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Archive for 31. Dezember 2020

Versierte sagen selbstverständlich nicht „Eier“, sondern Laich, wenn es um Fische geht.

Lange hatten wir angesichts der anhaltenden Trockenheit mit Niedrigwasserabfluss seit April 2020 gezittert – keine Anzeichen von Laichfischen! Und das selbst nach Eintreten der Winterschonzeit (Schleswig-Holstein: ab 1. Oktober, speziell für Kieslaicher, Salmoniden).

Wo blieben die Fische?! – Damit kein Irrtum aufkommt: Die Salmonidenschonzeit gilt regulär weiter bis 28. Februar.

Und damit auch klar ist, dass Verstöße gegen gesetzliche Regelungen kein Kavaliersdelikt sind, gilt für Fischwilderei im Strafgesetzbuch eine Strafe bis zu 2 Jahre Haft, Einzug der Fischereigeräte vorweg, selbstverständlich. – Schon in der Vergangenheit falsche „Milde“ von Staatsanwaltschaft und Gerichten ist vorbei, mindestens seit intensiv durch öffentliche Hand und privates Engagement Gewässerlebensräume zunehmend verbessert werden.

Zurück zum realen Jahresendgeschehen 2020.

Wie die Natur es eigentlich immer macht, sie macht, was sie will … und was sie muss.

Die Fische tauchten auf, der vorweihnachtliche Regen spätestens brachte sie nach und nach auf die Kiesbetten. Dort waren sie ordentlich aktiv und die Kiesbetten sehen z.B. so aus:

Laichkuhle und großes Laichbett – „Bioturbation“ nennt man so etwas, wenn Tierisches abgeht z.B. auf Gewässergrund.

Oder so …

Kleineres Laichbett.

Wer Glück hat und nicht stört, kann das Geschehen sogar aufnehmen.

Bitte nicht stören – Akteure sind schwer beschäftigt!

Den zugehörigen Film und weitere erhielt ich mit Nutzungserlaubnis vom engagierten Bachschützer, hier nun glücklicher Kameramann, WW aus T, SH. – Leider erlaubt dieses System kein Einstellen von Filmen. Aber ich habe eine Hilfslösung gefunden (ist doch prima, dass ich meine Homepage „salmonidenfreund.de“ dafür nutzen kann). Bitte den Ton anstellen, es wird laut.

Wie im vorigen Beitrag angedeutet, war noch das Vorbereiten für Treibselsammler in 2021 im Sinn. Es passte nochmal, gut bestückt trafen sich Engagierte an einem Knick. Unser Dank gebührt dem NABU Pinneberg, der als Grundstückseigentümer diese Aktion ermöglichte.

Und das sah dann so aus.

Am Knick, vor Arbeitsbeginn.

Der Wert eines Knicks ist nicht zuletzt an der uralten, vielfältigen Basis erkennbar.

Sägen geeigneter Stecken und Rausziehen.

Passend schneiden und von Seitenästen säubern.

Der Hänger ist voll.

Alles gesichert. – Wir haben fertig für dieses Jahr (ausser „Bäche-gucken“, selbstverständlich).

Hiermit danke ich für Interesse und Engagement und wünsche allen Besucherinnen und Besuchern meines Blogs sowie allen Beteiligten an den Aktionen 2020 einen Guten Rutsch in ein hoffentlich gesundes und glückliches Neues Jahr – 2021!

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