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Archive for 18. Dezember 2020

Eine Morgensonnen-Radtour, bei der dann an der Elbe Nebel die Herrschaft über den Tag übernahm, habe ich bisher nicht berichtet. Mal sehen, ob das noch passieren wird.

Heute jedenfalls, 3 Tage vor dem kürzesten Tag, schien die Sonne den ganzen Tag – viel länger als vorhergesagt. Was also Besseres tun, als nachmittags zum Schulauer Hafen an die Elbe zu radeln.

Blick vom Deich, vorbei an der Hotelbaustelle auf den Schulauer Hafen – ganz schön was los für 14.45 Uhr im Dezember.

Warum gehen die meisten Menschen auf der Ostmole in meine Richtung?

Ah, das waren wohl Wissende – ein großer Containerfrachter ist gerade seewärts vorbeigefahren.

Zu Hause gucke ich nach: das ist die Cosco Shipping LEO, 400 x 59 m, Tiefgang 12,2 m. Vorn die Lühe-Schulau-Fähre zeigt den Größenunterschied.

Die Sonne steht schon ganz schön tief.

Extra für mich kommt noch ein Schiff vorbei, die MSC Palak, 300 x 48 m, Tiefgang 13,1 m, also eine deutlich kleinere Klasse als der vorausfahrende Frachter.

Igittigitt – in der Schifffahrt gibt`s noch viel zu tun.

Vom Strand her zieht eine scharfe Strömung entlang der Hafenfront, der Vorbeifahrt geschuldet.

Tiefe Sonne, hohes Schiff …

So sieht die Abgasfahne auch nicht besser aus. Es scheint aber doch noch kein Schweröl im Einsatz – das kommt dann „weiter draussen“.

Die Zeit scharfer Strömung ist vorüber.

Dafür drückt es hoch und turbulent in den Schulauer Hafen hinein.

Ausgerechnet an dieser, wildesten Stelle liegt der bisher einzig installierte Ponton.

… als läge der zum Test da.

Letzter Blick auf die Sonne, Abendstimmung vorgetäuscht – Weiterfahrt durch die Wedeler Marsch.

Die Möwen im Hafen zeige ich ein ander Mal im Zusammenhang mit anderem Fliegendem (und aus der Wedeler Marsch zeige ich ein paar Bäume).

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