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Archive for the ‘Klima’ Category

Manch eine(r) mag sich gewundert haben, dass in der zweiten Januarhälfte kein neuer Beitrag erschien. Das lag nicht am Wasser oder an Wedel, sondern an der Verabschiedung des vorigen PC … – Die Verluste hielten sich glücklicher Weise in Grenzen. Möge der neue lange durchhalten.

Nun aber kurz zum Wasser, weitere Eindrücke aus dem Januar werden folgen.

Scheinbar paradox. Wasser auf dem höchsten Punkt.

Allüberall und immer wieder wird gefragt „Warum steht das Wasser ausgerechnet auf den höchsten Punkt ?!“ – Die Antwort ist klar: Weil es sich noch nicht entscheiden konnte, wohin es fliessen will.

Wenn es lange genug dort steht, bilden sogar Gräser Schwimmblätter aus.

Bleibt das Wasser länger entscheidungsfrei stehen, siedeln sich Sumpf- oder gar Wasserpflanzen an.

Zum Abschluss Schattiges.

Zebrastreifen – alternativ. Nichts Besonderes in Zeiten alternativer Fakten.

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Die Sperrfrist für das Ausfahren von Gülle ist abgelaufen.

Wegen der statistischen Realität 2017 / 2018 haben vielerorts vorab Landwirte Ausnahmegenehmigungen für das vorzeitige Ausbringen erhalten. Film, Funk und Fernsehen erzählen uns, dass wir 4 aus der Statistik herausragende Monate hinter uns haben – insbesondere wegen fortwährender Niederschläge (auch wieder wärmer, teils „dunkler“). Diese Niederschläge haben nicht zwingend überall zu Hochwässern geführt, aber durchweg zu unbefahrbaren Böden. Wie gesagt, und zu sehen, statistische Realität.

An diesen Teil der Statistik (auch nicht an Gewässer- und Bodenschutz) sind die Sperrfristen der Gülle-Ausbringung nicht angepasst. Sie sind politische, IndustrieAgrarFunktionärs-beeinflusste Entscheidungen. Der Lagerraum ist zu gering bemessen, einmal ganz abgesehen von der bodenbezogenen Viehdichte.

Die Meldung und die entsprechenden Kommentare dazu, z.B. beim NDR, erhellen die Situation. Es wäre an der Zeit, etwas (anderes!) zu tun.

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Da ist es also, das neue Jahr 2018. Das Wetter heute Morgen sieht bei uns eine ganze Ecke besser aus als vorhergesagt – die Tiefdruckgebiete über Nordatlantik und Nordsee machen es den Modellen und ihren Deutern offenbar schwer. Um so besser für uns heute.

Möge 2018 Erleuchtung und Weitblick bringen in Stadt und Land. (Foto: Elbe, Leuchtturm Wittenbergen, Ende Dezember)

Unsere Lebensgrundlagen Wasser, Boden und Luft haben verdient, endlich wieder die erforderliche Aufmerksamkeit von den Entscheidern und Zuständigen sowie von uns allen zu finden. Die Gesundheit von Mensch, Tier und Pflanze hängt schliesslich davon ab.

Die geradezu manisch verdrängten notwendigen Verbesserungen der Luftqualität und fehlendes reales Handeln bei der Lärmbekämpfung müssen auch und gerade hier an der unteren Elbe, in der Metropole / Metropolregion Hamburg endlich zu konsequenten Schritten führen.

Nach den ersten beiden Neujahrswünsche-Fotos folgen Eindrücke vom Neujahrs-Anradeln.

Beispielhaft für die Erfordernisse sei hier die Aufschrift auf dem Schiff im Vergleich zu seinem Ausstoß abgebildet. (Klick aufs Foto bringt größere Darstellung.)

Alles Gute also im neuen Jahr!

Unser Sylvester-Roland stand ganztags und über die Nacht nass da.

Das Nass bescherte uns in Norddeutschland einen vergleichsweise gesitteten Jahreswechsel. Der Schlaf wurde kaum von knallenden Heimkehrern unterbrochen – sei`s, dass sie nicht los waren, früh zurück waren, oder bei dem Regen die Zündschnüre nicht entzündbar waren.

Beim Neujahrs-Anradeln gen Elbe stand starker Wind von vorn. Dusteres Foto – was habe ich vorn von Sonne erzählt?!

Also hier: wo Schatten ist, ist manchmal auch Licht. Der Beweis – es lohnte sich! (Vorn der „düstere Sturmgraben“)

Blick in die Weite – alles ok, die Nonnengänse grasen, haben die Ereignisse der Nacht offenbar gut überstanden.

Querab vom Schulauer Hafen, die Oberfläche der Elbe ist aufgewühlt.

Weitblick zur Stader Geest, bewegtes Wasser.

Auf der Hafenspitze.

Kleine Möve, flieg nach Helgoland … ?

Helgoland ist gerade nicht so erreichbar, wie gewohnt.

Die meisten Möven lassen es ruhig angehen, ruhen sich nach dem Wind ausgerichtet lieber im Hafenbecken.

Eifrig gestrampelt – unser Beitrag zur persönlichen Tagesgesundheit. Da werden die „wegen Noro“ am Heiligabend verpassten Bratäpfel im Familienkreis heute Nachmittag besonders gut schmecken.

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Der den Sonnenuntergang betrachtende, scheinbar matialische Geselle ist übrigens der Wedeler Roland, über Jahrhunderte Garant der Handels- und Marktrechte. Die Stadt bietet zu ihm weitere Information.

Und allzeit gute Fahrt voraus!
(Dezember 2017: Tidenkieker vor dem Schulauer Hafen, Wedel)
Eine Handbreit Wasser unter dem Kiel reicht.
Möge die Elbe leben!

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CDU, ERWACHE: GRÜNDE ENDLICH DEN BAYERISCHEN LANDESVERBAND!

Wir „anderen“ Bürgerinnen und Bürger der Bundesländer in diesem Bund sind nicht weiter bereit, CSU-Alleingänge zu akzeptieren.

Dass ein Bayer namens Schmidt in einem „interregnum“ Vereinbarungen bricht, wie heute in der EU geschehen, ist schlicht unakzeptabel.

Die erste Meldung kam mir spanisch vor – war aber Dänisch – weitere 5 Jahre für Glyphosat! Wie konnte das passieren?

Das heute-journal klärte dann über den skandalösen Sachverhalt auf, s. oben.

So hat sich die CSU, die in der vorigen GroKo – wieder einmal – durch unerträgliche Verkehrs- und IndustrieAgrar-Politik „glänzte“, in unserer Landschaft 5 weitere Jahre farblich verewigt. Ein paar bekannte Beispiele im Folgenden.

Oh, Du giftiger Tannenbaum – flächige Giftbehandlung.

Großflächig Landvergiftung am Ortsrand, buntes Wohnen garantiert.

Gelb von Herbst bis Frühjahr in der Industrieagrarlandschaft – was für ein Futter für Wildtiere! Mal ganz abgesehen vom Total-Overkill.

Großflächig „Sikkation“, welch vornehmer Klang! – Das Totspritzen für Alles kurz vor der Getreideernte. Beste Garantie für Glyphosat und Abkömmlinge in Frühstücksbrötchen und Bier.

Herzlichen Dank also, liebe Politik, dass wir neben Weiterfinden von Glyphosat und -Abkömmlingen in Wasser, Boden und Luft diese Errungenschaften der Menschheit auch beim Tannenbaumkauf erleben dürfen, Ortsrandlagen zwangsbetroffen sind und weiter zum Thema Biodiversität, Insekten- und Vogelrückgang nur leeres Stroh gedroschen wird.

Insgesamt wünscht man sich als Wähler allerdings schon lange, dass dieser bayerische Spuk einer Zwergpartei im Bund endlich durch Gründung eines CDU-Landesverbandes „dort unten“ beendet wird.

Gespannt sein dürfen für auf die Rahmenbedingungen der nächsten 5 Jahre mit Glyphosat

– wird endlich „Gift in Laienhand“ beendet?!

– wird insgesamt die unsägliche Sikkation verboten, so dass zumindest Frühstücksbrötchen und Bier schon Mal Glyphosat-frei werden?

– wird es weitere Entschärfung unserer täglichen Giftsituation geben?!

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Dass das Schnellläufer-Tief Xavier nicht als Bahn-Bashing genutzt werden sollte, hat inzwischen vielleicht auch Schleswig-Holsteins Verkehrsminister (FDP) gemerkt.

Unzählige Kräfte aus betroffenen Firmen und Katastrophenschutz sind Tag und Nacht am Werk, Verkehrswege frei zu machen, Wasser zu pumpen und Vieles mehr. All denen kann man nicht genug danken.

Ausnahmsweise berichte ich mal nicht viel über Bäume, sondern über das Drum und Dran vor und nach Xavier. Es gab auch Wasser, von oben, von aussen (in dieser Jahreszeit sprechen wir hier eher von „viel Wasser“ als von „Sturmflut“, es gab aber doch eine von + 1,50 m über Thw) – aber auch „gut von innen“. Nicht gut ablaufendes Binnenwasser angesichts mehrfach überhöht stehen bleibender Ebbe-Wasserstände liess das Hinterland zunächst feuchter werden. Dann kam zu allem Ungemach auch noch Unglück in Form ausgefallener Pumpen hinzu. – Das Letzte zuerst: Feuerwehr und THW sowie die sich wieder normalisierenden Ebbe-Wasserstände lassen inzwischen aufatmen.

Die Lühe-Schulau-Fähre vor Tagen bei normalem Ebbe-Wasserstand, Elbe-aufwärts fahrend.

Wind, Wind, Wind – „viel Wasser“ vor dem Hafenmeisterhaus am Schulauer Hafen. Frühes Geschehen vor der üblichen Sturmflut-Saison.

Na, denn – Toi Toi Toi – Toilettenbesuch nur mit Watstiefeln möglich.

Zwei Schlepper, 1-2 weitere ebenfalls, sind zu einem Kohlefrachter unterwegs, der zum Kraftwerk Wedel soll.

Die Lühe-Schulau-Fähre dreht wegen Wind und auflaufend Wasser rückwärts vom Anleger weg.

Und macht sich auf den Weg ans Südufer der Elbe, die Lühe-Mündung.

Wenn man mal überlegt, wie hoch westlich der Westmole bei Flut Freiwasser steht …

… muss einen die turbulente Kraft des aufgewühlten Wassers wundern, wie viel Feststoff diese Wassersäule über die Mole transportiert (hier nur ein paar symbolische Flecken).

Immerhin ist trotz Xavier-verursachter Massen-Baumsägereien möglich gewesen, das Fluttor vor der vorerst höchsten Flut plus 1,50 m über Thw zu schliessen.

Direkt nebenann, hoch hinterm Schulauer Deich – Hochwasser-Eindruck. Aaaaber …

… Das ist ein typisches Beispiel selbstverschuldeter Hochwassergeschehnisse: fehlende Vorsorge, fehlende Unterhaltung – hier: Keine Reinigung der Abflusssysteme erfolgte vor – jährlich wiederkehrender – kritischer Saison.

Solch tägliches „Normalgeschehen“ lässt Hydrologen, Feuerwehren und andere Allgemeinbildner schlicht verzweifeln. Das Bashing in den „(un?!)sozialen Medien“ ist programmiert – 4 Finger der Hand weisen auf die Basher zurück!

Blick über den Yachthafen – die Silhouette des kleinen Tideauwaldrests scheint keine neuen Verluste anzuzeigen.

Blick in die Baustelle des Sperrwerks Wedel – Binnenelbe und Wedeler Au werden hierüber entwässert. Mögen die vorübergehend eingebauten Rohre gut dimensioniert sein.

Eisenocker, Wasserein- / -austritt – neben der Erneuerung des Betons sind auch Dichtungsarbeiten erforderlich.

Mit halbem Ohr hören wir von nebenan einen Marschkenner mit einem Baustellenverantwortlichen sprechen. Es besteht Sorge, das Binnenwasser nicht loszuwerden.

Das Binnenwasser steht hoch – und es kommt, ausnahmsweise regnet es gerade nicht – massiver Zulauf aus dem Einzugsgebiet.

Binnendeichs der Binnenelbe – die Schafe sind vom Hauptdeich in die innere Marsch umgesiedelt. Silberreiher und Graugänse gesellen sich dazu.

Ich habe mich neulich nicht geirrt. Erste Gruppen Nonnengänse grasen neben Graugansschwärmen im Aussendeich.

Ein einsamer (?) Fleischrindbulle im Aussenbereich – dem gefällt es dort offenbar nicht so Recht. Gerade hat er den plus 1,50 m Thw-Hochwasserstand hinter sich. Da sah es – im Schwarz der Nacht – hier ganz anders aus.

Der Bulle wird uns weiter unten wieder begegnen.

Das Areal-Abgrenzungs-Getöse der Graugänse lässt die Nonnengänse den Platz wechseln.

Langer Damm – es geht heimwärts. Oha – was liegt da hinter Eichen?

Eine alte Freundin, landschaftsprägende alte Trauerweide, ist gestürzt.

Sie war in etlichen Blog-Beiträgen, sonnenbeschienen in verschiedenen Jahreszeiten zu sehen – vorbei.
Der Pegel muss auch gerichtet werden.

Über den Einstiegs-Mäander des Saatlanddamms geht`s weiter.

Erstaunlich, die sturmerprobte, von Ackernutzung auf nassem Gelände bedrängte Esche steht, im Gegensatz zu gerupften Kolleginnen recht unbeeindruckt.

Hinter Marsch und Geest braust das nächste stürmische Regenwetter heran. Nix wie weg hier!

Fortsetzung in der nächsten Sonnen-Phase.

Ausserhalb des Sperrwerks Binnenelbe / Wedeler Au, fast Tidehochwasser, Thw. – Da ist ja doch noch eine Fleischrindherde im Aussenbereich, wo wir den Bullen, s.o., sahen.

Wir sind westwärts hinter dem Deich geradelt, Richtung Fährmanssand. Und da ist er nun!

Der Bulle hatte offenbar vom aufgestockten Tide-Geschehen so die Nase voll, dass er den Graben zwischen Aussenbereich und Deichvorland durchquert hat. Auf der Deichkrone fühlt er sich offenbar am wohlsten.

Da sind auch seine Angehörigen – offenbar vertraut die Leitkuh darauf (so sagt die Wasserstandsvorhersage), dass kommende Tidehochwasserstände (weit) unterhalb des überlebten Sturmflutstands bleiben.

Möge die Vorhersage Recht behalten – heutige Kenntnis: sie hat!

Der Bulle aber orientiert sich – und schliesst sich Freizeitwanderern auf dem Deich an – Richtung heimatlichem Stall, nehmen wir an.

Inzwischen haben Wetter, Feuerwehr und THW dafür gesorgt, dass sich die Zustände normalisieren. Herzlichen Dank dafür!

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Sympathisch, bunt, goldrichtig“ – das Motto für den Hessentag 2018. Nein, das zog mich nicht in meine Geburtsstadt, sondern die Einladung zu einem Vortrag bei den Lions Korbach – Waldecker Land über instream-Restaurieren. Der Forellenbach ist möglich – überall, wo Grundwasser unsere Fliessgewässer speist.

Mit der Kurhessenbahn bin ich gut von Kassel-Wilhelmshöhe nach Korbach gelangt. Die Anfahrt Hamburg-KS-Wilhelmshöhe mit dem ICE ist heutzutage ja ein Klacks.

Erste Herbstzeichen – frühes Rot beim Ahorn.

Erste Herbstzeichen – leuchtendes Gelb an Esche (habe nicht näher hingesehen – glaube, es ist wohl eher eine Robinie).

Blick aus der alten Neustadt – St. Kilian steht noch, der Umgang wird restauriert.

Blick auf St. Nikolai – mein kurzer Schulrückweg vom alten Standort des Gymnasiums „Alte Landesschule“.

Aber wie bin ich da hingekommen?! Irgendwie scheint mir in Korbach gegenwärtig der Fußgänger den Baustellen gegenüber völlig nachrangig zu sein.

Baustelle DB, der Korbacher Hauptbahnhof.

Bahnsteig Hauptbahnhof – völlig frei. Kein Unterstand, kein Windschutz – und das in dieser Jahreszeit mit „gut Wind“ und im 45-Grad-Winkel treibendem Regen (habe gerade mal Glück gehabt).

Angst vorm schwarzen Mann? Alles gesperrt. – Pardon, das ist ja ein offizielles Verkehrszeichen. Über unwegsames rau-geschottertes, auf Umweg-Länge maximiertes Terrain darf der Rollkoffer malträtiert werden. Meine Güte!

Jenseits der Gleise – Bahnhofsumfeld als einzigartige Baustelle. Wenn`s mal fertig ist, wird`s bestimmt schön – hoffen wir mal.

Das alte, bunte Kleinpflaster hat offenbar ausgedient.

Es weicht „großzügiger“ Plattierung – grau – grauer …

Irgendwie will mir das Ganze nicht zum Motto des Hessentags 2018 passen – „Sympathisch, bunt, goldrichtig“. – Vielleicht verstehe ich das alles aber auch bloß nicht.

Was ich noch weniger verstehe: Angesichts der Restaurierung des Kuhbachs bachauf ist eine Öffnung der verrohrten Strecke beim Umbau der Fußgängerzone Bahnhofstraße unterblieben – eine vergebene Chance, die andernorts nach Möglichkeit genutzt wird. Schade, eigentlich!

Das Westende der Baustelle ist erreicht – beeindruckend.

Später. – Der Vortrag wurde allgemein gelobt – herzlichen Dank für das Interesse.

Mein Korbacher Schwerpunkt wird 2018 das Schulzentrum sein – nicht mehr ganz neuer Standort des Gymnasiums „Alte Landesschule“, das 50jährige Abitur-Jubiläum wird rufen.

Mal sehen, ob die Zeitplanung so liegt, dass ich auch den Hessentag 2018 noch „mitnehmen kann“. Auf jeden Fall soll die Edertalsperre nebenbei eins der Besuchsziele sein, wie auch dieses Jahr – mehr dazu in einem der nächsten Beiträge.

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