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Archive for the ‘Reisen’ Category

Aus einer kleinen Stichfahrt mit dem Rad an die Elbe wurde spontan eine Rundtour Wedel, Hetlingen, Holm, Wedel. Das lag an der Stimmung.

Blick vom Schulauer Hafen südwestwärts – die Sonne ist doch noch aufgetaucht. Wir sind gespannt, wie der diesjährige Weiden-Windschutz am Sandstrand den Winter übersteht.

Weiter westwärts geradelt, Blick vom Deich über die Marsch mit der Wedeler Au. Auf der Geest liegt Wedel.

Fährmannssand, eine kleine Gruppe Nonnengänse, am Südufer der Elbe ein Leuchtfeuer vor der Marsch und der Stader Geest.

Fährmannssand, Nonnengänse, Windpark auf der Stader Geest.

Abendlicht, die Nonnengänse werden unruhig.

Weitere Nonnengänse finden sich ein.

Schwarm auf Schwarm lässt sich am Rand des Süßwasserwatts zur Abendruhe nieder.

Blick binnendeichs, nahe der Carl Zeiss-Vogelstation sitzt, vorn ein Bulle, dicht gepacktes Gänsevolk.

Bald wird auch diese Gruppe die Wasserseite zur Abendruhe aufsuchen – jedesmal ein Erlebnis, solch Vogelmasse über den Deich ziehen zu sehen.

Hinterm Deich geht`s weiter – Vorsicht vor Schaf-Schiet auf dem Elberadweg! – Deichschaf vor Abendhimmel.

Hetlingen – Holm, Blick zurück. Eine kompakte Wolkenfront zieht auf.

Es nieselt, ein Regenbogen entsteht über Heist.

Oha! Da wird wohl Weidevieh vergoldet.

Die Wolkenfront zieht nach Nordost ab, blauer Himmel westwärts.

Abendstimmung, neu, Hetlingen – Holm.

Blick von der Geestkante Wedel nach Südwesten.

Wer wünscht sich nicht, hier zu wohnen …

 

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Wedel, Schulauer Hafen, wieder einmal sehr klare Sicht bis in den Hamburger Hafenbereich.

Das gefiederte Begrüßungskommando steht bereit.

Leichte Südwest-Brise, am Yachthafen studieren wir Luv und Lee.

Über uns tut sich was – viele, größere Schwärme, hell bellend wie kleine Hunde, ziehen Nonnengänse.

Ein V folgt dem anderen, manchmal umsortierend – wo wollen die wohl hin?

Gefunden – die Nonnengänse versammeln sich im Deichvorland Fährmannssand (kariert zusammengesetztes Kunst-Foto).

Die Deichschafe wollen auch gucken, was da los ist.

Weiter westlich, bei Hetlingen, muss vor oder hinter dem Deich ähnlich aussehen. Der Himmel sieht von Ferne aus, als wäre er schwarz voll Mücken.

Da sieht es durchaus manchmal wie Unordnung aus, wenn sich die landenden Schwärme noch orientieren, es wird dicht am Himmel.

Ein V nach dem anderen landet. Am Boden wird getestet, in wieweit eine dichte Packung weiter verdichtet werden kann.

Und es werden noch ein paar mehr werden in nächster Zeit. Mit den bei Hetlingen Angekommenen schätzen wir die jetzt gesehene Zahl auf um die Zehntausend.

Warum da „Wasser“ im Titel steht? Na, gegen Abend greift Unruhe erneut um sich, letztlich finden sich alle Nonnengänse auf geeignetem Wasser, z.B. der Elbe, zur Nachtruhe ein.

Nonnengänse im Abendrot vor Fährmannssand – Foto aus dem März 2016.

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Nonnengänse in der Wedeler Marsch, direkt vor der Geestkante – im Hintergrund die ev.-luth. Immanuelkirche.

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Schön, wieder die Ahorn-Farben mitbekommen zu haben.

Auf zum Mauerpark.

Imposante Altbaum-Allee im Sportbereich.

Der Mensch ist klein.

Hochrankender, gestaltender Polygonum.

Clematis – Totale.

Clematis – Detail mit Hopfen.

Berlin baut – Kräne, allzu dicht hohe Gebäude westlich des Mauerparks in Arbeit.

Wenn der kleine Mensch mit kleinem Geist nur ans Geld denkt, bleibt das Allgemeinwohl auf der Strecke. Wir gucken uns den Mauerpark nach Bezug der Neubauten mal wieder an – fürchten erheblichen Qualitätsverlust.

Bunter Abgang.

Denk-mal – Findling im Norddeutschen Tiefland.

Findlinge – wo sind die Berlinere Moränen- = Kies-Bäche geblieben?

Die Nebelkrähe als Restevertilger.

Hmmmhhh, ist doch lecker!

Bunter Abgang – Glück mit dem Wetter gehabt. So wünschen wir uns das nächstes Mal wieder.

Nach ruhiger Bahnfahrt sind wir in Hamburg-Altona, dann mit der S-Bahn gut in Wedel angekommen.

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Das Gute erstmal vorweg – hier, lokal, ist nicht wirklich etwas passiert. Für Sturmfluten gibt`s die Deiche, weitere Vorkehrungen und Verhaltenshinweise und man verhält sich möglichst entsprechend.

Nicht überstanden allerdings hat unser windanzeigender, über viele Stürme erprobter Balkon-Marienkäfer den „Herwart“. Materialermüdung nach Jahren der Aktivität macht einen Neukauf erforderlich.

Schulauer Hafen, Wedel, weg – so 3 Meter über normalem Tidehochwasser, das ist schon etwas Besonderes.

Angesichts des sonnigen Sonntags waren dementsprechend flächenhaft Spaziergänger unterwegs. Radler mussten aufpassen, Autofahrer hätten das „outback“ meiden sollen.

Wer Verhaltensregeln nicht beachtet, bleibt schon Mal in unerwartet tiefem Wasser vor dem Deich stecken – abgespannt.

Wie schon beim vorigen höheren Tidehochwasser gezeigt: Abflusseinrichtungenmüssen natürlich gewartet werden, sonst kann der Elbewasserstand noch so tief fallen und mancherorts tut sich wenig.

Im Yachthafen – schon 1 m weniger nach Hochflut, reicht noch als besonderer Anblick. Jetzt aber schnell die verbliebenen Boote in Winterruhe bringen.

Raues Wasser auf der Elbe – Wind steht gegen Ebbe, ablaufendes Wasser.

Die Mündung unseres kleinen Hausbachs, der Wedeler Au – vollständig von der Sturmflut überprägt.

Hinterm Deich geniesst eine Marschkuh die Morgensonne – vor Pappeln und einem grasenden Schwarm Nonnengänse.

Fährmannssand, besonntes Weidevieh vor Willow Henge.

Fast zu stürmisch – begeisterte Drachenfamilie auf dem Deich.

Erstmal den Drachen wieder richten – Farbenspiel und Treibgut am Deich zeigen, dass wir die 3 m-plus-Sturmflut schon eine Weile hinter uns haben.

Wieder hinterm Deich – sonnenbeschienenes Marsch-Vieh und Nonnengansschwarm.

Auf dem Rückweg – Langer Damm, die Schosse auf den alten Kopfweiden biegen sich im Sturm.

„Herwart“-Schilf – beugt sich fast waagerecht.

Nun hat es sogar die etwas geschützt stehende alte Trauerweide zerrissen.

Marsch-Geest-Wechsel vor Wedel, die urigen Altweiden am Deich der Wedeler Au querab Batavia existieren noch.

Wie fast überall bei Altbaumbeständen fehlt allerdings für kommende Generationen der Nachwuchs-Baumbestand – schade um das künftige Landschaftsbild.

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Während draussen Sturmtief Herwart Äste abbricht, Bäume umschmeisst und für Hamburg eine Sturmflut 2-3 m über normales Tidehochwasser angesagt ist, erinnere ich mich an den Berliner Abschiedsabend.

Schon an den vergangenen Tagen sahen wir insbesondere ab Nachmittag an „unserem Fernsehturm-Kran“ Stare.

Munteres Treiben, An- und Abflüge.

Sitzordnungen wurden erprobt und verworfen, neu getestet.

Auf der Straßenseite beobachteten wir das Treiben um Schlafbäume herum.

Rein in den Schlafbaum – und wieder raus.

Schlafbaum umkreisen – vor der Einflugschneise, ja, ja, die letzten Flüge von Air Berlin.

Husch, wieder rein.

Ruhe im Karton.

Nee, doch noch nicht.

Inzwischen wurde der Star zum Vogel des Jahres 2018 gewählt. Dass gegenwärtig Vogelbestände teils massiv zurückgehen, ist angesichts des krassen, vielfach nachgewiesenen Insektenindividuen- und -artenverlusts, der Landschaftsverarmung „Dank“ unserer Steuer-fehlsubventionierten Industrie-Landwirtschaft nicht wirklich erstaunlich. (Es soll ja Leute geben, die sich freuen, dass die Windschutzscheibe seit einigen Jahren beim Autofahren insektenfrei bleibt.) – Was treiben wir Menschen für ein Schindluder mit der Umwelt, unserem eigenen Lebensraum?!

Im Beitrag „über den Dächern“ am 23. Oktober hatte ich ja schon angedeutet, dass ich den Sonnenuntergang am letzten Berlin-Abend allein auf dem Balkon erleben wollte. Nun also …

So geht der Nachmittag mit dem beschriebenen „Schattenspiel Winken“ langsam in den Abend über.

Blick Richtung Sonnenuntergang, nix los am Fernsehturm-Kran.

Letzte Sonnenstrahlen beleuchten die Baumwipfel des Hinterhofs.

Zwar bin ich nun allein auf dem Balkon, langweile mich aber nicht. Gelegentliche Besucher wärmen sich an der Hauswand.

Einen Admiral konnte ich nicht fotografieren, der suchte wohl nach Nachtunterschlupf.

Nord-Kran – die Sonne ist hinter einem Schornstein verschwunden.

Nord-Kran – Star-Anflug.

Der Nord-Kran füllt sich.

Auch der Fernsehturm-Kran wird getestet.

Ganz klar: der Fernsehturm-Kran hat den Vorzug.

Der Anflug wird stärker.

Die Plätze werden belegt.

Da, plötzlich – Abflug, Landen hinter Nah-Horizont.

Detail – Schattenspiele.

Nun wird der Nord-Kran wieder angeflogen.

Massenansturm.

Und alle wieder hoch …

Hoch – und abdrehen.

Blick auf die Straßenseite – am gestrigen Schlafbaum ist nichts zu sehen.

Der Nord-Kran wird nun von Nebelkrähen besetzt.

Nebelkrähen auch anderswo.

Nebelkrähe im Abflug.

Gemeinsam weg.

Das also war „mein“ Sonnenuntergang. Morgen geht`s noch in den Mauerpark und dann reisen wir per Bahn Elbe-abwärts.

 

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Das muss kein Gegensatz sein – beides Musik vom Feinsten.

Herbst in Wedel – Willow Henge ist frisch restauriert.

Viele Kopfweiden sind schon beschnitten.

Die Nonnengänse treffen zum Überwintern in der Elbmarsch ein.

Die Elbe ist rau steht höher – Tide gegen den Wind.

Hamburger Hafenkräne so nah – die Sicht ist klar.

Es ist Zeit, mal wieder ins Konzert zu gehen. Markthalle – zeitgenössische Musik, zwei Forellen spielten in einem Quintett, Walter und Jon Trout. Letzterer ähnelt übrigens in Größe, Aussehen, Statur und Bewegung verblüffend unserem Sohn. Einzig Sprache, Gitarrenspiel und Gesang unterscheidet sie schon im ersten Eindruck. Mit Forellen allerdings hat Sohn Björn auch was zu tun. – Soweit also zum amerikanischen Forellenquintett, das keinen Zweifel an seiner Meinung über seinen Präsidenten, Trump(el), liess. Das andere Forellenquintett, das Leserinnen und Leser wohl eher erwartet hatten, ist auch was Feines.

Das war super-gut! Wir gehen, vorbei an Hamburger Wahrzeichen nächtlich zurück zum Parkplatz.

Fast an der Hafenkante – U-Bahn Messberg.

Am Parkplatz angekommen, Foto ohne Haltfest – Zollboot und Katharinenkirche.

Begeistert rollen wir nach Hause.

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