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Archive for 9. Dezember 2018

Wir waren überrascht, als wir bei unserer kleinen „Kies-Bereisung“ an der ersten Stelle ankamen.

Unser oberstes Kiesbett hat leider noch keinen zweiten Lkw zum seitlichen Einengen und damit Entstehen von Strömungsturbulenz erhalten. Träge fliesst die Mühlenau drüber hin.

Aber der helle Fleck oben links zeigt, dass da jemand Landschaftsgestaltung begonnen hat. Rechts davon wurde ein Kuhle gegraben, die Strömung hat den hellen Kieshügel aufgeworfen. Darin liegen nun (Meer-/Bach- ??)Forelleneier. Kuhle und Hügel sind klar erkennbar im durch Draufklicken vergrößerten Foto.

Zweite Station – im Anstrom dieser Schussrinne aus Kies hat sich etwas getan.

Eindeutig, ein Meerforellen-Laichplatz.

Auch im Anstrom der Lenkbuhne etwas bachauf – ein weiterer Meerforellen-Laichhügel.

Hier in Draufsicht.

Und hier neben Röhricht – hervorragende Fotobedingungen …

Irgendwie haben wir den Eindruck: die Arbeit hat sich gelohnt.

Oft nicht gewusst, nicht gesehen, unterschätzt: Fische gestalten ihre eigene Unterwasserlandschaft.

Blick zurück über die Strecke.

Mehr brauchen wir nicht zu sehen – zufrieden steuern wir andere Ziele an.

Dazu, städtische Mühlenau Pinneberg, folgt Neues im nächsten Beitrag.

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Das „Hurra“ mag manchen etwas pervers erscheinen. Aber angesichts des Wasser-Defizits seit April tut es gut, einen Blick in die Nachbarschaft zu werfen. Regenzeug muss dazu spätestens jetzt aus dem Schrank geholt werden.

So also sieht es auf der Geesthöhe bei Wedel aus, ein „Enten-Pfuhl“ / eine Pferdetränke ist für uns ein guter Anzeiger.

Ende November 2018 – seit April ist dieser in feuchten Jahren nicht austrocknende Tümpel völlig leer. Kein Wassergeflügel zeigt sich, die Pferde erhalten ihr Wasser anderswo.

Nach dem Nikolaustag war dann erstmals wieder ein Teil des Bodens mit Wasser bedeckt.

Und heute endlich, nach ergiebigerem Regen über Nacht, entwickelt sich der Tümpel auch im Volumen.

Was sich hier abzeichnet, ist so deutlich an den Gewässerpegeln von Bächen noch nicht abzulesen (Beispiel Mühlenau, Pegel Rellingen). Mittlerer Abfluss ist noch lange nicht erreicht.

Was wohl laichwillige Forellen dazu sagen? Die brauchen doch mindestens einen Zentimeter Wasser „unterm Kiel“, besser noch, auch einen überm Rücken. – Dazu mehr im nächsten Beitrag.

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