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Archive for 8. April 2017

Die Sediment-Egger und die Bagger-und-Verklapp-Flotte haben den Hamburger Hafen weitgehend verlassen. Fast scheint es, als sollten die aus gutem Grund seit Langem vereinbarten zeitlichen Begrenzungen in 2017 wieder einmal eingehalten werden. Die Spezialschiffe beschäftigen sich anderswo, einige noch Richtung Elbmündung, etliche in der Weser und andere international.

Eine Radtour entlang des Yachthafens Wedel („Hamburger Yachthafen“) bringt, elbaufwärts fahrend, aber noch Barent Zanen in Sicht.

Das Tideniedrigwasser läuft einmal mehr bis auf ca. 0,5 m unter Mittel ab. Vor der Wedeler Au-Mündung ist das Watt trockengefallen, die Schmalheit der Schifffahrtsstraße wird deutlich.

Barent Zanen dreht mittlerweile etwas östlich des Yachthafens, hat hier offenbar zu tun. Im Hintergrund steuert die Lühe-Schulau-Fähre ihren Anleger an.

Barent Zahnen hat gedreht, große Mengen Überlaufwasser (nach fach- und rechtlichem Verständnis Abwasser) verlassen beidseitig das Schiff, während gebaggertes Sediment den Rumpf füllt.

Übersichtsblick über die Ausfahrt des Yachthafens.

Dasselbe, etwas detaillierter – scheinbares Idyll mit Möwen.

Hinter dem Bagger: Ob die glatte, offenbar langzeitig glatt bleibende Wasserfläche Öl- oder Sediment-Ursache hat, muss hier offen bleiben.

Die aufgenommene Sedimentfracht wird, wie der Internetseite marinetraffic.com bei Aufruf von Barent Zanen entnommen werden kann, im Elbe-Aestuar bei St. Margarethen verklappt. Das Abfluss- und Tidegeschehen wird steuern, ob es demnächst wieder vor Wedel gebaggert wird, sich vor Cuxhaven ablagert, oder anderswo „verschwindet“.

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