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Archive for 12. Februar 2021

Nach den gefiederten Fischfreunden des vorigen Beitrags folgen nun ein paar Eindrücke rund um die Kiesrestaurierungen wie Lenkbuhnen und Rauschen sowie um „Hölzchen und Stöckchen“ (Treibselsammler). Ein Bisschen biologisch beeinflusste Turbulenz ist auch dabei.

Mühlenau Pinneberg am Rosengarten – die früher eintönig breit und kanalartig ausgebaute Mühlenau hat optisch leichte Veränderungen erhalten.

Der Schnee zeigt die Kiesschüttungen sehr gut, vor denen durch Harken und Schaufeln hergestellte Unterwasserlenkbuhnen liegen.

Die Sicht muss geschult werden, dann sind die Mikroturbulenzen an der Wasseroberfläche zu erkennen. Die hydraulische Wirkung hinsichtlich Tiefenvarianz ist beachtlich. Gewässerorganismen werden nicht mehr bei höheren Abflüssen weggespült, sondern finden Ruhezonen.

Der Spiegel (die Spiegelung) des vorher an ein Stillgewässer erinnernden Bachs ist gebrochen.

Nicht zuletzt zum Schutz des Wanderwegs sind die Kiesdepots angelegt. Zusammen mit der Lenkbuhne bauen sie anstelle des steil erodierten Kanalufers wieder variable Uferböschungen auf.

Beginnender Uferaufbau deutet sich auch bei den Treibselsammlern an. Hier werden höhere Wasserführungen mehr bewirken.

Schräge Draufsicht.

Detail – die Wasserseite liegt auf Mittelwasser-Niveau, die höheren Hölzer am Ufer schützen vor Umflut, entlasten die Böschung.

Wer kann über`s Wasser gehen? Ein Stockentenerpel macht den Jesus – weiss, wo die Steine liegen.

Das können Frauen auch, zeigt die weibliche Stockente.

Licht-Wellenspiel nahebei.

Gemäß dem Kinderlied: „… Köpfchen in das Wasser, …“.

Angesichts der Aktion schwer aufzunehmen, die Tiefenbewegung der orangen Paddel zeigen, dass das dunkel und trübe erscheinende Wasser glasklar ist.

Eisenocker – Gift für den Bach. Die Klarheit wird getrübt durch menschliche Eingriffe in den Bodenwasserhaushalt und direktes Einleiten der Schadwirkung.

Wer Augen hat, zu sehen, …

(Nicht nur) In Deutschland scheint die Fachwelt für diese Thematik weiter blind. Ob Bauen in schwierigem Gelände oder Dränieren – all dies läuft weiter, als wisse man nicht um die Probleme und deren Abhilfemöglichkeiten.

Christiansenweg bachab – Fernblick verdeutlicht Strukturverbesserung. Die kanalartig geraden Uferlinien sind (ebenso wie die Bachsohle) durch Kies vielfältig gestaltet. Hieraus resultieren ganz unterschiedliche Lebensräume.

Neue – und alte (Restpfähle der Stacks) – Strukturelemente im Detail.

Vogelwellen, -turbulenz auf dem Rückweg.

Starring: Der im vorigen Beitrag bereits gezeigte „zahme“ Kormoran.

Den kann man – zum Glück – nicht mit Brot und anderem gut Gemeinten, aber Ungeeigneten füttern. Dazu mehr im Entenbeitrag demnächst.

Wetterbericht und Wetter versprechen schöne Wintertage.

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