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Archive for 15. Dezember 2018

Im Beitrag vom 9. Dezember hatte ich berichtet, dass etliche Forellen die Kiese der Mühlenau beim Laichgeschäft bewegt hatten. Die typischen „Schlaglöcher“ und die bachab aufgehäuften Laichhügel charakterisieren wieder einmal die neue Bachlandschaft.

Nachdem ein kleiner Regenschub passierte (der in vielen Fällen kaum Mittelwasserabflüsse erreichte oder nur kurz überschritt), habe ich mir die Stellen und weitere Punkte noch einmal angesehen – und war überwältigt.

Der „lange Schuss“, im Frühjahr 2018 durch Bekiesen hergestellt, ist nun per „Bio-Turbation“ zweigeteilt.

Mittendrin ist ein Laichbett entstanden.

Mitte „langer Schuss“, neues Laichbett – Blick bachab.

Das Laichbett im Anstrom „langer Schuss“ ist erheblich vergrößert.

Was haben die Forellen aus meiner Lenkbuhne gemacht!?

Unter Verwendung jeglichen habhaften Kieses haben die Forellen eine Rausche quer über die gesamte Bachbreite gebastelt. Da müssen wahre Riesen am Werk gewesen sein.

Bachab der örtlichen rauen Rampe ist zwischen Röhricht ein weiteres großes Laichbett entstanden.

Beeindruckend!

Und weiter geht`s, zu in dieser Laich-Saison noch nicht begangener Strecke.

Schon auf Distanz ist Oberflächenturbulenz zu erkennen. Irgendwer hat da gearbeitet.

Ein großes Laichbett.

Im Anstrom der bachab folgenden rauen Rampe haben sich ebenfalls Forellen versucht – die hätten gern mehr Kies gehabt.

Bachab der rauen Rampe fanden die Forellen hier ausreichend Material zur Landschaftsgestaltung.

Und ein Stück weiter Mühlenau-abwärts …

Ein spezieller Ort liegt an einer Wiesenüberfahrt. Hier hatten wir einen Lkw Kies platziert.

Der gelbe Rahmen hebt den Eindruck des vorigen, identischen Fotos hervor: wahre Riesen müssen das gewesen sein, die hier den Kies aus dem Grund „gefräst“ und zum Laichhügel haben. aufgetürmt.

Direkt bachab der „Riesen-Laichbank“ liegt eine alte Kiesbank, die 2017 belaicht war. Ihre durch Algenwuchs verursachte dunkle Ansicht zeigt, dass hier dieses Jahr (noch) nicht gelaicht wurde.

Auch oberhalb der Wiesenüberfahrt befindet sich ein Laichbett.

Blick bachab von der Wiesenüberfahrt, an der Turbulenz erkennbar das Riesenlaichbett und die alte, (2018 noch) ungenutzte alte Kiesbank.

Sowas muss man gesehen haben. Gewässer-Restaurieren macht nicht nur Spass, sondern lohnt sich auch für die Natur ringsum.

All diese aufbereiteten Kleinlandschaften werden nicht nur den sich entwickelnden Jungforellen, sondern auch allen Kleinlebewesen des Bachs Lebensraum bieten. Im Frühjahr erwarten wir die Neunaugen, zumindest Bach- und Fluss-.

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