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Archive for the ‘Elbe-Einzugsgebiet’ Category

Unser „freier“ Tag soll uns noch die Umgebung Jenas näher bringen – beginnend mit einer Höhen- und Täler-Tour.

Uuuups, dicker Nebel beim Aufstehen – man gerade, dass die über den Hummelsberg lugende Sonne sichtbar wird.

Zum Frühstück ist klar, dass der Tag klar wird – also los.

Wir sind auf dem Hausberg neben dem Fuchsturm, blicken zur Hundskuppe und ins Saaletal.

Blick nach Süden auf Ziegenhain.

Beim Süd-Nord-Queren von Tälern und Höhen ist die intensive Nutzung der Landschaft deutlich. – Nötig wäre eine Änderung der Agrar-Subventions-Definition, damit wieder Feld- und Wegraine flächig zurückgewonnen würden.

Extensive Landnutzung ist die prozentual fast nicht ins Gewicht fallende Ausnahme.

Landschaftsverödung, überzogene Boden- und Wasserbeaufschlagung prägen das Bild. „Oh, so schön gelb-blau!“

Das „Wetter“ lassen wir links liegen.

Kirche Tautenburg, fotografiert im Anstieg zur gleichnamigen Burgruine.

Dieses idyllische Tal hat so mancher Dichter besucht.

Eine Blindschleiche sonnt sich mitten auf dem Weg.

Zugang zur Burgruine, nur der Turm steht, restauriert.

Auf dem Burg-Plateau.

Wer nicht ganz hochkraxeln will, hat gute Rastmöglichkeit etwas unterhalb der Bergspitze.

Blick vom Burg-Plateau auf die – schon gezeigte – Kirche Tautenburg.

Infotafel vor dem nur in den Aussenmauern restaurierten Turm – er ist reines Vogelrevier.

Im Dorf gibt`s Mittagessen – nein, dieses Damwild (noch) nicht.

Mittagspause, zurück in Jena – irgendwie kommt immer wieder „Wetter“ in Sicht.

Am Nachmittag werden wir uns ein paar Naturschutz-Spezialitäten im Umfeld Jenas ansehen.

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Fast ist der Mai vorbei. Im Gegensatz zum vorigen Jahr habe ich noch keinen Maikäfer gesehen, allerdings fliegen seine kleinen Ebenbilder bereits munter. Am Wasser zeigt sich die Jahreszeit.

In Stillgewässern tummeln sich die Kaulquappen von Erdkröte, Gras- und Moorfrosch.

Die Grünfrösche konzertieren – innerhalb von Bebauung oft beklagt. 🙂

Und an der Seeve und anderen Fließgewässern ist die Zeit der Maifliege gekommen – zieht sich je nach Art bis in den Juni.

Wer sich für mehr Insektenwelt am Wasser interessiert, findet Allerlei hier im Blog bei Suche nach Restaurieren, Kies, Hölzchen und Stöckchen und Ähnlichem.

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Das Gewässerrestaurieren muss weitergehen. Viel bleibt zu tun.

Parallel werden Jungfische eingesetzt, die in ein paar Jahren zu laich-, später auch fangfähigen Fischen herangewachsen sind. Kontraproduktiv war, ist und bleibt, fangfähige Fische in offene Gewässer einzusetzen. Gleichwohl gibt es die Unbelehrbaren, die seit Langem Bekanntes immer noch nicht annehmen und bei klaren Rechtsverhältnissen sich auch auf die Geldbörse negativ auswirkenden Unfug fortführen …

Wir bleiben bei Jungfischen, hier: 2-sömmrigen Bachforellen.

Die Verhältnisse sind hervorragend, klares Wasser, gute Unterstände durch Erlen am anderen Ufer sowie in der Fläche Wassersternpolster mit tiefen Rinnen dazwischen.

Zuckmücken, Köcher- und Eintagsfliegen schlüpfen gerade.

Die Jungfische werden in Transportbeuteln mit wenig Wasser und viel Sauerstoff drüber transportiert.

Gekonnt werden die Beutel verschlossen und auf die Besatzmannschaft verteilt.

Kaum habe ich die Fischchen ausgesetzt, beginnen sie, die schlüpfenden Insekten sowie die über dem Wasser fliegenden zu fressen – sich ausbreitende Kringel bleiben kurz als Zeugnis der Aktivität.

Hier sind drei Bachforellen kurz nacheinander an die Oberfläche geschossen, teils herausspringend – da hätte ich wohl auf Film schalten müssen, so schnell sind sie mit ihrer Beute wieder am Grund verschwunden.

Noch einer, fast aufs Foto bekommen …
In zwei Jahren werden die Fischchen fangreif sein. Mal sehen, wie viele uns andere zwei- und vierbeinige Fischfreunde bis dahin übrig lassen.

Wie am Start erwähnt, bis dahin wird weiter nach best practice restauriert.

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Vielversprechender Morgenausblick aus dem Hotelfenster.

Jena Paradies – was für ein Name! – Gleich nach dem Frühstück gehe ich ein Stück in die Saale-Aue. Mal gucken, wie sie sich so darstellt.

Gut zu wandern und zu radeln – Auwaldreste an den Sport-Stadien, teilweise fast wie ein Kunst-Parcours.

Bäume – Zeugen der Zeit.

Noch so ein Zeitzeuge – vielfältig.

Auwaldreste Richtung offene Parklandschaft – der Steuerzahler darf aufwändige „Pflege“ zahlen.

Fachliche und rechtliche Pflichtaufgaben dagegen, z.B. die herzustellende Durchgängigkeit für Wanderfische und andere an Wehren, sind längst nicht abgearbeitet.

Denk-Mal – immerhin hat jemand Sinn für Zeichen der Zeit. Altbäume sind trotz Kappens aus Sicherheitsgründen etliche Meter hoch als Stamm erhalten.

Auf dem Rückweg – Carl Zeiss und Ernst Abbe, Jena, was fällt uns dazu ein?

Gegen Mittag sehen wir die Saale noch einmal, abwärts, in Jena.

An der Saale hellem Strande – schicke Kies-Geröllbänke.

Boots-Spaß, kurze Zeit später kamen standup-Paddler vorbei.

Kiese, Gerölle, Strömungsbilder.

Und da, ein paar vom Kormoran übrig gelassene Saale-Nasen.

Der nächste Blog-Beitrag unserer Jena-Reise wird ein paar Eindrücke zum Thema „Wilde Weiden“ vermitteln.

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In einem Beitrag vom 15. Mai wies ich auf die Stichworte „Wilde Weiden“ und „Nationalpark Hainich“ hin – Auerochsen und – fast – flächig blühenden Bärlauch gab es in ersten Fotos zu sehen. Nach und nach folgen nun Teil-Aspekte dieser für uns ausserordentlich spannenden Unternehmung – wir haben die Zeit genossen (Positives wie Negatives gleichsam feststellend).

Wir sind über Land gefahren – im Lüneburg-Uelzener Raum beherrschten die Farben Blau, Grün, Gelb und Braun flächig das Bild – gelegentlich unterbrochen von Dreidimensionalem. Intensive Nutzung der Böden kennzeichnet unser Land. E- und Immissionsschutz ist dabei nicht festzustellen.

Schön bunt – zweifellos, und da hört für Nur-Hingucker die Angelegenheit wohl auf. Aber das Fehlen von Schutzstreifen allerorten und das halbjährliche ungeschützte Freiliegen des Bodens bei Mais-Anbau schreit seit Jahrzehnten (die Situation verschlimmert sich immer weiter, man mag es kaum glauben) nach Verbesserung. Einmal ganz davon abgesehen, dass eine Ahndung klarer Rechtsverstöße von zuständigen Verwaltungen oft genug unterbleibt. – Gerade erst hat in einem Hilfeschrei in anderer Sache eine Gerichtsvertreterin auf die Grundlagen unseres Landes hingewiesen – Legislative – Judikative – Exekutive. Wenn die zuständige Verwaltung geltendes Recht (UND Gerichtsurteile) nicht mehr beachtet bzw. „lieber reden“ möchte, dürfen wir uns über früher Unglaubliches wahrhaft nicht wundern.

Horizonte – Mais auf höchsten Punkten, flächenhaft. Der Boden – Wind- und Wassererosion das halbe Jahr schutzlos ausgeliefert.

Gleichartige Horizonte im Detail.

Je weiter wir nach Süden kommen, zeigt uns Löwenzahn als ein Anzeiger, dass die Jahreszeit dort weiter fortgeschritten ist als an unserem „Küsten“-Wohnort.

Wir nähern uns dem Harz, die Farben bleiben.

Der Brocken, frontal in der Ferne – wir umrunden den Harz auf der Ost-Route.

Raps in voller Blüte – angesichts vorangegangener Regentage und der steigenden Tagestemperatur entwickelt sich ein intensiver Geruch, der unsere Fahrt begleitet.

Es sind sogar Insekten da – angesichts des Verlusts von ca. 80 % der Populationsstärken ein lange nicht gesehenes Bild an der Autofront. Uns schien, die Windschutzscheibe war ein wahrer Bienen-Killer – alles voll Nektar …

Angekommen in Jena – hinter dem Hotel grüßt der Hummelsberg mit Mäusekopf.

Ein Zeichen – ah deshalb „begrüßten“ uns so zahlreiche Menschen vor dem Hotel.

Nach der Fahrt mit nur kurzen Pausen gönnen wir unseren Beinen Bewegung. Die Teufelslöcher, Naturdenkmal in Muschelkalk, liegen nicht weit entfernt.

Kleine Quelle aus Muschelkalk am Naturdenkmal Teufelslöcher.

Und noch eine Quelle – abhängig von Nährstoffen und Licht wachsen hier andere Algen als im Ablauf der ersten.

Uns erwarten in den folgenden Tagen lange Wanderungen. So trainieren wir ein wenig am Hang – eindeutig: Einheimische, ob mit oder ohne Hund, kraxeln deutlich schneller. Schon hier sind wir beeindruckt von der ausserordentlichen Fülle an Baum-, Strauch- und Stauden-Arten.

Gegen Abend strahlt die Sonne Regen – wir werden sehen, sind jedenfalls gut ausgerüstet.

Blick Richtung Saale auf Auwaldreste – dort, so nehme ich mir vor, werde ich gleich morgen früh vor dem „Offiziellen“ hingehen.

Nanu, zittrige Finger? – Demnächst folgt mehr zu unseren Aktivitäten. Gute Nacht!

 

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Allzu wenige unserer Bach- und Flussstrecken sind bislang restauriert zu den reichen Lebensräumen, die sie einmal waren. Allzu wenige dieser Strecken werden anschliessend auf die Reaktion der Zielorganismen, z.B. der Fische, geprüft.

Alexander Seggelke hat in seiner Masterarbeit (Hochschule Bremen, Prof. Dr. Heiko Brunken) die Schmale Aue und den Seppenser Bach, zwei Nebenflüsse der Seeve, die oberhalb Hamburgs in die Elbe mündet, untersucht. Die Arbeit ist frisch in der Schriftenreihe der Edmund Siemers-Stiftung veröffentlicht und demnächst überall erhältlich – live und virtuell. Über Books on Demand, Norderstedt, ist das Buch bereits erreichbar, inkl. Leseprobe. – Journalisten erhalten ein kostenloses Rezensions-Exemplar über diesen Link.

 

Und so sieht der Umschlag aus – man erkennt, der Autor hat Biss.

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Wir waren südwärts – haben die (Un)wetter (weitgehend) nachts überhört, sind dran vorbei, auf der Rückfahrt-Route um den Ostharz teils auch drin gefahren. Das Auto war gut sauber.

Beeindruckend, eine Auerochsenherde (auch Wildpferde beleben die Fläche) in offener Auenlandschaft. Wichtig aber zu beachten: geringe Viehdichte muss eingehalten werden – sonst ist das Ziel futsch.

Anschliessend Wanderung im Nationalpark Hainich.

Der Bärlauch war dieses Jahr nicht ganz so weit wie bei Planung der Reise erwartet, aber auch so ein Erlebnis.

Das alles – und noch viel mehr – steht demnächst detaillierter hier im Blog.

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