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Archive for 26. Juli 2018

Es soll mal wieder über die Elbe gehen – nach Stade, Buxtehude, Lühe und Twielenfleth haben wir diesmal Cranz an der Estemündung als Ziel gewählt.

Am Willkomm-Höft – ein Bagger, hoffnungsloses Unterfangen, Sisyphos is watching us.

Der Anleger der Lühe-Schulau-Fähre ist so gelegt, dass die landseitige Längskante aufgrund des tiefer fallenden Tideniedrigwassers (verschärft bei geringer Wasserführung der Elbe und Ostwind) auf die Unterwasserböschung aufsetzt. Das ist eine unglückliche Situation, um es sehr neutral zu sagen.

Nun kann man Symptome bekämpfen statt Ursachen. Zum Beispiel durch Flachziehen der Böschung (wieder und wieder und wieder …). Genau das geschieht – bloß keine Ursachenbeseitigung in diesem, unserem Land!

Da die Fähre allerdings je nach Tide- und Windsituation mit Strahlruder, heftig turbulenzierend, ablegt …

Und dann sind da ja auch noch die Wirkungen der Großschifffahrt mit Schwall und Sunk …

Wie gesagt, „Sisyphos …“.

Also rauf auf die Fähre.

Ostwind verspricht Rückenwind für die radelnde Rückfahrt.

Vor dem Deich durch Niedersachsen ostwärts gen HH Landesgrenze.

Verblühte Disteln im Deichvorland erwecken einen verdammt herbstlichen Eindruck.

Hinterm Deich: Auch die Äpfel sind dieses Jahr weit voraus.

Entnetzte Kirschen – diese Früchte kommen jetzt aus dem Kühlhaus.

Wo sind wir denn gelandet?!

Wir vermuten mal, dass der Name nichts mit dem Nordblick auf das Wedeler KKW zu tun hat, mit Kohle betrieben.

Vor dem Grenzübertritt noch einen Blick über den Deich riskieren.

Wir sind bald am Ziel. Gegenüber voraus der Elbhang mit Blankenese.

Verlängerung unseres Weges: Hamburger Staatsgebiet mit Estesperrwerk und Sietas-Werft (was für ein Wahnwitz: eine solche Werft bei Vergrößerung an diesem Standort zu lassen – unsere Gedanken schweifen zur Ems …).

Der Grenzübergang ist gruftig! Hamburg zwingt Radfahrer auf die Straße – Vorsicht, Lebensgefahr! Wir bleiben auf dem Fußweg, kein Fußgänger in Sicht. Nach einer Weile wird auf der anderen Seite wieder ein Radweg geboten.

Die Estemündung, Mühlenberger Loch und Blankenese – Fahrgäste nahen, schnell zum Restaurant.

Blick über die Marsch Richtung „Harburger Berge“ – Obstbau heute: Intensivberegnung und zunehmende Unterdach-Produktion.

Hoppel, hoppel – einmal im Leben per Rad auf dem Neuenfelder Fährdeich die Sietas-Werft umrunden.

Der Zuweg zum Alten Estesperrwerk gefällt uns besser.

Blick vom Alten Estesperrwerk – die Flut bringt trübes, schwebstoffreiches Wasser rein.

Charakteristischer Eindruck der alten deichbegleitenden Bebauung.

Fast antiker Stuhl, zu bewundern im Gasthaus.

Wir setzen uns raus – auf Augenhöhe, Tidehochwasser, passiert ein Motorboot.

Blick gen Süden – das Alte Estesperrwerk, dass wir vor Kurzem gequert haben.

Oh, niedlich, zunehmend gibt es wieder 0,2 l-Gläser!

Weiterer Innenblick, farbenfroh.

Wir haben uns dann nicht für Goldfisch, sondern Rotbarsch entschieden. Sehr empfehlenswert, wie so Vieles hier am Ort.

Blick zum Himmel – die vom Wetterbericht angesagten Quellwolken quellen heftig.

Bezahlen und ab auf´s Rad ist unsere Devise. – Demnächst mehr.

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