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Archive for the ‘Unsortiertes’ Category

Der den Sonnenuntergang betrachtende, scheinbar matialische Geselle ist übrigens der Wedeler Roland, über Jahrhunderte Garant der Handels- und Marktrechte. Die Stadt bietet zu ihm weitere Information.

Und allzeit gute Fahrt voraus!
(Dezember 2017: Tidenkieker vor dem Schulauer Hafen, Wedel)
Eine Handbreit Wasser unter dem Kiel reicht.
Möge die Elbe leben!

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Nun ist Tief Xavier also durch – hier in Wedel, SH, sind wir vergleichsweise gut davon gekommen. Gleichwohl mussten zerstörte und umgerissene Bäume durch intensive Feuerwehreinsätze beseitigt werden – wir hatten den Eindruck, dass neben diesen Herausforderungen fast vergessen worden wäre, das Sturmfluttor zur Elbe zu schliessen.

Ich denke einen Monat zurück – Besuch in meiner Geburtsstadt Korbach, Fürstentum Waldeck. Da erlebte ich zwar nicht ganz so Drastisches, aber das Wetter war für Mitte September in seinem Wechsel zwischen schräg fetzenden Regenschauern und Sonnenperioden schon denkwürdig (mal ganz abgesehen von der Rundfahrt bis ins Sauerland, wo die Abarbeitung der Kyrill-Schäden flächig zu beobachten ist).

Hier also ein paar Eindrücke einer Wanderung zu den Hopfenbergen, die unterhalb Schloß Waldeck regelhaft aus dem Edersee auftauchen – und wieder verschwinden.

Zwei Tage vorher, Einladung Schöne Aussicht, Halbinsel Scheid, hoffte ich auf gutes Wetter – Ziel: die Hopfenberge (Pfeil).

Aufgrund der sommerlichen Regenfälle ist der See wieder so angestiegen, dass die weisse Flotte lange Distanzen abfahren kann. Schloss Waldeck grüßt regenverhangen im Hintergrund.

Siehe da, ein Sonnenloch, klare Sicht auf Schloß Waldeck – Hoffnung für meine Wanderung.

Das Wetter blieb wechselhaft, wie mein Eder-Beitrag vom 18. September zeigt.

Nördlich wandere ich entlang des Hammerbergs, startend in Höhe des Baumkronenpfades. Es regnet – gut, wasserdicht gekleidet und durch Bäume windgeschützt zu gehen.

Moose begleiten meinen Weg – Nordseite, Regen, gute Bedingungen.

Auf felsigem Grund sammelt sich Regen schnell oberflächig und sucht einen direkten Abfluss.

Ein interessantes Gelände – schräg gestellte Felsformationen.

Blick durch die Bäume – die Hopfenberge werden sichtbar. Regen.

Moose, Flechten, Blumen, Jungbäume – alle kommen irgendwie mit den hiesigen Bedingungen zurecht.

Es ist nicht mehr weit, klart es auf?

Sonne von rechts – ich freue mich um so mehr.

Im Gegenlicht die Sperrmauer.

Bei herbstlichen Besuchen ist es sonst wahrscheinlich, von hier aus die beiden Berge trockenen Fußes zu umwandern – na gut, ein ander Mal.

Ein Fischadler fliegt am Nordufer vorbei – leider heute nicht scharf zu fixieren.

Schloß Waldeck liegt im Sonnenschein – Werbe-Foto, besuchen Sie den Edersee / die Edertalsperre! 🙂

Kleine Zugabe, das Ausflugsschiff „Edersee“.

Wieder vorbei an Fels, Blumen, Farnen, Hagebutten, Moosen trete ich den Rückweg an.

Tja, Rothirsch am Zaun des Wildparks, ich habe dein imposantes Rundumwälzen wohl gesehen – aber nicht schnell genug fotografieren können.

Mein Ziel, Parkplatz nahe Baumkronenpfad, ist nah – dann man Tschüß bis zum nächsten Besuch.

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Vor meinen längeren Eder- und Ederseewanderungen standen Einladungen. Ein Bauernhof und ein Treffen mit guter Aussicht auf den Edersee waren recht lebendig.

Aufmerksamer Hahn mit Hühnern auf dem Mist – gleich kommt ein Konkurrent.

Den Konkurrenten lasse ich weg – statt dessen hier Gänse und Laufenten.

Aus dem Sauerland – die Wildsau im Garten.

Tierische Werbung für den Nationalpark Kellerwald in Bad Wildungen.

Bad Wildungen – das ist ja ein dicker Hund!

Kellerwaldzentrum – Wildsau und Waschbär (und noch viel mehr), gefilzt.

Nun aber zur schönen Aussicht – findet manch einer gar nicht (angesichts des folgenden Motivs), ich schon.

Im Diesigen nur schwach erkennbar – jede Menge Kormorane in Jagdformation und -aktivität.

Nach offensichtlich erfolgreichem Fang sammelt sich der gut 200 Tiere starke Schwarm zum Trocknen direkt an der Uferkante, über dem inzwischen wieder überstauten Edertalsperren-Modell.

Später wird die Sicht klarer – schon beeindruckend, solch Profi-Fischer.

Einen Rothirsch und einen Fischadler hebe ich mir für den nächsten Edersee-Beitrag auf.

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Morgens – Herbstanfang in der Hetlinger Marsch.

Gut ausgerüstet – Beobachter auf dem Hauptdeich am Nordufer der Elbe.

Graugänse auf dem Süßwasserwatt bei Fährmannssand.

Demnächst werden auch die über 10.000 Nonnengänse eintreffen.

Der HalunderJet prescht an der Lühe-Schulau-Fähre vorbei, schon westlich der Lühemündung.

Bald fährt das Schiff im Pazifik, wird hier durch ein größeres, schnelleres ersetzt. Mal sehen, ob sich das dann an die Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Elbe hält.

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Ohne Worte – gesehen an der BAB 1-Brücke, Seeve bei Horst.

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Sommeranfang – während auf den Weiden Vieh grast, sind auf vielen Mähwiesen allerlei Arbeiten in Gang.

Wiesenlandschaft in der Marsch. Mädesüß blüht im baumlosen Sauerbek, der Abfluss weitgehend Pflanzen-beengt. Die Wiesen zeigen sich in unterschiedlichen Zuständen.

Mancherorts steht das Gras noch großflächig.

Andernorts ist frisch gemäht.

Auf den Weiden, hier zwischen Marschgraben und altem Sommerdeich, käuen Rinder wieder.

Familienhaltung bunter Rinder.

Deichpfleger Schaf hat etliche Flächen fertig, bearbeitet jetzt andere.

Mutter und Lamm sind gut zu unterscheiden. Sorgt sich Mutter ohne Wolle um die / vor der „Schafskälte“, hat sie sie schon überstanden? Das Lamm jedenfalls trägt einen dicken Pelz.

Manch Pferdewiese lässt erkennen, warum Grundbesitzer nicht unbedingt an Pferdehalter verpachten möchten. Selektives Grasen lässt unerwünschte Pflanzen überhand nehmen.

Auf den Mähwiesen herrscht Hochbetrieb, ständig wechselt das Bild.

Glück mit dem Wetter – nach Wenden und gutem Trocknen wartet das Gras (Heu) geschwadet auf Weiteres.

Die Heuballenpresse sammelt Material.

Und wieder ist ein Pressballen fertig.

Im Überblick – fast wie LandArt by Heupressballen.

Anderes Produkt – LandArt by Gras-Silorundballen.

Die Gras-Silorundballen werden zusammengestellt.

Stare suchen eifrig und finden allerhand Nahrung.

Manche Ladung steht zum Abtransport ins Langzeitlager bereit.

In größerer Distanz stellen sich auch Möwen und Graureiher ein.

Vielerorts erscheint die Fläche fast bis unter die Grasnarbe gemäht – Nachteil der immer intensiveren Flächennutzung.

Da patroulliert der Graureiher die Grenzzone ab.

Wohl dem, der sein Grasprodukt im Trockenen hat – morgen soll es gewittern und ordentlich regnen.

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Mal wieder habe ich als Gast eines Kurses der Volkshochschule Hamburg über den Wanderfisch Meerforelle als Anzeiger für die Situation der Elbe vortragen dürfen. Da habe ich ein paar Vögel auf dem Schuldach gesehen, die den Kursteilnehmern noch gar nicht aufgefallen waren. – Verrückte Vögel? Von Amseln, die früher als Waldvögel galten, wissen wir ja inzwischen so einiges in Sachen Anpassung.

Was guckt die Möwe auf dem Dach – wohin, zu wem. Offensichtlich entwickelt sich die Art zum Kulturfolger, brütet prima auf bekiesten Flachdächern.

Nanu, da läuft doch ein Austernfischer – wohin des Wegs, Küstenvogel?

Ach so, da wartet schon ein anderer … (oder eine?).

Offensichtlich findet gleich eine Aufgabenübertragung statt.

Schwupps, sitzt der oder die Neue auf dem Nest.

Der bisherige Brüter (oder: die Brüterin?) kann nun die Beine lang machen.

Alle Kursteilnehmer sind begeistert (hoffentlich auch über meinen Vortrag, Inhalt in etwa: vgl. Link oben).

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