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Archive for Januar 2021

Es hat geschneit, die Sonne lacht. Ich meide Rodelberge und besuche eine seit 2017 nach und nach restaurierte Bachstrecke. Über die Lebensverbesserungen für Wirbellose und Fische hatte ich berichtet.

Kleiner Bach Richtung Mühlenau. Nach langen Monaten Trockenheit führt er wieder Wasser.

Die ländliche Mühlenau …

Die Kiesrauschen, hier der Anstrom, sind wieder gut mit Meerforelleneiern bestückt.

Abstrom, Rausche-Kolk-Abfolge. Die geschaffene Breiten- und Tiefenvarianz ist wesentliche Grundlage der Verbesserungen.

Oh, schöööön! – Alle Vorüberkommenden zücken ihre Foto-Utensilien. – Angesichts weiter angespannter Grundwassersituation ist die Mühlenau – wie alle Fliessgewässer ringsum – bereits wieder unter Mittelwasser gefallen.

Wenn wir den Schutz unserer Gewässer und Landschaften ernst nehmen, müssen wir endlich die überstrapazierte Situation entschärfen.

Wunderbar, wie sich der öde Sandkanal allein durch fachgerechte Kieszugabe entwickelt hat! Stehende Wellen auf Meerforellenlaichbett.

Nanu, die Kurve sieht hoch eingestaut aus, wohl ca. 2 Dezimeter.

Das belaichte Kiesbett hier ist angesichts der „neuen“ Wassersäule per Auge noch ganz gut, im Foto kaum zu erkennen.

Muss ich da bachab etwas abräumen?

Der Anstrom der Folgerausche sieht erhöht aus.

Hier hat Natur Kleinlandschaft verändert, neu geschaffen. Meerforellen haben den Anstrom der Rausche beim Laichen – Losschlagen von Kies, Transport durch Fisch und Bachströmung – aufgehöht. Da, im „Berg“, liegen die Eier drin.

Im Studium wird angehenden Biologen von „Bioturbation“ erzählt – da werden Bodenlagen durch Organismen „bearbeitet“. Meist sind im Gewässerschlamm lebende Würmer, Tubifiziden, das Beispiel. Bodenkundler, Landwirte nutzen vermutlich den Regenwurm. – Wir wissen, die Leistung dieser Organismen ist beachtlich, wesentlich für das Geschehen ringsum.

Aber immer, wenn ich veränderten Gewässergrund an Meerforellenlaichbetten sehe, frage ich mich, wieso solch augenfälliges Beispiel (völlig?) unbekannt zu sein scheint. – Meine Ableitung: Es herrscht in Deutschland noch immer fehlende Grundkenntnis des Gewässerlebens und -schutzes, ganz zu schweigen von der Umsetzung.

Das könnten die Mütter (und Väter) für neuen, standorttypischen Baumsaum sein.

Ich freue mich weiter am neuen Bild des Bachs, mache in Optik, „Turbulenzstudien“.

„Der Bach hat seine Stimme zurückerhalten“ sagt Bent Lauge Madsen, großes Vorbild und internationaler Transporteur dänischen Handelns.

ohne Worte.

Ein weiteres Laichbett im Anstrom einer Rausche, gutes Fischversteck nebendran.

Nebenbei gesagt: Mal abgesehen davon, dass bis Ende Februar Forellenschonzeit gilt. Die Laicher, Wanderfische, sehen zu, wieder ihre Nahrungsgründe in der Elbe und im Meer zu erreichen. Der Bach ist ihre „Kinderstube“, ihren Aufenthalt hier ohne zu fressen begleichen sie aus ihren anderswo angefressenen Überschüssen / Reserven.

8 Stockenten ziehen ab. Angesichts gefrorener Stillgewässer ziehen die Vögel in offenere Gefilde zur Nahrungssuche. Hier bei uns sind das z.B. die „winterwarmen“ Bachläufe – durch Quellen gespeist, mittlere Bodentemperatur aufweisend (kleine Erinnerung: zu „winterwarm“ gehört „sommerkühl“).

Auf dem Rückweg – wo immer möglich, sieht ein Bach zu, sich zu winden. Hier darf der das.

Wie in mehreren Beiträgen beschrieben, entstanden längere, verbesserte Strecken mit Unterstützung des Landes Schleswig-Holstein. Allen Beteiligten danke ich an dieser Stelle, erneut – möge sich im Jahr 2021 Ähnliches ermöglichen lassen.

Rückblick und Abfahrt – das Restaurieren geht weiter.

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Ordentlich Schneewetter mit stürmischen Winden unterwegs über Deutschland – auch für uns in Südholstein, am Nordufer der Elbe, sollte etwas abfallen. Freitag Nachmittag ging`s los.

Zu Beginn – Rasen wird langsam weiss, Vogeltränke gefroren, vor dem Grau windgetriebenes Schneefieseln ahnbar.

Wind aus Ost, Stärke 4 angesagt. Das Schneefieseln treibt im 45 Gradwinkel.

Es wird weisser ringsum.

Am Morgen drauf – der abnehmende Vollmond beleuchtet Weiss, aber keine Schneemassen.

Um 3.33 Uhr hatte uns ein Schneeschieber-Lkw und ein händisch Schnee-Kratzender geweckt.

Es wird Licht.

Flächig weiss.

Kleine Schneehaube, na ja. An ein Vogelbad ist erstmal nicht zu denken.

Die Sonne steigt, im Westen erscheint der fast noch-Vollmond am Horizont nun größer.

Den Vögeln werden wir Äpfel präsentieren angesichts des schneebedeckten Bodens.

Gen Osten, Schnee auf Fahrradhäuschen. Das nun darunter verborgene Moos, beliebter Forschungsort einer Vielfalt von Vögeln, ist erstmal unzugänglich.

Blick aufwärts – ein vielversprechender Sonnentag steht bevor.

Wer schlau war, hat sich früh mit winterlicher Ausrüstung aufgemacht. Während des Frühstückabwaschs ziehen erste Erwachsene kleinere Kinder auf Schlitten an mir vorbei.

Uns erreicht die Info, dass sich die Hamburger Dependence bereits um 8 Uhr auf den Weg gemacht hat, jede sich bietendende, noch unberührte Rodelmöglichkeit nutzend.

Gut gemacht – und dann auf den Heimweg, bevor Tausende die Hänge und Pisten unseres Norddeutschen Tieflands bevölkern.

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Eine Erweiterung nachmittäglichen Radelns brachte gefiederte Begegnung – neben Fußgängern und Radlern auf der Suche nach Corona(-freier)-Frischluft.

Querab vom Saatlandsdamm formiert sich eine Gruppe mehrerer hundert Nonnengänse um.

Nebendran äsen weitere Nonnengänse, untermischt mit einigen Graugänsen. Ein Silberreiher sticht optisch heraus.

Nach ihm wurde ich von Passanten gefragt, die den hell scheinenden Vogel nicht einordnen konnten.

Auf dem Foto erkenne ich einen Graureiher nebendran, direkt vor den Büschen. Vor Ort war der uns Beobachtenden vor lauter Silberreiher-Interesse und Auffälligkeit der Nonnengänse gar nicht aufgefallen.

 

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Der Wetterbericht wusste kürzlich zu vermelden, dass der Januar 2021 – so er die letzten 10 Tage nicht anders nutzt – zu den dunkelsten Januarmonaten der Statistik gehören wird. Wolkentiefs sind in der Tat genug durchgezogen.

Da will ich die Gelegenheit nutzen, ein Bisschen Restlicht in die virtuelle Welt zu bringen.

Immerhin gab es, von Morgensonne angestrahlt, einen schwachen, weit greifenden Regenbogen vor einem weiteren herannahenden Tiefschwanz von Westen zu bestaunen.

Dann wurde es bald – morgens! – wieder ziemlich dunkel …

Mittagssonne-beschienene Birken – die Tieffrontenlage will genutzt sein, Spontanradeln zwischendrin. Wohl denen, die sich solchen Luxus leisten können.

In solchen Zwischenzeiten ist immer wieder interessant, wie viele Menschen sich auf den Weg machen – zu Fuß, per Rad, per Auto für fernere Nahziele. Überall ist gut Bewegung – und Bewegung ist ja gut -, ohne dass zu hohe Dichten in dieser, unserer Zeit erreicht würden.

Gestern Nachmittag fand ich den ssssteifen Westwind herausfordernd genug, noch einmal gegenan Richtung Elbe zu radeln.

Vom Geesthang kommend in der Marsch – tief steht die Sonne hinter Weiden.

Angestrahltes Schilfröhricht unter Altweide.

Langer Damm, der östliche Graben.

Kopfweiden am westlichen Graben, hoch eingestaut.

Westen Wind macht Wellen.

Der hoch eingestaute, quer zum Wind liegende Graben „steht“ still.

In der Ferne – aufgebrachte Nonnengänse.

WeidenPappelBlick von der Binnenelbe Richtung Elbdeich.

Am Elbdeich Fährmannssand angekommen – WillowHenge, west, im Gegenlicht.

Vom Deich aus sieht der östliche Teil so aus, noch angestrahlt.

Und drüber der klirrend weißstrahlende Halbmond.

Mitten zwischen Ebbe und Flut – das Süßwasserwatt Fährmannssand.

Sonnenblick gen Niedersachsen.

Weitergeradelt – Sonnenblick gen Niedersachsen vom Sturmflutsperrwerk Wedeler Au aus.

An Wedels Geesthang ist nur noch die obere Gebäudelinie sonnenbeleuchtet.

Vor Schluss der Tour sehe ich noch fast so etwas wie einen Sonnenuntergang von der Schulauer Straße aus.

Dann wollen wir mal sehen, ob das Wetter die Erwartungen des Wetterberichts für Januar erfüllen wird.

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Im Bericht vom 18. Januar schrieb ich von Interessierten an Lebensraumverbesserungen in und an der Rönne, Alster-Einzugsgebiet, die sich beispielhaftes Handeln an der Mühlenau, Pinnau-EZG, ansahen.

Auf beide Bäche habe ich daraufhin – bei strömendem Regen – im Raum Wakendorf II / Nahe etwas mehr als einen Blick geworfen. Immerhin hat es für ein paar Fotos gereicht.

Die Alster, Blick bachab, querte ich bei An- und Abfahrt zum Treff.

Eindrucksvoll ist der Begriff Oberalsterniederung aus der Realität ersichtlich. Schnell erreicht die Wasseroberfläche bei Regenfällen die Uferkante, die Au erfüllt, zunehmend überschwemmt, als Wasserrückhalteraum ihre von der Natur zugedachte Aufgabe. Wasserrückhalt ist bekannter Maßen ein wesentliches Stichwort der Handlungsgebiete Klimaschutz und Nachhaltigkeit, um nur 2 aus dem „moderneren“ Wortschatz zu nennen.

Die Rönne, bachauf Naher / Wakendorfer Straße.

… und bachab.

Brutalstmöglich fällt das leider noch so weiträumig zutreffende Schicksal von Bachoberläufen = Forellenbächen, das Fehlen des für sommerkühle Bäche typischen Halbschattens ins Auge. Daraus folgt zwangsläufig das mehrfache Mähen von Ufern und Gewässersohle durch den Wasserverband wegen der durch Lichtüberschuss „herangezüchteten“ bachuntypischen Pflanzenbiomassen.

Mindestens bachauf des per FFH- / Naturschutzgesetzgebung festgelegten Wiesenbrüterschutzes muss der Baum, der Baumsaum, der Auwald je nach Örtlichkeit möglich werden. Auch hier greift nicht zuletzt – neben den Forderungen standorttypischer Ökologie – der Begriff Klimaschutz. Durch Menschen-gemachte direkte Sonneneinstrahlung und dadurch hervorgerufene Überwärmung von Wasser und Boden sind die Urbewohner sommerkühler Bachstrecken allüberall dicht ans Ausgelöschtwerden (vgl. z.B. S. 17 / 18 der umfangreichen verlinkten Arbeit) gebracht.

Wasserverbandsvorsitzender und Kreis Segeberg, Wasserbehörde, sind sehr aufgeschlossen. Dann geht es in den nächsten Monaten weiter – bei günstigeren Abfluss- und Geländeverhältnissen.

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Wir treffen uns auf dem Waldparkplatz querab Hanna Reemtsma Haus. Die Antwort auf die Frage „Bach oder Teich“ erscheint schwierig. So gehen wir erstmal los, der Weg wird beim Gehen entstehen.

„Das ist falschrum.“ Kein Problem, also andersrum auf dem Weg an die Wedeler Au. Alles Weitere findet sich, je nach Faszination des Vormittags und Kondition.

Durch eine Partie Kiefern …

… in das schmale Öffentliche Grün an der Wedeler Au, HH.

Komisch, überall scheinen die Wege nicht kompatibel mit der Entwicklung der „Pflege“fahrzeuge – oder ist das andersrum?!

Ein fast neuer Eindruck nach Niedrigwasserjahren – die Wedeler Au fliesst mit mehr als Mittelwasser.

Der Graben am Rand der schmalen Aue prangt weiter in prächtigem Orange. Inzwischen flockt der Eisenocker, altert. (Bis auf Eisenbakterien alles tot.)

Deutlich über Mittelwasser.

Sogar ein kleiner Altarm ist eingestaut.

Reste winterlichen Geschehens lassen den Namen Eisvogel anders erscheinen, Infoschild des Bezirksamtes Altona über die gelaufene Restaurierung.

Das ging ja fix, schon ist die Bachrunde um, wir tauchen in den Buchenwald Richtung Großer Fischteich ein – der, den ich mehrfach so erbärmlich leer zeigte.

Hier hat der Niederschlag bisher keine Wirkung gezeigt – der Zulauf zum Teich ist trocken, das Herbstlaub liegt unverändert.

Buchenwurzelhorizont am Ufer des Großen Fischteichs.

Waagerechter wassergeprägter Wurzelhorizont – weit ab vom Wasser.

Immerhin ist die Röhrichtzone am Rand wasserbenetzt. Bis sich unter den Wurzeln Wasserorganismen verstecken können, wird wohl noch viel Zeit vergehen.

Die Entenrast-Äste sind verwaist, der Große Fischteich zum Gutteil vereist.

Westende mit Flachufer, Trauerweiden und Sturzbäumen.

Langsam staut die Flachwasserzone ein.

Hier, in kleiner eisfreier Zone um den illustren Sturzbaum, hielt sich ein einsamer Kormoran auf.

Der hatte wohl unter „Großer Fischteich“ mehr verstanden, tauchte ein-, zweimal und flog dann nach mehrmaligem Umkreisen des Teichs ab.

Wo kein Zufluss – und offenbar drinnen keine Quellen – da kein Abfluss.

Über uns zwitschert es plötzlich. Eifrig sucht ein Vogelschwarm, mehrere Dutzend Schwanzmeisen, Knospen und Rinde der Altbäume ab – und zack, sind sie wieder verschwunden.

Eisstudie – leicht ziehender Wind treibt oberflächige Eisflöckchen an Eisrand.

Ein Stück weiter. Da war es noch unter Null, die Flöckchen froren an.

Inzwischen haben wir wieder eine wärmere Phase – warmer Regen im Januar.

Ob Amphibien und Fische im Frühjahr 2021 wohl ein gefülltes Flachwassergebiet im Großen Teich nutzen können – für Vermehrung und Heranwachsen der nächsten Generation?

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Seit 2017 hat sich an der Mühlenau, Pinnau-Einzugsgebiet, einiges getan. Den vorstehend verlinkten Starttext ergänzten 2020 unter anderem hier im Blog die Berichte vom 2., 18. und 29. Oktober.

So kam es, dass Interessierte aus dem Alster-Einzugsgebiet jüngst ansehen wollten, wie Lebensraumverbesserungen im ländlich genutzten Umfeld z.B. an der Rönne möglich wären.

Wir haben günstige Bedingungen zum Gucken. Erhöhter Wasserstand nach „gut Regen“ ist auf Mittelwasser plus 25 cm gefallen, das Wasser hat sich nach Schmutzschub aufgeklärt.

Der „Fischmann“ guckt in den Bach, der „Ottermann“ krabbelt unter die Brücke.

Begeistert wird über die Krabbel-Tour berichtet, dass unter der Brücke Spuren vom Fischotter zu finden sind.

Unsere Methode „Kies-Depot“ – drin wie draussen (Reserve zum Nachfüttern) beeindruckt.

Wie erwartet, hat das kleine Hochwasser ordentlich Kies aus der Böschung abgeräumt und an für den Bach „richtig“ erscheinender Stelle unter Wasser platziert.

Vervielfältigte Struktur, Turbulenz.

Wichtiges Element dieser Strecke ist die nicht gemähte Ufervegetation. Sie ergänzt die Struktur- und Strömungsvielfalt, bietet Organismen Versteck.

Auf angelegten Rauschen sowie vom Bach hintransportiertem Kies sehen wir – hier – eine angelaichte Stelle.

Hier ein Meerforellenlaichbett – vom Laichplatz, der zur Kuhle wurde, ist der Kies (die Eier drin) zum helleren Haufen aufgetürmt.

Und noch ein Laichbett.

Das vorhandene Gefälle zeigt, dass noch mehr vorhandener Höhenunterschied für weitere Verbesserungen Chancen bietet – hinten: das elektrisierte, feuerrote Spielmobil.

Es ist immer wieder verblüffend, wie das Norddeutsche Tiefland mit seinen wechselnden Verhältnissen auf Moräne Einsichten möglich macht. (Leider gibt es – auch in Fachkreisen – immer noch Menschen, die „Tiefland“ mit dem Teillebensraum „Marsch“ [so gut wie keine Höhenunterschiede] verwechseln. Dieses Verhalten verhindert Lebensraumverbesserungen in Moränenbächen noch immer vielerorts. – Möge sich das ändern! – – Für mich überraschend war vor 20 Jahren, dass von Bayern bis Schweiz und Österreich Restaurierungswillige auch ihre Verhältnisse des „Flachlands“ mit „unserem Tiefland“ in Form und Wirkung vergleichbar sahen [und immer mehr Menschen seitdem sehen!] und das seinerzeit transportierte Wissen, s. vorstehenden Link, bis heute nutzen. Besten Dank!)

Und noch (nicht nur dieses) ein Laichbett.

Noch jede Menge Rampengefälle …

Strukturvielfalt im Wechsel Anströmung und Rampenstart.

„Ja!“ Es besteht Einigkeit, das hier Gesehene kann andernorts übernommen werden. – Demnächst mehr dazu.

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Nachdem „meine“ Efeu-Eiche des vorigen Beitrags so großen Zuspruch fand, habe ich heute Nachmittag aus einem Baum-Ensemble, Einfahrt Wedeler Autal vom Egenbüttelweg her, Baum-Silhouetten mit Efeu fotografiert.

BaumEnsemble aus Weiden, Eichen, Erlen und Birken – teils Efeu-bewachsen.

Die Efeu-Eiche.

Eine Efeu-Erle, säulenförmig, da mittendrin.

Efeu-Birken am Schluss dieser dreidimensional bewachsenen Baumpartie.

Alle diese Bäume haben eine starke Krone, teils von tief unten an lebendige Äste. Es besteht also kein Bedarf, Efeu zu kappen, gar ganze Bäume mit ihrem Bewuchs zu fällen.

Wenn ich etwas zu wünschen hätte, dann dass Grün“pflegern“ allüberall die Augen aufgehen mögen.

Solche Bäume, gar Baumpartien wie hier, bieten nicht nur Blüten und Früchte der „Träger“. Sie bieten auch die späte Nektar- und Pollenspende für Insekten sowie die üppige winterliche Nahrungsquelle aus Samen des Efeus. Alle möglichen Vogelsorten, Standvögel und auch winterlich einfallende Vorgleschwärme, z.B. Wacholderdrosseln, wissen das zu schätzen.

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Wir wollen ja nicht meckern, brauchen weiter den Regen. [Kleine Meldung aus meiner Geburtsgegend, man glaubt es nicht: NDR „Weser braucht jetzt schon Wasser aus dem Edersee“ – Manno! Der See, sonst um diese Zeit ca. 70 %, steigend, gefüllt, hat es man gerade auf 35 % geschafft!]

Wenn Radeln erwünscht ist, bleibt im Januar und zu anderen wechselhaften Zeiten das Wetter-Radar.

Und dann kommt auch schonmal ein Morgen, an dem plötzlich blauer Himmel das Regiment übernimmt, wo der Wetterbericht …

Sowas nutzen wir natürlich. Ich hänge noch eine Schleife extra-km dran.

Sehenswert, Ortsrand Wedel – die Bankette der Umgehungsschleichstrecke zeigt die Fahrweisen. Das Wetter: Sonne auf prall gefüllten Schlaglöchern.

Nach Queren der Pinneberger Straße, im Baumschulland – Fahrzeuge haben durch Bewegen der Pfützen einen zwar schmalen, aber schönen Fahrstreifen gespült.

(Das ist nicht überall so. Wo in der Vergangenheit Grüne Berufe Wetterruhe hielten, brettern jetzt Geräte jeder Art auch auf Wasser-getränkten Flächen, tragen in ihren Profilen Massen an Boden auf Fahrwege und -straßen. – Ein Bodenschutzgesetz, das (Mutter-!)Boden schützt, gibt es in Deutschland noch immer nicht.

Etwas weiter, Blick zurück – Zweistreifenweg im Gegenlicht.

Nein, Efeu bringt keine Bäume, hier Eichen, um!

Baumschulfläche in Ruhe, Morgensonne-Impression.

Eine – hier im Blog gelegentlich gezeigte – tote Alteiche zwischen Altbaumbestand und Knicks.

Im Feuchteren: Schwarzerle(n).

Die Vormittagsrunde endet sonnig.

Nachmittags, stürmisch geworden, muss auf den Himmel geachtet werden. – Und los!

„Rechts das“ ist weg, bedenkt jetzt Hamburg.

Uuuups, „links das“ (das hinten, im Norden, ist mir egal, zieht vorbei) rast weit schneller als erwartet heran.

Kein Problem, wenn Kreuzungen ermöglichen, die angedachte Tour zu verkürzen. Mit Glück hat das diesmal „erreicht den Hof mit Müh und Not“ so ziemlich geklappt.  🙂

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Sonntag Vormittag, Regen vorbei, günstiger Wind – auf an die Elbe, vielleicht zur Rund-Tour per Rad im Uhrzeigersinn.

Ja, das hat geklappt – Blick vom Deich bei Hetlingen zur Elbe, über Schilfffelder, hinten links das Süßwasserwatt, frei.

Wie im vorigen Foto bereits erahnbar: Die Sonne bricht sich Bahn!

Sonntags, Sonne über der Elbe …

Da fällt doch vielen etwas ein.

Ja, ganz vielen. Der Parkplatz ist bereits gut gefüllt. Zum Glück „verlaufen“ sich diese Besucherzahlen noch.

Der Corona-Beginn im vorigen Frühjahr kommt in den Sinn. Spitzenziele wie Hetlingen, Hetlinger Schanze und viele andere wurden wochenends von Sicherheitskräften – nicht zuletzt wegen Überfüllung, wie gerade im Harz und anderswo – gesperrt.

Hier ist noch Luft. Möge das Verhalten aller Beteiligten dazu beitragen, dass sich die Situation verbessert.

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