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Archive for 1. Februar 2021

Für alle Jüngeren und Nicht-Nordlichter: Es gibt selbstverständlich keinen Ski-Lift in Blankenese. Und wenn, wäre er wohl jetzt, im LockDown, gesperrt. – Obwohl, angesichts der Steillage am Elbhang Blankenese

Der vordere Teil der Überschrift ist eine Erinnerung an frühere Schneewinter in Hamburg und Umgebung. Da hatte das seltene Wetter sogar zu einer Anfrage in der Bürgerschaft geführt, wo denn die Ski- und Rodelhänge seien und so einiges drumrum.

Schnee ist hier (inzwischen mehr als früher) halt etwas Besonderes!

Jeglicher, dünn schneebedeckte Hang ringsum (weiter nordwestlich, im Holsteinischen – wohl auch im Niedersächsischen – die Deiche) ist inzwischen heftig berodelt worden. Die Medien berichten von teil- und zeitweisen Sperrungen, da Überfüllung drohte bzw. bereits eingetreten war.

Und wir? Wir haben den Sven-Simon-Park, früh am Sonntagmorgen, bewandert und bewundert.

Die Morgensonne lockte.

Verschneite Wiesen- und Waldlandschaft bei der Anfahrt, direkt auf der Landesgrenze Schleswig-Holstein / Hamburg.

Und immer: Mitgebrachtes nach Gebrauch wieder mitnehmen – oder Mülleimer nutzen. Nachfolgende und Natur danken es!

Steht doch schon oben … – „jeglicher … Hang“, hier ganz schön baumbestanden – heisst vermutlich heute wie früher „Todespiste“.

Idyllisch verschneit und beschienen, der Kaulquappen- und Molchteich – vgl. frühsommerliche Beiträge hier im Blog.

Test noch nicht erfolgreich – ringsum wurde versucht, ob das Eis bereits zu betreten wäre.

Auf Eis und Pflanzen – wachsende Kristalle.

Mein buntes Gefolge, Groß-gewachsene winzig vor Altbäumen.

Rodelhang nahe Puppenmuseum.

Könner schaffen es bis hier, die Masse hat den oberen Hang tags zuvor, Sonnabend, weitgehend Schnee-befreit, den Boden unter Grasbedeckung frei gelegt.

Von Südsüdwest lockt uns die Sonne Richtung Elbhang.

Weit geht der Blick über die hamburgische und niedersächsische Elbtalaue.

Fahrwasser der Elbe, Neßsand, Estemündung im (ehemaligen Flachwassergebiet, nun) Süßwasserwatt Mühlenberger Loch, Werft, Harburger Berge, noch im Dunst, verschluckt.

Blick westsüdwest – hinter Neßsand niedersächsische Marsch, Harburger Berge / Stader Geest.

Nord- bis Südufer des Fahrwassers – laut knirscht das Raue, die bewegte Eisfront zwischen Fahrwasser und Mühlenberger Loch bei Richtung Tideniedrigwasser gen See fliessender Elbe.

Was für ein Blick.

Wir umrunden den Hang.

Im Heidebereich des Elbhangs – weitere Rodelbahnen, von steilstmöglich bis moderat.

Es zeigt sich, dass wir den frühen Start gut gewählt hatten.

Langsam, aber zunehmend belebt sich der Sven-Simon-Park mit Winterfreizeitlern, teils professionell ausgestattet.

Hier und an allen Hängen ringsum finden sich halt auch alle diejenigen, die sich jetzt viel lieber in den Alpen, im Harz oder in den Mittelgebirgen auf Schnee bewegen würden.

Es bleibt kalt. Das (Kohle-)Heizkraftwerk Wedel hat gut zu tun.

 

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