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Archive for 16. Juli 2018

Blick auf die Karte – Stade ist von Wedel gar nicht weit weg. Luftlinie 15 km.

Ohne Luftschiff hilft diese Kenntnis herzlich wenig. Per Auto wird der Elbtunnel vorgeschlagen, macht sowas bei 63 km – nicht sonderlich verlockend.

Da gibt es allerdings von Wedel aus noch eine blau-gelbe Gelegenheit, den Fluss zu queren, die Lühe-Schulau-Fähre. Anradeln zum Willkommhöft und vom Anleger auf der anderen Elbeseite man gerade 13 km bis Stade, das sollte kein Problem sein.

Die Fähre liegt schon da. Keine Panik, es ist noch Zeit bis zur Abfahrt.

Ruhiges Wetter. Ein Kormoran. Im Gegensatz zu anderen Anglern regt mich der Vogel nicht auf – es gibt andere Probleme am und im Gewässer.

Hamburgs Hafenkräne bestimmen den östlichen Horizont.

Wenn man die Kraft dieses kleinen Schiffs sieht, wundern einen sonstwas für Auskolkungen im Grund von Hafenbecken der Großschifffahrt nicht die Bohne.

Mal was anderes – ein Edelweiss auf der Elbe.

Wir hatten Verspätung in der Abfahrt durch eine verschlafene Schulklasse. (Die hätte auch gern die nächste Fähre abwarten können.)
Der Käptn hat dann aber so viele Pferde eingespannt, dass wir in fast 15 Minuten schon „drüben“ ankommen.
Die Lühe-Mündung.

Blick zurück.

Noch mal genauer Richtung Industrie gucken – ein Containerfrachter verlässt den Hamburger Hafen.

Die Stimmung ist gut.

Wir radeln vorm Deich Richtung Stade. Kleine Schilder kennzeichnen den Elberadweg.

Immer weiter – mal ohne, mal mit Bäumen dicht dran.

Das Deichvorland ist schmal, oft genug genutzt – viel Natur hat man der Elbe hier nicht gelassen.

Rauf auf den Deich – es geht binnendeichs weiter.

Das Alte Land, Obstanbaugebiet.

Mehr zum Stichwort Altes Land.

Querab Stade liegen regelhaft Frachter auf der Elbe, warten – worauf? Hell leuchtet der kleine, ehemalige Leuchtturm Juelssand.

Am Horizont das Kernkraftwerk Stade – Zeugnis des Industrialisierungswahns der 1970er. Gut, dass der seinerzeit nach (subjektiv) unglücklichen Anfängen ein Ende gefunden hat.

Eine kleine historische Übersicht zur Unterelbe.

Ok, dieses Foto verrät mich – eingenetzte Kirschen. Unsere Radtour ist schon ein paar Tage her.

Die Äpfel nehmen auch schon Farbe an.

Hinterm Deich ein Fleet, eins dieser wichtigen Ent- und Bewässerungs-Elemente, die auch das lokale Kleinklima bestimmen.

Fleet-Mündung in die Schwinge, Stades Flüsschen, hier im Tide-Bereich.

Blick über die Schwinge auf Stade.

So weit für heute – „Stade innen“ und Rückfahrt folgen demnächst.

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