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Archive for 12. Juni 2018

Wir nutzen das Wetter, gleich am ersten Urlaubstag radeln wir zum Storchendorf Rühstädt.

Wir wollen früh los, die Morgenkühle nutzen.

Vor dem Start versorgen wir uns erstmal auf dem Markt mit regionaler Verpflegung.

Wir haben den ersten Juni. Dieser kleine Käfer wird uns öfter begegnen. Einen dicken, ähnlich aussehenden Kollegen, den Maikäfer, haben wir dieses Jahr überhaupt nicht gesichtet.

Radweg auf dem Deich – die Deichseiten sonnenverbrannt.

Die Elbe, Deichvorland mit Büschen und Bäumen. Als Ex-Niedersachsen (ehemaliger Unweltminister legte selbst die Kettensäge an) freuen wir uns über diesen, anderen Umgang mit dem Leben.

Unser erster Storch.

Der erste „erntet“ viel Aufmerksamkeit – ist selbst aufmerksam dabei, das Gelände auf Nahrung zu prüfen.

Erholsam geht es auf einem Gutteil der Strecke in lichtem Schatten dahin. Interessant ist der Umgang Brandenburgs mit Bäumen auch hier – IM Elbe-Deich.

Und wieder rauf auf den Deich.

Elbschifffahrt – wann wird angesichts der Sommerniedrigwässer endlich die Bundeswasserstraße aufgegeben?

Ein Schwanenpaar zieht vorbei.

Einfahrt Rühstädt – Storch auf Nest am Horizont.

Andere Vogelwelt kann von nah bestaunt werden – hier: Roter Milan, Kolkrabe, Fasan..

Wir klappern die Sehenswürdigkeiten ab – der Walter Fritze Storchenblick.

Und so sieht das von oben aus.

Beim Mittagessen klappert ein Storch und putzt sein Gefieder. Auch wenn noch eine Partnerin kommen sollte, sagen Ortskundige, werden sie nicht mehr brüten, da die Jungen nicht zeitig flügge und trainiert würden für die Herbstwanderung.

Bei der Ausfahrt aus Rühstädt – auch hier die tägliche Agrar-Realität. Mais.

Den Störchen Brandenburgs geht es im Raum Rühstädt, Prignitz, wegen vielerlei Umfeldverbesserung sicher besser als anderswo. Der Gesamtrahmen stimmt für die Natur aber auch hier nicht. Auch Brandenburgs Störche haben es nicht leicht, dieses Jahr neben der Mensch-gemachten Trockenlandschaft zusätzlich wegen wetterbedingter Trockenheit.

Unsere Gesellschaft muss endlich den Goldenen Kälbern abschwören – Lobbyismus, Agrar-Industrie und mehr.

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