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Archive for Januar 2019

Wedel, Blick vom Deich über die Marsch auf den Geestrand. Trüb.

Wäre ja merkwürdig gewesen, hätte es im Januar keine trüben Tage gegeben. Schön zum radeln, wenig Wind, wenig Erlenpollen.

Neue Brunnen werden frei gespült – oder alte gewartet.

Kleine Container“riesen“ passen (optisch) besser in die Mündung Binnenelbe / Wedeler Au als große.

Und dann legt der Januar zum Schluss nochmal los. „Vom Bübchen auf dem Eise“, besonnt. Hoffentlich wissen die Eltern Bescheid. Vorn ist ein tidebeeinflusster Graben – lebensgefährliches, unsicheres Eis.

Wieder Brunnenspülung – beim Knickschnitt sind wir nicht sicher, ob der ordnungsgemäß erfolgt oder zu streckiger Vernichtung führen soll. Wir kommen mal wieder vorbei.

Angenehm, wenn ein Januar so geht – Schattenmann am Deichhang.

Die Sonne reicht zum Kormoran-Trocknen.

Der Kollege muss sein Tagwerk noch zu Ende bringen.

Na denn, Tschüss, Januar 2018 – so behalten wir dich in guter Erinnerung.

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Über den Ohrtbrooksgraben und Strukturverbesserung mit Kies habe ich hier im Blog mehrfach berichtet. Dieser kleine Bach bei Uetersen und Tornesch – Nebenbach zur Pinnau im Tidebereich – führt ganzjährig Wasser, weist bisher neben diverser anderer Probleme aber eine erhebliche Strukturarmut auf. Den Fotos in den früheren Beiträgen zu entnehmen war die „typische“ Situation des Jahres 2018, geringer Abfluss.

Das Stichwort oben „Pinnau im Tidebereich“ lässt gleichzeitig schliessen, dass wir nie bei Tidehochwasser, nicht einmal bei beginnendem Einstau durch auflaufende Flut vor Ort waren. Gestern passte es. Ein Sonnenspaziergang genau zu Thw (Tidehochwasser) zeigt „die andere Seite“ des Ohrtbrooksgrabens.

Erstmal hatte ich allerdings einen Termin vor Sonnenaufgang in Rissen, HH, habe die Landesgrenze trotz Eis auf Nebenstraßen unbeschadet überquert.

Kurze Zeit später, schmale Mondsicher am Himmel, hatte ich die Aussage, dass ich bei Detailbetrachtung auch ansonsten unbeschadet bin.

So stand dem Einsammeln eines Mitwanderers am S-Bahnhof Rissen nichts im Wege.

Ein kleiner Aspekt der Veloroute 1 HH, direkt neben der S-Bahnlinie.

Über Wedel Richtung Holm nahmen wir noch eine Sonnenfreundin mit.

Ohrtbrooksgraben, Thw – hier werden gerade Fußgänger und Radfahrer um die Brücke Große Twiete umgeleitet, daher ein Schutzgitter neu beidseitig des Übergangs.

Bäume und Wolken spiegeln sich im ruhig stehenden Stauwasser vor Kenterung Richtung Ebbe-Phase.

Restaurierungs-Kies in Sicht. Gut zu sehen unser Uferschutzansatz, Schütten von der Kante.

Ohne Baum(wurzel)schutz schneidet Wildwechsel ins Land – sieht im Lauf der Zeit aus, als hätte ein Kabelleger nach Trassenschnitt eine Pause eingelegt.

Der Mäander im letzten Drittel Ende des Grundstücks, bordvoll.

Blick zurück, vom Mäander bachauf Richtung Kleine Twiete.

Sieh an, die vorher ruhigen Wolken auf der Wasseroberfläche beginnen zu wackeln, die Ebbe-Phase setzt ein.

Spiegelungen Holz und Stauden.

Gut lässt der Kiesbereich erkennen, wie klar das Wasser ist.

Mikroturbulenzen, „die Bäume wackeln“ bei ablaufendem Wasser.

Schlussfoto, so nach und nach fällt der Hamco-Durchlass an der Kleinen Twiete frei.

Zu Hause am PC kontrolliert: Ja, wir waren genau zum Tidehochwasser-Kenterpunkt vor Ort. So konnten wir diesen wichtigen, für uns neuen Aspekt des Ohrtbrooksgrabens bei optimalem Wetter geniessen. – Das Restaurieren geht weiter, vielleicht nach dem ersten Grasschnitt, mal sehen.

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„Wind chill“ beim Radeln – sei`s drum. Bewegung muss sein. Richtig verpackt und bei Wahl einer geeigneten Strecke ist ringsum allerhand zu sehen.

Auf der Geest, in Waldnähe, an Waldrändern und im Wald ist reichlich Aktivität am Straßenrand erkennbar.

„Bio-Turbation!“ – der Regenwurm war`s diesmal aber nicht. Vielleicht aber indirekt, vom Wildschwein neben Pilzen, Speicherwurzeln von allerlei Pflanzen und sonst Verwertbarem intensiv gesucht. (Wie gut, dass bzw. wenn sich die Viecher rechtzeitig vor unsereinem verdrücken. Leider hat ein sich hier ganz in der Nähe aufhaltender Wildschweinbeweger seine Spezialität entdeckt: Schafe hinter als sicher definierten Zäunen. Das wird seine Konsequenz haben müssen. –

Ich wünschte, Konsequenz würde analog auch bei den vielen schluren gelassenen Themen greifen. Zur Zeit sind das in Film, Funk und Fernsehen zum Beispiel Kohle-Stopp, Diesel-zurück-in-die-Rechtlichkeit, Schlachthöfe und vieles mehr. Überall zeigt sich: Freiwillige Vereinbarungen bringen überhaupt nichts. Positiv: Wo Politik nicht handelt, bringen einige wenige internationale Konzerne mit guten Erfahrungen in anderen Ländern eigene, notwendige Veränderung. Lernt „Politik“ so gar nicht? – Pardon, ich schweife ab.)

In der Marsch sind die tideabhängigen Gräben dicht zugefroren.

Fischfresser bekommen hier nun Probleme. (Tideabhängig? Warum ist dann die Eisdecke unbewegt auf Tidehochwasserstand? Am Deich zur Elbe erwarte ich die Lösung.)

… Tümpel in der Fläche sowieso.

Auch die sich in Feuchtgebieten Ernährenden müssen ausweichen.

Jenseits des Deichs herrscht Ebbe, das Süßwasserwatt liegt frei.

Stärkere Kälte führt zum Überfrieren, längere Kälte zum Ablagern von Eisschollen auf dem Watt – schwierige Zeiten für sich hier ernährende Tiere. Die Vogelwelt wird dann einige 100 km ausweichen.

Draussen steht die Elbe tief, drinnen die Binnenelbe hoch – das Sperrwerk Wedeler Au ist bei Reparatur leider nicht auf Automatikbetrieb umgestellt. Wenn wir mal nicht irgendwann „von hinten“ absaufen. – Die Nonnengänse stört das nicht, es sei denn, jemand hat sie wie hier aufgescheucht.

Die andere Hälfte der Nonnengänse nahe dem Sperrwerk Wedeler Au hat offenbar einen coolen Anführer, tiefenentspannt.

Da können Radler nicht groß interessieren. In der Ferne verhalten zwei Wanderer mit Hund.

Die tiefenentspannten Nonnengänse rücken lediglich ein wenig zusammen, von Ost und Nord Richtung Zentrum des Schwarms.

… Richtung Zentrum des Schwarms, Detail.

Wir biegen Richtung Stadt ab, ehemaliger Binnenhafen.

Gleich neben der B 431, am Wehr des Mühlenteichs – vereist.

Die Wedeler Au fällt hier – Verantwortliche Schleswig-Holsteins denken nicht daran, an dieser Stelle für Durchgängigkeit im Gewässersystem zu sorgen.

Möwen rasten auf dem Eis.

Und immer daran denken.

Irgendein Troll hat offenbar mit seinem Akkubohrer die Eisdicke messen wollen. (Oder ein Beweisstück vom Einbruch weggeworfen?)

Dem Stockentenpaar gefällt es im Windschatten, leicht besonnt.

 

 

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Im Wildpark Eekholt stand Mitarbeiterschulung zum Thema Bäche und kleine Flüsse an. Zum „Warmlaufen“ wanderte ich die Osterau und ihre kleinen Nebenbäche im Gelände ab und stimmte mich auf das Gespräch ein. Nicht zuletzt sollte auch weiteres aktives Handeln vor Ort, z.B. beim nächsten Wassercamp der Unterelbeschulen Thema sein.

Kalt war`s, die Tiere schienen verwundert über den einsamen Wanderer.

In den Baumkronen schnackte und sang es. Neben einer Vielzahl von Singvögeln traten vor allem Kolkraben in den Vordergrund, sicherlich beim Besetzen oder Markieren ihrer Reviere.

Plötzlich war da mehr Aktion … Störte wer? Blick hoch gen Himmel – jagt da eine Krähe einen Kolkraben? Kamera raus, den Schluss des Geschehens erwischt. Fast wundere ich mich.

Beim Vergrößern erkenne ich es – von wegen „Krähe und Kolkrabe“. Die Kolkraben zeigen einem Seeadler, wer hier das Sagen hat.

Beim Klick auf die Fotos erscheinen sie in Bildschirmgröße.

Und so zieht der Größere ab, die Kolkraben sind zufrieden.

Auf unseren Kiesen vom Wassercamp 2018 (Beiträge vom 16. und 17. September 2018) scheinen Meerforellen gelaicht zu haben. Angesichts des durchlaufenden stärkeren Regenereignisses war das nicht deutlich zu erkennen.

Nun warten wir auf die Flussneunaugen, ca. Mitte April (vgl. Berichte vom 22. und 24. April 2018).

Weitere Kies- und Holzaktionen sind verabredet.

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Da springt doch wieder mal ein Eichhörnchen durch den Garten. Vielleicht hat es beim Nachbarn eine Walnuss abgeholt?

Senkrecht klettert es einen wild gewachsenen jungen Feldahorn hoch.

Das Elsternest in der benachbarten Mehlbeere scheint sein Ziel.

Das Eichhörnchen verschwindet in der kunstvollen Kugel, ist bei aktivem Hin und Her durch Flechtlücken zu beobachten. Ob es das Werk als Grundlage einer eigenen, zu vervollständigen Behausung prüft – oder mal gucken wollte, ob da schon ein frühes Ei zu stibitzen wäre?

Nach einer ganzen Weile erst erscheint es wieder draussen – und saust nach kurzem Verweilen so schnell den Mehlbeerstamm runter und durch die Büsche weg, dass kein weiteres Foto möglich wurde.

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Schon wieder ?! – Keine Bange, es gibt mehr als die Mühlenau in Pinneberg und anderes als Kiesharken, zweifelsohne.

Wir hatten vor 2 Wochen mit 12 Aktiven Kiese im Bereich Bad / Rosengarten geharkt, die seit 2017 inkl. Aufstockung 2018 noch unberührt lagen. Einmal abgesehen vom Steinchenwerfen (soll sein!) und Hund, ggf. auch Mensch am Ufer runterkrabbeln – Hund trinkt und badet gern (soll auch gern sein – wir minimieren mit dem Kies im Ufer die dabei entstehende extreme Erosion mit folgendem unerwünschtem Bodeneintrag in den Bach).

Hauptziel aber ist und bleibt neben dem Erosionsschutz die Wiederherstellung der Infrastruktur des lebendigen Bachs auf Moräne.

Finanziert wird der Kies 2018/2019 vom Regionalpark Wedeler Au im Rahmen des Leitprojektes Biotopverbund in der Metropolregion Hamburg .

Inzwischen, in der zweiten Januarhälfte, sieht es – laut Wetterbericht auch länger – fast ein Bisschen winterlich aus im Norddeutschen Tiefland.

Nun also zum Zweiten – 15 Aktive kamen zusammen, um 1,5 Stunden Recher des Kieses zu sein. Beteiligt waren neben dem Sportanglerverein Elsmhorn-Barmstedt die NABU-Ortsgruppe Pinneberg und der Regionalpark Wedeler Au. Erstaunlich, da etliche vom ersten Mal krank, verhindert oder – wichtiges Ereignis – auf der Agrar-Demo in Berlin waren. (Schliesslich wirkt unsere heute praktizierte und nicht sinnvoll subventionierte Landwirtschaft als wesentlicher Schadfaktor auf die Gewässer von der Quelle bis zum Meer.) –

Symbol – Gewässerrestaurieren ist „a long winding road“. Vielleicht fällt dem einen oder der anderen noch mehr dazu ein. (Diese sich als dauerhaft herausstellende Grasnarbenverletzung am Deich entstand bei langzeitigem Starkbesatz mit Schafen in der Sommerhitze.)

Nach fast nicht mehr gesehenen Abflüssen ca. 50 cm über Mittelwasser (seit Januar 2018 flossen unsere Bäche ultra UNTER Mittelwasser …) hatten wir heute mit Mittelwasserabfluss eine günstige Situation, sollen doch unsere Lenkbuhnen mit Unterwassernasen knapp unter Mittelwasser ausgeprägt sein. Leichtes Spiel also, was die Höhenverhältnisse betrifft.

Nach Hinweis auf heutige Spezialitäten und ein Bisschen Grundlagen-Info für Neulinge geht es los.

Mühlenstraße bachab – Mittelwasser, also.

Pünktlich treffen die Aktiven ein.

Zehn Aktive an 2 Punkten – querab B-Plan Mühlenauquartier, Pinneberg.

Je nach „Baufortschritt“ erfolgt Platzwechsel. Wir haben nicht gezählt, es werden aber so an die gut 10 Positionen sein, die wir bearbeitet haben.

Für Fein- und Restarbeiten bleiben je nach Örtlichkeit beispielsweise zwei Aktive „am Kies“.

Oder einer schaufelt fachkundig – bis auch er der nächsten Stelle entgegengeht.

Auch gegenüber, B-Plan Mühlenauquartier Pinneberg, ist schwer was los – Großgerät bewältigt Abbruch- und Bodenmassen.

Vielleicht können wir mit solch vorhandenem Radlader ja auch drüben Kies für Lenkbuhnen einbauen. Wir hoffen das Beste.

Strömungsvergleich – eine alte, mit der Strömung gebaute Buhne lenkt bei Überströmung das Wasser voll in die Böschung (oben). Unsere Unterwassernasen an den Kiesdepots sind leicht gegen die Strömung gerichtet und lenken das Wasser uferparallel bis leicht davon weg (unten).

So wird das Ufer entlastet, baut sich wieder auf.

Uferparallele turbulente Strömung zweier Lenkbuhnen querab B-Plan Mühlenauquartier.

Und hier noch 3 Beispiele in Draufsicht – Nr. 1, fertig. Am Ufer noch Kies-Depot für kommende Zeiten.

Gute Überströmung bei Mittelwasser, so soll es sein.

Die Zeit ist um, Feierabend (bzw. auf zum Mittagessen).

Oha, am Ende unserer Strecke, bachab Mühlenstraße: Achtung Allergiker (vermutlich längst bemerkt), Hasel blüht macherorts schon wie verrückt.

Ausklangs-Radeln am Nachmittag in der Wedeler Marsch mit Doppel-Erle und Gans (mittags hatte ich halbe Ente, musste mal wieder sein).

Das war ein Tag – herzlichen Dank allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern! Bis zum nächsten Mal.

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Zur Zeit ist allerhand zu lesen über die anstehende weitere Vertiefung der Elbe. Parallel dazu tauchen Meldungen über „größere“ Containerfrachter auf, die zwar nicht (wesentlich) länger als die bisherigen maximal 400 m, aber breiter, Richtung 60 m werden.

Manch eine(r) wundert sich.

Die Verwunderung reicht vom Hamburger Elbebereich bis hin nach Cuxhaven, Elbmündung in die Nordsee. Je nach Örtlichkeit gibt es ganz unterschiedliche Fragestellungen. Ich gebe hier einen Link zum – ungekürzten – Kommentar eines mit der Elbe seit Jahrzehnten vertrauten Wasserbauers zum Besten.

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