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Archive for the ‘An der Elbe’ Category

Es gab und gibt selbstverständlich auch gutes Wetter, Sonnenschein – manchmal muss man halt nur die richtigen Zwischenräume abpassen. Die nächsten Tage ist – zumindest nachts – winterliche Kälte und tags Sonne angesagt. Und das sieht dann so aus, wie auch im Januar zu sehen war.

In der Sonne: Nonnengänse, Deichwanderer in Schleswig-Holstein, Leuchtfeuer in Niedersachsen.

Regelmäßige Leserinnen und Leser meines Blog kennen ja den Begriff der „dichten Packung“ …

Da sind gut gerüstete Fotografen meist nicht fern.

Der Sandstrand neben dem Schulauer Hafen, Elbe, Wedel.

Derselbe Sandstrand zwischen Ebbe und Flut – steile Böschungsneigung. Wo bleibt „unser“ Sand, wird oft gefragt.

Dann gibt es an die Politik Wedels Verlautbarungen mit dem Inhalt, das wisse man nicht.

Erstaunlich, wo wir doch der homo sapiens sind, oder?!

Sand, das Internet ist voll davon – „Sandhaufen“ z.B. mit dem Hinweis zur „Paradoxie des Haufens„.

„Sand-Physik“ ist auch interessant, hier Seite 3 (gern auch mal nach vorn oder hinten klicken in dem Link).

Dass sich Sand über Wasser anders verhält als unter Wasser, schliesst der Laie unschwer aus Abbildung 6 auf Seite 301 (keine Angst, der Link beginnt kurz davor) dieser Veröffentlichung. – Unter Wasser wird`s extrem flach geböscht.

Wer etwas von der Baggerei ringsum kennt, vielleicht hier im Blog schon die Saugbagger- und Verklappschiffe gesehen hat – und dann noch Ebbe und Flut einbezieht -, wundert sich nicht, dass der Sand „oben“ verschwindet. Fast beim Zugucken …

Bei steifer Brise verlassen wir die Marsch, das Theaterschiff „Batavia“ passierend.

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Die Elbe vor Wedel – vom Tor zur Welt ist nichts zu sehen. Was naht da aus dem Nebel?
Ein Polizeiboot.

Kaum ahnt man im Süden die Elbinsel.

Sonnenstrahl, auf Kielwasser des Polizeiboots reitend.

Fast wünscht man, der Nebel hätte sich nicht gelichtet – Blick zur Landesgrenze.

Ein Saug- / Verklapp-Bagger, wohl die Ijsseldelta, Hamburg-seitig an der Landesgrenze HH – SH, seine Fracht entladend (schnell zurückfahrend, bevor das verklappte Sediment seinen Baggerort vor ihm wieder erreicht [von einem alten NL-Bagger-Profi gelernte Weisheit, so wird Geld bewegt] ). Der Baggerwahn geht weiter, wird sich mit der nächsten Elbvertiefung mengen- und kostenmäßig noch unkontrollierter entwickeln.

Was trübt den Hauptdeich-Horizont?

Binnendeichs liegende Gehöfte werden aussendeichs weit überragt.

Großcontainerfrachter – rauchend und stinkend gen Nordsee.

Man sieht nach Lichten des Nebels aber auch Besseres, demnächst dazu mehr.

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Radeln zwischen Geest und Marsch.

Auf der Kante zwischen Geest und Marsch – Blick ins platte Land.

Der Übergang Marsch – Geest.

Der Geesthang, hier bestanden mit Eichenwald.

Erlebnisse auf der Tour – Überweidung, leider oft genug auch bei Robustrassenhaltung.

Übergang Geest-Marsch, Holm. Ein Wächterschaf mit Trupp, trocken auf Altdeich – die Wiesen NASS, zum See gewandelt.

Mancherorts weren alte Kopfweidenalleen durch Eschenalleen ersetzt, wie hier querab vom Klärwerk Hetlingen.

Kleinklima – Schnee am Nordhang des Elbdeichs, Hetlingen.

Auf der Elbseite Treibsel im Hochwassersaum – wegzuräumen, bevor der Deich Schaden nimmt.

Treibselbeseitigung, Großgerät ist gut beschäftigt.

Auf der Elbe bei Tnw Containerfrachter im Auf und Ab.

In Schutzgebieten wird das Wasser Oberkante Unterlippe toleriert bzw. gefördert.

Kopfweidenschnitt Langer Damm.

Nach dem Schnitt – und der (SO nötigen?) Grabenunterhaltung.

Eine weitere Extensivfläche mit Überweidungsspuren, vollgestauter Entwässerungsmulde.

Nebendran ist die Wassersituation der laufenden Nutzung angepasst, Graben neu gefräst, Abfluss zum Hauptgraben wieder hergestellt.

Vorsicht, Jungs – kennt ihr nicht „Vom Bübchen auf dem Eise“?

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Schnee … – oder kein Schnee, das ist nicht nur hier im Norddeutschen Tiefland die Frage.

Was selbst im bergigen Willingen vor Jahrzehnten noch gängig war, lässt heute Ski-Begeisterte zittern. Immerhin, dort fliegen die Asse wieder, wie vor Jahren.

Zurück aber nach Wedel am Nordufer der Tide-Elbe, zweite Januarhälfte 2018.

Alles weiss. Rad- und andere Fahrer, seid vorsichtig!

Wechselndes am Himmel über weissem Grund.

Lee-Wirkung des Bewuchses – nix gesalzen.

Das Krokodil – weiss.

Kopfweiden im Park – schön, dass der Baumstamm weiter altern darf. Allzu schnell wird die Säge ganz unten angesetzt.

Aaaber, es taut wie verrückt.

Schnell ist das Krokodil im Original-Grün sichtbar.

Bevor sich nun Radler und andere Fahrer zu früh freuen, schlubbert es im 45-Grad-Winkel schon wieder von oben.

Wieder weiss – ein steter Wechsel.

Ein paar Farbtupfer im weissen Foto-Grund.

Wir Tieflandbewohner kennen das, achten auf die Zwischenräume.

Da kann man nicht meckern – Kopfweidenschnitt weitgehend abgeschlossen, Sonne auf der Marsch – im Hintergrund neu und alt Gebautes in Wedel auf der Geest.

Die Bachrestaurierer-Szene hofft nun auf den angesagten Frost. Vielleicht wird zur Zeit Unbefahrbares befahrbar und es können erste Bekiesungen bald starten – selbstverständlich abseits von den gut genutzten Laichbetten. – Ansonsten müssen wir an einigen Stellen im krassesten Fall warten bis nach dem ersten Grasschnitt im Juni.

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Manch eine(r) mag sich gewundert haben, dass in der zweiten Januarhälfte kein neuer Beitrag erschien. Das lag nicht am Wasser oder an Wedel, sondern an der Verabschiedung des vorigen PC … – Die Verluste hielten sich glücklicher Weise in Grenzen. Möge der neue lange durchhalten.

Nun aber kurz zum Wasser, weitere Eindrücke aus dem Januar werden folgen.

Scheinbar paradox. Wasser auf dem höchsten Punkt.

Allüberall und immer wieder wird gefragt „Warum steht das Wasser ausgerechnet auf den höchsten Punkt ?!“ – Die Antwort ist klar: Weil es sich noch nicht entscheiden konnte, wohin es fliessen will.

Wenn es lange genug dort steht, bilden sogar Gräser Schwimmblätter aus.

Bleibt das Wasser länger entscheidungsfrei stehen, siedeln sich Sumpf- oder gar Wasserpflanzen an.

Zum Abschluss Schattiges.

Zebrastreifen – alternativ. Nichts Besonderes in Zeiten alternativer Fakten.

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Die Sperrfrist für das Ausfahren von Gülle ist abgelaufen.

Wegen der statistischen Realität 2017 / 2018 haben vielerorts vorab Landwirte Ausnahmegenehmigungen für das vorzeitige Ausbringen erhalten. Film, Funk und Fernsehen erzählen uns, dass wir 4 aus der Statistik herausragende Monate hinter uns haben – insbesondere wegen fortwährender Niederschläge (auch wieder wärmer, teils „dunkler“). Diese Niederschläge haben nicht zwingend überall zu Hochwässern geführt, aber durchweg zu unbefahrbaren Böden. Wie gesagt, und zu sehen, statistische Realität.

An diesen Teil der Statistik (auch nicht an Gewässer- und Bodenschutz) sind die Sperrfristen der Gülle-Ausbringung nicht angepasst. Sie sind politische, IndustrieAgrarFunktionärs-beeinflusste Entscheidungen. Der Lagerraum ist zu gering bemessen, einmal ganz abgesehen von der bodenbezogenen Viehdichte.

Die Meldung und die entsprechenden Kommentare dazu, z.B. beim NDR, erhellen die Situation. Es wäre an der Zeit, etwas (anderes!) zu tun.

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Ein aufrechter Kenner und Kämpfer für eine bessere Elbe hat uns verlassen.

Wir werden ihn in guter Erinnerung behalten.

Tschüß, Herbert!

Das Foto wurde aufgenommen im Juni 2014.

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