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Archive for 18. September 2011

Wieder einmal ging`s nach Berlin.

Berlin-Anflug von Norden in den Osten - Platte in Sicht.

Wir wollen frühstücken auf dem Fernsehturm - extra gutes Wetter wegen der Aussicht bestellt.

Bevor es aber so weit ist, spazieren wir noch einmal - unter anderem - entlang der 60er-Tour des Vorjahres.

Start des Uferspaziergangs entlang der Museumsinsel.

Der "Familienfotobaum" des Vorjahres ist auch noch da.

Hoch in den Lüften vor dem Dom wird ein Pegasus versorgt.

Wieso der linke Turm des Doms in völligem Stilbruch mit einen neuen Aufsatz verschandelt wurde, wissen die Götter.

Am Morgen drauf wartet das Frühstück, hoch über Berlin.

Funkturmbesucher blicken in den Abgrund - hier also ist die Schlange geblieben, die eben noch unten vor dem Eingang stand.

Lecker Frühstück, Teilansicht.

Zu sehen gibt es natürlich Etliches während sich das Turm-Café dreht, wenngleich die Sicht von unten viel klarer zu sein schien.

Natürlich! - Die Digicam ist - wie fast immer - dabei.

Brandenburger Tor, Gold-Else und Reichstag von oben.

Grün am versteinerten Spree-Ufer - sehr schöner Überblick über den Nach-60er-Spaziergang des Vortages.

Himmlisches Scheinwerferlicht beleuchtet am Horizont die Spree samt daran liegendem Kraftwerk.

Gleissend liegt die Spree unter uns in der Morgensonne.

Das Frühstück hat geschmeckt, wir wandern noch ein Bisschen durch die Gegend.

Rüber zur Eastside-Gallery - noch zeigt das Ampelmännchen rot, aber die Mauer ist durchlässig.

Fahrrad-Führung durch Berlin, eine interessante Variante, die Stadt kennen zu lernen.

Auch den Trabbi gibt`s im Straßenbild noch - im Vorjahresbeitrag habe ich das Angebot "Trabi-Safari" beschrieben - hat auch eine Internetseite.

O2-World unter blauem Himmel - immer ein Tourismus-Foto wert.

Dieser Storch zeigt es: der Herbst naht, Abflug.

Nun heisst dieser Artikel ja „Panke, Berlin“ – auf also zum Treffpunkt an der Panke gleich neben der Bibliothek Luisenbad. Ich nutze die an fast jeder Ecke gebotene Gelegenheit, ein Fahrrad zu leihen.

Treffpunkt zur Panke-Expedition - Brücke Badstraße.

Es ist schon schön, wenn sich eine lokale Gruppe wie Panke.Info der Örtlichkeit, Geschichte und Kultur sowie Ökologie annimmt.

Luisenbad, Badstraße, Gesundbrunnen - Namen des heutigen Berlin verraten: hier verbirgt sich eine lange, thematisch interessante Geschichte. Panke.info bietet Touren - sei es real oder im Internet und erzählt.

Luisenbad, Bibliothek, Veranstaltungsort und Treffpunkt.

Fast haben die Straßenkämpfe vergangener Zeiten wegen sozialer Missstände keine Zeugen mehr - blieb nur dieser Findling übrig?

Noch besser ist es, wenn die Zuständigen der Stadt auch ihre Aufgabe erkennen und gute Information bereit halten. Warten wir ab, ob die Planung in standorttypischer Ausführung endet und die „Eingeborenen“ hinterher sagen „Das war wohl getan.“.

Die Panke in Berlin - mit allen Charakteristiken eines Stadtbachs. - Aaaaber: ein solches Naturpotential hätte ich hier nicht erwartet. Mit geringem Aufwand ist bereits erhebliche Verbesserung möglich.

Jede Menge senkrechtes, buntes Mauer-Ufer - wehe dem, der hier im Fluss landet.

Extremes Ufer muss nicht hoch sein - eine Spundwand "reicht" auch schon. Überbreite und fehlende Struktur des Gewässergrundes lassen die Panke hier als Sand-Schlamm-Kanal erscheinen.

Wie im vorigen Foto zeigt sich die Panke auch hier als "schönes Teil", sauber und aufgeräumt im Sinn des Sauberkeitsfanatikers - eine ökologische Wüste. Der Ball vorn rechts schwimmt als Sinnbild verloren an der Wasseroberfläche: wer immer hier reinfällt - unnatürlich technisches Ufer verhindert den Wasser-Land-Wechsel für Spielzeug, Kinder, Haustiere und - ganz nebenbei (! ?) - für Lebewesen des Gewässerumfelds, seien es Nager und andere Säugetiere, Amphibien oder z.B. die die Wassernähe liebende Ringelnatter.

Wo neben der Wandse hinreichend Flächen zur Verfügung stehen, bietet sich die Möglichkeit, ihren Lauf vielfältiger zu gestalten - z.B. durch Nutzung des bereits vorhandenen Hochwasserschutzbeckens (Foto: vom Ablauf bachauf gesehen). Das ist auch vorgesehen. Aber Achtung: Es gilt, die Höhenlagen zwischen Gewässer und "neuer Aue" zu beachten, sonst ist der jetzt ökologisch bereits wertvolle Seitenraum anschließend zerstört.

Diese Montage vom Einlaufbereich des Hochwasserschutzbeckens beleuchtet die Thematik: die tief liegende Panke muss durch Sohlanhebung auf das Niveau der "neuen Aue" gebracht werden. Andernfalls - bei "Durchschneiden" der Hochwasserschutzfläche - würde aus dem heute einigermaßen feuchten Gelände ein entwässerter, Nährstoffe frei setzender Bodenkörper entstehen. Brennesseln würden die heute in Teilbereichen vorherrschenden Feuchtgebietspflanzen ersetzen.

Detailfoto des Zulaufbereichs als Abschluss: der zuständigen Verwaltung, dem Planer und den Ausführern stellt sich eine herausfordernde Aufgabe, wollen sie die gesetzlich geforderte Verbesserung der Gewässerökologie und die Aufwertung des Stadtbildes / Erholungsraums vereinen. Beide Themenbereiche verlangen dasselbe - aus Fehlern anderswo ist zu lernen, wie sie vermieden werden können.

Umweltbildung in Berlin jedenfalls bietet eine ausserordentlich fundierte Grundlage. – Man muss dann „nur noch“ wollen und das Richtige tun.

Für dieses Mal ist die Panke-Tour zu Ende am Rathaus Pankow. Zurück geht`s mit dem Rad Richtung Kulturbrauerei.

Das waren wieder einmal spannende Tage in Berlin.

Der alte Koreaner in Berlin, bereit zur Heimfahrt.

Der Morgenspaziergang mit Socke von de Dreyster Drift erinnert uns daran: es ist ja Wahl in Berlin! Dieses Foto - wie vorhersagend - präsentiert die Wahlsieger (das hat ja nicht zwingend damit zu tun, dass die dann auch den Senat stellen ...).

O nass is `s - nix wie weg aus Berlin!

Nach 20minütiger U-Boot-Tour (Schleich-Fahrt) hatten wir das Regenband glücklich hinter uns und konnten in guter Fahrt Hamburg passieren.

Socke von de Dreyster Drift, zurück daheim: "Ich will hier rein!"

Aaah, es tut sich was!

Und schwups! - Jetzt erstmal erholen!

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