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Archive for 4. September 2017

Ein kurzfristiger Hinweis liess mich abendlich das Rad besteigen.

Durch städtische Strukturen ging es Richtung ländlichem Raum zwischen Geest und Marsch.

Die Geestkante runter – zu schnell auf rumpeligem Untergrund, Foto verwackelt.

Vorsicht in der Kurve, Eicheln haben schon so manchen zu schnell Radelnden zu Fall gebracht.

Fast „unten“ angekommen. Rechtzeitig, die Sonne steht noch über dem Horizont.

Hinter dem Deich fährt auf der Elbe ein Containerfrachter seewärts.

Ein Bisschen müssen wir noch warten.

Eine Wasserfläche – wir sind auch auf Wasserfledermäuse gespannt.

Dazugelernt – in solch größeren, dick isolierten Behausungen bestehen durchaus Winterquartiere der Fledermäuse.

Dämmerung über der Marsch – jetzt müssen sie jeden Moment kommen.

Horizont im Detail.

Na gut, mit der untergehenden Sonne auf den Geesthang geguckt, ist es noch ganz schön hell.

Es wird dunkler, die Spannung steigt. Wann werden die Bat-Detektektoren anschlagen?

Am Rand der Wasserfläche lauern eine Vielzahl weiterer Räuber auf potentielle Fledermausnahrung.

Es geht los. Als erste zeigen sich Abendsegler.

Was für eine Leinwand – was für ein optimaler Hintergrund zur Fledermausbeobachtung.

Schnell habe ich den Abendseglerflug im Gefühl. Zwar unscharf, aber immerhin – ich „treffe“ die Dinger.

Zu guter Letzt haben uns auch die Wasserfledermäuse beglückt – zwar nur 2, aber besser als nichts.

Insgesamt haben wir in dieser im wahrsten Sinn guten Stunde den Abendsegler, die Breitflügel-, die Rauhaut-, die Zwerg- und die Wasserfledermaus beobachten können. Hören konnten wir alle mit ihren unterschiedlichen Lauten sowie das schmatzende Knacken nach Beutefang über die Bat-Detektoren. Fünf Arten, mehr konnten wir nicht verlangen.

Der seit Kurzem abnehmende Mond zeigt mir den Rückweg.

Was für ein Erlebnis – ganz herzlichen Dank an den kundigen Fledermausologen!

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Mitleid mit meiner durch Stürze linsenverkratzten DigiCam (bzw. mit dem Besitzer) brachte den Junior dazu, mir seine durch Stürze „nur“ im Display gerissene neuere Kamera zu vermachen. Da muss ich losradeln und testen, ob ein Unterschied zu sehen ist.

Ja! Ganz neue Fernsicht – Blick über das Süßwasserwatt Fährmannssand.

Auch der Farbtest beeindruckt. Diverses Grün der Pflanzensukzession im Tidebereich der Elbe, Hetlinger Wattbereich.

Die Wasseroberfläche eines Marschgrabens ist bewegt. Rotfedern nehmen Oberflächennahrung auf, wohl schlüpfende Insekten.

Von klein bis größer, hier Letztere, sind etwa 3 Jahrgänge klar zu unterscheiden. Gibt es einen Grund, dass sie den Ostrand des Grabens bevorzugen, während sie anderswo flächig aktiv sind?

Auf Distanz – die Rotfedern kennen ihren Nachbarn am anderen Ufer.

Ein „Grashecht“, Junghecht von ca. 35 cm Länge, lauert auf Beute.

DigiCam-Test gelungen – ein herzlicher Dank geht an den edlen Spender! 🙂

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