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Archive for the ‘Unsortiertes’ Category

Die Sonne soll sich erstmal nicht wieder sehen lassen hier, sagt die Wettervorhersage.
Da bringe ich eine kleine Erhellung aus kürzlich erlebter Morgenstund‘.

Noch ist die Sonne nicht aufgegangen - erhellter Kondensstreifen hinter Feldahorn.

Noch ist die Sonne nicht aufgegangen – erhellter Kondensstreifen hinter Feldahorn.

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Kopfweiden findet man entlang von Marschgräben des Norddeutschen Tieflands noch vielerorts. Früher waren sie auch in Bachtälern höherer Lagen verbreitet – vom Menschen gesteckt und langjährig genutzt als Arbeitsmaterial heute vergangener Berufe wie Korbmacher / -flechter und Bandreisser. Häufig sind Kopfweiden Korbweiden.

Über viele Nutzungsjahrzehnte entstanden Baum-Individuen, die uns in Vielgestalt, Ausformung und zeitlicher Entwicklung bis zum Vergehen stark beeindrucken können.

Über viele Nutzungsjahrzehnte entstanden Baum-Individuen, die uns in Vielgestalt, Ausformung und zeitlicher Entwicklung bis zum Vergehen stark beeindrucken können.

Zwei von drei Köpfen der uralten Weide.

Zwei von drei Köpfen der uralten Weide.

Detail - ein Ohr, hört die Weide mit?

Detail – ein Ohr, hört die Weide mit?

Der dritte Kopf, fast nur noch auf Rinde sitzend.

Der dritte Kopf, fast nur noch auf Rinde sitzend.

Auch an der Basis, guter Ein- und Ausblick.

Auch an der Basis, guter Ein- und Ausblick.

Eingangstür mit Blick aufs - nun gefrorene - Wasser des Marschgrabens.

Eingangstür mit Blick aufs – nun gefrorene – Wasser des Marschgrabens.

Blick ins Innere durch ein Loch oben im Stamm - dies trockene Plätzchen dient ganz offensichtlich zu teilweisem Aufenthalt. Wer wohl hier wohnt?

Blick ins Innere durch ein Loch oben im Stamm – dies trockene Plätzchen dient ganz offensichtlich zu teilweisem Aufenthalt. Wer wohl hier wohnt?

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Es ist grau und diesig. Mal sehen, wie weit wir gucken können.

Auf der Grenze HH - SH blicken wir gen Westen. Hier entstehen ein Gewerbegebiet und ein Park neu. Altes, Beseitigungswertes wird verbessert. Was das in Summe für das Großgrün am SH-Elbhang bedeutet, wird später zu belegen sein.

Auf der Grenze HH – SH blicken wir gen Westen. Hier entstehen ein Gewerbegebiet und ein Park neu. Altes, Beseitigungswertes wird verbessert. Was das in Summe für das Großgrün am SH-Elbhang bedeutet, wird später zu belegen sein.

Blick nach Osten. SICHT ist das Zauberwort. Den Hang haltende Altbäume sind weitgehend beseitigt - auch hier wird in ca. 15 Jahren der Hang rutschen, wenn das Wurzelwerk kompostiert ist. Unten an der Elbe breitet sich derweil Japanischer Knöterich aus (schicker Wellenschutz?!), wir werden uns noch wundern.

Blick nach Osten. SICHT ist das Zauberwort. Den Hang haltende Altbäume sind weitgehend beseitigt – auch hier wird in ca. 15 Jahren der Hang rutschen, wenn das Wurzelwerk kompostiert ist. Unten an der Elbe breitet sich derweil Japanischer Knöterich aus (schicker Wellenschutz?!), wir werden uns noch wundern.

Durch den Winterdies arbeitet sich ein GroßContainerFrachter mit beobachtendem Schlepper elbaufwärts. Die Edith Maersk ist 398 m lang, 56 breit und geht ca. 11 m tief.

Durch den Winterdies arbeitet sich ein GroßContainerFrachter mit beobachtendem Schlepper elbaufwärts. Die Edith Maersk ist 398 m lang, 56 breit und geht ca. 11 m tief.

Aber warum ist das Riesenteil so gut wie leer?

Aber warum ist das Riesenteil so gut wie leer?

Noch hat er halbwegs Halt, der Elbhang. Aber was für Mengen Steuergeld werden für diese Art Über"pflege" bereits ausgegeben - die fehlen andernorts.

Noch hat er halbwegs Halt, der Elbhang. Aber was für Mengen Steuergeld werden für diese Art Über“pflege“ bereits ausgegeben – die fehlen andernorts.

Nein, Christo war nicht hier zum Verpacken.

Nein, Christo war nicht hier zum Verpacken.

Blick zurück - ganz schön hoch hier, die Moräne. Unten am Hangfuss sehen wir zwei Spülsäume der vorigen beiden (kleineren, normalen) Sturmfluten.

Blick zurück – ganz schön hoch hier, die Moräne. Unten am Hangfuss sehen wir zwei Spülsäume der vorigen beiden (kleineren, normalen) Sturmfluten.

Wir klettern noch ein Bisschen höher. Oben bedeckt Mischwald, dominierend Buchenhochwald, das Plateau.

Wir klettern noch ein Bisschen höher. Oben bedeckt Mischwald, dominierend Buchenhochwald, das Plateau.

Auf dem Rückweg zum Auto streifen wir den Südwestrand des Naturschutzgebietes Wittenbergen (früher: NSG Wittenbergener Heide / Elbwiesen). Da geht`s dann später mal rein, Bericht folgt zu gegebener Zeit.

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Trefflich beschreibt der Tagesspiegel, wie man fortwährend Steuergeld abgreift, ohne Regeln zum Erhalt von Wasser-, Boden-, Luftqualität sowie zum Schutz von Flora und Fauna einzuhalten: Im Agrarsektor herrscht Vollkaskomentalität – die Kosten trägt der Steuerzahler.

Was könnte mit DEM Geld alles Konstruktives ermöglicht werden.

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Schnell mal raus zwischen zwei Sturmtiefs …

Und wenn die Sturmwolken noch so duster sind, dahinter scheint Sonne bei blauem Himmel.

Und wenn die Sturmwolken noch so duster sind, dahinter scheint Sonne bei blauem Himmel.

Diese Kopfweiden-Spiegelung wollte ich immer schonmal bei Windstille fotografieren - muss ich nachholen, heute also rubbelig.

Diese Kopfweiden-Spiegelung wollte ich immer schonmal bei Windstille fotografieren – muss ich nachholen, heute also rubbelig.

Gar schaurig ist`s, über`s Moor zu gehen - gilt hier bei Dämmerung auch für die Marsch. Der Erlkönig erscheint in Zwillingsgestalt, getarnt als Doppel-Kopfweide.

Gar schaurig ist`s, über`s Moor zu gehen – gilt hier bei Dämmerung auch für die Marsch. Der Erlkönig erscheint in Zwillingsgestalt, getarnt als Doppel-Kopfweide.

Blick über Wasserwerksbäume Richtung Deich und Elbe - na gut, für heute ist die Sonne weg.

Blick über Wasserwerksbäume Richtung Deich und Elbe – na gut, für heute ist die Sonne weg.

 

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Tags drauf hat der kalte Nordwind etwas nachgelassen, da verzichten wir auf den Schutz durch den Elbhang und fahren etwas Elbe-abwärts nach Hetlingen, Schleswig-Holstein, zum kleinen Strand Hetlinger Schanze.

Raureif ziert das von der vorigen Sturmflut hinterlassene Geschwemmsel am Deichfuss.

Raureif ziert das von der vorigen Sturmflut hinterlassene Geschwemmsel am Deichfuss.

Zu Eissternen verziertes Gras in gefrorenen Restpfützen auf dem Weg zum Strand.

Zu Eissternen verziertes Gras in gefrorenen Restpfützen auf dem Weg zum Strand.

Weg zum Strand?! Offenbar ist der muldiger, als wir das in Erinnerung hatten. Sturmflutwasser steht gefroren auf unserem Weg. Das Eis ist zu dünn ...

Weg zum Strand?! Offenbar ist der muldiger, als wir das in Erinnerung hatten. Sturmflutwasser steht gefroren auf unserem Weg. Das Eis ist zu dünn …

Da wir nur normale Schuhe anhaben, gehen wir Richtung Deich zurück, anderen Strandzugang finden.

Da wir nur normale Schuhe anhaben, gehen wir Richtung Deich zurück, anderen Strandzugang finden.

Ja, hier klappt es. Über Sandrippel queren wir eine Furt vor kleinem erosionsstrukturiertem Steilhang.

Ja, hier klappt es. Über Sandrippel queren wir eine Furt vor kleinem erosionsstrukturiertem Steilhang.

So war es früher bei Landübernutzung, Wind- und Wassererosion öfter: im Sand "ertrinkende" Bäume.

Im Sand „ertrinkende“ Bäume (So war es früher bei Landübernutzung, Wind- und Wassererosion öfter: Äcker, ja, ganze Dörfer, wurden von Wanderdünen verschlungen.).

Sahara Hetlinger Schanze - wie Dünen in der Wüste sehen die beim Sturmflutgeschehen entwickelten Rippelmarken im Übergang Strand - Deichvorland aus.

Sahara Hetlinger Schanze – wie Dünen in der Wüste sehen die beim Sturmflutgeschehen entwickelten Rippelmarken im Übergang Strand – Deichvorland aus.

Begeisterung am Deich - so ein langer Ast kann Hunde gut beschäftigen.

Begeisterung am Deich – so ein langer Ast kann Hunde gut beschäftigen.

Letzter Teil des Rückwegs auf der Deichkrone.

Letzter Teil des Rückwegs auf der Deichkrone.

Weite der Marsch - am Horizont das Kohlekraftwerk Wedel.

Weite der Marsch – am Horizont das Kohlekraftwerk Wedel.

Das also waren die beiden angesagten Sonnentage. Es folgte auf Frostboden der angesagte Regen.

Blick aus dem Fenster am Sonnabend - wer konnte, blieb besser zu Hause, ging draussen nur im "Pinguin-Gang" - wir haben für solch zum Glück seltene Ereignisse Spikes bereitliegen. Nicht das Schlechteste.

Blick aus dem Fenster am Sonnabend – wer konnte, blieb besser zu Hause, ging draussen nur im „Pinguin-Gang“ – wir haben für solch zum Glück seltene Ereignisse Spikes bereitliegen. Nicht das Schlechteste.

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Der Wetterbericht hatte zwei Sonnentage bei kaltem Nordwind angesagt. Was gibt es also Besseres, als einen windgeschützten Südhang als Ziel zu wählen. Der erste Morgen galt dem Strand Wittenbergen, Elbe Hamburg. Wohl dem, der in der Woche solch Entscheidung frei treffen kann. Wer zur Arbeit muss – und danach ist es schon wieder dunkel, muss auf andere Gelegenheit warten.

Die Morgensonne scheint.

Die Morgensonne scheint.

Dank Tiefgarage ist uns solch Kunstwerk auf eigenem Wagen entgangen.

Dank Tiefgarage ist uns solch Kunstwerk auf eigenem Wagen entgangen.

In Wittenbergen angekommen. Der Strandzugang zeugt noch von der vorigen Sturmflut - Eis auf Restpfützen.

In Wittenbergen angekommen. Der Strandzugang zeugt noch von der vorigen Sturmflut – Eis auf Restpfützen.

Hydraulische Studien - aufgespülter Sand wurde von abfließendem Wasser zu Canyon und Steilküste geformt.

Hydraulische Studien – aufgespülter Sand wurde von abfließendem Wasser zu Canyon und Steilküste geformt.

Ausserhalb des Elbe-Fahrwassers liegt ein Hamen-Fischerboot. Fischt es wohl schon Stint?

Ausserhalb des Elbe-Fahrwassers liegt ein Hamen-Fischerboot. Fischt es wohl schon Stint?

Die Dackelhündin meidet nasse Füsse. Hundescharen mit HundeSitterinnen sind meist sehr verträglich. Wohl den frühen Wanderern - später kommen oft genug rücksichtslosere Hundehalter (als - ehemalige - Hundebesitzer wissen wir, wovon wir reden).

Die Dackelhündin meidet nasse Füsse. Hundescharen mit HundeSitterinnen sind meist sehr verträglich. Wohl den frühen Wanderern – später kommen oft genug rücksichtslosere Hundehalter (als – ehemalige – Hundebesitzer wissen wir, wovon wir reden).

Morgendlicher Strand Wittenbergen mit Kieslage - ein Traum. Der Elbhang hält den scharfen Frostwind von uns fern.

Morgendlicher Strand Wittenbergen mit Kieslage – ein Traum. Der Elbhang hält den scharfen Frostwind von uns fern.

Eisige Kleinkunst an einem Hangwasserzulauf.

Eisige Kleinkunst an einem Hangwasserzulauf.

Gezoomter Blick gen Osten, Blankenese, Airbus - davor Wellen eines gerade ganz schön schnell vorbei gefahrenen Binnenschiffs.

Gezoomter Blick gen Osten, Blankenese, Airbus – davor Wellen eines gerade ganz schön schnell vorbei gefahrenen Binnenschiffs.

Strand kurz vor Blankenese - die HundeSitterinnen sind auf dem Rückweg. Auch wir kehren um.

Strand kurz vor Blankenese – die HundeSitterinnen sind auf dem Rückweg. Auch wir kehren um.

Mit der Fahrrinne dicht vor Land naht ein Containerfrachter.

Mit der Fahrrinne dicht vor Land naht ein Containerfrachter.

Ein Erosionsbaum, sieht aus wie ein Negativ, eingefräst von abgelaufenem Wasser.

Ein Erosionsbaum, sieht aus wie ein Negativ, eingefräst von abgelaufenem Wasser.

Schnell passiert der Containerfrachter den Anleger Wittenbergen. Weiss leuchtet der Wasserdampf vom KoKW Wedel.

Schnell passiert der Containerfrachter den Anleger Wittenbergen. Weiss leuchtet der Wasserdampf vom KoKW Wedel.

Holla, auf dem Hinweg nicht gesehen, jetzt von der Sonne beschienen: Weihnachtsbehang in einem Uferweidenbusch.

Holla, auf dem Hinweg nicht gesehen, jetzt von der Sonne beschienen: Weihnachtsbehang in einem Uferweidenbusch.

Abgang. Der Parkplatz ist nun voller - "Der frühe Vogel fängt den Wurm." Gefriergetrockneter Schaum von der vorigen Flut markiert unseren Rückweg.

Abgang. Der Parkplatz ist nun voller – „Der frühe Vogel fängt den Wurm.“ Gefriergetrockneter Schaum von der vorigen Flut markiert unseren Rückweg.

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