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Archive for April 2016

… und 40 Jahre Glyphosat. Was hat das in unserer Umwelt, speziell in Nahrungsmitteln und Getränk verloren?!?

Möge das Essen rein sein! - Guten Appetit!

Möge das Essen rein sein! – Guten Appetit!

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Der Hafen Wedel soll wohl erst 2017 in Betrieb gehen, wie zu lesen war. Am Wochenende war die Wasserfläche frei.

Ein wenig verlassen sieht er ja aus, eignet sich aber trefflich zum Promenieren.

Ein wenig verlassen sieht er ja aus, eignet sich aber trefflich zum Promenieren.

Auch die Pflanzenwelt interessiert sich mit ersten Exemplaren für das Umfeld.

Auch die Pflanzenwelt interessiert sich mit ersten Exemplaren für das Umfeld.

Aber bitte Vorsicht: keine Chemie einsetzen!

Eine spezialisierte Silbermöwe hatte einen toten Brassen entdeckt.

Eine spezialisierte Silbermöwe hatte einen toten Brassen entdeckt.

Na, wo isser denn - man muss sich um gute Mahlzeit offenbar bemühen.

Na, wo isser denn – man muss sich um gute Mahlzeit offenbar bemühen.

Geht doch!

Geht doch!

Für Montag war Schiffsaktivität angesagt – die Sonne war auch da.

Bei schönstem Frühlingswetter mit frischen Südostwind treffe ich eine alte Bekannte.

Bei schönstem Frühlingswetter mit frischen Südostwind treffe ich eine alte Bekannte.

Die Akke, bekannte Schlick-Egge im Hamburger Elbegebiet, gibt sich die Ehre. Na ja, noch sind die Wassertemperaturen knapp über 10 Grad Celsius – da springt die Selbstreinigungskraft des Flusses noch nicht so scharf auf die freigesetzten Porenwasserinhaltsstoffe an.

Das Hafensediment wird ordentlich aufgewirbelt.

Das Hafensediment wird ordentlich aufgewirbelt.

Oh, watt`n Schiet!

Oh, watt`n Schiet!

Alle Betrachter vor Ort waren sich einig: zumindest an der Oberfläche bewegt sich das aufgewühlte Material nicht aus dem Hafen heraus. Hoffen wir mal, dass das am Grund anders aussieht.

Alle Betrachter vor Ort waren sich einig: zumindest an der Oberfläche bewegt sich das aufgewühlte Material nicht aus dem Hafen heraus. Hoffen wir mal, dass das am Grund anders aussieht.

Auch näheres Hinsehen bringt kein anderes Ergebnis.

Auch näheres Hinsehen bringt kein anderes Ergebnis.

Beim Blick über das Große, Ganze sieht es hier doch prima aus.

Beim Blick über das Große, Ganze sieht es hier doch prima aus.

Ich verabschiede mich vom Elbeufer - Blick zurück.

Ich verabschiede mich vom Elbeufer – Blick zurück.

Der frische Südostwind treibt aufgewühltes, entmischtes schwimmfähiges Material ans nördliche Hafenende.

Der frische Südostwind treibt aufgewühltes, entmischtes schwimmfähiges Material ans nördliche Hafenende.

Und draussen auf der Elbe wird „geputzt“, was das Zeug hält. – Wenn das man nicht die Titelzeile eines Grönemeyer-Liedes trifft.

Kleiner Nachschlag vom Dienstag.

Fett! - Eindruck wie am Montag: alles, was oben sichtbar ist, bewegt sich in den Hafen hinein (bei ablaufendem Wasser der Elbe).

Fett! – Eindruck wie am Montag: alles, was oben sichtbar ist, bewegt sich in den Hafen hinein (bei ablaufendem Wasser der Elbe).

Und ein Bisschen Akke-Kunst.

So lange keine toten Fische sichtbar sind (die Möwen picken Akke-nah kleine von der Wasseroberfläche weg) kann ich mich an Akke-Kunst erbauen.

So lange keine toten Fische sichtbar sind (die Möwen picken Akke-nah kleine von der Wasseroberfläche weg) kann ich mich an Akke-Kunst erbauen.

Ich liebe Turbulenzen.

Ich liebe Turbulenzen.

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Frühling, Variante Buschwindröschen und Scharbockskraut, am Rand der Geest, direkt an der Marsch.

Frühling, Variante Buschwindröschen und Scharbockskraut, am Rand der Geest, direkt an der Marsch.

Algen, Bakterien, Flechten, Moose, Pilze – die Sonne bringt es an den Tag. Machen wir`s weg. – (? ! ?)

Sichtlich trat hier Flüssiges vom privaten in den öffentlichen Grund über.

Sichtlich trat hier Flüssiges vom privaten in den öffentlichen Grund über.

Der eine leidet unter Hochdruck. Der andere hat etwas dagegen: den Hochdruckreiniger.

Wie am Zulauf zur öffentlichen Regenkanalisation zu sehen ist, war da nicht nur Wässriges am Ende ...

Wie am Zulauf zur öffentlichen Regenkanalisation zu sehen ist, war da nicht nur Wässriges am Ende …

„Sie wissen schon, dass Sie da Abwasser ins Regensiel „Richtung nächster Bach“ einleiten (?).“

„Wo ist denn hier Abwasser?!“

Meist findet sich eine Definition (wenn dieser Link zweifelhaft erscheint: bittesehr). Manchmal finden sich zum Zuwiderhandeln leicht auch Bußgeld– (50-5.000 €) oder gar Strafbewehrungen. Schön wäre es, diese Information stünde auf jedem entsprechenden Gerät, das in Laienhand verkauft wird.

Über solch Gerät singt im Übrigen unter anderem Ringsgwandl (Text in Hochdeutsch hier – ulkig? Fast genau vor einem Jahr, am 10. April 2015 in diesem Blog auch zur Gesangsversion verlinkt, vielleicht einfach dort einmal anklicken.).

Frühling, Version Japanische Kirschblüte.

Frühling, Version Japanische Kirschblüte.

 

 

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Unter solch einem Dach lässt sich prima von Spielgerät zu Spielgerät wandern.

Unter solch einem Dach lässt sich prima von Spielgerät zu Spielgerät wandern.

Aber auch in Uetersen blüht es frühlingshaft.

Aber auch in Uetersen blüht es frühlingshaft.

Die Ausstellung von Kötz-Figuren und -Zeichnungen ist noch bis 8. Mai zu studieren.

Ein Besuch zum genau hinsehen - meist endend mit Schmunzeln bis königlich Amüsieren.

Ein Besuch zum genau hinsehen – meist endend mit Schmunzeln bis königlich Amüsieren.

Aber auch die Natur rundum bietet Studienobjekte - hier: Grenzen von Statik, Naturtest vom Menschen beendet.

Aber auch die Natur rundum bietet Studienobjekte – hier: Grenzen von Statik, Naturtest vom Menschen beendet.

Da liegt ja auch der obere Teil des vergangenen Wachstums- und Standfestigkeitexperiments.

Da liegt ja auch der obere Teil des vergangenen Wachstums- und Standfestigkeitexperiments.

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Die Sonne bringt es an den Tag. Regelhaft taucht der schwarze Hund bei Spaziergängen wieder auf (vgl. auch Beitrag vom 23. Oktober 2015).

Socke von de Dreyster Drift in Begleitung von "Black Dog" am Rand des Tävsmoors.

Socke von de Dreyster Drift in Begleitung von „Black Dog“ am Rand des Tävsmoors.

Auch Laufen schüttelt den Begleiter nicht ab - immer einen bärtigen Terrier im Gepäck.

Auch Laufen schüttelt den Begleiter nicht ab – immer einen bärtigen Terrier im Gepäck.

So langsam werden auch die Gewässer wieder wärmer. Winterschläfer, wie z.B. die Amphibien, sind mobil. Dabei kommt schon einmal etwas Besonderes ins Blickfeld.

Roter Frosch auf Kurzbesuch beim NABU Wedel. Kurz darauf wurde er am Fundort wieder ausgesetzt.

Roter Frosch auf Kurzbesuch beim NABU Wedel. Kurz darauf wurde er am Fundort wieder ausgesetzt.

Zur besseren Farbdarstellung ist hier ein etwas unscharfes Foto ohne Blitz ergänzt.

Zur besseren Farbdarstellung ist hier ein etwas unscharfes Foto ohne Blitz ergänzt.

Was ist das nun – ein an die Umgebung mit rotorangem Eisenocker im entwässernden Anmoorgraben angepasster Frosch? Oder ein Albino, der wegen der Örtlichkeit das Glück hat, vom Reiher nicht so schnell gesehen zu werden wie seine normalfarbigen Artgenossen?

Wer`s weiss, mailt gern an Uwe Helbing ( helbing[at]elbmarschenhaus.de ).

Nach ein Bisschen Googeln: – Albinofrösche haben wohl rote Augen, „unserer“ nicht. – Und Wikipedia sagt: „… Die Oberseite kann gelb-, rot- oder dunkelbraun gefärbt sein. …“.

Dann ist unser Frosch also wohl gar nichts so sehr Besonderes, sondern „nur“ selten zu sehen. Wenn`s so wäre: wieder was gelernt.

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Die Düpenau ist ein Bach, der im Westen Hamburgs auf Moräne entspringt und in Schleswig-Holstein in die Mühlenau, einen Nebenfluss der Pinnau, mündet. Sie ist ca. 12 km lang und – wie alle Gewässer – gemäß den fachlichen Anforderungen und den gesetzlichen Bestimmungen als Lebensraum zu verbessern.

In dieser Kurve stellt sich die Düpenau noch als lebensfeindlicher, restaurierungswürdiger Sandkanal dar.

In dieser Kurve stellt sich die Düpenau noch als lebensfeindlicher, restaurierungswürdiger Sandkanal dar.

Untersuchungen zeigen die Möglichkeiten dazu auf, hier z.B. für den Hamburgischen Teil.

Neben den Aktivitäten der offiziell Zuständigen arbeiten Bachpaten daran, die durch Ausbau, harte Unterhaltung und Abwassereinleitungen entstandene Wüstenei wieder in einen lebendigen Bach zu entwickeln. Der NABU Hamburg organisiert einen Teil dieser Verbesserungen in „Bach-Aktionstagen„.

Auf Hamburger Landesgebiet werden diese durch den sogenannten „Kies-Topf“ gefördert – Mittel, die für besonders geeignete Maßnahmen engagierten Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung gestellt werden. Die NABU-Stadtteilgruppe West hat sich um die Düpenau bereits verdient gemacht.

Auf Schleswig-Holsteiner Seite wird die Düpenau leider von manchen anders betrachtet – zum Leidwesen von Umweltschützern.

Aber auch hier haben erste Anstöße zur Belebung der Eigendynamik stattgefunden – und es soll weiter gehen. Die NABU-Gruppe Schenefeld/Halstenbek hat mit einer Vielzahl Lenkbuhnen aus Kies gesteuert turbulente Strömung erzeugt und den bislang unbelebten Sand-/Schlammgrund in eine größere Vielfalt von Strukturen entwickelt.

Hier plätschert die Düpenau wieder, von jedem Spaziergänger wahrnehmbar, nachdem die NABU-Gruppe Schenefeld/Halstenbek 2015 kleine Lenkbuhnen aus Kies fachgerecht einbrachte.

Hier plätschert die Düpenau wieder, von jedem Spaziergänger wahrnehmbar, nachdem die NABU-Gruppe Schenefeld/Halstenbek 2015 kleine Lenkbuhnen aus Kies fachgerecht einbrachte.

Ob solch junge Maßnahme bereits Veränderung für die Gewässerorganismen brachte? Das kann mit einem Küchensieb schnell überprüft werden.

Und siehe da: Die Lenkbuhnen sind voll von kleinen Bachflohkrebsen, sind also offensichtlich sofort als "Kinderstube" dieses so wichtigen Bachtiers genutzt worden.

Und siehe da: Die Lenkbuhnen sind voll von kleinen Bachflohkrebsen, sind also offensichtlich sofort als „Kinderstube“ dieses so wichtigen Bachtiers genutzt worden.

Es lohnt sich offenbar, bereits mit relativ geringem Einsatz kann die Düpenau belebt werden.

Das Besiedlungspotential der Düpenau muss man erst suchen - nur wenig verbliebene Struktur aus Stein, Erlenwurzeln, Totholz findet sich in der Gewässersohle. Aber dort sind sie: die Bachflohkrebseltern, Köcherfliegen und andere, die auf Hilfe warten.

Das Besiedlungspotential der Düpenau muss man erst suchen – nur wenig verbliebene Struktur aus Stein, Erlenwurzeln, Totholz findet sich in der Gewässersohle. Aber dort sind sie: die Bachflohkrebseltern, Köcherfliegen und andere, die auf Hilfe warten.

Vom Umfeld her, hier im Schenefelder Stadtgebiet, zeigt die Düpenau gute Voraussetzungen, schnelle flächenhafte Besiedlung zu ermöglichen - nach Restaurieren.

Vom Umfeld her, hier im Schenefelder Stadtgebiet, zeigt die Düpenau gute Voraussetzungen, schnelle flächenhafte Besiedlung zu ermöglichen – nach Restaurieren.

Modellartige Stellen, hier eine Kurve mit Gleithang (links) und Prallhang (rechts), fordern die Lebensraumverbesserung geradezu heraus.

Modellartige Stellen, hier eine Kurve mit Gleithang (links) und Prallhang (rechts), fordern die Lebensraumverbesserung geradezu heraus.

Wie heisst es so schön „Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es.“. (Dieser Satz wird Erich Kästner zugeschrieben, aber wohl auch anderen.)

Zweifellos, die Düpenau hat Potential – unterstützen wir ihre Entwicklung.

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