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Archive for Januar 2019

Zur Zeit ist allerhand zu lesen über die anstehende weitere Vertiefung der Elbe. Parallel dazu tauchen Meldungen über „größere“ Containerfrachter auf, die zwar nicht (wesentlich) länger als die bisherigen maximal 400 m, aber breiter, Richtung 60 m werden.

Manch eine(r) wundert sich.

Die Verwunderung reicht vom Hamburger Elbebereich bis hin nach Cuxhaven, Elbmündung in die Nordsee. Je nach Örtlichkeit gibt es ganz unterschiedliche Fragestellungen. Ich gebe hier einen Link zum – ungekürzten – Kommentar eines mit der Elbe seit Jahrzehnten vertrauten Wasserbauers zum Besten.

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Im Beitrag vom 26. Dezember 2018 hatte ich darüber informiert, dass Unentwegte und nicht durch andere Aktivitäten, Jahresübergangsurlaub oder grippalen Infekt Verhinderte an der städtischen Mühlenau, Pinneberg, locker mit Kiesharken ins neue Jahr starten wollen.

So trafen sich am Sonnabend, 5. Januar 2019, 12 Aktive mit Schaufeln und Harken an der Mühlenau, Parkplatz Bad Pinneberg. Neben generell Interessierten waren Mitglieder vom Wasserverband Mühlenau, vom Sportanglerverein Elmshorn-Barmstedt sowie von den NABU-Ortsgruppen Pinneberg, Schenefeld/Halstenbek und Wedel sowie vom Verein zum Schutz des Tävsmoors vertreten.

Zunächst gab es eine kleine Einführung.

[Foto: Hans Rutar] Zunächst gab es eine kleine Einführung, soweit erforderlich: Wer brachte den Kies an die Mühlenau, warum liegt er hier, was soll das Ganze, wie basteln wir einen besseren Gewässerlebensraum. – Leserinnen und Leser dieses Blogs sind bereits informiert.

Nicht zuletzt wurde auf vorhandene Erosionen an den Ufern hingewiesen, die in ihrem Ausmass gemindert werden sollen.

Weiter frei möglicher Abfluss und Erosionsschutz sind wesentliche Gesichtspunkte bei unserer Arbeit für einen besseren Gewässerlebensraum.

Und so blieb ein Teil der Aktiven am westlichsten der 5 Punkte.

Beispiel für Uferschutz bachauf des punktuellen Kies-Depots.

Harken querab Bad / Rosengarten.

Bachab der Brücke am Rosengarten – 3 Kies-Depots wandeln sich (das dritte, westllichste am Horizont des Fotos).

… zu Lenkbuhnen, Unterwassernasen bei Mittelwasser (z.Z. herrscht als Folge der Regenarmut seit April 2018 noch Niedrigwasserabfluss).

Nummer 4, bachauf der Rosengartenbrücke – Kies neu liegt auf Kies alt (2017).

Nummer 5 – der oberste, östlichste „Kies-Knubbel“.

Hier steht für die Unterwassernase nicht so viel Material zur Verfügung, da aufgrund einer langgestreckten Ufererosion durch Hunde zunächst der Uferweg zu sichern war.

Das Freimachen der waagerechten Fläche am Weg gehört mit zu unserem Harken / Schaufeln.

Die Unterwassernase entsteht.

Je nach Arbeitsfortschritt wenden sich die Aktiven – kleine Pause selbstverständlich – weiteren Depots zu.

So lassen wir das heute mal. Das Wasser kann frei fliessen, erste Unterwasserkiese sind besiedelbar.

Die schräg gegenüberliegenden Lenkbuhnen bachab Rosengartenbrücke.

Mit Normalisierung der Abflussmenge wird die Mühlenau die flach geharkten niedrigsten, noch frei liegenden Flächen ebenfalls als Gewässerlebensraum entdecken. Wir beobachten weiter, wie sich diese Positionen entwickeln.

Bachab der S-Bahnquerung / bachauf Mühlenstraße warten weitere Kiesdepots.

Neuer Kies im Rahmen der Förderung durch den Regionalpark Wedeler Au, geschüttet vom Bauhof Pinneberg, steht ab März an neuen Positionen in Aussicht.

Herzlichen Dank allen Aktiven!

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So lassen wir uns den Jahresstart gefallen – Wassererlebnisbereich Wedeler Au – Kies, Findlinge, Baumstämme, besonnt.

Binnenelbe Sperrwerk Wedeler Au – Eisnacht lässt Graureiher Freiwasser suchen.

Sonne auf der Elbe, Strand Wedel – Elbinsel voraus.

Zurückradeln in der Marsch.

Beeindruckend, aus Flachlandsicht im Norddeutschen Tiefland.

Von der Geestkante aus – letzte Baulücke geschlossen: Sonnenuntergang, zu betrachten aus der ersten Reihe.

Nach Sonnenuntergang – aus der 4. / 5. Reihe …

Ab morgen soll es erstmal grau werden, ein Bisschen Regen dazu. – Kein Problem, erste 2019-Farben sind getankt.

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