Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for Januar 2010

Ein seltener Anblick in den letzten Wochen - Sonne und blauer Himmel.

Das war ja eine seltenes Ereignis gestern – blauer Himmel und Sonne, wenn auch nur kurz.

Und schon geht`s erneut los.

Weg ist er wieder, der Rabe.

Das waren schon wieder 20 cm - in 2 Tagen.

Es schneit und schneit, mancher Wintersportort im Süden wird uns Nordlichter beneiden.

Der Schneeberg vorm Haus wächst weiter.

Was ich vorm Schaufeln heute Morgen mit 3-5 cm taxierte, stellte sich als eher 10-15 cm Schnee heraus. Der war so pulvrig, dass das Schaufeln eine gute, sportliche Übung darstellte. Woanders muss man für sowas bezahlen . . .

Ein Reh hat unseren Garten gequert - mitten im Ort.

Ein Reh hat unseren Garten gequert - mitten im bebauten Ort.

Der oben besonnt gezeigte Ast und Kollegen - nicht wieder zu erkennen.

Unser wilder Garten hat dem Reh gefallen, nehme ich an.

Auch die Erle ist dick mit Schnee bedeckt - kommt es zum "Erlenbruch"?

Die Büsche sind nicht wieder zu erkennen.

Socke ist begeistert, muss aber mal verweilen.

Die Bäume waren kurzfristig reichlich beladen, durch warme Luft fiel zum Glück inzwischen fast alles ab, so dass Schneebruch erstmal nicht zu fürchten ist.

Spaziergang im Winterwunderland.

Die Landschaft ist weiter traumhaft. Mal sehen, wie`s morgen mit dem Weg zur Arbeit aussieht.

Still ruht der See - na gut, es ist nur ein vernachlässigter Teich.

Read Full Post »

. . . – Na, bis dahin müssen wir noch ein bisschen warten. Eiseskälte hierzulande, jetzt mit windchill von Westen statt wie bisher von Osten.

Aber der von uns gut mit Subventionen versehene Berufsstand ist auch im Winter aktiv –

Hier wurde intensiv am Waldrand gesägt - offenbar nicht zur Brennholzgewinnung.

zum Beispiel mit vorbereitenden Arbeiten, wie intensivem Ast- und Baumsägen. In diesem Fall darf man gespannt sein, ob es sich um einen neuen Fall von „Landgewinnung“ handelt: Äste weg, Bäume weg, Weg umpflügen.

Wir dürfen davon ausgehen, dass dieser Weg bald verschwunden sein wird. In den Vorjahren ist schon das Vorgewende von ca. 2,5 m breite weggepflügt worden. Die Fahrspur links zeigt etwa die alte Ackergrenze.

Einmal abgesehen vom Verlust von Wanderwegen für die Allgemeinheit (hallo! wir sind es, die euch die Subventionen zahlen!) geht ein weiteres, wenn auch minimales Abstandselement des Waldes gegen Dünger und Gift verloren.

Gülle statt Geist - Deutschland hat noch immer keine ausreichenden Lagerkapazitäten.

Auch gespannt sein dürfen wir, ob der Inhalt diverser, offenbar immer noch nicht für die Frostperiode ausreichend groß hergestellten Güllelager demnächst bei Frostboden ausgefahren wird. Die Gewässer haben von solch verbotenem Verhalten in den Frostwintern Mitte der 90er Jahre bis heute nicht erholt: z.B. fehlen in nicht von Kormoranen besuchten Strecken wie der baumbestandenen oberen Este seitdem die Äschen – empfindliche Anzeiger gegen Gewässerverschmutzung.

So`n Specht ist ein ordentlicher Holzarbeiter.

Kleines Naturfoto zum Schluss: Ein Specht hat gut Futter in einem alten Baumstumpf gefunden.

Bei genauerem Hinschauen - das waren ja wohl Larven gefährdeter Großkäfer. Darf der Specht das?!

Read Full Post »

10. Januar, der weise Rabe schneit ein – schon nicht mehr zu erkennen.

Wer hätte das gedacht, als vor zweieinhalb Wochen unser Terrassenrabe einschneite. Wir haben mal wieder einen Eiswinter, Hamburg hofft auf ein Alstervergnügen. Vorsicht, liebe Leute, die Aussenalster ist nichts als ein großer Mühlenteich, den ein winterwarmes Fließgewässer, die Alster, speist. Vielerorts ist das Eis dünner, als ihr denkt! Beachtet also die Warnhinweise der Behörden.

Der weise Rabe – unsichtbar. Der Halter des Regenmessers gibt anteilig eine Ahnung der Niederschlagshöhe.

Gut schneeverpackt hat der weise Rabe unsichtbar die Zeit verbracht.

26. Januar – der weise Rabe ist wieder aufgetaucht, nicht aufgetaut.

Seit ein paar Tagen guckt er wieder raus. Hoffen wir mal, das uns nach den kalten Frostnächten Eisregen und Ultra-Eis auf den Straßen nicht zu sehr strapazieren.

Socke schiebt sich in allen möglichen Positionen übers Eis, ein tolles Erlebnis!

Begeistert ist Socke, der Kampfdackel, kann er sich auf Eis und Schnee doch prima schubbern.

Read Full Post »

Hoch „Dirk“ hat uns voll im Griff. Der Wind schneidet eiskalt, „wind chill“.

Wohl dem, der dicke Winterklamotten an hat oder ein dichtes Fell mitbringt.

Was ist das – Eis nur im Luftraum!?

Da wundert man sich, dass die Este so frei fließt.

Sagt man nicht, Forellenbäche sind sommerkühl? Und nun im Winter ist die Este warm?

Hier die Erklärung dieser scheinbaren Unnormalität: Bäche werden von Grundwasser gespeist – das hat ganzjährig etwa 10-12 Grad Wassertemperatur. Das erscheint im Sommer (z.B. 20 Grad Lufttemperatur) kalt. Jetzt, bei minus 6 Grad Lufttemperatur dagegen, ist – selbst nach Abkühlen auf dem Fließweg – das Bachwasser also recht warm . . .

Die Natur sorgt für ihre Kinder: Erlensamen – Vogelfutter satt!

Zwischen Doppel-Kiesdepot – ein Meerforellenlaichbett.

Die im Sommer mit Waldfeen und Naturburschen angelegten Doppel-Kies-Einengungen der Este können sich sehen lassen.

Steil aufgestelltes Meerforellen-Laichbett. So bauen Bach und Fische die Rauschen auf.

Alter und neuer Kies – alles ist durchgelaicht.

Die Este und eine Vielzahl Meerforellen haben den Kies bewegt und zu Laichhügeln aufgetürmt.

Im Ausgang der neuen Otter-Passage sind wohl 7 Bachforellen-Laichplätze belegt.

Auch die Strecken an den neuen Otter-Passagen mit ihrem Kies- und Steinangebot  sind gut belaicht.

Das sind gute Aussichten für die nächsten Jahre!

Read Full Post »

Schöne Spaziergänge in Winterlandschaft.

Wenn früher Schnee fiel, merkte man spätestens, aha – es ist Winter.

Plötzlich hat „unser“ Parkplatz unsere Hausnummer – oder soll der Baum gefällt werden? Dann muss ein Ersatzbaum fürs Schild gefunden werden.

Hauptsache, die Wildschweine lesen das Schild auch – und bleiben im Gelände, wie am 25. Dezember 2009 (vgl. Eintrag).

Supersuche nach Schneemäusen.

Keine gefunden, ok, nehm` ich halt ein Leckerli.

Rodelspaß – das Alter spielt keine Rolle, so lange der Schlitten hält.

Heute wird daraus im Medien-Hype und dem offenbar permanenten Zwang, immer und überall Auto fahren zu müssen, eine scheinbare Katastrophe.

Räumgerät steht bereit.

Statt vernünftig zu räumen, wird aus kleinstem Anlass Salz gestreut, was das Zeug hält (Vorsicht, das kann teuer werden.). Und plötzlich ist keins mehr da . . .

Buchenweg 11 mit Schneehaufen.

Ok, als der Schnee pulvrig war, konnte man das Räumen als leicht sportliche Übung sehen. Heute, nach „Daisy“, war es fast Arbeit – aber einmal am Tag soll man sich aus Gesundheitsgründen ja ein bisschen ausleben. Zum Glück sind die Vorhersagen hier nicht so richtig eingetroffen.

Einen ansehnlichen Schneeberg haben aber auch wir vorzuweisen.

Endlich mal wieder Winter!

Toll, ausruhen nach der Toberei!

Nach der Arbeit sollst Du ruhn. Eine Ruhehöhle nach Abtoben ist mindestens so gut wie ein Platz an der Heizung.

Read Full Post »

Die Waldfeen- und Naturburschenstrecke an der Este, vgl. Beitrag vom 21. Juni 2009, ist immer einen Spaziergang wert.

Die verschneite Landschaft ist attraktiv – bietet sie doch besondere Ansichten.

Este-Mänder, zum Beispiel, heben sich klar heraus.

Mäander der Este querab Drestedt.

Grundwasseraustritte mit Ausfällung von Eisenocker leuchten im Schnee.

In naturnahen Strecken schützen Erlenwurzeln das Ufer.

Landschaftsschäden, wie erodierte Gewässerüberbreiten durch Baumverlust, werden auch überdeutlich. Wo normalerweise Wurzelschutz den Boden hält, gehen riesige Bodenmassen „auf Reisen“.

Baumverlust führt zu enormen Bodenverlusten, wenn die Bäume durch kurzsichtiges Eigennutzdenken nur einreihig toleriert wurden. Schnell gehen tausende Kubikmeter Boden verloren.

Kein Wunder, dass die Budgets von Unterhaltungsverbänden (pardon, das ist „unser“ Geld, zwangsvereinnahmt von uns Steuerzahlern im entsprechenden Gewässereinzugsgebiet) durch diese anderswo zu baggernden Bodenmassen überstrapaziert werden. Dass durch die Schwächung der Gewässerturbulenz bei Gewässerverbreiterung der gesamte Lebensraum enorm verschlechtert wird, ist hinreichend nachzulesen.

Inzwischen haben die Meer- und Bachforellen ihre Laichsaison weitgehend beendet.

Von Meerforellen völlig durchgelaichter Kies. Die nächste Generation ist gesichert.

Gut, wenn ausreichend Gerölle und Kiese durch Gewässer-Restaurierung zur Verfügung gestellt wurden, wie kürzlich beim Bau der Otterpassagen an der Este, vgl. Beitrag vom 2. Dezember 2009.

Die Bachforellen haben hier am Ende der Kiesbank ganze Arbeit geleistet.

Besonders der Anstrom der Rauschen wird bevorzugt belaicht. Liegt der Kies großflächig, schlagen sich die Forellen ihre Kleinstruktur mit Kuhle und folgendem Kiesanstrom selbst.

Bachforellen-Laichbett im Detail.

Nach solch einem Spaziergang kehrt man zufrieden nach Hause zurück.

Geschafft!

Read Full Post »