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Archive for 31. Oktober 2012

Kleiner Rückblick in den September – vor den privaten Berliner Oktobererlebnissen stand Dienstliches.

Im September führte eine Reise nach Berlin, wo großes Interesse an Erfahrungen mit Bachpatenschaften sowie Veränderungen der Gewässerunterhaltung besteht – weg von harter Gewässerunterhaltung hin zu angepasster, die die gewässerökologischen Verhältnisse fördert. In Hamburg arbeiten Bachpaten seit immerhin 26 Jahren sehr erfolgreich für bessere Bäche und Flüsse.

Start der Anfahrt nach Berlin mit dem ICE, vorbei an Hamburger Spitzen.
Ehrlich gesagt: was da in Hamburg in den letzten 10 Jahren so zusammengebaut wurde, darf man gern ziemlich bescheuert finden – ganz abgesehen von dem meist unansprechenden, ziemlich toten Umfeld. – Möge sich das im Rahmen der Klimaerkenntnisse wieder wandeln.

Immerhin gibt es angesichts der zunehmenden Glasmassen im Bauwesen zum Thema „Vermeidbarer Vogel-crash“ inzwischen Handreichungen, z.B. hier.

Berlin – eine Großbaustelle. Ob Bauen hier besser gelingt, als in Hamburg, muss die Zukunft weisen. Hier jedenfalls werden die Politik-Entscheidungen getroffen (oder auch nicht), die unser Land bewegen.

Treffen diesmal am Tegeler Fließ – wie überall an Gewässern ist schon optisch erkennbar, wo Bachpaten segensreich wirken können.

Verbesserungen des Gewässerlebensraums sind nötig, auch wenn das Umfeld ziemlich naturnah aussieht. – Solch Umfeld wie hier wünscht man sich anderswo!

Die Berliner Aktivitäten sind hervorragend im Internet präsentiert [30.09.2018: leider offensichtlich nicht mehr – schade um den Informationsverlust].

Nach getaner Arbeit – abendlicher Blick aus dem Hotelfenster. Ein Anruf sagt: ich muss runter.

Auf der Suche nach dem Sonnenuntergang …
Die Hauptstadt wächst.

Blick über den Reichstag gen Westen – haben wir den Sonnenuntergang also doch noch erlebt.

Morgendlicher Blick aus dem Hotelfenster.

Die Sonne strahlt auf menschengemachte Sonnen. Die strahlen zurück.

Zu Fuß geht`s die Spree entlang zum Treffpunkt. Was abends bei Beleuchtung in Dunkelheit fast wie eine Moschee aussah, stellt sich als Fernsehturm hinter dem Bode-Museum heraus.

Herbstlich-griechische Impressionen – weiter geht`s, die Spree entlang.

Da ist er ja schon wieder, der Fernsehturm, diesmal als Ergänzungstürmchen am Dom.

Man sieht`s – der Bauindustrie muss es gut gehen!

Über die Spree geschaut – morgendliche Berliner Turm-Skyline.

Das (Pfeil – drücken Sie mal auf`s Foto, dann sehen Sie es besser) ist wohl keine Fischtreppe – heisst: hier (und anderswo) fehlt noch eine!

Was für ein schöner Weg am (kanalartig verbauten) Wasser, Bäume würden Wunder wirken. Bänke wäre auch nicht schlecht …

Vorbei an der Jungfernbrücke komme ich …

… zum Ziel. Interessierte Kolleginnen und Kollegen aus Berlin und Brandenburg empfangen mich freundlich.

Der Gast geniesst den Ausblick.

Detail-Ausblick Brückenstraße 6, es sieht schlimmer aus, als es ist.

Nach der Arbeit sollst Du ruh`n, oder …
Bis hierhin waren es wohl 1.000 Schritte. Leider habe ich nicht ordentlich geguckt, um was für einen schicken, von Jahrzehnten erzählenden Baum es sich hier handelt.

Blick in die andere Richtung – Silhouetten.

„Sound“ – – – Ja … – bin ich denn in Hamburg?!
Lärm und Dreck werden also auch hier der Schifffahrt zugestanden?
Armes Deutschland ! ? !

Berlin, was lehrten die beiden spannenden Tage? – Es gilt, hier wie anderswo noch manche Eichel zu sammeln und manche Nuss zu knacken.

Am Hauptbahnhof wird ein weiterer Blick auf die emsige Stadt im Bau gegönnt: irgend etwas hemmt den ICE am rechtzeitigen Ankommen. – Und kurze Zeit nachdem dieses Foto aufgenommen wurde, sperrte eine große Zahl Polizisten das Umfeld des Hauptbahnhofs. Information gab es keine ausser „Hier geht`s nicht mehr durch.“ – Wie gut, dass ich nur wieder in den Bahnhof hinein brauchte … – Welchen Staatsgast galt es denn zu empfangen? Niemand hatte davon gehört, ob etwa das Papa-Mobil gleich eintreffen würde.

Wie sich später im Zug herausstellt (Information wurde vorenthalten und verschleiert), war eine Fliegerbombe gefunden worden und musste entschärft werden. Was für ein Glück, dass der ICE gerade noch ein- und Richtung HH ausfahren durfte. Die S-Bahngleise waren schon seit geraumer Zeit ganz gesperrt …

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