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Archive for November 2012

Die Edmund Siemers-Stiftung hat ihrer Buchreihe ein neues Buch hinzugefügt (im vorstehenden Link ist eine Kurzinformation mit Inhaltsverzeichnis zu finden).

Wer sich dafür interessiert, findet das Buch im Handel (ISBN-13: 978-3848233359) und bei den gängigen online-Händlern . Auch ist es direkt beim Hersteller BOD zu beziehen.

001 - U1 Fuhlau

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Niedersächsischer Agrar-Horizont im Nebel.

Es wird Zeit, dass der Subventionswahnsinn, sei es Agrar-Subvention unmittelbar oder agrarische Landschaftszerstörung über das übersubventionierende Erneuerbare-Energien-Gesetz, endlich in vertretbare Bahnen gelenkt wird.

Was Energie mit Boden zu tun hat, liest man launig unter anderem hier.

Jagd-Horizont im Herbstnebel.

Gerade sind wir an einem Hinweisschild auf eine Treibjagd vorbei gefahren. Wie das bei dem Nebel wohl klappt? Mögen ordentlich viele Wildschweine Richtung Kochtopf wandern!

Die Lärchen werfen ihre letzten Nadeln ab. Ihre Zeit als Baum des Jahres 2012 geht zu Ende. Ein gelber Teppich liegt weich auf Wald- und Gartenboden.

Da wird es Zeit, mal nach dem Fisch des Jahres 2013 zu googeln.

Uuuups, ist schon gewählt – in Film, Funk und Fernsehen habe ich das bisher verpasst. Fisch des Jahres 2013 – da freue ich mich.

Das Teil in Gold habe ich ja.

Möge also das Jahr 2013 erfolgreich werden – ein Bisschen hin ist es noch.

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Goldenes Detmold (Werre) – das hatte die Bezirksregierung mit dem alten Petrus ja gut abgesprochen, wie dieses Foto bereits zeigt.

Fast 200 Interessierte nahmen an der Gewässerkonferenz 2012 der Bezirksregierung Detmold Teil.

Der Vortragsteil war gut vorbereitet. Start-Buttons führten schlank in die Vorträge.

Natürlich spielte das Thema Durchgängigkeit eine wichtige Rolle. Das Besondere hier: sie wurde einmal nicht mit Lachs- und Meerforelle transportiert.
Fotos und Filme von Elritzen zeigten beeindruckend, mit welchem (Nach)Druck die Gewässerlebewesen zu ihren Laichgebieten gelangen möchten – klicken Sie mal auf`s Bild und sehen sich die Springer an.

Wenn denn die Durchgängigkeit mal durchgängig hergestellt wäre …

Der Lebensraum selbst in Längs- und Querprofil, in Horizontale und Vertikale, nicht  zu vergessen Ufer und Umfeld wird nach wie vor viel zu wenig beachtet. So stehen denn auch hierzu Beispiele in Vortrag und Exkursion an. Stein und Holz spielen bedeutende Rollen.

Nach all den interessanten Vorträgen am Vormittag soll es nun endlich ins Freie gehen. Informationsmaterial wird transportiert.

Am Ziel, Werre in Detmold, angekommen – Blick Brücke-aufwärts: auf der Suche nach mehr Struktur.

Speisekammer – Blattrückhalt in rauer Sohlstrecke.

Erle in der Mauer, Gleithanguferentwicklung – die Natur macht, was sie will … – Darf die das?!

Brücke-abwärts gesehen – hier war der Mensch am Werk, Prall- und Gleithang neu nach Freilegen der vorher zugebauten Werre.

Den Blick gehoben – und da ist sie ja auch schon: unsere antransportierte Information.

Ein früheres Fabrikgelände mit zugebautem Fluss machte Platz für Wohnbebauung und ein erlebbares städtisches Fließgewässer mit Wanderweg.

Neuer Bach-Aspekt neben neuer Wohnbebauung – manch einer muss sich an die neue, „wilde“ Natur sicher noch gewöhnen.

Umweltbildung neben dem Werre-Wanderweg – Insektenhotel.

Und da – ein Denk mal … (?)

Forelle mit Telefon – Gegensprechanlage am Bach.

Die Gegenseite, Pirat.
(Wie so oft erleben wir den Vorführeffekt – Gegensprechanlage funktioniert nicht. Oder wir haben etwas falsch gemacht, sind halt keine Kinder mehr.)

Am „Denk-Mal“ gibt es sinnige, geschriebene Information. Die vernachlässigten Bäche und kleinen Flüsse werden gut vermittelt.

Die Exkursionisten ballen sich an diesem Info-Point.

Aspekt der Gewässerlandschaft – Blick durch eine „Wasseramsel-„Silhouette.

Ohne Worte.

Wirtschaftsbetriebe Löhne – Kooperationspartner des Projekts Weser-Werre-Else. Wenn man deren Leistung nachvollzieht, wünscht man sich mehr solch gute Kooperationsbeispiele in Stadt und Land. Möge NRW diesen Schatz achten und fördern.

Uuund dann … – haben sich ein paar Gewässerschutz-Leuchttürme noch eine Spezial-Exkursion gegönnt. – Nicht „über sieben Brücken …“, aber über diese weitere und über einen Zaun … haben wir das Gelände (ein Schild sagt „Auf eigene Gefahr …“) betreten.

Zum Glück war der Hundevereinsplatz nicht besucht, waren die Hunde nicht los. – Warum da aber auch wieder mal aus privatem Nutzgelände in öffentliches Schutzgelände ein Pförtchen geht … Und warum vom Pförtchen eine Mähfläche zum Bach runtergeht … Fragen über Fragen!

Hier, ein Stück bachab vom offiziellen Exkursionsgelände, hat man beim Restaurieren der Werre mehr Platz gegönnt.

In der Broschüre „Bäche und Flüsse werden lebendig – Renaturierung in Ostwestfalen-Lippe“ ist diese Strecke und deren abwärts anschließendes Stück als Beispiel 8 erläutert.

Werre mit abendlichem Herbstsonnenschein – das Mutterfoto für das Startfoto dieses Beitrags „Goldenes Detmold“.

Standorttypischer Gewässergrund, eigendynamische Querschnittsentwicklung – Vielfalt.

Stein und Holz, eigendynamische Tiefenentwicklung – möge deren Akzeptanz allerorten zunehmen.

Welcher Lachs laicht solche Rieseneiner?! – Der Standortbiologe forscht … – und findet keine Antwort.

Die Sonne steht tiefer, der Zug ruft – wir müssen los.
Tschüß Werre, tschüß Detmold – besten Dank für diesen schönen Tag!

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Im Garten, rot, gelb, grün – Pfaffenhütchen, Lärche und Ahorn, Weide und mehr.

Im politischen Farbspiel wird die Niedersachsenwahl im Januar 2013 dem Gelb hoffentlich eine Pause verordnen. Allzu viel Schindluder wurde im vorigen Jahrzehnt an Wasser, Boden, Luft, Flora, Fauna und Mensch getrieben – fachliche Grundlagen galten nichts, Recht wurde allzu oft gebeugt.

Buchenweg-Herbst – andernorts sind die Bäume bereits kahl. Die vergangenen Jahre haben uns zunehmend buntere Buchen präsentiert.

Feldweg Richtung Seeve, auch die Eichen präsentieren sich zunehmend leuchtender – Zeichen des Klimawandels?

Während sich die Flora fast unmerklich bereits auf die nächste Wachstumssaison vorbereitet, „tobt“ im halbwegs gesunden Bach das Leben. Es ist aus gutem Grund Schonzeit am Forellenbach: erste Laicher sind bereits aktiv.

Der Kieseinbau hat sich gelohnt: helle Flächen zeigen, dass die dunklen, algenbewachsenen Steinchen bewegt worden sind. Linienhaft helle Stellen zeigen Laichversuche, rundere bereits fortgeschrittene, mit Eiern gefüllte Laichgruben und -hügel.

Möge die Entwicklung über den Winter für Bach und Bewohner günstig verlaufen und viele Jungforellen aus dem Kies in den verbesserten Lebensraum bringen.

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„Landgewinnung“ im Agrarsinn heutiger Zeit ist ja nichts Neues. Spätestens seit Einführung der Subventionierungskopplung an GPS-vermessene Landmarken ist eine vorher unvorstellbare Vernichtung von Gewässer- und Wegerandstreifen eingetreten. Heute wissen wir es besser. Und es geht weiter …

Wandernder Grenzstein. – Es gab Zeiten, da war der Randstreifen doppelt so breit.
(Mal abgesehen davon, dass seine Kollegen Findlinge längst von Interessenten abtransportiert wurden.)

Mit unseren Subventionen aus fehlinvestiertem Steuergeld ist ein Maschinenpark entstanden, der seinesgleichen sucht. Die seit Jahrzehnten immer wieder als notwendig herbeigeredete „Schlagkräftige Landwirtschaft“ ist mehr als erreicht und fordert ihren Tribut – nicht nur an fortgesetzter Fehlsubventionierung, sondern auch an Boden und Gewässern.

Wir dürfen gespannt sein, wie lange der Boden das in unseren gemäßigten Breiten noch mitmacht.

Flächendränagen und Bodenverdichtung im ländlichen Raum stellen längst einen hohen Beitrag zur Hochwasserverschärfung.

Agrar-Spuren im November 2012 – es wird weiter Silage gewonnen …
Anmooriger Boden, Verdichtung mit schwerstem Gerät. – Wer spricht hierzulande von standortangepasster Landwirtschaft? – Die Agrarminister und -funktionäre ? ! ?
„Bodenschutz“ in Deutschland? – Ein Thema zum Weinen.

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