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Archive for 28. Februar 2019

Voriges Jahr, 2018, waren wir um genau die gleiche Zeit in Berlin. Anlass für die Reise war ein Konzert. Das fiel wegen notwendiger Operation des Sängers aus – wir fuhren trotzdem hin. Es gibt viele gute Gründe, nach Berlin zu reisen. So sind wir dann bei eisig ziehendem Wind herumgelaufen und haben dies und das gesehen, genossen und angestellt.

Dieses Jahr, 2019, also ein neuer Anlauf – die Eintrittskarten behielten schliesslich ihre Gültigkeit. Hoffentlich wird der Sänger genesen und kräftig bei Stimme sein …

Wir passieren den Mühlenteich, Wedel, Richtung …

S-Bahn. In HH-Altona werden wir den ICE nach Berlin nehmen.

Binnenalster und HH Rathaus im Gegenlicht – durch dreckige ICE-Scheiben künstlerisch verfremdet.

Fix (100 % pünktlich!) bringt uns der ICE zum Berliner Hauptbahnhof.

Schnell die Koffer abstellen – hoch über den Dächern von Berlin. Wir lieben diese Unterkunft.

Andere Seite – Blick über die bunte Danziger Straße.

Das Mittagessen wartet.

Berliner Weisse, wiederentdeckt.

Hier sollte das Konzert voriges Jahr stattfinden. Wegen guten Zuspruchs ist es nun verlegt.

Am Abend drauf werden wir im Kesselhaus der Kulturbrauerei erscheinen.

Den Schornstein sehen wir nahebei – toll, da gehen wir morgen „mal rüber“.

Am Veranstaltungsmorgen bleibt die Sonne erstmal weg. Feinstaubstudien am Sportzentrum – Streukies wird eingefegt und -gesaugt, Feinstaub in Massen produziert. Zum Glück gehe ich im Lee (den Luv-Eindruck überlasse ich der Phantasie der Betrachter).

Fast wirkt das Mauerpark-Birkenfoto wie schwarz-weiss.

Berlin, Mauerpark – Wettereindruck mit Clematis.

Überraschung am Mittagessen-Treff – Restaurant wird restauriert. Im Park ein furchtbares Stillgewässer.

So einem Gewässer-Profi fehlt hier so ziemlich alles, was ein akzeptables Stillgewässer ausmacht. Um so schlimmer, dass der Uferrand zu 100 % aus Beton besteht und überkragend angelegt ist. Wer hier reinfällt, kommt so leicht nicht wieder raus.

Aber, siehe da, das Monstrum ist als Spielfläche nutzbar. „Retten“ eines Balls mit seilgezogenem Schwimmring wird trainiert, bevor …

(Oha, gerade noch Mal gut gegangen!) … der Ball mit Transportgerät Richtung eines Tors uferparallel von Spieler zu Spieler geschlagen wird. – Dabei bleibt er nicht immer in Reichweite …

Ich gehe zum neu verabredeten mittäglichen Treff, vorbei an einem „Naturbad“. Der nasse Rand zeugt noch von den Aktivitäten mehrerer Meisen.

Abends also das Konzert. Mitch Ryder (Welcome back 2019) ist von seiner Stimmband-OP gut genesen, liefert „alles“. Seine langjährigen Begleiter, Engerling, trefflich verstärkt mit zweitem Solo-Gitarristen Gisbert Piatkowski, nicht minder – die Reise nach Berlin hat sich gelohnt.

Der Amselhahn am sonnigen Morgen drauf ist bei der Balz nicht nur zu sehen, sondern auch zu hören. Prima!

Solch Hör-Erlebnis hatten wir mit der Wahl „Berlin“ erhofft, nachdem wir 2018 in einem Hamburger Etablissement derart zugedröhnt wurden, dass jeglicher Genuss dahin war. Wenn – auch bei Blues, Rock, BluesRock – ruhige Stücke von scharf treibenden in der Lautstärke nicht mehr differenziert wahrnehmbar sind, hört für uns der Spaß auf.

Aber auch aus anderen Gründen wird Berlin im Umfeld der Kulturbrauerei ein Ziel unserer Reiseaktivitäten bleiben.

Und das Sahnehäubchen obendrauf: Die DB bringt uns per ICE auch zu 100 % pünktlich zurück – das war eine Super-Reise.

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