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Archive for 25. Juni 2018

Am 18. September 2017 berichtete ich bereits von einem – letztlich nicht zielführenden – Besuch am Knorreichenstieg, Nordseite Edersee. Den Abbruch hatte ich anschliessend in bunten Herbstfarben mit einem schönen Eder-Hecht kompensiert.

Nun sollte also – diesmal nicht mit allzu langem Angang von Vöhl aus – von Basdorf aus versucht werden, die Knorreichen zu bewundern. Zeit genug hatten wir mitgebracht.

Auf zum Knorreichenstieg – von Basdorf aus.

Immerhin, das Schild ist gefunden (an anderer Stelle hatte ich das 2017 auch, brach dann nach langer Wanderung wegen Schlick und Schlamm ab).

Buchen und Hainbuchen, hier auf Schotter, dominieren den Eindruck.

Stehendes Totholz zeigt, dass hier Ruhe in den Forst kommt.

Die Höhen um den Edersee, der Nationalpark Kellerwald, der Naturpark Kellerwald-Edersee sind immer eine Reise und – viele – Wanderungen wert, wie ich in diversen Beiträgen 2012, z.B. am 23. Juni 2012, beschrieben habe.

Illustre Hainbuchen begleiten unseren Weg.

Erste Eichen tauchen am Steilhang auf. Aufgrund der extremen Exposition zu Sonne, Wind und Wetter sind sie meist viel älter, als gleich aussehende anderswo.

Tief unter uns liegt der Edersee – zur Orientierung: oben die Aseler Bucht, wo ich im Vorjahr startete – kam nicht auf den diesjährig erklommenen Höhen an.

Auf kargem Grund Heidelbeeren und Isländisch Moos.

Krüppelbuchen tragen reiche Ernte – was immer das bedeuten mag.

Dann plötzlich – Tibet auf dem Grat!

Gleich nebenan liegt auf einer kleinen Hochfläche ein idyllischer Hainbuchen-Hain. Da lässt sich`s vermutlich gut meditieren.

Der Knorreichenstieg macht dann seinem Namen doch noch Ehre.

Wir blicken auf die Bärenbach-Bucht gegenüber.

Etwas zivilisierter verläuft der Weg dann, eine Etage tiefer.

Eine Hangrutschung zwingt uns allerdings bald wieder bergan. „Trittsicherheit und festes Schuhwerk“ – ich erinnere mich an die Vorbereitung zum Bildungsurlaub Kellerwald 2012.

Ruhig geht`s anschliessend durch den Buchenwald.

Auf dem Rückweg, in genutzter Waldpartie, liegt jede Menge Schnittholz – Massenernte, verursacht durch die jüngsten Stürme.

Solch Holz wird dann in großen Lagern zentral gesammelt und beregnet, damit es bis zur sukzessiven Verarbeitung keinen Schaden nimmt.

Wir lassen den Abend ausklingen an den Fischteichen in NiederWerbe.

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