen möchte, gibt bei „Suche“ das Wort „Lenkbuhne“ ein.

Hier – hätte auch an anderen Stellen bei der Schnellbeprobung geschehen können – sehen wir einen schwarzen Strudelwurm, die „Öhrchen“ aufgestellt – wie die übrigen Tiere ein Anzeiger guter Wasserqualität.

Auch eine Steinfliege sehen wir. – Bei intensiverer Beprobung habe ich schon bis zu 5 für mich Halb-Laien optisch unterscheidbare Arten gefunden.

Die nackte, scheinbar hauslose Köcherfliegenlarve Hydropsyche darf nicht fehlen.

Und da sind sie wieder – Dank ihrer Krallen können sich die hydraulisch starken platten Eintagsfliegenlarven auch an der Probenschale gut festkrallen, müssen geradezu zwanghaft ihrem Zuhause zurück gegeben werden.

Leider wird dieser wertvolle Lebensraum auch an dieser Stelle von falsch subventionierter Landwirtschaft rechtswidrig bedrängt. Agrar-Lobby schlägt Umweltschutz, so ist das nun seit Jahrzehnten in Deutschland.

Zum Schluss komme ich auf die Frage zum angenagten Weidenzweig neben dem Fischpass Maschen zurück. Hier hat jemand, der zwischen Wasser und Land wechselt, sogar die Rinde der Bäume im Winter angenagt.

Einiges weiter finden Findige mit gutem Blick das versteckte Heim des Seeve-Bibers. (Dass der einen so offensichtlichen landseitigen Zugang zu seiner Burg hat, wundert uns.)
Aber die Zeichen ringsum sind eindeutig.

Als wir im Auto sitzen prasselt ein stürmischer Hagelschauer aus finsterer Wolke herunter. So schnell er kam, so schnell scheint die Sonne wieder. Immerhin hat dieser April sein Regensoll geschafft – es wurde angesichts der Entwicklung in den vergangenen Jahren schon gemunkelt, der April entwickele sich zum Steppen-/Wüsten-Monat. – Wir sind gespannt auf`s nächste Jahr.

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Das Jahr schreitet voran. Auch wenn gerade Polarluft unsere Tagesmaxima bei um die 10 Grad Celsius hält, legen Flora und Fauna ordentlich los. So auch die Schachbrett- oder Schachblumen (Fritillaria meleagris), bald wird in Hetlingen an der Elbe das Schachblumenfest gefeiert.

Wir haben mal geguckt, ob schon etwas zu sehen ist.

Einige Teppiche Wiesenschaumkraut zeigen, das es in der Natur voran geht.

Wer weiss, wie`s aussieht, erkennt, die Blüte ist auf gutem Weg.

Da geht`s lang – und bitte auf schmalem Pfad bleiben. Es ist schon etwas Besonderes, was es hier zu sehen gibt.

Zwei Schachblumenwiesen sind ausgeschildert. Angesichts des frühen Zustands und des kühlen Wetters ist die Besucherzahl heute früh gering – wir geniessen das.

Die Masse der Blüten ist noch nicht aufgegangen.

Neben der roten Hauptvariante gibt es in kleinem Anteil auch weisse Exemplare.

In den Wiesenflächen sind offene Blüten noch dünn gesät.

An windgeschützten Stellen, z.B. vor Reet, blüht ein Großteil der Pflanzen bereits.

Gleich nochmal – der Reet-Aspekt.

Und das Gleiche vor Weide.

Das wird eine Pracht, wenn in wenigen Tagen die gesamte Fläche rot leuchtet.

Als wir den Blick wieder vom Boden lösen, sehen wir die noch nicht gen Norden gezogenen über zehntausend Nonnengänse – wer immer sie gerade wieder einmal aufgebracht haben mag.

Den Trupp Rehe haben wir – auf große Distanz – in Bewegung gebracht.

Distanz halten ist auch im Deichvorland angesichts der beginnenden Brut-Saison angebracht. Schilder kann man durchaus lesen – und beachten.

Nebem dem Rot und Weiss der Schachbrettblume beginnt Löwenzahn, großes Gelb in die Landschaft zu bringen. Hmhh, lecker Löwenzahnhonig gibt`s demnächst auch wieder.

Für Gelb stehen auch die zahlreichen Hahnenfuß-Arten bereit.

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