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Archive for 28. April 2020

Mondsichel gegen 7 Uhr, klare Sicht, Schönwetterperiode.

Der Besuch beim Zahnarzt lohnt – schon wegen der schönen Aussicht auf den Roland, Wedel.

Morgendliches Radeln Richtung Elbdeich, Spiegelung im Marschgraben Langer Damm.

Luxus! Wir haben die Bank nebendran besetzt.

Es wimmelt. Schlammfliege auf Blau.

Schlammfliege auf Gelb.

Es wimmelt wirklich. Wenn der Blick erst geschärft ist: überall Schlammfliegen in Hochzeitsstimmung. Da freuen sich Vögel und Fische.

Zwischenstopp daheim – dem im vorigen Jahr angesiedelten Bärlauch gefällt es offenbar, voll in Blüte, Jungvolk nebendran (da sind auch andere Keimer).

Bläuling am Schneeball vorm PC- / Gästezimmer.

Uns scheint, die Einflussnahme auf die Gärtnerpraxis hat sich gelohnt: Kein Busch- und Heckenschnitt „Hausmeisters Traum“ (aussenrum Form geben und das ohne Rücksicht auf die Blüh-Saison, Blüten- und Früchte-Armut war die Folge – statt dessen Einzelastentnahme zur Förderung der natürlichen Wuchsform), Reduzieren des Bläsereinsatzes (200 Stundenkilometer kann kein Insekt ab, Pflanzen mögen das auch nicht), Mulchen statt Hacken unter Büschen und Bäumen – mehr geht immer.

Nachmittags – Zeit für einen Spaziergang im Frühlingswald, Esinger Wohld.

Frühlingswald mit Buchenprägung, vorn Knoblauchrauke.

Anderswo ist der Waldboden anders geprägt – Sternmiere und Waldschachtelhalm.

Die Blüte naht.

Ein Stück weiter – alles voller Veilchen, noch ohne Blüten. Das wird eine Pracht (kein Foto)!

Gelegentlich ein Schmetterling, vielleicht hier eine Große Bandeule?

Alteichen und Reste von früherem Kiefernbestand, gelegentlich Einzelexemplare von Fichte und Tanne ergänzen den Mischwald.

Zwillings-Erle am Waldrand (vermutlich durch frühere Baumnutzung / auf-den-Stock-Setzen), einer lebt, der andere ist vergangen.

Charakteristische Hainbuchenstämme.

An Grabenrändern beeindruckt der enorme Besiedlungsdruck von Eschen (über 90 % der Jungbäume sind allerdings bereits schwer von der Eschenkrankheit gezeichnet), kein Foto.

Großer Wurzelteller eines Sturzbaums – beliebter Entdeckungs- und Besiedlungsraum für Mäuse und Vögel.

Ein Frühlingswaldspaziergang, wie er im Buche steht. Wie üblich muss man sich die uneinsichtigen Hundebesitzer wegdenken, die selbst in Brut- und Setzzeit ihr besonderes Gefühl von „Freiheit“ ausleben müssen – unbelehrbar.

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