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Archive for the ‘Reisen’ Category

Die Arbeiten für eine weitere Vertiefung der Elbe und eine Verbreiterung der kanalartigen Schiffahrtsrinne haben begonnen. Alle Hinweise auf deutliche Verschlechterungen der Gewässerökologie der Tideelbe seit der vorigen Elbvertiefung und weitere zu erwartende Einbrüche bei Populationen von Fischen und Vögeln erscheinen ohne Bedeutung für die Bewertung vor Gericht. Mit „Ausgleichsmaßnahmen“, die sich auf eine einzige Pflanzenart fixieren, scheint die komplexe Gesamt-Themaik abgetan.

Fast kann es nicht mehr wundern, dass auch bei der vorigen Elbvertiefung um die Jahrtausendwende eine Fehlbewertung des Wetter- und Jahreszeiten-bedingten Verhaltens des wesentlichen (Über-)Lebensfaktors Sauerstoff letztlich zur gerichtlichen Zustimmung für das lebensraumverändernde Großvorhaben führte. Seinerzeit wurde aufgrund einer Fehlinterpretation der Beurteilungsgrößen für die Erstellung der Gewässergütekarten (richtig) gesagt, die biologischen Indikatoren zeigten die punktuelle und langzeitige Situation, weitere Größen, wie z.B. die Sauerstoffsituation, seien Neben-Parameter. Wenn denn der Sauerstoffgehalt auf diese Weise weggewägt (-gewogen?) wurde, warum aber ist dann anschliessend z.B. die Biologie, sind die drastischen Veränderungen in der Arten- und Individuenzahlverschiebung z.B. der Fische, nicht nachvollziehbar untersucht, dokumentiert und bewertet worden?

Dass die Meerforellen, die den Hamburger Hafen passieren müssen, um Laichgewässer flussauf zu erreichen, Veränderungen zeigen

  • in den „Abwasserjahrzehnten“ bis in die 1980er anders
  • in den 1990ern (schier unglaubliche Verbesserung der Elbwasserqualität) und
  • in den 2000ern (erheblicher Einbruch der Verbesserungsanzeige), steht im Netz.

Der Einbruch der Stint-Population Mitte der 2010er ist belegt. Die vorige Elbvertiefung und die permanente Bagger- und Verklappungsunruhe fordern ihren Tribut.

Wie steht es nun 2019 mit der Elbe und mit dem Stint sowie von ihm abhängigen Vogelvorkommen?

Hierzu gibt es einen interessante Vortrag:
Donnerstag, 28. Februar 2019, 19.00 – 20.30 Uhr im CeNak , Martin-Luther-King Platz 3, 20146 Hamburg

Dr. Veit Hennig, Hamburg
Der Zusammenbruch der Bestände des Elbstints und die Folgen für die Vogelwelt„Nach der Wende galt ab dem 1. Juli 1990 auch für die Gewässer der ehemaligen DDR die in der Bundesrepublik geltende Rechtsregelung zum Gewässerschutz. Die über die Saale aus der Region Bitterfeld in die Elbe geleiteten Schadstoffe gingen deutlich zurück. Kläranlagenbau reduzierte die Fracht an Nitraten und Phosphaten stark. Und die Elbe reagierte: Die Fischbestände und die der Fischfresser, seien es Vögel, Schweinswale oder Fische wie der Zander, konnten sich wieder erholen! Der Elbstint konnte erfolgreich vermarktet werden und wurde zum Kultfisch in den Restaurants entlang der Elbe. Nach der achten Elbvertiefung (1998/99) nahmen jedoch Sauerstofflöcher zu, das Tidal Pumping brachte immer größere Mengen feinen Sediments in die Hafenbecken. Das ständige Baggern und Spülen erhöhte die Trübung des Elbwassers beständig, es erreichte 2017 ein Maximum. Seit einem Kipppunkt 2013/14 brechen die Stintbestände, sowohl bei den wenigen verbliebenen Berufsfischern als auch bei wissenschaftlichem Monitoring systematisch auf den tiefsten Punkt 2018 zusammen. Die Zahlen der Fischfresser wie Zwergmöwe, Kormoran, Flussseeschwalbe und selbst der Schweinswale folgen diesem eindeutigen Trend. Eine dramatische Situation, kurz vor der neunten Elbvertiefung. Der Vortrag beschreibt diese Veränderungen der Nahrungsnetze in den letzten Jahren.“Im Dezember 2018 hatte Dr. Veit Hennig bereits zu „Flora und Fauna in Elbe und Wattenmeer“ vorgetragen. Interessantes zur Entwicklung der geradezu unfassbaren Situation der Tideelbe findet sich auch in den Vorträgen Braasch „Über Gezeiten ohne Meer, den Lebensraum Elbe und die Faszination am Fluss“ und Blohm „Wie sauber ist unser Fluss – Wasserqualität in der Elbe.

Bereits 2015 hatte der NDR einen umfassenden Film zur durch die Anforderungen des Hamburger Hafens verschlechterten Situation der Elbe gezeigt „Elbvertiefung – Was riskieren wir„. Heute sind wir 4 Jahre weiter.

Ebenfalls im NDR folgt am 5. März 2019, 18.15-18.45 Uhr, in der Reihe NaturNah „Der Stint – Ein Fluss und sein Fisch“.

Fast scheint es, „der Fisch“ (als Anzeiger für das gesamte ökologische System) ist „dem Schiff“ geopfert worden.

An der Elbmündung bekommen auch die Menschen die Folgen dieses Umgangs mit dem Fluss zu spüren. Die Bürgerinitiative „Rettet das Cux-Watt“ hat deshalb eine Petition an die Bundesminister Scheuer und Schulze sowie an den Petitionsausschuss des Bundestages gestartet „Stoppt die Vertiefung der Elbe und die Zerstörung des Weltnaturerbes Wattenmeer„.

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Wer über den Christiansenweg Richtung S-Bahn eilt, quert die Mühlenau, bevor über „An der Mühlenau“ der S-Bahn-Zugang erreicht ist.

Noch sieht das Umfeld des S-Bahnhofs Pinneberg nicht sehr einladend aus. Aber es tut sich was – demnächst alles neu hier.

Auch im Umfeld, etwa 400 m entlang der Mühlenau tut sich einiges – im B-Plan Nr. 149 „Mühlenauquartier“.

Hier wird am alten Standort der ILO-Werke bald neues Wohnen ermöglicht.

Wer bis Ende 2018 Zeit für einen Blick über das Brückengeländer hatte, sah die träge fliessende, kanalartig ausgebaute Mühlenau.

Angefüttertes Federvieh kommt, sobald jemand auf der Brücke verharrt, erwartungsvoll angeschwommen.

Das Füttern der Tiere ist nicht nur für das Gewässer schädlich wegen der erhöhten Kotmengen, sondern auch für die Tiere selbst ungesund. Ihrer Lebensweise entsprechende Nahrung finden sie ohne menschliches Zutun an geeigneter, anderer Stelle.

Der Blick über die einsehbare Strecke zeigt immerhin, dass hier beidseitig ein standortgemäßer Baumbestand die Mühlenau begleitet.

Gute Voraussetzungen, seit Mitte Februar 2019 auch hier – wie in bisherigen Einsätzen beschrieben – am rechten Ufer der Mühlenau Kies einzubringen. Darüber wird hier im Blog mehr zu berichten sein.

Der neue Blick über das Brückengeländer bachab. Hoppla, vor Kurzem sah das hier noch anders aus.

In der Längssicht ist eine ganze Reihe neuer Struktur am rechten Ufer erkenn- oder erahnbar.

Die Tierwelt erschliesst sich diese neue Situation sofort – offenbar begeistert.

Mehr dazu demnächst im Detail – wer, wie, was, warum.

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Aus einigen Bundesländern werden erste Horst-besetzende Störche gemeldet. Andere sind noch kaum auf dem Rückweg.

Aber nicht nur die Störche sind unterwegs. Gestern mittag trompetete es bei Rückkehr von einer längeren Radtour nach Wedel direkt über mir.

Da sind sie ja – ostwärts.

Mehrere Gruppen Kraniche ziehen über Wedel.

Die Reihung der Tiere wechselt.

Auch südlich dieser Gruppe, vom „Kreuz des Südens“, ruft es.

Gute Reise!

 

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Spannendes Wetter – man muss seinen Freilufttermin nur richtig wählen. Nicht immer gelingt`s.

Wolken rasen über Marsch und Geest, es stürmt.

Schauer füllten die noch recht neuen Wiesentümpel der Marsch. Der volle Tidegraben vorn – zu mittlerer Tide – zeigt: das Sperrwerk Wedeler Au ist steuergestört.

Ich dachte noch beim Blick Richtung Elbdeich „Ein Großsegel steht quer zum Wind, Ruderausfall – schon haben wir wieder eine Touristenattraktion auf dem Süßwasserwatt“.

Zu Hause angekommen sagt mir marinetraffic.com, dass ich den Havaristen Ever Given, 400 x 59 m, Tiefgang 11,1 m sah – das Schiff, das glücklicherweise keine Katastrophe, aber eine völlig demolierte Hafenfähre Finkenwerder und einen zerstörten Anleger Blankenese in Hamburg hinterlassen hat.

Was muss noch passieren, bevor Hafen-Hasardeure merken, dass in der Tideelbe und im Binnenlandhafen Hamburg einiges aus dem Ruder gelaufen ist?

Die Fische der Tideelbe jedenfalls zeigen es seit der Jahrtausendwende, verschärft in den letzten Jahren an. – Das kann doch einen Seemann nicht erschüttern.

Unmittelbar hinter diesem Riesen folgte die gleichgroße MSC Diana bei ablaufend Wasser Richtung Nordsee.

Schilfrohr im Sturm bei Gegenlicht. Es radelt sich ganz passabel – da ich auf frei beblasene Flächen in Deichnähe verzichte.

Glück muss der Mensch haben.

Kaum zu Hause angekommen, regnet es wie verrückt – aber nur Schauer. Wirklich Wasser kommt wohl erst heute, am Sonntag, runter.

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Blick von der Fahltbrücke Richtung S-Bahnquerung der Mühlenau, Dez. 2018.

An einer Stelle, wo vor gut einem Jahr das THW einen Pkw aufwändig aus der Mühlenau bergen musste, finden wir für die Lebensraumverbesserung mit Kies schwierige Bedingungen vor. Mit unseren üblichen Beschickungen der Strecke können wir nicht arbeiten. Warum also im Kleinen nicht umgekehrt das machen, was das THW vorgemacht hat – statt Pkw raus, Kies rein. Wir fanden einen geeigneten Lkw mit Bagger am Hydraulikarm – beauftragt im Rahmen der Förderung „Biotope verbinden und erleben im Regionalpark Wedeler Au“, Projekt der Metropolregion Hamburg.

Blick bachauf von der Fußgängerunterführung.

Irgendwo oben „auf der Kante“ muss der Lkw einen passenden Standort finden (Foto 6.01.2018, „Burglind“-Hochwassereinstau).

Wie im vorstehenden Foto zu sehen (vgl. auch Beitrag vom 8. Januar 2018), wird der Kies nicht bei Hochwasser transportiert, sondern irgendwo zwischen Niedrig- und gut Mittelwasser. Das Hochwasser staut sich hier eher ein, evt. verstärkt durch Schliessen des Pinnausperrwerks, wenn gleichzeitig in der Elbe Sturmflutlage herrscht. So in etwa, bis hier, muss man sich wohl die Stauwurzel des historischen Mühlenteichs Pinneberg vorstellen.

Da ist der Lkw also in Position, tief unten fliesst die Mühlenau.

Hangparallel verläuft eine Fernwärmeleitung – davon mussten wir mit unserer Tonnage selbstverständlich sicheren Abstand wahren.

Und so testen wir erstmal – leer -, wie weit der Hydraulikarm überhaupt über den Hang reicht.

Ok, kann losgehen. Das Wasser erreichen wir immerhin.

Der erste Greifer Kies.

Platsch – nach etlichen Greiferladungen taucht der Kies aus dem Wasserstand Mittelwasser plus X auf.

Von der Fahltbrücke ist noch nicht allzu viel Neues zu sehen.

Der Kiesberg wächst, Abschluss mit der Böschung = Erosionsschutz, zur Wasserseite baut sich ein natürlicher Schüttwinkel auf.

Blick bachauf – „dürfen die das?!“

Blick zum Engpass S-Bahnquerung – Schuss.

Ja, das dürfen wir, die Arbeiten erfolgen im Rahmen der Gewässerunterhaltung „Lebensraumverbesserung bei Aufrechterhalten des geordneten Wasserabflusses“, abgestimmt mit der Stadt Pinneberg und der Wasserbehörde beim Kreis.

Nanu, Fehlfoto? – Mal näher hinsehen.

Auch im Ausschnitt kaum auszumachen – ein interessierter Beobachter, das Rotkehlchen.

So geht die Arbeit voran – ringsum das übliche Geschehen im Umfeld eines Bahnhofs.

So langsam leert sich der Lkw.

Als mit der zweiten (Rest-)Fuhre ca. 20 von 25 t abgeladen sind, kann ich Schluss machen. Der versierte Fahrer kennt das Prinzip und bringt die Arbeit ordnungsgemäß zu Ende.

Das Strömungsbild ist in Ordnung, beide Ufer sind erosionsgeschützt.

Der Lkw-Fahrer und Baggerkranführer erhält für seine gute Arbeit von mir virtuell das „Gewässerrestaurierer-Diplom“ in Form der Broschüre „Bessere Bäche“ überreicht. Gern wollen wir gelegentlich Ähnliches wiederholen.

Letzter Blick von der S-Bahnunterführung bachauf.

Nun sind wir gespannt, wann und wie die Mühlenau mit dem Kies arbeitet. Mittelfristiges Ziel ist, den Kies durch die Kurve über den Schuss des Engpasses bachab der S-Bahnquerung zur Ruhe kommen zu lassen. Dort wird die Mühlenau gute Laichplätze für Fische und Neunaugen aufbauen. Wenn sie das absehbar nicht tut, werden wir mit unserer „Wathosen-Crew“ nachhelfen.

Schon interessant, wie sich die Zeiten ändern (zum Glück!) – als ich vor Zeiten ein erstes Laichbett für Forellen im Niedersächsischen anregte, gab es die unterschiedlichsten Reaktionen. Von Begeisterung bis hin zu völligem Unverständnis. Ein Wasserbauer herrschte mich an, mein fuzzeliger Kies würde ratz-fatz vom Bach weggespült werden. Ich müsse mindestens Kindskopf-große Steine nehmen (und das für ein Laichbett …). Das Ganze wurde als Bau gesehen, ein Bauantrag in 7-facher Ausfertigung musste eingereicht werden mit Karte und Plan, WO der Kies liegen (bleiben!) sollte. Immerhin wurde in heftigen Geburtskrämpfen ein Experiment zugelassen. – Der Kies wurde dann in der Tat NICHT weggespült, gleichwohl von laichenden Fischen und schwankendem Wasserstand bewegt. Nach 15 Jahren kam ein erstes nennenswertes Hochwasser, das das gesamte Laichbett um ca. 1,5 m bachab schob. Erstaunlich, so im Ganzen. Die beiden folgenden extremen Hochwässer, Jahre später, erledigten dann – gemeinsam mit dem jahrelangen erfolgreichen Ablaichen von Forellen und Neunaugen -, was eigentlich erwartet wurde vom lebendigen Gewässer. Die Einheit wurde aufgelöst in eine abwechslungsreiche Gewässersohle mit Laichkuhlen und -inseln (-hügeln). Das ganze Geschehen wurde aus der 1. Reihe interessiert beobachtet vom Grundeigentümer (Landwirt mit Milchviehhaltung und Ackerbauer). – Mit solch Erfahrungen bleibt und wächst der Mut, Experimente weiter zu führen. Das Miterleben der Beteiligten hilft von Einsatz zu Einsatz – Begeisterung nimmt zu, Skepsis ab.

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Farbenhimmel vorgestern Abend zu Sonnenuntergang.

So wenig viele Menschen nasse Tage mögen – wir warten weiter auf Wasser.

Kürzlich wurde ich erstaunt gefragt zu meiner Anmerkung in einem früheren Beitrag, wieso ich meine, die Grundwasserspeicher seien (noch) nicht aufgefüllt.

Anzeichen lassen sich überall finden. „Von oben“ ist längst nicht genug angekommen.

Februar 2019 – die Gräben im Amphibienleitsystem Wespenstieg, Klövensteen, sind trocken.

Und wenn von oben nicht genug nachkommt, zwischen Herbst und Frühjahr nicht große Wassermengen versickern können, ist halt „unten“ nicht genug vorhanden.

Angesichts unserer Beanspruchung der Grundwasserspeicher – Trinkwassergewinnung, Beregnung allerorten (seit Jahren auf speziellen Flächen startend im April, endend kaum Ende September) und vieles mehr – verschärft durch Entwässerung jeglicher Art wie vertiefte Gräben in quelligen Lagen, Neu-Dränungen fast flächenhaft ff. dürfen wir uns nicht wundern. Von mangelnder Vorsorge bei weiterem Flächenversiegeln, keinem sinnvollen Flächenentsiegeln einmal ganz zu schweigen.

International sieht es mit den Wasserspeichern nicht besser aus.

Unser Umgang mit dem System Boden und Wasser zeugt zu beiden „Elementen“ nicht von großem Wissen (wollen).

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Als erstes „Denk mal“ waren im Sommer 2017 fünf Kies-Knubbels in die städtische Mühlenau, Pinneberg, im Bereich Sportplätze, Bad, Rosengarten geschüttet worden (Bericht vom 5. August 2017). Diese haben ihren Zweck, Aufmerksamkeit zu erzeugen, voll erfüllt. Nicht zuletzt angestoßen durch den Bachaktionstag 2017 (vgl. 22. Oktober 2017) erfolgt derzeit eine weitere Förderung der Mühlenaubelebung 2018 / 2019 durch die Metropolregion Hamburg (Biotope verbinden und erleben, Regionalpark Wedeler Au). Neu zugegebenen Kies im Bereich Bad / Rosengarten harkten wir kürzlich zu Unterwasserlenkbuhnen vor den „Knubbels“ (Bericht vom 6. Januar 2019).

Ergebnisse einer kleinen Nachschau, nachdem Niederschläge abgeflossen sind und der Wasserstand etwa im Mittelwasserbereich liegt, zeigen die folgenden Fotos.

Vom Parkplatz Bad bachauf – zwei ehemalige „Knubbels“, nun Lenkbuhnen mit Unterwassernasen, zwischen Bad und Rosengarten.

Die gewünschte Turbulenz, von der Unterwassernase induziert.

Flaches Überströmen des Kieses. Beleben des Gewässerbildes, gute Besiedlung mit Organismen und Laichplatz für Fische ist hier geschaffen.

Dasselbe, schräg bachab betrachtet.

Bachab der Bad- / Rosengartenbrücke liegen nun 3 Lenkbuhnen.

Die „Meditations-Lenkbuhne“ bachauf der Brücke. Hier sitzen gern Menschen, werfen Kiesel in den Bach, meditieren.

Die fünfte, oberste „Buchen-Lenkbuhne“.

Ein seit langem in der Mühlenau liegender großer Stör-Stein und die Lenkbuhne ergänzen sich trefflich.

Lange, freie Strecken werden im Lauf 2019 ebenfalls punktweise mit Kies bestückt werden.

Die alte, extreme Hunde-Erosion im Ufer unmittelbar bachauf der Lenkbuhne haben wir bewusst so gelassen, beobachten sie weiter.

Winterlicher Rosengarten – benachbarter Kontrapunkt Gartenkultur vs. sich wieder entwickelnde Natur am Stadtbach.

Abschiedsblick auf die vorn näher beschriebene „Beispiel-Lenkbuhne“.

Auf dieser Lenkbuhne stand als ich zurückging, Nahrung suchend, ein Reiher, der dann gemächlich den Bach aufwärts abflog. Wanderer blieben erstaunt stehen. – Was für ein Naturerlebnis mitten in der Stadt. Das wird es hier jetzt öfter geben.

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