Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for the ‘Vögel’ Category

Wir nutzen das Wetter, gleich am ersten Urlaubstag radeln wir zum Storchendorf Rühstädt.

Wir wollen früh los, die Morgenkühle nutzen.

Vor dem Start versorgen wir uns erstmal auf dem Markt mit regionaler Verpflegung.

Wir haben den ersten Juni. Dieser kleine Käfer wird uns öfter begegnen. Einen dicken, ähnlich aussehenden Kollegen, den Maikäfer, haben wir dieses Jahr überhaupt nicht gesichtet.

Radweg auf dem Deich – die Deichseiten sonnenverbrannt.

Die Elbe, Deichvorland mit Büschen und Bäumen. Als Ex-Niedersachsen (ehemaliger Unweltminister legte selbst die Kettensäge an) freuen wir uns über diesen, anderen Umgang mit dem Leben.

Unser erster Storch.

Der erste „erntet“ viel Aufmerksamkeit – ist selbst aufmerksam dabei, das Gelände auf Nahrung zu prüfen.

Erholsam geht es auf einem Gutteil der Strecke in lichtem Schatten dahin. Interessant ist der Umgang Brandenburgs mit Bäumen auch hier – IM Elbe-Deich.

Und wieder rauf auf den Deich.

Elbschifffahrt – wann wird angesichts der Sommerniedrigwässer endlich die Bundeswasserstraße aufgegeben?

Ein Schwanenpaar zieht vorbei.

Einfahrt Rühstädt – Storch auf Nest am Horizont.

Andere Vogelwelt kann von nah bestaunt werden – hier: Roter Milan, Kolkrabe, Fasan..

Wir klappern die Sehenswürdigkeiten ab – der Walter Fritze Storchenblick.

Und so sieht das von oben aus.

Beim Mittagessen klappert ein Storch und putzt sein Gefieder. Auch wenn noch eine Partnerin kommen sollte, sagen Ortskundige, werden sie nicht mehr brüten, da die Jungen nicht zeitig flügge und trainiert würden für die Herbstwanderung.

Bei der Ausfahrt aus Rühstädt – auch hier die tägliche Agrar-Realität. Mais.

Den Störchen Brandenburgs geht es im Raum Rühstädt wegen vielerlei Umfeldverbesserung sicher besser als anderswo. Der Gesamtrahmen stimmt für die Natur aber auch hier nicht. Auch Brandenburgs Störche haben es nicht leicht, dieses Jahr neben der Mensch-gemachten Trockenlandschaft zusätzlich wegen wetterbedingter Trockenheit.

Unsere Gesellschaft muss endlich den Goldenen Kälbern abschwören – Lobbyismus, Agrar-Industrie und mehr.

Advertisements

Read Full Post »

Nein, Herr Dobrindt, keine Angst: Dies ist keine politische, sondern eine rein numerische Aussage.

Wer hätte das gedacht.

Die im Sprachgebrauch so genannten 68er sind in meinem, numerischen Sinn heute längst 73er ff., waren 1968 fünf und mehr Jahre älter als wir.

Für mich und viele andere heisst das: Wir haben auch noch ein 100er-Jubiläum im Jahr 2018, aufgeteilt in zwei 50er: Abi und Führerschein.

Das wollen wir zeitnah feiern.

Aber, zurück zum Einstieg oben. – Wer halbwegs helle durch die Landschaft streift, ist froh, dass es „die anderen 68er“ gab. Haben sie doch dazu beigetragen, die verkrustete Gesellschaft in eine offene Richtung zu entwickeln. Männlein und Weiblein haben bis heute davon profitiert. Möge uns ein „roll back“, oder wie das Neudeutsch heisst, und wie man es in manchem europäischen Land mit Sorge beobachten muss, erspart bleiben – bayerischer Wahlkampf hin oder her.

Read Full Post »

Hier die Backofen-Version.

Zwanglos fallen Stichworte ein, wie z.B.

  • Überhitzung bebauter Räume
  • Insektensterben
  • Rückgang der Vogelwelt
  • Biodiversität
  • Nachhaltigkeit
  • Anpassung an den Klimawandel (schon klar, die funktioniert ganz anders, nämlich durch Kühlen.)

Die Reihe der Begriffe kann beliebig verlängert werden.

Gartenbauer antworten, befragt: Natürlich würde ich viel lieber einen artenreichen, bunten Hausgarten anlegen. Die Auftraggeber heutzutage wollen aber genau das, was das Foto widergibt.

Angesichts der vorstehenden Stichwortreihung und unserer (angeblich) daran ausgerichteten Baugesetzgebung stellt sich die Frage, ob derlei „freie“ Entfaltung der Persönlichkeit – fachlich sowieso nicht – rechtlich gedeckt ist.

Prima Kühlen kann man z.B. mit lichtem Schatten, wie es die Natur oder naturbezogene Garten- und Landschaftkunst vormachen.

Unglücklich dran dagegen ist man am und auf dem Deich. – Doof sind Deichschafe aber nicht, drängen sich zum Schatten, z.B. an dieser Sonnenbank.

Für den Notfall tun`s auch Schattenspender, die im Rahmen von Baumaßnahmen zeitweise zur Verfügung stehen.

Das Deichschaf als solches allerdings ist bei Hitze und krallem Sonnenschein eine arme Sau.

Kühlung, Schatten – bitte her damit, in der Stadt und auf dem Land.

Read Full Post »

Wir sind natürlich weiterhin begeistert, solch aufmerksame, eigensinnige und konsequente Tiere zu sehen – wie hier am Strand von SPO.

Vorweg – in Erinnerung an unsere Kampfdackelzeit. Die Eigenschaften der Terrier (ob Tier, ob Mensch) sind wichtige Bestandteile auch im lebendigen Geschehen unserer Gesellschaft. Manchmal wünschte man sich mehr davon.

Nun aber zum eigentlichen Bericht. – Für Kleine bis Große ist in St. Peter-Ording und Umfeld interessant, tierische Angebote wahrzunehmen. Für zwei Einrichtungen, den Westküstenpark in SPO und das Multimar Wattforum in Tönning, werden im Folgenden ein paar subjektive Eindrücke gegeben.

2 Flieger – Den Westküstenpark in SPO nimmt man bereits bei Spazier- oder Einkaufsgängen wahr.

Häufig sichtbare, frei fliegende Störche und Reiher sind dem Angebot des Westküstenparks, Robbarium, geschuldet. Sowohl eigene Tiere als auch Gäste von ringsum segeln über SPO Dorf.

Weissstorch und Graureiher im Westküstenpark.

Wir sind immer wieder erstaunt, wie solch im Flugbild riesig wirkender Storch neben einer Silbermöwe ziemlich klein wirkt.

Das Gleiche gilt für Graureiher – hier im Vergleich zu „dicken“ Nilgänsen.

Immer wieder gern gesehen: der Schwarzstorch.

Der Schwarzstorch ist Symbol eines umfassenden Gewässerschutzes, vom nassen Medium bis ins Umfeld, Auen und Auwald.

Rauchschwalbe – ein leider selten werdender Besucher.

Bei den Vierbeinern beeindrucken uns immer wieder die unterschiedlichen Hornformen der Ziegen.

Alter Bock.

Mutter führt die Jüngsten aus.

Aquarien vermitteln Süß- und Salzwasser – Flussbarsch und Wollhandkrabbe.

Der Schnäpel, besonderer Wanderer zwischen den Welten – Symbol für bislang nicht ausreichende Gewässerrestaurierungen.

Die Seehunde – begeistert, dass die Fütterung (mit interessanten Informationen) begonnen hat.

Konzentration.

Seehund zum Anfassen, neu – die Kleinen erfreuen sich am geradezu flauschigen Fell des neuen Exponats. Das vorweg langjährig genutzte hatte teilflächig anstelle von Fell nur noch Lederhaut zu bieten.

Zum Abschied grüßen die Kormorane.

Mal sehen, wann wir das nächste Mal in SPO sind.

Read Full Post »

Nun scheinen wir mit der Kälte durch zu sein. In Knicks blühen Buschwindröschen.

Das Scharbockskraut überlegt noch ein Bisschen.

An offenbar ganz besonderen Stellen prägt das Scharbockskraut-Gelb schon Marschwiesen.

Immer mehr Lämmer bevölkern die Marschwiesen. – Bestes Futter an entferntestem Ort.

Obacht, das wäre fast schiefgegangen. Wer da reinfällt kommt (so leicht) nicht wieder raus.

Es grünt und blüht in der Marsch.

Auch vor der Carl Zeiss Vogelstation wissen die Schafe: mehr und besseres Futter ist meist „auf der anderen Seite“.

Andrang, als freuten sich die Lämmer auf das Kiebitzfest. – Noch`n Bisschen warten, nächsten Sonntag ist es soweit.

Weiter Blick Richtung Sperrwerk Wedeler Au. Bald ist beides weg: die Baustelle wird abgeräumt, die Nonnengansmassen machen sich zum Abzug in die Brutgebiete bereit.

In wärmeren Tümpeln haben inzwischen Moorfrösche gelaicht.

Suchbild Moorfrösche.

Zweimal Kirchturm Wedel, einmal im Marschgraben, original auf der Geest.

Read Full Post »

Nun hat es also endlich geklappt. Vom erneuten Kälteeinbruch ging`s aufwärts  – 0 – 10 – 20 Grad. Das lassen wir uns gefallen. Und Pflanzen und Tiere ringsum gefällt das auch. Gestern war eine Elbe-Tour gegen den Uhrzeigersinn dran.

Überm Hauptdeich zur Elbe bei Hetlingen blauer Himmel.

Vorher hatte ich am Holmer Berg Jungschafe, ich schätze, Skudden, ansehen können.

Am Alten Heuhafen Hetlingen spiegeln sich trefflich die Weiden des winzigen Rest-Auwalds.

Kleines Rätsel mit Lösung: Diese scheinbar von Links nach Rechts fliegende Gans ist in Wahrheit ein entgegengesetzt fliegender Graureiher.

Blick übern Deich. Auf der Elbe nix los mit Schiffen. Nur der im Auftrag der Bundeswasserstaßenverwaltung rastlos Sedimente seewärts verklappende Hopperbagger HAM – was für ein zweifelhaftes „Vergnügen“.

Und es soll ja immer weiter gehen.

Ich wähle den bequemeren Weg hinterm Deich – Schafe und Nonnengänse vor typischem Marschgehölz.

Die Osterlämmer, schon schön plüschig, sind hofnah ins Grüne gelassen worden.

Schafe und Nonnengänse, noch einmal.

Der Knubbel da auf der Weide – ist das der Osterhase? Der putzt sich die Nase.

Zusätzlich zu diesem, sich mit einer Möwe neckenden, tauchen während eines Plauschs mit deichwandernden Freunden noch weitere drei auf. Schön, dass sie den Treibjagden entgangen sind.

Dann wollen wir die kommenden Tage mal geniessen – Vorsicht vor Sonnenbrand!

Read Full Post »

Nein, nicht, was Sie denken! Nonnengans gibt es hier bei uns eigentlich nur im Plural – nicht in der Bratröhre.

Die Sonne lacht, die zu Hause gebliebenen Menschen schwärmen aus.

Wer schlau ist, meidet besondere Anziehungspunkte – aber was bleibt? Auch Strecken sind bevölkert, der Deich, die Deichwege, ortsnahe Wege in der Marsch.

Das Weisse da, zwischen Willow Henge und Hauptdeich, ist im wahrsten Sinn des Wortes Schnee von gestern.

Was ist nun mit der Nonnengans?

Wie gesagt, nur im Plural: Nonnengänse.
Wie Mücken scheinen sie den scheinbar einsamen Deichwanderer zu umschwärmen.

Maximal einen Monat noch wird das Spektakel zu sehen sein – dann erst wieder ab Oktober/November.

Aber es gibt auch Gans in kleinerer Anzahl.

Wir waren am Vormittag zum Himmelmoor bei Quickborn.

Hier bestimmen zur Zeit Graugans- und Kanadaganspaare das Bild.

Mehr zum Himmelmoor demnächst.

Read Full Post »

Older Posts »