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Archive for Oktober 2017

Nonnengänse in der Wedeler Marsch, direkt vor der Geestkante – im Hintergrund die ev.-luth. Immanuelkirche.

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Schön, wieder die Ahorn-Farben mitbekommen zu haben.

Auf zum Mauerpark.

Imposante Altbaum-Allee im Sportbereich.

Der Mensch ist klein.

Hochrankender, gestaltender Polygonum.

Clematis – Totale.

Clematis – Detail mit Hopfen.

Berlin baut – Kräne, allzu dicht hohe Gebäude westlich des Mauerparks in Arbeit.

Wenn der kleine Mensch mit kleinem Geist nur ans Geld denkt, bleibt das Allgemeinwohl auf der Strecke. Wir gucken uns den Mauerpark nach Bezug der Neubauten mal wieder an – fürchten erheblichen Qualitätsverlust.

Bunter Abgang.

Denk-mal – Findling im Norddeutschen Tiefland.

Findlinge – wo sind die Berlinere Moränen- = Kies-Bäche geblieben?

Die Nebelkrähe als Restevertilger.

Hmmmhhh, ist doch lecker!

Bunter Abgang – Glück mit dem Wetter gehabt. So wünschen wir uns das nächstes Mal wieder.

Nach ruhiger Bahnfahrt sind wir in Hamburg-Altona, dann mit der S-Bahn gut in Wedel angekommen.

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Das Gute erstmal vorweg – hier, lokal, ist nicht wirklich etwas passiert. Für Sturmfluten gibt`s die Deiche, weitere Vorkehrungen und Verhaltenshinweise und man verhält sich möglichst entsprechend.

Nicht überstanden allerdings hat unser windanzeigender, über viele Stürme erprobter Balkon-Marienkäfer den „Herwart“. Materialermüdung nach Jahren der Aktivität macht einen Neukauf erforderlich.

Schulauer Hafen, Wedel, weg – so 3 Meter über normalem Tidehochwasser, das ist schon etwas Besonderes.

Angesichts des sonnigen Sonntags waren dementsprechend flächenhaft Spaziergänger unterwegs. Radler mussten aufpassen, Autofahrer hätten das „outback“ meiden sollen.

Wer Verhaltensregeln nicht beachtet, bleibt schon Mal in unerwartet tiefem Wasser vor dem Deich stecken – abgespannt.

Wie schon beim vorigen höheren Tidehochwasser gezeigt: Abflusseinrichtungenmüssen natürlich gewartet werden, sonst kann der Elbewasserstand noch so tief fallen und mancherorts tut sich wenig.

Im Yachthafen – schon 1 m weniger nach Hochflut, reicht noch als besonderer Anblick. Jetzt aber schnell die verbliebenen Boote in Winterruhe bringen.

Raues Wasser auf der Elbe – Wind steht gegen Ebbe, ablaufendes Wasser.

Die Mündung unseres kleinen Hausbachs, der Wedeler Au – vollständig von der Sturmflut überprägt.

Hinterm Deich geniesst eine Marschkuh die Morgensonne – vor Pappeln und einem grasenden Schwarm Nonnengänse.

Fährmannssand, besonntes Weidevieh vor Willow Henge.

Fast zu stürmisch – begeisterte Drachenfamilie auf dem Deich.

Erstmal den Drachen wieder richten – Farbenspiel und Treibgut am Deich zeigen, dass wir die 3 m-plus-Sturmflut schon eine Weile hinter uns haben.

Wieder hinterm Deich – sonnenbeschienenes Marsch-Vieh und Nonnengansschwarm.

Auf dem Rückweg – Langer Damm, die Schosse auf den alten Kopfweiden biegen sich im Sturm.

„Herwart“-Schilf – beugt sich fast waagerecht.

Nun hat es sogar die etwas geschützt stehende alte Trauerweide zerrissen.

Marsch-Geest-Wechsel vor Wedel, die urigen Altweiden am Deich der Wedeler Au querab Batavia existieren noch.

Wie fast überall bei Altbaumbeständen fehlt allerdings für kommende Generationen der Nachwuchs-Baumbestand – schade um das künftige Landschaftsbild.

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Während draussen Sturmtief Herwart Äste abbricht, Bäume umschmeisst und für Hamburg eine Sturmflut 2-3 m über normales Tidehochwasser angesagt ist, erinnere ich mich an den Berliner Abschiedsabend.

Schon an den vergangenen Tagen sahen wir insbesondere ab Nachmittag an „unserem Fernsehturm-Kran“ Stare.

Munteres Treiben, An- und Abflüge.

Sitzordnungen wurden erprobt und verworfen, neu getestet.

Auf der Straßenseite beobachteten wir das Treiben um Schlafbäume herum.

Rein in den Schlafbaum – und wieder raus.

Schlafbaum umkreisen – vor der Einflugschneise, ja, ja, die letzten Flüge von Air Berlin.

Husch, wieder rein.

Ruhe im Karton.

Nee, doch noch nicht.

Inzwischen wurde der Star zum Vogel des Jahres 2018 gewählt. Dass gegenwärtig Vogelbestände teils massiv zurückgehen, ist angesichts des krassen, vielfach nachgewiesenen Insektenindividuen- und -artenverlusts, der Landschaftsverarmung „Dank“ unserer Steuer-fehlsubventionierten Industrie-Landwirtschaft nicht wirklich erstaunlich. (Es soll ja Leute geben, die sich freuen, dass die Windschutzscheibe seit einigen Jahren beim Autofahren insektenfrei bleibt.) – Was treiben wir Menschen für ein Schindluder mit der Umwelt, unserem eigenen Lebensraum?!

Im Beitrag „über den Dächern“ am 23. Oktober hatte ich ja schon angedeutet, dass ich den Sonnenuntergang am letzten Berlin-Abend allein auf dem Balkon erleben wollte. Nun also …

So geht der Nachmittag mit dem beschriebenen „Schattenspiel Winken“ langsam in den Abend über.

Blick Richtung Sonnenuntergang, nix los am Fernsehturm-Kran.

Letzte Sonnenstrahlen beleuchten die Baumwipfel des Hinterhofs.

Zwar bin ich nun allein auf dem Balkon, langweile mich aber nicht. Gelegentliche Besucher wärmen sich an der Hauswand.

Einen Admiral konnte ich nicht fotografieren, der suchte wohl nach Nachtunterschlupf.

Nord-Kran – die Sonne ist hinter einem Schornstein verschwunden.

Nord-Kran – Star-Anflug.

Der Nord-Kran füllt sich.

Auch der Fernsehturm-Kran wird getestet.

Ganz klar: der Fernsehturm-Kran hat den Vorzug.

Der Anflug wird stärker.

Die Plätze werden belegt.

Da, plötzlich – Abflug, Landen hinter Nah-Horizont.

Detail – Schattenspiele.

Nun wird der Nord-Kran wieder angeflogen.

Massenansturm.

Und alle wieder hoch …

Hoch – und abdrehen.

Blick auf die Straßenseite – am gestrigen Schlafbaum ist nichts zu sehen.

Der Nord-Kran wird nun von Nebelkrähen besetzt.

Nebelkrähen auch anderswo.

Nebelkrähe im Abflug.

Gemeinsam weg.

Das also war „mein“ Sonnenuntergang. Morgen geht`s noch in den Mauerpark und dann reisen wir per Bahn Elbe-abwärts.

 

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Das muss kein Gegensatz sein – beides Musik vom Feinsten.

Herbst in Wedel – Willow Henge ist frisch restauriert.

Viele Kopfweiden sind schon beschnitten.

Die Nonnengänse treffen zum Überwintern in der Elbmarsch ein.

Die Elbe ist rau steht höher – Tide gegen den Wind.

Hamburger Hafenkräne so nah – die Sicht ist klar.

Es ist Zeit, mal wieder ins Konzert zu gehen. Markthalle – zeitgenössische Musik, zwei Forellen spielten in einem Quintett, Walter und Jon Trout. Letzterer ähnelt übrigens in Größe, Aussehen, Statur und Bewegung verblüffend unserem Sohn. Einzig Sprache, Gitarrenspiel und Gesang unterscheidet sie schon im ersten Eindruck. Mit Forellen allerdings hat Sohn Björn auch was zu tun. – Soweit also zum amerikanischen Forellenquintett, das keinen Zweifel an seiner Meinung über seinen Präsidenten, Trump(el), liess. Das andere Forellenquintett, das Leserinnen und Leser wohl eher erwartet hatten, ist auch was Feines.

Das war super-gut! Wir gehen, vorbei an Hamburger Wahrzeichen nächtlich zurück zum Parkplatz.

Fast an der Hafenkante – U-Bahn Messberg.

Am Parkplatz angekommen, Foto ohne Haltfest – Zollboot und Katharinenkirche.

Begeistert rollen wir nach Hause.

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Es hat ein Bisschen länger gedauert … – Schliesslich haben wir es doch geschafft, vor Ende der 100 Jahre Heinz Sielmann-Ausstellung nicht nur in Berlin zu sein, sondern auch das Naturkundemuseum zu besuchen.

Die Saurier interessieren uns heute nur am Rande.

Auf die Inhalte der Sielmann-Ausstellung geht der obige Link ein, ich zeige mit Erlaubnis hier einige uns beeindruckende Exponate.

Gleich zu Beginn guckt uns ein Wisent an.

„Die Kelle“ – Biberschwanz.

Und hier die Totale.

Perspektive Wildschwein und Wisent.

Muss sein – der Eisvogel.

Geliebt und gehasst.

Fisch-Profi Kormoran – er hat einen Beruf und den übt er ordnungsgemäß aus.

Der Dachs.

Auch die Fischpräparate begeistern – hier zwei Flussbarsche.

Der Fischadler.

Der rote Milan.

Irgendwie hat irgendwer mit fast jeder dieser Arten irgendein Problem – wieso eigentlich?

Nebendran eine Flugstudie – der Seeadler.

Was hat die Schweinehälfte im Naturkundemuseum verloren?

Auf der Schweinehälfte – gute Idee – wird in der ARA-Ausstellung verdeutlicht, wohin unser Fleisch-Wahn unseren Erdball führt bzw. schon geführt hat. Man muss ja kein Vegetarier oder Veganer sein. Weniger Fressen und – auch für die eigene Gesundheit – angepasster Fleisch essen brächte schon allerhand (sagt hier aus eigener Praxis ein Metzger-Sohn).

Exponate der Ara-Ausstellung – insgesamt eine beeindruckende und erschütternde Erfahrung.

Kleine Pause mit Faxen im Picknickraum.

Schon beeindruckend, so ein Hai-Revolvergebiss – kein zahnloser Tiger, zweiffellos.

Nach kleinem Imbiss verlassen wir – an Sauriern vorbei – das Naturkundemuseum.

Und jetzt noch „richtig“ essen.

Na denn, Prost! Wie hier zu sehen, muss es nicht immer Schwarzbier sein.

 

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Die IGA 2017, Berlin, ist vorbei – kurz vor Schluss waren wir dort und haben für die dunklere Jahreszeit ein paar Farbeneindrücke gesammelt.

Sonnenaufgang hinter Häuserfronten – dieser Himmel! Das fängt ja gut an.

Auch die Kran-Nebelkrähen sind schon munter.

Nach dem Frühstück, es kann so langsam losgehen.

Das Wuhletal wollen und werden wir auch sehen.

Ob wir wohl den Kienberg erklimmen?

Angekommen – die IGA-Seilbahn (Attraktion im Norddeutschen Tiefland (?)) wirft IGA-Schatten voraus.

Noch draussen – schon ganz schön bunt hier!

Drinnen, Rotviolettes, flach, leitet uns Richtung Wuhle.

Blick über das Wuhletal zum Kienberg – die IGA hat sich einen interessanten Landschaftsraum ausgesucht.

Großstadtreiher im Regenrückhaltebecken – wie aus Hamburg bekannt, kann man solchen, falls der Standortvogel, fast die Hand geben.

Pfauenauge auf IGA-Blumen.

Gewässerquerung ermöglicht – mal anders.

Bergauf geht`s durch lichten Wald.

Richtig nett hier – die Schaufläche für Mischwald haben wir rechts liegen lassen.

Die neuen Stürme, die schon zuschlagen, wenn die Bäume voll im Laub stehen, haben auch das IGA-Gelände nicht verschont.

Birkenhain in der Morgensonne.

Knorr-Eiche.

Schwanenpaar mit Jungen vor Teich des Chinesischen Gartens.

Was kommt da unter flirrender Spiegelung?

Zwei dicke Koi-Karpfen, dürfen im Chinesischen Garten nicht fehlen.

Ein weiss-grauer Fisch.

Und ein weisser mit rotem Kopf – irgendwo sollen noch mehr sein.

Wir gehen weiter, geniessen den Tag.

Mal sehen, welche Wasserspiele nach der IGA erhalten werden.

So eine IGA ist nicht nur bunt, sondern auch lehrreich – hier: Tipp für einen besseren Umgang mit (Regen-)Wasser in der Stadt.

Für Veranstaltungen gibt`s die Arena.

Reges Treiben – IGA-Seilbahn vor Aussichtsturm. Wir bleiben unten.

IGA-Wasserwelten – Schreck lass nach! Nicht zu fassen, so also stellen sich Landschaftsplaner eine Quelle vor. Voll daneben!

Und ich wundere mich, warum Bäche so oft falsch restauriert werden.

IGA-Wasserwelten – neuer Schreck! Stillgewässer ohne Ufer, überkantet als Todesfalle für alle Hineingefallenen.

IGA-Wasserwelten – ein Wasserfall. Hochgepumptes Wasser, ein teurer Spaß.

Wasser in vertikaler Bewegung, platsch! Imposant ist es schon.

Grün vertikal – ein etwas versöhnender Aspekt der IGA-Wasserwelten.

So ein Bisschen enttäuscht gehen wir aus dieser Ecke aber doch raus (was für ein Kokolores mit dem Anschein: Hauptsache, es hat ordentlich Geld gekostet).

Zu kaufen – IGA-Eule vor Seilbahn.

Rotviolettes geleitet uns zum Ausgang.

Keine Frage – ein insgesamt bunter, interessanter Vormittag.

Und schon wartet der Nahverkehr auf uns. Mit dem Bus …

 

… in die U-Bahn (Brandenburger Tor-Motiv auf den Scheiben, im Tunnel vor dunklem Hintergrund) – auf zu neuen Taten.

 

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Wie schön, rein zufällig haben wir mit unserem Reisetermin nach Berlin ein interessantes Seminar erwischt. Ich habe mich vorab versichert, dass  mein Erscheinen auch dort willkommen ist.  🙂

Ein Morgenspaziergang ist immer gut – also den Bus Bus sein lassen und vom Berliner Hauptbahnhof per pedes die Lehrter Straße längs.

Herbstlich Abgefallenes, jede Menge – für manche immer noch nur Abfall.

Dabei muss man doch nur die Fachwelt aus Wasser, Boden, Luft ranlassen.

Berlin baut – kein Wunder, dass die Jüngste „Kraaaan“ kann.

Berlin baut – Altes wird vorm Restaurieren gesäubert.

Fast am Ziel, dem Veranstaltungsort Kulturfabrik. Was steht da an der Wand?

Beim Fotografieren holt mich jemand ein, will etwas sagen, lacht. Wir lachen beide, begrüßen uns als „alte“ Hamburger Kollegen.

Was er sagen wollte, wir stimmen überein: „… den Politikern auf die Füsse treten.“ – sollte es nicht so sein, dass die Politiker sich so wählernah und aus- und fortgebildet halten, dass sie selbst verantwortlich und zielgerichtet aktiv wären? – Leider sprechen die Wahlergebnisse mit sehr hoch bleibendem Protestwähleranteil eine andere Sprache. Das mit dem Spruch und den Füssen trifft also leider wohl weiter zu.

Drinnen – speziell im Hygienebereich. 🙂

Wir treffen mehr Bekannte, machen neue Bekanntschaften, erleben eine hochqualifizierte Veranstaltung mit guten Referenten, guter Diskussion. Da ich davon ausgehe, dass beim Veranstalter demnächst mehr online zu finden sein wird, verzichte ich auf Inhaltliches an dieser Stelle. Wenn mal wieder dieser Veranstaltungsort, die Kulturfabrik Moabit, winkt, komme ich gern wieder.

Zur Mittagspause gutes Wetter – ich verlasse die Kulturfabrik, Familiäres ruft.

Rückweg also – entlang am Alten und Neuen in Berlin.

Ich geniesse die alte Baumstadt Berlin – anderswo muss nachgebessert werden.

In der Tram geht`s vorbei am Mauerpark.

Zum Mittag nur ein Snack, am Abend – normalerweise nicht – wartet Ausgiebigeres.

Blau-gelb-rot mit Laterne, von der Kulturfabrik bin ich in der Kulturbrauerei gelandet.

Stürmisch geht`s ums Eck, bin gleich angekommen.

Im Hinterhof grüßt der Faulbaum – Erinnerung an unseren niedersächsischen Hausgarten.

 

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Diverses rief uns nach Berlin – Familiäres, 100 Jahre Sielmann im Naturkundemuseum, die IGA und sowas wie ein kleiner Urlaubswunsch. Darüber wird in folgenden Beiträgen berichtet – hier erstmal unser Ausblick, von der sehr schönen Unterkunft aus.

Angekommen – über den Dächern von Berlin, Blick zum Fernsehturm.

Mit auf dem Foto, Berlin baut … – kein Wunder, dass die 3. Generation als eins der ersten Wörter „Kraaaan“ in den Wortschatz aufgenommen hat.

Stetig wird der Kran bewegt.

… jeden Tag, jede Stunde – ausser am Wochenende (dann vielleicht vom Wind ausgerichtet).

Gutes Wetter!

Auch mal von ganz oben sichtbar: Materialtransport.

Blick runter – andere Wohnungsseite. Neue Leihroller in türkis, gute Idee!

Eine Elster, Schornstein in der Abendsonne.

Elstern, immer neugierig, beschäftigt.

Dächer-Silhouette, 1 von 3: historisch, mit Bäumen.

Dächer-Silhouetten, 2 von 3: der Schornstein-Aspekt.

Dächer-Silhouetten, 3 von 3: variierende Hausansichten.

Die andere Seite, Sonne weg – der Fernsehturm.

Zeitlich begrenzte Zusatzfarben, Fernsehturm beim Festival of Lights.

Der Balkon, morgens wie abends bei diesem Wetter gut nutzbar – Erholung nach der Stadt-Treterei.

Mit dabei: Kalter Hund – Erinnerungen an die Jugendzeit, hier in Berlin heutzutage eher im Angebot als anderswo. Es darf gesündigt werden.

Diesmal haben wir sogar den Sonnenschirm aufgespannt (vorn ein Solarspeichertest, ja funktioniert noch).

Sonnenschirmspielchen mit der 3. Generation: auf – zu, auf – zu, usw. usw. 🙂

Schattenspiele, sehr beliebt – mit steter Kontrolle der Aussenpersonen, ob auch gut gewinkt wird und alle noch da sind.

Einen Sonnenuntergang habe ich mir allein gegönnt – mit interessanten Besuchern. Darüber wird noch zu berichten sein.

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Nach erstem „Training“ an der ländlichen Mühlenau in Bönningstedt (Beiträge vom 20. Februar und 27. April 2017) sowie im städtischen Raum Pinneberg (Beitrag vom 5. August), den Gewässerlebensraum mit Kies zu verbessern, fand am 21. Oktober 2017 der erste Bach-Aktionstag mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern statt – ca. 60 Aktive fanden sich südlich der Brücke Mühlenstraße ein. An 10 Schüttstellen arbeiteten insgesamt 4 Gruppen, je eine Anglerverein Elmshorn-Barmstedt und NABU Pinneberg, zwei der Naturfreunde Pinneberg. Zwanglos schlossen sich Nachbarn und „Zugereiste“ aus benachbarten Gemeinden einer der Gruppen an.

Doch bevor es so weit war, wurde erstmal organisiert. Der Wasserverband Mühlenau und die Wasserbehörde Kreis Pinneberg hatten dem Vorhaben zugestimmt, die Stadt Pinneberg mit dem Bauhof (KSP – Kommunaler Servicebetrieb Pinneberg) den Kiestransport ans Gewässerufer übernommen und mit dem Regionalpark Wedeler Au für die Veranstaltung geworben. Auch der Umgang mit dem Kies wurde skizziert, damit die Mühlenau später nichts Unerwünschtes produziert.

Von der Schüttung zur Lenkbuhne: Waagerechtes Ufer vom Kies befreien, Böschung kiesgeschützt lassen, Unterwassernase harken – soweit das Schema.

Die Realität sieht dann an jeder Stelle wieder anders aus als das Schema.

Also: das Schema in die reale Schüttung eingetragen.

Alle Gruppenleiter sind informiert, es kann losgehen.

Herbstliches Pinneberg, der 21. Oktober ist angebrochen. Auf zum ersten Bachaktionstag Mühlenau.

Blick über die Brücke Mühlenstraße Richtung Mündung in die Pinnau – Halbtide am Pegel Uetersen. Das Wasser wird weiter sinken, gut für unsere Arbeit.

Mühlenau-aufwärts – unser Treff ist aufgebaut, Platz im Freien für weitere Bänke und Tische vorhanden.

Während der Begehung aller Schüttungen mit den Gruppenleitern treffen wir die Uferpatrouille – zwei Stockentenpärchen sehen das Gelände noch einmal „vorher“ an.

Nochmaliger Blick über die Brücke Mühlenstraße – der Wasserstand sinkt, die Strömung nimmt zu.

60 Aktive sind eingetroffen – wo sind sie, der Weg ist leer?

Gerade waren alle noch zum Gruppenfoto versammelt (Foto: Barbara Engelschall, Regionalpark Wedeler Au).

Nach Begrüßung durch Bürgermeisterin Urte Steinberg haben die Gruppen ihre jeweiligen Arbeitsstellen aufgesucht.

Buntes Treiben – eine Naturfreunde Pinneberg-Gruppe.

Die NABU Pinneberg-Gruppe an der nächsten Kurve.

Lenkbuhne in Arbeit, die „Unterwassernase“ entsteht.

Wichtiger Teilschritt: die waagerechte Fläche neben dem Weg steinfrei hinterlassen.

Eindruck kurz oberhalb der Mühlenbrücke.

Fleissige Hände sammelten auch jede Menge Müll – schöner wär`s, der wäre erst gar nicht hier „gelandet“.

Zurück am Treff – inzwischen ist die Verpflegung eingetroffen.

Die oberen Schüttstellen sind fertig bearbeitet – ganze Arbeit durch die Wathosen-gekleideten Angler des ASV Elmshorn-Barmstedt.

Hier finden die Kieslaicher ab sofort neue Laichplätze, jede Menge Wirbellose haben neuen, dreidimensionalen Lebensraum.

Wir werden unsere Taten nächstes Jahr untersuchen, sind schon ganz gespannt.

An der obersten Lenkbuhne verdeutlicht: Baumlos liegt das Ufer schutzlos, übermäßige Erosion haben wir hier erstmal minimiert.

Dieselbe Situation, Blick bachauf.

Besucher begutachten eine Naturfreunde-Lenkbuhne.

Uferschutz und neuer Lebensraum – eine Naturfreunde-Lenkbuhne in der Rechtskurve.

Weiter bachab sind durch das ablaufende Wasser (Ebbe) die Unterwassernasen leicht frei gefallen.

Wir werden diese unterschiedlichen Situationen über den Winter beobachten – jede Stelle wird sich über die Zeit verändern.

An der Mühlenbrücke wird der bei Tideniedrigwasser entstehende Abriss erkennbar.

Der gepflasterte Bereich unterhalb der Mühlenbrücke wird nun scharf überströmt – kein Aufsteigen strömungsschwacher Arten ist in solchem Zeitraum möglich.

Es gibt also weiter unter verschiedenen Aspekten viel zu tun – sieh an, ein Grünspecht auf dem Grün!

Großflächig ist die Mühlenau auch weiterhin durch bewegten Sand charakterisiert – kein Lebensraum für standorttypische Organismen des Moränenbachs.

Uralter, harter Wasserbau – in falsche Richtung gelegte Buhne: beim Überströmen wird das Wasser direkt in die Böschung gelenkt. Ein Glück, dass hier Baumwurzeln das Ufer sichern, sonst wäre der Wanderweg längst weg.

Wir sind zufrieden – unsere Ziele für heute, Strömungsbelebung, neuer Lebensraum und Sammelfunktion für das wichtige Nahrungsmaterial Blätter sind erreicht.

Es folgt die Abnahme durch Wasserverband und Wasserbehörde. Wir werden die Kiesbänke hier und bachauf 2018 beproben. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer stehen für neue Taten bereit. Das Leitprojekt der Metropolregion Hamburg „Biotope verbinden und erleben“ wird über die Achse der Fliessgewässer Düpenau-Mühlenau-Pinnau sicherlich hoch produktiv entwickelt werden können.

 

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