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Archive for the ‘An der Elbe’ Category

Beim Gucken über den Deich kann man ja allerhand sehen – aber erstmal muss man hin.

Vor der Wedeler Geest – Wedeler Marsch, Richtung Fährmannssand, Weideland.

Die markanten, alten Kopfweiden starten ihren neuen Schopf.

Vielfältiger Lebensraum Altbaum, hier auch mal von innen veranschaulicht.

Fährmannssand, Blick auf das Elbefahrwasser und das Süßwasserwatt – auflaufend Wasser, 1 m über Tnw.

Weiter geht`s, vorbei an 2 Jungschafen und einem Starenpaar (selbstverständlich waren von beiderlei Tieren zahlreiche mehr ringsum).

Au Kacke! – Wo viel` Schaf, da viel Schiet. So trocken geht`s, von der Menge auch noch. (Wir erinnern uns schaudernd an ein feuchteres Jahr mit „Unmassen“ Schafen am Deich …)

Das Radeln auf dieser Strecke hatten wir da für Monate eingestellt.

Rauchschwalben am Himmel – auch Mehlschwalben habe ich inzwischen gesehen. Die Mauersegler machen sich dieses Jahr rar ringsum.

Hauptdeich Hetlingen, Bootsbegegnung der kleinen Art auf der Elbe.

Da naht etwas in schneller Fahrt von Hamburg her …, ein Zeichen.

Der (bei Schiff sagt man wohl „die“) „Halunder Jet“ – Helgoland ist wieder frei, der Schiffsverkehr dementsprechend aktiv.

Mit hochgehendem Heckwasser zieht der Katamaran an Segler und Binnenschiff vorbei. Hamburg – Helgoland in 3,5 (von Cuxhaven 1,5) Stunden.

Und nicht nur das zum Kreis Pinneberg, SH, gehörende Helgoland ist frei. Auch die Fähren, die uns mit dem jenseit der Elbe liegenden Niedersachsen verbinden, fahren wieder zunehmend normal. Wir freuen uns auf Touren mit der Liinsand und der Lühe-Schulau-Fähre!

Vorbei an bunten Heuwiesen radele ich über Hetlingen, Holm (da Weiden und Äcker) zurück nach Wedel.

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Letzter Mai-Tag, sammelt ein paar Punkte.

Die wenigen – kaum 10 – Maikäfer, die wir dieses Jahr sahen, wirkten alle sehr niedergeschlagen (hier sehr zur Freude einiger Nacktschnecken).

Auf geht`s an die Elbe, Uferbank checken.

Rollläden hoch, indirekt erhellt die Morgensonne unsere Wohnung.

Bei direktem Blick zeigt sich, wieviel Pollen unterwegs sind bzw. sich niedergelassen haben.

Beim Anradeln – der Regenwasserkanal ist wieder unzulässig „beschickt“ worden.

Entweder hat jemanden in der Nachbarschaft der Reinlichkeitswahn gepackt – was oft genug dazu führt, dass anderes mit dem „Produkt“ verunreinigt wird. Oder jemand Neues kann Information gebrauchen, z.B. wie diese. Die Stadtentwässerung Wedel wird Wurfsendungen veranlassen.

Beim Vorbeiradeln an der Badebucht – ein Stockentenerpel vergnügt sich am Rand eines temporären Stillgewässers. Richtig ausgedrückt: Da sind Riesenschlaglöcher auf dem Parkplatz, die aufgrund dieses Monats Mai fortdauernd Wasser halten.

Nebendran badeten eine Ringeltaube und eine Bachstelze, die von einem Spatz abgelöst wurde. Leider war ich so begeistert, dass ich das Foto dazu völlig vermasselt habe.

Vor gelber Hahnenfußwiese biegen wir in die Deichstraße ein.

Es hat geklappt, die Bänke waren noch frei. Die Lühe-Schulau-Fähre wird uns demnächst rüber nach Niedersachsen bringen.

Dazu müssen dort allerdings die Restaurants noch komfortabler öffnen. Die Liinsand, elblinien, startet ihren ganzwöchigen Fahrplan erst wieder am 21. Juni.

Von Hamburg kommend tutet ein Containerfrachter einen Segler aus der Seeschifffahrtsrinne.

Segler, nun landseitig der Fahrrinnenmarkierung.

Wer`s kann, paddelt hier auch.

(Wer`s nicht kann, unterlässt es hoffentlich! DLRG, DRK und Feuerwehr danken!)

Containerfrachter, Paddler und Segler vor niedersächsischer Marsch, Richtung Lühemündung.

Wir radeln übers Sperrwerk Wedeler Au zurück. Die Deichschafe sind ausgesperrt, suchen, können den Gebäudeschatten aber nicht nutzen.

Einige hatten Glück, behelfen sich mit dem, was da ist – dicht geknüllt.

Durch weiss-gelbe Marschlandschaft geht es Richtung Langer Damm, Pappeln Fährmannssand, nach Hause.

 

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Da höre ich in der Wedeler Marsch hinter mir „Was steht der Mann da am Wegrand?!“. Irgendwie beschäftige ich das Paar Stick-Walker …

Ich stehe da einfach so – und gucke konzentriert hoch.

Ja, das sind doch …

Zwei Seeadler, hier Sonnen-beschienen von der Oberseite sichtbar. Da segelt auch irgendein Kleiner oben drüber.

Das – Ansicht der Rücken, hoch oben –  erinnere ich nicht, so deutlich bislang gesehen zu haben. Dabei sind das, nicht nur hier, nicht meine ersten Seeadler.

Der Vollständigkeit halber nochmal die Silhouetten, hier die meist sichtbaren, von der Unterseite her.

Im Umfeld wird gerätselt, wieso eine langjährig etablierte Kormorankolonie vor einigen Wochen schlagartig verlassen wurde. Das könnten diese beeindruckenden Greife verursacht haben (oder der Uhu, oder der Waschbär, alles nichts Verwunderliches). So ist sie nunmal, die Natur.

Und das ist gut so.

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Gestern, Sonnabend.

Eine Stunde zwischen den Fronten sicher – das reicht für die Elbe. Welch Hochhaussiedlung bewegt sich da jenseits des Deichs?

Deichblick – spiegelndes Watt vor Gewitterwolken über Niedersachsen, zwei Großschiffe im Schifffahrtkanal Elbe.

Keine Hochhaussiedlung, der Containerfrachter MSC Rosa, 366 x 51 m, immerhin 13,7 m Tiefgang, zieht seewärts.

Was für ein Watt! – Rot der Öl-Chemie-Tanker STI Camden, 184 x 27 m, 10,7 m Tiefgang, Richtung Hafen Hamburg.

Von dort kommt der Containerfrachter Hapag-Lloyd Nagoya Express, 335 x 43 m, 11,8 m Tiefgang.

Von Weitem, den Deich anradelnd, wirken die Schiffe größer. Na, immerhin …

Letzte Segler auf der Elbe, wir müssen die Zeit beachten (nicht, dass es schon Abend wäre …).

Umgedreht, binnendeichs Deichschafe auf Marschwiese, Nonnengänse auf dem Wasser der Kleientnahme, NABU-Vogelstation.

Das Gewitter bretterte schneller heran als erwartet. (Trocken) Zu Hause sehe ich auf marinetraffic.com, wie die letzten Segler in die Häfen verschwinden. Und, wie beim Rückradeln vermutet, dass wir zwischen zwei herannahenden Gewittern den Vorzug eines Fluchtwegs hatten. Bei uns regnet es dann schön. Aus Hamburg wird von etlichen Feuerwehreinsätzen berichtet – Garagen, Keller auspumpen und so.

Später – Blauer Abendsegler vor weiss blühendem Apfelbaum.

An der Nordseite bescheint die Abendsonne unser NordGrün.

Sonntag – „the same procedure …“

Radeln zwischen eindrucksvollen Eichen, austreibend, vergehend.

Totgesägte Birke(n) – niemand nutzt den Birkensaft?! Wohl doch, die Farbenverantwortlichen, der Saft „roh“ ist farblos. Links daneben treibt hoffnungsfroh eine Traubenkirsche Prunus padus. Möge ihr ein langes Leben beschieden sein.

Auf dem Rückweg – Wetteraussicht SüdWest.

Schwarze Wand nordöstlich der B 431 – wohl denen, die sich auf der richtigen Seite aufhalten.

Ich biege ab, muss die Front nicht fürchten, komme gut an.

Und das Beste am Ganzen: Die feuchte Witterung „dazwischen“ lässt alles wachsen, grünen und blühen – das stellte sich in den Vorjahren anders dar.

Ganz nebenbei, die Bäche und kleinen Flüsse führen sowas wie Mittelwasser (hurra!). In den Vorjahren waren sie bereits im April in einen Sommer gestartet, der das Niedrigwasser-Niveau nicht vor Spätherbst verliess.

Zwar hoffen wir auf etliche Grad mehr (sollen bis Ende Mai ausbleiben), aber ansonsten wollen wir nicht meckern.

Na, vielleicht doch: Der Bundes-Spahn sollte endlich mal jemanden engagieren, der ein Fluss-Diagramm malt mit Impfmittel-Lieferungen über die Zeit, Zugang / Abgang, nicht vorhergesehene Weniger-, vielleicht auch Mehrlieferungen – und ihrer Auswirkung auf unsere Gesamtbevölkerung. Stattdessen – ständig wirres Behaupten, morgen wieder anders. – Ich habe noch Glück, Zweitimpfung in 13 Tagen.

Wie wohl der Superwahltag im September für Bund und Länder ausgeht? Morgen wird der Wahl-O-Mat für Sachsen-Anhalt freigeschaltet, Wahl am 6. Juni. Wer will, kann schonmal seine Einschätzung, vielleicht Übereinstimmungen zu Parteiäusserungen prüfen (Wer`s nicht gemerkt hat, ich bin noch im Thema, hat auch mit Fronten zu tun.).       🙂

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Sandstrand Wedel, „Wo ist unser Sand geblieben?!?“ – Eine Krähe sucht Nahrhaftes.

Da schiebt sich ein Ungetüm heran, MOL Truth, 400 x 59 m, Tiefgang 11,7 m.

Das Ungetüm, in seinen Abmessungen  fast gleich zum Transporter im vorigen Beitrag, aber nur fast: 59 m Breite im Vergleich zu vorher 50 – das könnte man über den Daumen beinahe für 20 % halten.

Tideniedrigwasser – erste Wellen laufen auf, der erneute Beginn schiffgemachten Geschehens.

Oha!

Wie das vorige Schiff ist auch dies nicht voll beladen. Spiegelung im Watt.

Zügig zieht die MOL Truth vorbei.

Weisses Schraubenwasser kontrastiert – am Strand wird`s schmutzig.

Noch glänzt feuchtes Watt.

Watt, überstaut.

Querwellen überlaufen die Reste eines freigespülten, alten Stacks.

Die Front, um einiges stärker als beim vorigen Containerfrachter schreitet quer zum Strand schnell fort.

Langsam läuft die braune Welle aus.

Das Schiff ist längst vorbei, seine Wirkung längst noch nicht.

Am Strand hat sich wieder die Krähe eingefunden – als guckte sie dem seewärts ziehenden Containerfrachter hinterher.

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Gelegentlich werde ich – insbesondere von Leserinnen und Lesern meines Blogs aus dem Binnenland – gefragt, ich hätte doch so vielerlei Schiffe gezeigt. Ob die denn mal wieder zu sehen wären?

Ja, gelegentlich, jetzt wieder verstärkt, werden hier auch Schiffe zu sehen sein! Die Elbe-Radel-Saison wird durch geringere Windstärken sowie an Schiffs-Zu- und -Abgang Hafen Hamburg angepasstere Radelzeiten geprägt. (So denn nichts „Besseres“ ansteht.)

Sonnabend war es mal wieder Zeit, Spielplatzwunsch am Schulauer Hafen / Sandstrand Wedel stand an. Dabei konnte auch eine kleine Schleife Richtung Hafenöffnung zur Elbe eingeschoben werden.

Beim Anradeln passierten wir die hoch angestaute Binnenelbe / Wedeler Au gen Mündung in die Elbe.

Erstaunlich, was ist das für eine Übung? „Draussen“ in der Elbe müsste doch um Tideniedrigwasser herrschen?

Ja, Tideniedrigwasser! Von Hamburg laufen zwei große Containerfrachter seewärts.

Noch ein Bisschen Zeit zum Gucken – elbseits sind Spuren unterschiedlicher Setzungen zu sehen. Eine Abdeckmetallplatte hat sich bereits verabschiedet.

Warum sollte es hier anders sein als anderswo? Bauen auf bindigen Böden bei extern finanzgestützten Unterfangen lassen wohl jeden Planer und Baubegleiter verzweifeln: Angesichts Terminbindung der Geldzusagen „übersieht“ der Auftraggeber erforderliche Setzungszeiten, ggf. -hilfsmaßnahmen. Es ergeben sich zwangsläufig die angesagten Folgen.

Darum steht die Platte hoch – Setzungen auch am Hafenkopf.

Blick auf die Südspundwand im Hafen – Möwenspuren. Wie kommt der Schlick auf das Niveau Tidehochwasser?

Na ja, das Baggergewühle in der Elbe und Drumrum war wohl noch sie so maßlos wie zur Zeit. Das System ist gestört und wird weiter gestört.

Der erste Containerfrachter naht.

Wir sind so früh, es ist so wenig los, dass sich eine Jungmöwe noch ungeniert ruht.

Zügig zieht der erste Containerfrachter, CMA CGM Louis Bleriot, vorbei. Mit 400 x 50 m gehört er zu den Größeren, Sein Tiefgang misst 11,7 m.

Der zweite Containerfrachter, noch vor dem Blankeneser Elbhang, am Horizont die Entladeportalkräne des Hamburger Hafens.

Vorbei …

… ist zwar das erste Schiff. Jetzt geht es am Schulauer Hafen und auf dem Watt des Sandstrands aber erst richtig los.

Verdrängtes und bewegtes Wasser sucht sich seinen Weg – wegen erzeugter Höhendifferenz, rein in den Schulauer Hafen.

Aus relativer Ruhe wird scharfe Strömung.

Scharfe Strömung wird reissend.

Im Hafen bilden sich, wandernd angesichts veränderlicher Situation, tiefgehende Strudel aus. – Was für eine Dreck-Soße!

Nicht umsonst stehen überall Warnschilder rum. Unachtsamen droht Lebensgefahr.

Das Watt vor dem Sandstrand, das Schiff am Horizont. Seine Nachwehen laufen als Wellen auf dem Watt aus.

Auch da lohnt es sich, genauer hinzuschauen – Watt`n Schiet!

Quer- und Gegenstrom, scharf landeinwärts schiessende Rinne.

Dass in so von Menschen veränderter Umwelt, Flachwasser ist Lebens- und Wachstumsraum nahezu aller Jungfische, Elbe-Fischpopulationen kranken, dürfte kaum verwundern.

Die eben noch scharf landeinwärts durchströmte Rinne leert sich wieder Richtung Elbe.

Da ist auch schon der nächste Pott herangekommen.

Aber das ist eine andere Geschichte – demnächst hier.

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Wie bekannt gibt es nicht nur Bäche-Bekiesen als Aktivität im Norddeutschen Tiefland. Wir „stürzen“ uns regelmäßig per Rad von der Geest den Hang hinab in die Marsch. Dort (wie „oben“ auch) herrschen Frühlingsfarben.

Blick über eine noch ruhende Kopfweide: Grün und Gelb sind auf vielen Flächen angesagt.

Das Scharbockskraut.

Die Mischung Grün und Weiss ist auch regelhaft anzutreffen.

Gänseblümchen.

Gänse … – Schwarz und Weiss nahe der NABU-Vogelstation.

Und immer aufmerksame Wächter dabei.

Viele Radler und Fußgänger sind unterwegs. – Da stehen plötzlich etliche still, gucken.

Was gucken die denn? Schwarz-Weiss!

Oha, eine dichte Packung Nonnengänse – ist die Frühlingsentwicklung in den Brutgebieten oder auf dem Weg dorthin noch nicht so weit?

Weiter geht`s, vorbei an wiederkäuenden Deichschafen.

Blick über den Deich bei Hetlingen auf Tideröhricht und Elbe.

Am Horizont die Lühemündung – das Röhricht wird dieses Jahr mangels Eisgangs im Winter noch lange nach Neuwuchs für reichlich Treibsel am Deich sorgen.

Auch wenn`s nicht wirklich warm ist – segeln geht schon!

Vom Yachthafen Wedel wissen wir allerdings, dass der „richtige Druck“ noch nicht da ist. Viele Boote liegen weiter an Land. Eine Entwicklung, auch altersmäßig begründet? Im ersten Corona-Jahr, 2020, kamen etliche Boote mit Wasser gar nicht in Berührung.

Am Alten Heuhafen Hetlingen ist der Parkplatz vollgelaufen, es wird zunehmend wild geparkt. Nicht zuletzt wegen so verstopfter Rettungswege steht die Polizei hier goldrichtig.

Gut, mit dem Rad unterwegs zu sein. So kommt man besser durch`s Gewühl. Die Trauerweiden färben die Landschaft zunehmend Gelb-Grün.

Das fängt ja (nicht!) gut an – Marschgraben bei Hetlingen gegen Ende April – trocken.

Gehen wir so weiter ins Jahr? Noch so ein trockener Sommer wie in den Vorjahren?

[Hier entschloss ich mich, einen Schlenker zu den Schachbrettblumenwiesen zu radeln. Das und ein kleiner Eindruck vom Rest der Tour findet sich im vorigen Beitrag.]

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Über die Jahrzehnte ist man ja einiges gewöhnt. Keine Konzepte, Abweichen von Zusagen, Zerstören von Führungspersonal auf der Ziellinie zu Wahlen – interessant, dass die CDU das der langzeitig erprobten SPD jetzt auch nachmacht.

Der Wunsch zum Untergang? Ääääähhh, wie man sich zutwitterte … Wer auf Populisten und Narzissten trifft, hat ohne Konzept schon verloren.

Danke, Herr Ministerpräsident Günther, für die klaren Worte gen Süden. So bleiben wir Schleswig-Holsteiner die glücklichsten Deutschen. [Der grüne Koalitionspartner könnte sich beim Handeln (nicht Philosophieren) in Umwelt- und Klimaschutz gern noch einiges bei Fridays for Future abgucken. Infos aus der Fachwelt sollen auch hilfreich sein.]

Wir werden sehen.

Sehen kann mensch glücklicherweise auch, dass der Frühling auf dem Weg ist – selbst wenn die Temperaturen noch nicht so mitmachen. Aaaahhh!

Das Wachsen der Kälber überrascht jeden Tag neu.

Sturmmöwen beratschlagen sich in kleiner Gruppe.

(Nicht nur) in der Marsch zeigen Trauerweiden den kommenden Frühling.

Trauerweide Hetlinger Marsch, Elbdeich am Horizont.

Erste Gruppen Deichschafe sind auf selbigem anzutreffen.

Austernfischer nahe der NABU-Vogelstation – die hiesige Variante wird wohl demnächst in „Wurmbohrer“ umbenannt.

Fährmannssand – Blick über die Elbe, gen Tideniedrigwasser.

Die Lühemündung auf niedersächsischer Elbseite – wir hoffen auf baldige Möglichkeit, mit Fähre und Rad wieder Stadttouren dort inklusive Restaurantbesuch hinzubekommen.

Oha, Wünsche hat der Mensch heutzutage!

Ein paar Hundert Nonnengänse sind noch hier, ziehen über die Wedeler Aumündung …

… Richtung Marschwiesen Fährmannssand.

So langsam müssen wir uns von ihnen verabschieden, sehen sie im Oktober wieder.

Frühlingsgrün spriesst am Boden lichter Auwälder. Der Graben vorn ist aufgrund von Spiegelung grünlich – keine Algenfärbung dort. Hellgrau eklige Feinmaterialsuspension durch permanente Baggerwühlereien in der Elbe haben ihre Auswirkungen auch binnendeichs.

Igitt! – Stimmt aber gar nicht, wie offizielle Stellen aufgrund ihrer Stellung weiter behaupten.

Weiss ist die Marsch –
von Schlehe bis sonstwas aus der Gattung Prunus legt alles los.

Auch Weiss – gestern Morgen, tauende Reste der Frostschutzberegnung in Obstplantage.

Wer sagt hier „Unkraut“?! – Grün, zu Hause. Das Experiment hat schon die Dompfaffen (nicht fotografiert) zur Besichtigung und zum Knuspern angelockt.

Geregnet hat es doch gar nicht! Frauenmantel zeigt „Guttation“.

„Guttation“? Was das ist, ist auf „Meine kleine Wiese“ (nicht „meine“) anschaulich beschrieben.

Bald blüht der Chinesische Ahorn.

Heimischer Ahorn allüberall steht auch in den Startlöchern. Das dreidimensionale „GrünGelblich“ demnächst sind seine Blüten, noch kein Blattaustrieb.

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So ein schickes Wetter! Was tun in Corona-Zeiten?

Wir radeln Richtung Elbe, wollen dicht am Fahrwasser vor dem Yachthafen Wedel eine freie Bank suchen.

Fährmannssand, Wind- (gut NordWest) und Wellenstudie (Großbagger A.v.Humboldt passierte Richtung Landesgrenze SH-HH) über und um noch nicht bei ablaufend Wasser freigefallener Langbuhne im Süßwasserwatt.

Studium des Bildungsangebots Küste am Sperrwerk Wedeler Au.

Blick zur Geest – ein kleiner Trupp Nonnengänse rastet an der Binnenelbe (noch „hohes Wasser“ angesichts erst kurz laufender Ebbephase).

Auf dem Deich, Sandstrand und Schulauer Hafen voraus.

Was ist passiert! Wir hätten doch Richtung Elbe-Sitz vor dem Yachthafen anders fahren müssen?!

Die Hamburger Yachthafen-Gemeinschaft wird den derzeitigen Anforderungen gerecht: Zufahrt und Zugang jetzt zu Ostern und an den April-Wochenenden nur für Mitglieder auf das ansonsten freie Gelände! Angesichts der Tatsache, dass das Zuwasserlassen der Yachten in vollem Gang ist und sekündlich neue Pkw zufahren, ist das ein nachvollziehbares Vorgehen.

So fuhren wir denn auf spontan angepasster Route, anders.

Später Vormittag, Blick über die Ein- / Ausfahrt des Schulauer Hafens Richtung Hamburg.

Hier ist es erfreulich leer. Niemand muss sich behelligt fühlen. An der Landesgrenze dreht diesseits gerade der große Klappbagger Alexander von Humboldt, um nach Fahrt westwärts bei erneuter Baggerlinie ostwärts Fracht Richtung St. Margarethen aufzunehmen. Rechts davon, jenseits der Landesgrenze, ist einer der größeren, für Hamburg baggernden Klappbagger zu sehen. Hoch ragt er aus dem Wasser, hat er sich doch gerade seiner Hafenschlick- / Elbsandfracht entledigt.

Über diesen Wahn für Elbe, Umwelt und Steuerzahler habe ich hier zur Genüge berichtet.

Noch ein Wahn? Mir scheint, da fährt vor der Elbinsel ein motorisiertes Surfbrett mit Standup-Survival-Kapitän bei schnellem Ebbstrom noch schneller seewärts.

Bei der Rückfahrt sehe ich Spuren von Flüchtigen.

Wer meint, das hieße „Flüchtlingen“?

Jedenfalls ist der blaue Corona-Himmel von allerlei Kondensstreifen gezeichnet. – Da müssen wir uns erstmal wieder dran gewöhnen.

Mögen die Abgeflogenen zu gegebener Zeit als Rückkehrer gesund wiederkommen!

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Besuch per leerer Bahn angereist, Corona-definiert.

Abholen am Bahnhof passt gerade mit Tidehochwasser. Blick auf die Elbe aussendeichs vor dem Sperrwerk Wedeler Au.

„Frischluft“ im Titel – ich wollte es nicht gleich sagen, wie`s empfunden wird. Durchdringender, kalter nördlicher Wind wird von passender Kleidung gebremst.

Der schnelle Zug verbliebener, letzter Wolkenbahnen gönnt uns fast so etwas wie einen Sonnenuntergang.

Es soll ein schöner Tag folgen.

Später, aus dem Haus heraus – der Nachthimmel scheint durch, es wird kalt werden.

Ostersonnabend: Die Abkühlung stoppte bei 2,8 Grad C. Die Pflanzenwelt sieht gut aus.

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