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Archive for the ‘Reisen’ Category

Strukturverbesserung benötigen so gut wie alle Strecken unserer Bäche und Flüsse. „Speisekammern“, Verstecke bei Niedrig- und Hochwasser und vieles mehr – egal ob aus Steinigem oder Holz angelegt – wirken anschliessend Wunder.

Man muss es aber auch richtig machen, meist „nur“ die Kräfte des Bachs wieder anstossen. Ein wesentlicher Bestandteil des lebendigen Bachs sind dann die Unterstände der älteren Individuen standorttypischer Fischbestände. Die sollen ja durch ihre Fortpflanzungsaktivitäten dafür sorgen, dass sich „das System“ wieder selbst erhält.

Oft genug fehlen die Auwälder, auch Baum-Alleen sind längst gewichen. Oft genug steht da in ungeschützt der Erosion preisgegebenen Gesamtsituation nur noch ein Einzelbaum. Den und seine Lebensräume für Wirbellose und Fische gilt es besonders zu schützen. Hierfür setzt man am Besten bachauf oder / und bachab an – oft genug beschrieben.

Und dann soll es selbstverständlich weiter gehen …

Kies umhüllt Erlenwurzeln – missverstandenes Restaurieren am Bach.

Offensichtlich sind die Grundlagen bei Madsen und Tent sowie die Ausführungen zur Turbulenz-Induktion bei Giese und Greuner-Pönicke nicht gelesen – oder jedenfalls nicht verstanden, vielleicht auch „nur nicht“ angewendet worden.

Man lernt nie aus.

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Nord-Süd führt mich mein Weg an den Rand des Klövensteen, teils auf der Landesgrenze Hamburg – Schleswig-Holstein.

Vorweg passiere ich eine beeindruckende Efeu-Kiefer am Ortsrand.

Der Randweg – glücklicher Weise ist er so aufgetaut, dass ich nicht reifentief durch Schlamm auf Eis fahre.

Blick in den vielfältigen Wald.

Totholz, stehend und liegend, ist wichtiger Bestandteil dieses Lebensraums.

Und was für eine Stimmung, stetig wechselnd. Kolkraben verständigen sich in variierender Stimmlage. Ein Schwarzspecht tockt, Grünspechte lachen.

Schubweise trompeten Kranich-, schnattern Gänseschwärme.

Schon am 15. Februar, vor dem Kälteeinbruch, hatte ich hier Kranich-Formationen auf dem Weg nach Nordosten fotografiert. – Die Kälte, Schnee und Eis hatten sie wieder zurückweichen lassen.

Buchfink, Meisen, Erlenzeisige erfüllen den Wald mit vielfältigem Gesang.

Dann plötzlich Stille … – bis die Vogelschar nach und nach wieder loslegt.

Alte Eiche.

Kontraste, rechts vom Weg der Reitweg.

Fast LandArt, Horizonte.

Buntes im Freien – Lärchen in der (Baum)Schule.

Nicht weit entfernt wird`s grün – Fichten, geschult.

Rückblick, bald biege ich Ost-West ab – eine alte, knorrige Eiche besticht mit ihrer Form.

Am Rand des Butterbargsmoor hat die Sonne die Gräben bereits aufgetaut.

Was gibt es da nördlich zu sehen?

Offenbar – unscharf – ein Kranichpaar, das seinen Brutort auswählen will.

Wo es schattig ist, liegt Eis wie unberührt.

Vereist sind auch noch die Blänken des Butterbargsmoor.

Etwas höher, besonnt, legt Moos gut los.

Das gilt auch für solch Baumstandort.

KleinKlima – gut gezeigt auf dieser (Bruch-)Straße.

Bei solch Bruch fällt mir immer wieder ein und auf, wie stark wir bei Investitionen und wie schwach in sinnvoller Unterhaltung sind.

Auch der Maulwurf ist hier auf der Geest (wieder) erwacht. – Vor einem Monat waren viele Flächen in der Marsch bereits eine wahre Hügellandschaft, inzwischen meist geeggt.

Vorfrühling Baumschule – nasses Land wartet auf Bestellung, hoffentlich nach Abtrocknung. Junge Laubbäume haben ihren Maßstab für die nächsten Jahre erhalten – es soll geradewegs aufwärts gehen.

Vorfrühlingsfarben Baumschule – rot wohl ein Cornus, nehme ich an.

Wedel – nicht mehr weit zu radeln.

Zu Hause wartet die Wacholderdrossel, begeistert über den gespendeten Apfel.

 

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Die Stint-Saison 2017 ist so gut wie ausgefallen, berichten nicht nur die Berufsfischer, sondern auch die Angler.

Ist nun 2018, vielleicht angesichts der gerade vergangenen „Eiszeit“ und der noch sehr niedrigen Wassertemperatur der Elbe, nur ein späterer Stint-Aufstieg wie z.B. 2009 zu erwarten? Oder fällt er wie in 2016 und 2017 minimal aus?

Wenn dann beim Whale-Watching man überhaupt Schweinswale im Hamburger Raum zu erwarten sind.

Nun esse ich gern Fisch, auch kleine Schwarmfische. Die kleinen Maränen der Klarwasserseen verpassen wir durch Urlaubszeiten ausserhalb der Fang- / Restaurant-Zeiten auch fast immer (Merkzettel: Urlaubszeiten ändern!).

Da kam neulich beim Griechen in Wedel der Wink aus der Speisekarte: Sardinen! – Nun ist eine Sardine kein Stint, keine kleine Maräne. Aber: Probieren geht über Studieren.

In Wedel schmeckten die Sardinen ausgezeichnet. Da nun Stint (noch?) nicht da ist, radele ich nach Appen-Etz, mal die Sardinen-Lage dort peilen.

Beim Griechen, Appen-Etz.

Ein Foto an der Wand besagt, dass auch hier auf der früher übernutzten Geest Heidelandschaft vorherrschte.

Kein Wunder, dass ich mit meinem Restaurieren à la „Unsere Heidebäche brauchen Hilfe“ hier in SH genauso gefragt bin, wie jahrzehntelang in HH und Nds.

Sardinen, Bier – links ausserhalb des Fotos ein großer Salatteller. Das sieht gut aus!

2 Sardinen in groß.

Wenn ich mir die Fische genauer ansehe, sind es wohl Sardellen. Macht nix, auch die schmecken ausgezeichnet. Es ist, wie vielfältig in der Welt feststellbar, ein weiteres Beispiel dafür, dass Namen manchmal Schall und Rauch sind. Bald werde ich am Beispiel „Weißfisch (Cypriniden) und whitefish (Coregoniden, anderswo aber auch anderes …)“ meinen Studenten wieder einen Tipp geben, warum die lateinischen Gattungs- und Artnamen bei mancher Verständigung so wichtig sind.

Das war ein Genuss! Zurück geht es in vorfrühlingshaftem Umfeld am Rand des Klövensteen entlang. Davon demnächst mehr.

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Jetzt will die „Eiszeit“ erstmal verdaut sein.

Elbe vor Sandstrand Wedel – Eisschollen so weit das Auge reicht.

Die „verlorenen 2 m“ am Tidehoch- und -niedrigwasser sind (fast) vergessen.

MOL Empire pflügt sich gegen mit der Flut auflaufendes Treibeis weit hörbar Richtung Nordsee.

Die Wacholderdrossel geniesst den Apfel – besonders, weil er nicht mehr gefroren ist.

Wasserturm der Fa. Möller, Wedel im Abendlicht.

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So wirklich „fehlt“ natürlich kein Wasser. Es ist nur anderswo.

Der Blick auf den Elbe-Pegel Schulau überraschte. Fehl(t)en da im Monatswechsel Februar / März am Flut- und Ebbe-Wasserstand tatsächlich bis zu 2 m?!

Erste Gedanken – Probleme am Pegel – oben und unten irgendwie eingefroren, blockiert, zeigt falsch an.

Wieviel Wasser kommt denn die Elbe runter zur Zeit, „zu wenig“? Nein, jedenfalls nicht „hier unten“.

Also: einfach mal runter an den Strand!

Eisiger Ostwind empfängt uns. Die Kraft der Sonne bemerkt man nur im Windschatten – wo finden?!

Tideniedrigwasser – tatsächlich, minus ca. 2 m. Eis in verschiedensten Formen bedeckt das Feinsandwatt.

Geplatzte Träume – pardon, gefrorene, geplatzte Schäume.

Den extrem niedrigen Ebbe-Wasserstand erkennt man gut an der Spitze der Hafenostmole. Die Kupferschlacke ist normal vorn zur Elbe kaum erkennbar.

Uuups, wat`n Sandstrand vor Auwaldrest – normal steht die Flut da oben am nun uralten Spülsaum.

Da „fehlen“ also tatsächlich seit Tagen an die 2 m auch am Hochwasserstand bei Flut.

Fast kann man bei der Kälte das Entstehen der Eisschollen mitverfolgen.

Extrem !

Die Hafensohle liegt frei, bedeckt mit Eis.

Das muss wohl die Sollsohle sein. Noch vor knapp 2 Wochen habe ich das Baggerschiff Akke hier fotografiert, wie es den Grund aufwirbelte in der Hoffnung, die große Menge werde von ablaufendem Wasser aus dem Hafen heraus gesogen. Da die Arbeit vermutlich bezahlt wurde (vom Steuerzahler), war sie wohl erfolgreich und die jetzt zu sehende Hafensohle das erreichte Ziel.

Dritte Februarwoche: die Akke im Schulauer Hafen.

Hier ist was los. Gewässergrund inkl. Lebewelt werden in Bewegung versetzt. Möven freuen sich.

Am Hafenausgang scheint es so, als würde das aufgewühlte Sediment in den Hafen hinein gezogen.

Vermutlich gibt es eine Unterströmung, die das Material in die Elbe zieht. Da kommt es durch die „Umlagerungsaktivitäten“ verstärkt her, seit diese so verstärkt stattfinden. Näheres anderswo hier im Blog und auf salmonidenfreund.de .

Was tut man nicht alles für die Schifffahrt. Gern würde ich mal die Bilanz für den Steuerzahler sehen – gerade ist die HSH Nordbank, Milliarden-Fresser, „verkauft“ worden.

Zurück zum aktuellen Wetter.

Ein Containerfrachter der kleineren Sorte, 275 m lang, fährt Elbe-abwärts.

Schon bevor er die Hafenmündung passiert schiebt sein „Schwall“ die Eisschollen ins Hafenbecken hinein.

Der Sog nach Vorbeifahren zieht so viel Wasser ab („Sunk“), dass eine Art Rausche vor der Hafeneinfahrt sichtbar wird.

Wir gehen zurück, Blick an der Wattkante entlang.

Solch Extremsituation zu erleben, ist immer wieder beeindruckend.

Trotz zwischenzeitlichen Nutzen des Fellhandschuhs ist die „Fotografierhand, rechts“ völlig durchgefroren. Wird Zeit, nach Hause zu fahren.

Die spezielle Lage mit frostigem Oststurm und Dauerfrost soll nun zu Ende gehen – glauben wir den Meterologen und freuen uns Richtung Frühjahrsentwicklung.

Tideniedrig- und -hochwasser werden in den nächsten Tagen jedenfalls ihren Normalwerten entgegen streben.

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Von einem verlängerten Wochenende in Berlin zurück in Wedel.

Morgensonne in Berlin, Straßenschlucht Ost-West beleuchtet. Am Horizont ziehen nördlich die Schneewolken Richtung Hamburg / Hannover.

Schön – und kalt – war`s.

Schön und kalt auch in Wedel, nur wenig Schnee. Im Windschatten sind 10 Minuten Sonnengenuss bereits möglich.

Die nordöstliche Windrichtung hat inzwischen mehr auf östlich gedreht. Statt Hamburg – Hannover wurde das nördliche Schleswig-Holstein mit Schneemassen und Schneewehen „beglückt“. Es ist Winter.

Kalt – und stürmisch  – geht`s weiter. Radeln, noch dazu mit eingefrorener Schaltung, macht je nach Richtung eher keinen Spaß. – Also auf in den Wald, Klövensteen, entlang der Wedeler Au. Da lohnt es sich, die Landesgrenze SH-HH zu überschreiten und einen der restaurierten Abschnitte anzusehen.

Im kuppierten Moränengelände des Buchenmischwalds lässt es sich aushalten.

Niedrigwasser, Restaurierungskies liegt teils frei, Eis – und Eisen, auffällig viel.

Zwei Dinge fallen besonders auf

  • ringsum ist es arg kalt, vereist – der Bach ist frei.
  • nach den Hochwässern ist alles Feste rostig überzogen – Anzeichen für den gestörten Bodenwasserhaushalt im Einzugsgebiet durch intensive Nutzung, heftige Entwässerung durch Dränagen.

Ersteres zeigt, dass wir an einem quellgespeisten Bachlauf stehen – „winterwarm“. Die Temperatur entspricht – im Fliessverlauf winterbedingt abnehmend – der Jahres-mittleren Luft- / Bodentemperatur. (Das liest sich jetzt ein wenig paradox: derselbe Bach ist aus gleichem Grund, grundwassergespeist, im Sommer „sommerkühl“, Heimat der Forelle.)

Der „Rost“ belegt, dass erhebliche Grund- / Bodenwassermengen schnell über Dräns abgeleitet werden. Strapaze nicht nur für die Hoch- / Niedrig(st)wasserführung, sondern auch für Sauerstoffhaushalt bei Umwandlung des gelösten Eisens und Besiedlungsproblematik für standorttypische Gewässerorganismen. Das Eisen wird so, statt im Bereich des Sickerwasseraustritts auszufallen, über weite Bachstrecken verteilt. Technische Abhilfe ist möglich, entspricht aber „Hantieren am Schwanz des Hundes“.

Struktur bereichert – gut sichtbar der Grenzbereich „warm – kalt“.

Der Wanderweg in schmaler Aue (Überschwemmungsgebiet) querab Hanna Reemtsma Haus. Das Schnittholz erinnert an die vergangenen Stürme – Massen von Bäumen, teils mitten aus dem Bestand, fielen bzw. zerbrachen.

„Warm – kalt“, der Bach und eins der neu angelegten, bei Hochwasser eingestaut und durchflossenen Flachwassergebiete (jetzt Eis drauf).

Über diese Arbeiten der Wasserwirtschaft / Bezirksamt Altona und die Streckenrestaurierungen durch den NABU Hamburg ist hier im Blog an anderer Stelle bereits mehrfach berichtet worden (ggf. mal per Suche finden).

Eiskunst, EISEN (Ocker, „Rost“).

Eiskunst.

Und nochmal, weil`s so schön ist.

Gute Niedrigwasserstruktur des Lebensraum Bach nach Restaurierung.

Ein reaktivierter Bachbogen, der einst den Moränenhang anschnitt – und dem Bach von dort Steine „zum Spielen“ holte.

Da unseren Bächen solche, ehemals vorhandene Dynamik durch Festlegen in gerades kanalartiges Bett genommen wurde, müssen wir halt selbst das steinige Moränen-Material wieder zugeben – wir wollen doch einst reichhaltige Lebensräume wie quellnahe Bäche wenigstens mit einer Mindestausstattung an Leben sehen.

Wo immer Geld, Fläche und Wille vorhanden ist, „Größeres“ zu schaffen, nämlich den Gewässern Fliesslänge zurückzugeben, wäre das selbstverständlich DIE Methode der Wahl.

Neue, Auen-spezifische Bäume ergänzen nun den Waldrand zum Klövensteen.

Wir verlassen die Aue der hier hamburgischen Wedeler Au und wandern durch den Klövensteen zum Auto zurück.

Mal sehen, wie es mit der Strukturverbesserung und  Ansätzen zur Lösung, mindestens Minderung der Eisen-Situation weitergeht. Im schleswig-holsteinischen Teil liegt im wahrsten Sinn des Wortes noch ein harter Brocken, der den Zutritt von Gewässerorganismen wie Fischen und Neunaugen von der Elbe her verhindert: das Mühlenwehr in Wedel, an der B 431. Es bleibt viel zu tun.

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Schleswig-Holstein hat konsequenter als andere Bundesländer Wert auf die Durchgängigkeit der Fliessgewässer für Wanderorganismen gelegt. Hindernisse wie Wehre wurden gelegt. Allerdings wurde dabei fast durchweg aus einem Punkthindernis eine technische Punkt-Durchgängigkeit, statt im eher gefällearmen Norddeutschen Tiefland den lokalen Höhenunterschied für Kolk-Rauschen-Abfolgen in längerer Strecke zu nutzen. Letzteres, am Lebensraum Fliessgewässer orientierte Handeln, wird – soweit möglich – seit Jahrzehnten in Dänemark praktiziert . Die Vorkommen an Kleinfisch-Arten sowie die Fangstatistiken von z.B. Lachs und Meerforelle sprechen eine deutliche Sprache. Letztere Links stammen von den Beispielflüssen Skern Au und Kolding Au. Die Zahlen dürften auch dem nicht des Dänischen Kundigen die stark verbesserten Fluss-Situationen verdeutlichen.

In Deutschland warten wir auf vergleichbar überzeugenden Daten ganzer Fluss-Systeme. In Einzelstudien werden die sehr positiven Auswirkungen – richtig ausgeführter – lebensraumverbesserndernder Maßnahmen bestätigt.

Wie zu Beginn des ersten Absatzes erläutert, ist beim Stichwort „Durchgängigkeit für wandernde Organismen“ vielerorts in Deutschland ein „Entschärfen“ kurzer (oder gar langer), steiler Sohlrampen erforderlich, damit auch hydraulisch schwache, standorttypische Organismen wieder ihre ehemaligen Lebensräume besiedeln können.

Mit geringem Aufwand zu gutem Erfolg, das ist die Devise der hier Handelnden. Die jüngsten Frostnächte liessen den Start 2018 Mitte Februar zu.

Raue Rampe Mühlenau Bönningstedt, Norderstedter Straße – vorher.

Detailansicht bachauf.

Der Kies ist bachab der rauen Rampe eingebracht.

Detailansicht – die Mühlenau hat einen Überschuss Kies „zum Spielen“ erhalten. Standorttypische Wasserpflanzen, Wirbellose und Kieslaicher werden profitieren.

Das Ganze bachab betrachtet. Wir werden sehen, ob weitere Kiese erforderlich sind.

Auf geht`s zur nächsten Stelle, an der 3 Ladungen Kies bereit liegen.

Auch hier wartete die Strecke auf einen standorttypischen Gewässergrund, die raue Rampe auf Entschärfung.

Vorher – Ein Lkw war direkt bachab der Rampe, einer kurz vor der Kurve und einer weiter bachab in der nächsten Geraden vorgesehen.

Ich bin verspätet – der Bagger arbeitet, fachlich angeleitet , bereits kurz vor der Kurve.

Der Inhalt jeder Baggerschaufel wird gezielt platziert.

Durch die Schräglage des „Kies-Nackens“ entschärfen wir den Erosionsdruck in der Kurve.

Auf zum dritten Standort – da die Wiese hier nur bedingt befahrbar war, musste der Lkw weiter oben abkippen. Heftiger werdendes Schneetreiben setzt ein.

Zum Start setzen wir einen Überschuss Kies quer. Der Bach räumt ihn munter ab.

Pfahlreste alter Stackung bieten der Strömung Widerstand. Das lassen wir mal so.

Der „Überschuss“ ist entschärft.

Neuer Lebensraum – Detail aufwärts.

Neuer Lebensraum, Detail abwärts.

Hier erwarten wir demnächst Flussneunaugen – mal sehen …

Der in seinem Verhalten weiter zu beobachtende Unterwasserlenker vor der Kurve.

Die nun nicht mehr zu scharf überströmte Rampe.

„Wir haben fertig.“

Bachab wartet eine mäandrierende Strecke auf Bekiesungen.

Zur Belohnung: Der Himmel klart auf.

Auf dem Rückweg – Blick auf die Rellinger Kirche, hinter „Am Markt“.

Radelwetter am Nachmittag.

Da sehen wir die Alpen am Horizont – aber warum im Norden (Norwegens Fjells)?

 

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