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Archive for the ‘Reisen’ Category

Abendlicher Eindruck aus dem Elbe-Einzugsgebiet, östlicher Nebenfluss.

Abendlicher Eindruck aus dem Elbe-Einzugsgebiet, östlicher Nebenfluss.

24. Dezember 2014 – das Wetter.

So hatte ich meinen Arbeitsplatz am Vortag im nordöstlichen Hamburg verlassen.

So hatte ich meinen Arbeitsplatz am Vortag im nordöstlichen Hamburg verlassen.

Und so sah es am Morgen des 24. Dezember in Tostedt aus.

Und so sah es am Morgen des 24. Dezember in Tostedt aus.

Überraschung am frühen Nachmittag - es geht auch anders!

Überraschung am frühen Nachmittag – es geht auch anders!

Diese kleine Abwechslung haben wir aber auch ersehnt. In 2 Tagen hat es die gesamte Dezember-Niederschlagsmenge runter- und quer geblasen. Ein Geschehen der Statistik. Schleswig-Holstein hat es besonders getroffen. Meine Gedanken sind bei den Kolleginnen und Kollegen des THW und der anderen Hilfsorganisationen.

Und dann dieser Sonnenuntergang - weil`s so schön ist, lasse ich den mal in groß hochkant stehen.

Und dann dieser Sonnenuntergang – weil`s so schön ist, lasse ich den mal in groß hochkant stehen.

Später, beim Abendspaziergang, freuen sich Hund und Herr über die inzwischen abgetrockneten Wege.

Später, beim Abendspaziergang, freuen sich Hund und Herr über die inzwischen abgetrockneten Wege.

(Weg ist das Tief mit seinen Regenschwänzen aber noch nicht. Ab 2. Weihnachtstag allerdings soll es Richtung nahe Null Grad gehen und ruhiger werden. Mal sehen, in wieweit der Wetterbericht die Realität darstellt.)

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Gefahren für Umwelt, Gesundheit und eine nachhaltige Nahrungsproduktion wurden auf einer Tagung in Berlin behandelt. Neben einem pfleglichen Umgang mit unseren kostbaren Gütern Wasser und Luft hapert es besonders mit der Umsetzung längst gewonnener Erkenntnisse beim Thema Boden.

Für ganz Ungeduldige kommt hier – schon vor den Fotoeindrücken – je ein Link zum Tagungsbericht und zur sehr informativen Broschüre zur Veranstaltung.

Auf dem Hinweg zur Veranstaltung - attackiert da ein Asteroid den Reichstag?

Auf dem Hinweg zur Veranstaltung – attackiert da ein Asteroid den Reichstag?

Veranstaltungsort gefunden - sehr schön.

Veranstaltungsort gefunden – sehr schön.

Der Saal ist nicht zu verfehlen - immer der Hammelhorde nach.

Der Saal ist nicht zu verfehlen – immer der Hammelhorde nach.

Eine Reihe namhafter Gruppierungen steht hinter dieser Tagung.

Eine Reihe namhafter Gruppierungen steht hinter dieser Tagung.

Irgendwie kommt mir das Titelfoto bekannt vor.

Ach, verstehe, das ist eins von meinen - hier die Perspektive der Ferkelei, wie sie im Buch zur Tagung dargestellt ist.

Ach, verstehe, das ist eins von meinen – hier die Perspektive der Ferkelei, wie sie im Buch zur Tagung dargestellt ist.

PAN Germany

PAN Germany

Agrar Koordination

Agrar Koordination

Agrar Koordination und PAN – wie gut, dass es sie gibt! – waren Hauptkoordinatoren des breit angelegten und fachlich versiert ausgestatteten Programms.

Bewegung tut Not - in der Mittagspause nach guter Verköstigung in der Heinrich Böll Stiftung gehe ich fix ums Eck. Hier der Hinweis auf Notwendigkeit und Möglichkeit, Probleme des Klimawandels in der Stadt durch Kompensation anzugehen.

Bewegung tut Not – in der Mittagspause nach guter Verköstigung in der Heinrich Böll Stiftung gehe ich fix ums Eck. Hier der Hinweis auf Notwendigkeit und Möglichkeit, Probleme des Klimawandels in der Stadt durch Kompensation anzugehen.

Moschee auf der Museums-Insel?

Moschee auf der Museums-Insel?

Der Goldbär, Erinnerung an frühere Berlinbesuche.

Der Goldbär, Erinnerung an frühere Berlinbesuche.

Ja, die Blue Man Group, gerade beim vorigen Berlinbesuch genossen. Mal andern Orts hier im Blog nachsehen.

Ja, die Blue Man Group, gerade beim vorigen Berlinbesuch genossen. Mal andern Orts hier im Blog nachsehen.

Uuups, Neozooen in Berlin - offenbar Langstrecken-Migratoren, oder "nur" aus dem Zoo entwichen?

Uuups, Neozooen in Berlin – offenbar Langstrecken-Migratoren, oder “nur” aus dem Zoo entwichen?

Warum mich dieser Anblick an Hamburg erinnert? - Das Tor zur Welt ist verschlossen! Gucken Sie mal auf Hamburgs Gully-Deckel!

Warum mich dieser Anblick an Hamburg erinnert? – Das Tor zur Welt ist verschlossen! Gucken Sie mal auf Hamburgs Gully-Deckel!

Rundgang fast beendet, Heinrich Böll wartet.

Rundgang fast beendet, Heinrich Böll wartet.

Rechtzeitig geschafft, es kann weiter gehen.

Rechtzeitig geschafft, es kann weiter gehen.

Am Schluss gibt es ein sehr informatives Werk zum Mitnehmen: “Roundup & Co. – Unterschätzte Gefahren. Argumente gegen die Verwendung von Glyphosat und anderen Herbiziden. Für eine grundlegende Umstellung des Pestizid-Zulassungssystems und der Unkrautkontrolle” (ISBN 978-3-9815727-5-9).

Weihnachtliche Eindrücke auf dem Weg zum Hauptbahnhof.

Weihnachtliche Eindrücke auf dem Weg zum Hauptbahnhof.

Wahrlich, ich habe ein Licht gesehen ... - Angie reibt sich für uns auf. - Wenn da bloß statt Lobby-Beeinflusstem und Abzocke der kleinen Leute mal mehr Qualität bei rüber käme!

Wahrlich, ich habe ein Licht gesehen … – Angie reibt sich für uns auf. – Wenn da bloß statt Lobby-Beeinflusstem und Abzocke der kleinen Leute mal mehr Qualität bei rüber käme!

Hauptbahnhof erreicht. - Dank an die Bahn! Mein Zug hat 70 Minuten Verspätung. Ich darf trotz Zugbindung der Fahrkarte den am Bahnsteig stehenden früheren gen Hamburg benutzen.

Hauptbahnhof erreicht. – Dank an die Bahn! Mein Zug hat 70 Minuten Verspätung. Ich darf trotz Zugbindung der Fahrkarte den am Bahnsteig stehenden früheren gen Hamburg benutzen.

Begeistert reise ich durchs Dunkel. Solch eine hochwertig bestückte Veranstaltung mit Informationen, an die man nicht alle Tage gerät, habe ich lange nicht erlebt (und ich habe so einiges erlebt).

Ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk habe ich in Berlin übergeben. Mein Badebällchen, ja, das Roundup-Badebällchen, hat nun neue Besitzer, ist weiter in guten Händen.

Vielleicht darf ich das Rätsel demnächst per Foto auflösen.

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Und es war Herbst geworden, und wir waren wieder in Berlin.

Zum Schluss kommen hier ein paar Eindrücke zu Licht und Schatten.

Morgens im Innenhof - sehr schön durchgrünt ist der, nachdem all der Bauschutt entfernt wurde - Altbäume, Jungbäume, Büsche, Stauden. Ab Frühjahr wird`s wieder bunter.

Morgens im Innenhof – sehr schön durchgrünt ist der, nachdem all der Bauschutt entfernt wurde – Altbäume, Jungbäume, Büsche, Stauden. Ab Frühjahr wird`s wieder bunter.

Socke hat alles gut untersucht, intensiv durchforscht. Er liebt die Ruhe hier - gespannt auf das Treiben draussen mit all den vielen Spuren!

Socke hat alles gut untersucht, intensiv durchforscht. Er liebt die Ruhe hier – gespannt auf das Treiben draussen mit all den vielen Spuren!

Mittäglicher Blick aus dem Restaurant - kein Grund zum Klagen.

Mittäglicher Blick aus dem Restaurant – kein Grund zum Klagen.

High Noon, Berliner Sonne. Was haben wir wieder für ein Schwein!

High Noon, Berliner Sonne. Was haben wir wieder für ein Schwein!

Schnell wird es Abend bei all unseren Aktivitäten. - Auf geht`s zur Blue Man Group.

Schnell wird es Abend bei all unseren Aktivitäten. – Auf geht`s zur Blue Man Group.

Nachdem wir die Blauen Männer mit ihrem vielfältigen Programm genossen haben, ist es dunkel.

Nachdem wir die Blauen Männer mit ihrem vielfältigen Programm genossen haben, ist es dunkel.

Na und? Dann erzeugen wir halt selbst Energie.

Na und? Dann erzeugen wir halt selbst Energie.

Nun freuen wir uns auf unseren nächsten Berlinbesuch (aber erstmal besucht “Berlin” uns).

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Der Teufelsberg ist ein Ergebnis von WK 2, aufgeschüttet mit Hunderttausenden von Kubikmetern Trümmerschutt. Obendrauf, mancher sagt auch innendrin, stehen Gebäude. Mehr dazu kann man hier lesen, ich erspare mir Ausführungen dazu. Das Ganze kann man nur per Führung erleben, da es sich um eingezäuntes Privatgelände handelt. Drumrum gedeiht Natur – zu all dem folgen hier ein paar Eindrücke.

Wir gucken auf Herbstfarben, während wir uns mittäglich stärken vor der Teufelsbergbesteigung.

Wir gucken auf Herbstfarben, während wir uns mittäglich stärken vor der Teufelsbergbesteigung.

Teufel auch, schön hier - aber wo ist der Weg zur Spitze, zum Start der Führung!? (Wir fragen. Die einen sagen so, die anderen so.)

Teufel auch, schön hier – aber wo ist der Weg zur Spitze, zum Start der Führung!? (Wir fragen. Die einen sagen so, die anderen so.)

Der Beweis vorweg: Wir waren oben! Zum Glück war die fortwährend nervig surrende Drohne wohl nicht bewaffnet - oder wir nicht das Ziel. Vielleicht will uns demnächst einer persönliche Fotos "von oben" verkaufen?

Der Beweis vorweg: Wir waren oben! Zum Glück war die fortwährend nervig surrende Drohne wohl nicht bewaffnet – oder wir nicht das Ziel. Vielleicht will uns demnächst einer persönliche Fotos “von oben” verkaufen?

Oder hat der Tagesspiegel die Drohne ausgesandt, um Fotos für seinen neuen Artikel zu schiessen? Die Stadt will das Areal wohl zurückkaufen.

Amazonien ist überall. Da hier nicht (mehr) gebaut werden darf, führt uns die Natur vor, dass es auch gut ohne den Menschen geht.

Amazonien ist überall. Da hier nicht (mehr) gebaut werden darf, führt uns die Natur vor, dass es auch gut ohne den Menschen geht.

So langsam, aber sicher, wird`s grüner.

So langsam, aber sicher, wird`s grüner.

... und grüner.

… und grüner.

Menschen-Gemachtes verschwindet nach und nach.

Menschen-Gemachtes verschwindet nach und nach.

Schon zu erkennen - Amazonien ist überall.

Schon zu erkennen – Amazonien ist überall.

Innen ist es meist beleuchtet. Gut beraten ist man dennoch, eine Taschenlampe dabei zu haben - wohl denen mit Mobiltelefon, die sind heutzutage ja zwangsbeleuchtet.

Innen ist es meist beleuchtet. Gut beraten ist man dennoch, eine Taschenlampe dabei zu haben – wohl denen mit Mobiltelefon, die sind heutzutage ja zwangsbeleuchtet.

Man begegnet so Allerlei, hier ein Kerl mit dem Kopf unterm Arm.

Man begegnet so Allerlei, hier ein Kerl mit dem Kopf unterm Arm.

Auf diversen Höhenstufen kann man von Plateaus aus das Umfeld betrachten.

Auf diversen Höhenstufen kann man von Plateaus aus das Umfeld betrachten.

Etliches ist in Fetzen gegangen - fast künstlerisch anzusehen.

Etliches ist in Fetzen gegangen – fast künstlerisch anzusehen.

Immer andere Blickwinkel.

Immer andere Blickwinkel.

Grün ist der Grunewald - mit startenden Herbstfarben.

Grün ist der Grunewald – mit startenden Herbstfarben.

Hoch überm östlichen Norddeutschen Tiefland, der Nachmittag verdunkelt sich.

Hoch überm östlichen Norddeutschen Tiefland, der Nachmittag verdunkelt sich.

Langsam verabschiedet sich die Sonne.

Langsam verabschiedet sich die Sonne.

Wir sind wieder unten. Fisch oder Reptil? Viele Künstler und solche, die sich dafür halten oder auf dem Weg dorthin sind, haben sich an sämtlichen Flächen verewigt. Man ist mancherorts innen auch live dabei.

Wir sind wieder unten. Fisch oder Reptil? Viele Künstler und solche, die sich dafür halten oder auf dem Weg dorthin sind, haben sich an sämtlichen Flächen verewigt. Man ist mancherorts innen auch live dabei.

Ob das alles nun "FUN" war? Jedenfalls mussten wir keine Kröte schlucken. Die stehen hier nur so rum. - Sehr eindrucksvoll war`s!

Ob das alles nun “FUN” war? Jedenfalls mussten wir keine Kröte schlucken. Die stehen hier nur so rum. – Sehr eindrucksvoll war`s!

Alles so schön bunt hier! Die Else hat sich extra geputzt - wir haben wieder das Wochenende mit "Festival of Lights" erwischt.

Alles so schön bunt hier! Die Else hat sich extra geputzt – wir haben wieder das Wochenende mit “Festival of Lights” erwischt.

Weiter geht`s gen Osten, wir wohnen jenseits des Brandenburger Tors.

Weiter geht`s gen Osten, wir wohnen jenseits des Brandenburger Tors.

Schlussbeitrag folgt.

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Und wieder ist es Herbst – auf geht`s (wieder) nach Berlin.

Wer hätte das vor zwei Jahren gedacht – berichtete ich am 22.10.2012 noch von einer Baubegehung unterm Dach und beneidete so hoch wohnende Nachbarn … – Dieses Jahr ist es so weit, wir wohnen an neuer Adresse – ganz oben. Der Kampfdackel muss allerdings, gut untergebracht, nachbarlich wohnen.

So sieht also der neue Horizont aus - Bewölkung liess unsere Anfahrt angenehm verlaufen.

So sieht also der neue Horizont aus – Bewölkung liess unsere Anfahrt angenehm verlaufen.

Hier kann ich privat Dienstliches studieren - Passiver Verkehrslärmschutz, Fenster Schallschutzklasse IV, und die Großstadt ist leise!

Hier kann ich privat Dienstliches studieren – Passiver Verkehrslärmschutz, Fenster Schallschutzklasse IV, und die Großstadt ist leise!

Die Sonne lässt sich auch nicht lumpen - fast sieht es aus, als sei der Schornstein der Kulturbrauerei explodiert.

Die Sonne lässt sich auch nicht lumpen – fast sieht es aus, als sei der Schornstein der Kulturbrauerei explodiert.

Tag 2 startet mit Nebel, zwischendrin taucht der Fernsehturm immer mal auf.

Tag 2 startet mit Nebel, zwischendrin taucht der Fernsehturm immer mal auf.

Nachts ist es klar, da kann man die Spätfolgen des "Festival of Lights" noch studieren.

Nachts ist es klar, da kann man die Spätfolgen des “Festival of Lights” noch studieren.

(Ich habe mir erlaubt, den Fernsehturm zu vervierfachen.)

Morgenstund ... - nach Osten die Danziger Straße entlang geguckt.

Morgenstund … – nach Osten die Danziger Straße entlang geguckt.

Auf der Südseite sieht es dann so aus.

Auf der Südseite sieht es dann so aus.

Projektionsfläche Fernsehturm.

Projektionsfläche Fernsehturm.

Die Sonne mit Gold einfangen ...

Die Sonne mit Gold einfangen …

Nach und nach erobert die Sonne die Straßenschluchten.

Nach und nach erobert die Sonne die Straßenschluchten.

Und schon ist der Abreisetag da - letzter Hundespaziergang um`s Eck vor dem Start gen Westen.

Und schon ist der Abreisetag da – letzter Hundespaziergang um`s Eck vor dem Start gen Westen.

Über ein Bisschen Zwischendrin wird in folgenden Beiträgen berichtet.

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Da wird so oft das Wort vom “Hamburger Schmuddelwetter” in den Mund genommen. Ganz ehrlich: nun lebe ich schon 43 Jahre in Hamburg und umrum – dass solch eine Situation meine Wahrnehmung prägen würde, kann ich nicht behaupten.

Ausfahrt aus dem Hamburger Hauptbahnhof gen Bremen entlang der Dauerbaustelle Hafencity. Die Sonne lacht.

Ausfahrt aus dem Hamburger Hauptbahnhof gen Bremen entlang der Dauerbaustelle Hafencity. Die Sonne lacht.

Nun ist dieses Jahr allerdings wieder ein besonderes. Mal abwarten, was die Statistik sagt, ob es nach der Vorjahrsmeldung “2013 das trockenste Jahr nach dem Trockenjahr 2003″ eine Steigerung in Hitze und Trockenheit gibt.

Aaaaber da …

Uuuups, die Spitzbauten werden von verregneten Scheiben halbwegs verborgen.

Uuuups, die Spitzbauten werden von verregneten Scheiben halbwegs verborgen.

Perspektive etwa wie beim ersten, dem Sonnenbild; ich freue mich zweimal - vor allem: WIR BRAUCHEN DAS WASSER und: beim Einsteigen in HH und beim Aussteigen zu Hause regnete es weniger, so dass es ein gemütlicher Fußweg wurde.

Perspektive etwa wie beim ersten, dem Sonnenbild; ich freue mich zweimal – vor allem: WIR BRAUCHEN DAS WASSER und: beim Einsteigen in HH und beim Aussteigen zu Hause regnete es weniger, so dass es ein gemütlicher Fußweg wurde.

Für die, die nahe des Wohnbereichs vielleicht nicht so rumkommen: viele Bachoberläufe, die sonst mindestens herbstlich feucht sind, sind dieses Jahr ausgetrocknet (das hat allerdings meist mehrere Gründe, weit über das Regendefizit hinaus).

Für die, die nahe des Wohnbereichs vielleicht nicht so rumkommen: viele Bachoberläufe, die sonst mindestens herbstlich feucht sind, sind dieses Jahr ausgetrocknet (das hat allerdings meist mehrere Gründe, weit über das Regendefizit hinaus).

Ob diese Strecken bis zur Forellenlaichzeit genügend Abfluss bieten, wird sich zeigen.

Da bin ich froh, dass die meisten restaurierten Strecken wenigstens einen Minimalabfluss auf dem eingebrachten Kiesgrund aufweisen.

Da bin ich froh, dass die meisten restaurierten Strecken wenigstens einen Minimalabfluss auf dem eingebrachten Kiesgrund aufweisen.

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Selbstverständlich sind wir an den Verhältnissen in den die Weser speisenden Bächen interessiert. Das sollten wohl Forellen- und/oder Forellenlaich- und -aufwuchsbäche sein – mal gucken.

Immerhin ist - neben dem Aal - die Forelle auch für den Laien schon in der Werbung von Gaststätten zu finden.

Immerhin ist – neben dem Aal – die Forelle auch für den Laien schon in der Werbung von Gaststätten zu finden.

Wir radeln auf dem Lenne-Freizeitweg, bachauf von der Mündung in die Weser aus.

Wir radeln auf dem Lenne-Freizeitweg, bachauf von der Mündung in die Weser aus.

Der Lenne-Freizeitweg, entlang einer früheren Bahntrasse, ist gut zu befahren oder zu bewandern. Mal begleitet er den Bach unmittelbar, mal verläuft er mehr in der Aue. Dort, wie auf dem Foto zu sehen, findet man statt Natur eher die bekannte, subventionierte Agrarlandschaft.

Die Lenne, hier bei Niedrigwasser querab Buchhagen, ist von ihrer Struktur her ein Forellenbach.

Die Lenne, hier bei Niedrigwasser querab Buchhagen, ist von ihrer Struktur her ein Forellenbach.

An der Lenne sind eine Vielzahl Restaurierungen gelaufen, insbesondere zur Verbesserung der Durchgängigkeit – diverse Mühlenstaue wurden entfernt und die früheren Abstürze an den Mühlenwehren in kleinere Gefällestufen umgewandelt. Allerdings, s. Foto vom Standort nicht allzu fern der Mündung in die Weser, sind die Kleinabstürze teils doch (noch) so hoch, dass von der Weser aus einschwimmende laichwillige, aber hydraulisch schwache Fischarten wie z.B. der Hasel die Lenne kaum erobern können. Ein Bisschen mehr Rauigkeit und insbesondere in den Strecken Zugabe von Laichkiesen würde die bisherigen guten Taten erheblich aufwerten.

Sehr genossen haben wir diverse Wanderungen am Wabach.

Sehr genossen haben wir diverse Wanderungen am Wabach.

Der Wabach ist einer der kleinen Zuflüsse zur Lenne und weist weitgehend in Sohle und am Ufer eine gute, standorttypische Struktur auf.

Der Wabach ist einer der kleinen Zuflüsse zur Lenne und weist weitgehend in Sohle und am Ufer eine gute, standorttypische Struktur auf.

Im Buch “Chronik des Voglers” fand ich zu Lenne, Wabach und anderen Bächen folgende interessante Information aus früheren Zeiten (1580, Beschreibung des Amtes Wickenden): “In der Laichzeit steigen die Forellen in dieselben hinan und bleiben eine Zeitlang darauf, aber danach fällt es wieder in die Lenne. … und haben die von Grone von Alters her mit meinem gnädigen Fürsten und Herrn die Fischerei zusammen darauf gehabt.” – Der herrschaftliche Zugriff auf diese Bäche scheint also interessant gewesen zu sein – heisst in heutiger Zeit: Restaurieren lohnt sich, das Ziel ist klar.

Auf näheren und weiteren Touren im Weser-Einzugsgebiet konnten weitere Bachcharakteristiken studiert werden.

Leider sind noch immer allzu viele Strecken, teils direkt in Ortslagen, anzutreffen, die geradezu nach Strukturverbesserung schreien.

Leider sind noch immer allzu viele Strecken, teils direkt in Ortslagen, anzutreffen, die geradezu nach Strukturverbesserung schreien.

Dabei sind einfache Möglichkeiten doch seit Langem “auf dem Markt” und werden regelmäßig transportiert.

Ein kleiner Abstecher ins Waldeckische, auch Weser-Einzugsgebiet, brachte das positive Beispiel zum vorherigen Foto – Nachahmen ausgesprochen empfehlenswert!

Im Waldeckischen freue ich mich über dieses Beispiel schonender Gewässerunterhaltung.

Im Waldeckischen freue ich mich über dieses Beispiel schonender Gewässerunterhaltung.

Zwar fehlt ein das Niedrig- und Mittelwasser strukturierendes Ufer mit standorttypischen Bäumen, aber die natürliche Fähigkeit von “Pflanzen als Wasserbaumeister” wird hier genutzt. Sehr schön erkennbar ist das jetzt ausgeprägte Niedrigwasserprofil. Bei höheren Wasserständen bis Hochwasser ermöglichen die Pflanzen durch Flachlegen den freien Abfluss.

Diverse Arten Wasserpflanzen strukturieren die Fläche optimal, Kies wird frei gestrudelt.

Diverse Arten Wasserpflanzen strukturieren die Fläche optimal, Kies wird frei gestrudelt.

Kein Wunder bei dieser Strukturvielfalt: Forellen stehen in der Strömung und warten auf heran driftende Futtertiere.

Kein Wunder bei dieser Strukturvielfalt: Forellen stehen in der Strömung und warten auf heran driftende Futtertiere.

Wer sich vorsichtig dem Bach nähert, sieht die Fische – ansonsten erscheint der Bach “leer”. Hier steht auf jedem laufenden Meter mindestens eine Bachforelle, vielleicht auch Jungfische der Wanderform Meerforelle. – So sieht das gute Potential im Forellenbach aus, was getan werden konnte, ist weitgehend getan. Was fehlt, gerade in Zeiten des Klimawandels, ist Halbschatten durch standorttypische Bäume. Vielerorts wäre dieser notwendige Kühleffekt durch landseitig von den Gewässermauern stehende Bäume zu ermöglichen.

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