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Archive for 22. Dezember 2020

Nachdem das am Sonnabend vor dem 1. Advent mit den Hamburger Blondies so gut geklappt hatte, wollten die inzwischen eingetroffenen Berliner Blondinen die für ihren weihnachtlichen Aufenthalt angesagten wenigen Sonnenstunden auch gern auf dem Hohen Elbufer geniessen.

Wie weit wir da kommen würden, sollte die Situation ergeben.

Montag nach dem 1. Advent – also wieder morgens hin, zum P am Kohlekraftwerk Wedel – schön leer!

Ja, und dann … – stellte sich heraus, dass der mitgebrachte Roller ein Zaubergerät ist. Der Fotograf immer im Hintertreffen! 🙂

Wetter und Blick – einfach phantastisch!

Blick auf Neßsand.

Polizei-Patrouille Ericus macht Wellen – bis zur Landesgrenze (kehrt, und gleich wieder zurück).

Auch auf dieser Tour geht`s bergab – Pause zum Bestaunen des Elbhangs.

Oben beeindrucken eine Alteiche und der Kopf des oberen Leuchtfeuers die Gäste.

Vor dem Kraftwerk baggert Hopper Bonny River.

Baum-Silhouette Kopfweide, strubbelig.

Kopfweiden, entstrubbelt.

Möge dies Ausdruck einer Variante des Beschneidewahns „freie Sicht für freie Bürger“ sein – und nicht nur eine Pause der Arbeiten. In Zeiten von sinkender biologischer Vielfalt, speziell Insektenschwund, sollte (langsam?!) auch Letzten klar werden, dass solcherlei „Sauberkeit“ die Frühjahrskätzchen, so wichtig für Insekten, minimiert.

Ungeahnte Strecke gemeistert, dank Roller! Wir kommen am Leuchtturm Wittenbergen an.

Und es soll am Strand weitergehen!

Wir sind noch früh. Es stellt sich heraus, dass der bereits gut gefüllte Parkplatz hier (und das an einem Montag!) offenbar recht frisch vollgelaufen ist. Menschen (und Hunde) sind weitestgehend auf dem Weg ostwärts – wir bleiben ziemlich unter uns.

Sandstrand am Anleger Wittenbergen.

Wir dürfen nicht die Spuren (zer)stören …

Rippelmarken, die Berlinerinnen an einem Wasseraustritt, „Quelle“.

DER Hingucker ist wie jedes Jahr die in der Morgensonne leuchtende, Weihnachtskugel-behängte Weide.

Für uns nach dem Anmarsch von Wedel ist das auch eine gute Wendestelle.

Hopper Ijselldelta strebt dem Hafen Hamburg zu – hat ihren Inhalt, gebaggert in diversen inneren Häfen (möchte mal wissen wie viel Schadstoff da im Schlick ist!) wie üblich an der Landesgrenze bei Ebbe verklappt.

Der entleerte Hopper ragt hoch am Horizont.

Das Erforschen eines Burgkellers ist mal etwas Neues.

Hagebutten und wuschelige Clematis-Samen beeindrucken am Leuchtturm.

Anders als mit den Hamburger Blondies wählen wir den unteren Weg Richtung Wedel. Der ist glatt – und rollernd sehr gut befahrbar. Schnell kommt das Kraftwerk in Sicht. Hopper Bonny River dreht, für eine neue Vertiefungslinie.

Fast am Krafwerk – ich immer hintendran. Wen auch immer die junge Eiche rechts stört, die mit ihrem Wuchs unterschiedliche Lichtsituationen ihres Lebens zeigt – sie ist markiert, wohl nicht mehr lange hier sichtbar. (Grrrrrr …. !!!!)

Oha, wie lange waren wir nicht hier unten? Sollte sich am Kraftwerk Neues ergeben, gar der Elberadweg waagerecht durch das Betriebsgelände fortgeführt werden?

Bislang fluchen hier regelmäßig Langstreckenradler mit Gepäck. Dem Hörensagen nach steht in keiner Beschreibung, dass hier in Wedel das Kraftwerk über diese steile Rampe hoch umquert werden muss.

Für uns ist das klar – oben steht das Berliner Auto.

Da ergibt sich für mich doch einmal die Situation, heute Morgen erster zu sein. Die Berlinerinnen wurden durch Hundefachgespräche beschäftigt, haben seit einiger Zeit gelegentlich einen Ausführhund.

Zu Hause werden die Funde gewaschen – Muscheln, wohl 3 Neozooen-Arten (Dreikant- und Zebra- sowie Körbchenmuschel). Daneben vermutlich ein Stück Herzmuschel – und ein Stein.

Offen bleiben muss, ob das Herzmuschelschalenstück „Abfall“ von Strandbesuchern oder inzwischen angesichts krasser Elbvertiefung vom Flutstrom im Geschiebe transportiertes marines Material ist.

Die frage nach der Herkunft, Stichwort „Abfall“, stellte (s)ich ja bereits im Beitrag vom 12. Dezember 2020, Sandklaffmuschel und Auster in der Krückau.

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