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Nun bin ich doch neugierig geworden, wie der Elstermühlgraben in der Strecke von der Baustelle über den Stadthafen bis zum Elsterwehr inzwischen aussieht.

Die Baustelle an der Elsterstraße muss ich irgendwie umrunden.

So geht`s – von Südwesten her wird eifrig gewerkelt.

Wasserzugang und Spiegelung, Grün wächst zwischen Beton.

Enten – offenbar mit dem neuen Zugang zufrieden (Vorsicht, nicht ausglitschen!).

Grün gibt`s auch – Rohrkolben …

Schilfröhricht und mehr.

Schon dreidimensionales Lebend- am Totholz.

Angekommen am Wehr zum Stadthafen.

Wenn das man keine Bootsrutsche mit Borstenfischpass ist – fehlt nur noch die durchlaufende Wasserfüllung.

Da hinter den Booten soll wohl der „echte“ Stadthafen demnächst entstehen.

Derweil liegen …

… und bewegen sich Boote auf dem Kanal.

Am oberen Ende des Stadthafens – die Schreberbrücke.

Richtung Elsterwehr sieht`s schick grün aus – möge sich die Stadt Leipzig ihrer Werte bewusst sein!

Ich fürchte, diesen idyllischen Weg wird es nach Beplanung (Planer wollen schliesslich Geld verdienen) nicht mehr geben.

Naturbesonderheit in Stadtnatur.

Bunt leuchtet ein Paddeltupfer durchs Geäst.

Wieder im Freien – ein Ballon über herbstlichen Bäumen; ich muss Straßen-seitig parallel zum Kanal gehen.

Abend-Idylle am Elstermühlgraben.

Angekommen – „Am Elsterwehr“.

Zum Oberen Elsterwehr, auch Palmengartenwehr genannt, folgt der abschliessende Leipzig 2019-Beitrag.

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Start mit Zitat aus dem vorigen Beitrag: „Die Stadt Leipzig ist seit vielen Jahren aktiv, ihre verrohrten Fliessgewässer wieder ans Tageslicht zu befördern. Und es gibt etliche Strecken abzuarbeiten – auf zu neuen Ufern, sozusagen. Dass im beengten Stadtraum keine Naturgewässer aus Rohrfreilegung resultieren können, dürfte für die meisten Strecken und Punkte klar sein. Die Wahrnehmbarkeit und Zugang zu den Gewässern allerdings sind aller Mühen wert, und ein Bisschen Natur kommt auch dabei heraus. Es gilt, das Optimum im Minimum (oder Stadt-Pessimum?) zu finden.

Wir begleiten den Elstermühlgraben weiter „bachauf“.

Morgendlicher Start am Gördelerring.

Stadtkunst, überdeckelt – Fisch will schwimmen.

Erinnerung an die Vielzahl früherer Mühlen.

Wehrabsturz in Sicht.

Stadtgeschichte Leipzig, international.

Der Absturz, Barrierefreiheit wartet.

In Wehrnähe – der Kleine Igelkolben, Anzeiger harter Bedingungen.

Spiegelungen am TeilWehrAbsturz – folgt hier mal Durchgängigkeit ?

SpiegelBaum – mehr Bäume braucht die Stadt der Zukunft.

Stadtgeschichte – Carus, Flussbaumeistersohn und Universal-Genie.

Schon zwei Bäume – noch mehr Bäume braucht die Stadt der Zukunft.

Teilüberdeckelte Kurve naht.

Privates Denkmal angesichts Unfallopfers – menschenfreundliche Umwandlung unserer Städte muss intensiviert werden.

„2018“ – in Leipzig tut sich was, unter anderem ablesbar am Baufortschritt entlang des Elstermühlgrabens.

Stadtimpressionen – auch hier gibt es das offene Gewässer.

Blick hinein.

Immerhin – ein Bisschen Zugang, ein Bisschen Holz.

Mehr Holz ins Gewässer – gefesselt. Die Natur versucht Entwicklung, es grünt.

Rundhölzer – Erinnerung an historische Flößerei ?

Stadtimpression mit offenem Gewässer.

Noch zu, Richtung Poniatowski-Denkmal – warten wir mal 2020 ab.

Der nächste Beitrag folgt dem Elstermühlgraben weiter, vorbei am (geplanten) Stadthafen bis zum Palmengartenwehr zwischen Elsterflutbett und Elsterbecken.

Die Stadt Leipzig ist seit vielen Jahren aktiv, ihre verrohrten Fliessgewässer wieder ans Tageslicht zu befördern. Und es gibt etliche Strecken abzuarbeiten – auf zu neuen Ufern, sozusagen. Dass im beengten Stadtraum keine Naturgewässer aus Rohrfreilegung resultieren können, dürfte für die meisten Strecken und Punkte klar sein. Die Wahrnehmbarkeit und Zugang zu den Gewässern allerdings sind aller Mühen wert, und ein Bisschen Natur kommt auch dabei heraus. Es gilt, das Optimum im Minimum (oder Stadt-Pessimum?) zu finden.

Ich nutze die Zeit vor morgendlichem Beginn des Auenökologiesymposiums für einen kleinen Spaziergang.

Auf dem Weg zum Elstermühlgraben.

Nahe beim Naturkundemuseum treffe ich auf das Gewässer.

Das Naturkundemuseum hat uns bei unserem Frühjahrsurlaub beeindruckt, wie im Beitrag vom 14. Mai zu lesen ist.

Angekommen am Elstermühlgraben.

Hier, nahe beim Naturkundemuseum, schliesst sich dem Elstermühlgraben der Pleißemühlgraben an.

Lezterer steht für eine längere Freilegung an, wobei das von der Stadt gewählte Ergebnis nicht bei alle Bürgerinnen und Bürgern auf Zustimmung stößt.

Wasserpflanzen.

Elstermühlgraben mit Stadtreiher – hinten, etwa in der Mitte.

Der Reiher fühlt sich gestört, kurze Zeit später fliegt er ab.

Farbenspiel Bäume, Wasserpflanzen.

Die Zeit läuft, ich muss zum Auenökologiesymposium. – Den Elstermühlgraben werde ich später Richtung Stadthafen erneut angehen.

Der morgendliche Blick gen Osten am ersten Veranstaltungstag ist vielversprechend.

Schnell zum Frühstück runter – und dann raus …

Letzte Spuren des gestrigen Regentages.

Licht und Schatten, Morgen-Idylle mitten in der Stadt – wohl fast so etwas wie „Waldbaden“, worüber wir auch auf der Tagung hören werden.

Ich nutze die Zeit vor und nach den Veranstaltungen sowie in den Pausen, möglichst etwas von Leipzig im näheren und weiteren Bereich um die Alte Börse anzusehen. Zu einigen Fliessgewässern folgt ein eigener Beitrag.

Fisch und Pferd auf dem Markt.

Und immer wieder in die Veranstaltungsräume …

Das umfangreiche 2-Tagesprogramm des Auenökologiesymposiums forderte die angemeldeten ca. 75 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie etliche spontan Hinzukommende von morgens 8.30 bis abends 18 Uhr. Wohl dem, der sich in den Pausen bewegte.

Die Inhalte sind hinreichend im Netz repräsentiert, ob Auen, Biber, Gewässerentwicklungskonzepte, so dass ich mir eine Darstellung hier erspare. Sehr beeindruckend waren die Waldbeiträge von Peter Wohlleben (Grußwort) sowie Dr. Lutz Fähser und Knut Sturm. Dass der konventionelle Waldbau hiermit Probleme hat, ist einerseits nachvollziehbar, andererseits angesichts gesellschaftlicher Erwartungen an den Wald und den Anforderungen im Klimawandel schade bis inakzeptabel. Fort- und Weiterbildung tut not.

Etwas Besonderes repräsentierten der Vortrag und die Filme von Susanne Reuter und Sigurd Ehlers über „Wildschwimmen„. Das war eine Anregung zum Nach- und Mitmachen.   🙂

Auch der Beitrag „Naturspiel und Erfahrungsräume“ von Sigrun Lobst zeigte, wie Natur- und Umfeldwahrnehmung nahegebracht und geschärft werden können. Die Beispielprojekte der rechten Spalte im Link enthalten sowohl Planzeichnungen als auch Erlebniseindrücke – sehr zu empfehlen.

Das Stichwort „Waldbaden“ hatte ich bei einer Fotounterschrift bereits erwähnt. Ein Link zum empfehlenswerten Beispiel Mecklenburg-Vorpommern soll hier für den überzeugenden Vortrag von Dr. med. Burkhard Kirchberg stehen.

Die weiteren Vorträge waren größtenteils nicht weniger informativ und interessant.

Und draussen allzeit „gut Wetter“.

Mit Eindrücken von einigen Fliessgewässern Leipzigs beende ich demnächst diese kleine Serie.

Über die Erlebnisse in und um Rüterberg, Elbe, berichte ich nach den Beiträgen über das Auenökologiesymposium Leipzig.

Bahnhof Hamburg-Altona. Die S-Bahn hat mich gut hergebracht, der ICE fährt pünktlich ein.

Bald nach dem Verlassen von HH-Hbf wird das von der Wettervorhersage versprochene, flächige Regentief über dem Osten sichtbar.

Erste Regentropfen kurz hinter Büchen. Wir fahren der Zugrichtung des Tiefs entgegen, es wird mich bis in den Abend begleiten.

Während der Fahrt bilden sich je nach Zuggeschwindigkeit unterschiedliche Fliessformen an der gut bedeckten Scheibe aus.

„Gut Wasser“ während der Fahrt, nur bei Zughalt oder Langsamfahrt mal tropfigere Bilder.

Pünktlich in Leipzig angekommen – es regnet weiter. Wunderbar … 🙂

Durchweg grauer Himmel über der Messestadt.

Ich will noch zum Begrüßungsabend – der Schirm muss jedenfalls auch mit.

Im Kreisbogen nähere ich mich dem Veranstaltungsort, der Alten Börse. Das Barfussgässchen, sonst Touristen-überfüllt, verwaist.

Über den Marktplatz vor dem Alten Rathaus hasten Regenflüchtige.

Mein Höhepunkt des vielseitigen Begrüssungsabends ist der kleine Film von Johannes Hansmann über das Leipziger Rosental – herzlichen Dank dafür!

Die Parthe, der (jedenfalls potentiell) sommerkühle Bach. Er ist wahrnehmbar, gibt in günstigen Situationen die Vielfalt im kleinräumigen Wechsel zwischen Turbulenz und Strömungsruhe zu erkennen (Standfoto aus Film von Johannes Hansmann).

Da wird mein Vortrag am 2. Veranstaltungstag „Wiedergewinnen des standorttypischen Forellenbachs“ (Link zu Veröffentlichung der Norddeutschen Naturschutzakademie aus 2010 – das Thema „verjährt“ mangels hinreichender Aktivität in Deutschland – leider ! ! ! – nicht) ja trefflich eingebettet.

Lange nichts geschrieben – war weg.

Eine kurze Urlaubswoche lockte uns nach Rüterberg. Kaum zu Hause brach ich zum Auenökologiesymposium nach Leipzig auf, lernen und vortragen.

Rüterberg, wo liegt eigentlich Rüterberg? – Anscheinend mittendrin, viele Ziele, die Umgebung kennen zu lernen.

Der Ort, hoch über der Elbe, darf geschichtsbezogen den Begriff „Dorfrepublik“ im Ortsnamen führen.

Über den Elbe-Kilometer 511 wird noch zu berichten sein.

30 Jahre Wiedervereinigung – wir fanden hier einen angemessenen Ort, uns an zum Glück vergangene Jahrzehnte zu erinnern.

Erinnerung, Rüterberg – demnächst besuchen mich Gäste aus Berlin mit Freunden aus China.

Warum muss ich beim Einbau des vorstehenden Fotos an gegenwärtiges Geschehen weit östlich von uns denken? Möge es dort friedlich bleiben.

Über die Rüterberg-Woche werden demnächst diverse Eindrücke hier im Blog zu sehen sein.

Wieder zu Hause, Durchatmen beim Chinesen (!) querab Langelohstraße, Hamburg, Essen und Trinken genossen.

Tja, und kaum wieder da, ging`s auf nach Leipzig. Für Montag, den Anreisetag, war ein von Süden „hoch“ziehendes Regentief angesagt. – Wir brauchen das Wasser.

Im Zug, Anreise Leipzig. Etwa ab Büchen (?) wie vorhergesagt Dauerregen – eine angemessene Einstimmung auf das Auensymposium!

Ohne Wasser ist das nix mit unseren Still- und Fliessgewässern. Noch immer schleppen wir das Defizit aus 2018 und fehlenden Niederschlag auch in 2019 mit uns herum.  Nicht nur für Gewässer und Auen, endlich also auch (ein Bisschen) Wasser für das Gedeihen von Pflanze, Tier und Mensch.

Tags drauf, Erwachen in der Messestadt Leipzig, vielversprechend – zwei spannende Tage erwarten mich.

Los geht`s – die Alte Börse ist ein angemessener Veranstaltungsort.

„NuKLA“, Naturschutz und Kunst – Leipziger Auwald e.V., drücke ich für konstruktive Zusammenarbeit die Daumen. Über die Veranstaltung und Leipzig folgen hier im Blog weitere Beiträge.

Anders als andere Bäche, z.B. die Mühlenau im Pinnau-Einzugsgebiet oder die Ohlau im Stör-Einzugsgebiet, erhält der Ohrtbrooksgraben jeweils kleine Mengen Kies. Dies liegt unter anderem daran, dass die betreffende Strecke – ein Ufer in Privatbesitz, das andere Ufer Eigentum der Stadt Tornesch – nahe der Mündung in die Pinnau im Tidebereich liegt. Alle Beteiligten wollen Schritt für Schritt sehen, welche Entwicklung der Kies nimmt und bringt.

Der Ohrtbrooksgraben kommt aus der Geest Uetersen / Tornesch. Schicke Dreidimensionalität, hier mit Weissdorn, Weide, Hopfen, lässt fast Nachtigallengesang erwarten.

Blick durch den Knick – da liegt „mein 3-Achser-Lkw-Äquivalent“, das sind 15 t Kies.

Einer der sehr zahlreichen kleinen Grashüpfer (es sind auch große und noch größere da) ist ins Wasser gesprungen – willkommene Sommernahrung für die Fischwelt.

Der 2018er-Kies hat belebende Strukturen geschaffen.

Ich warte auf den Fachmann mit Fachgerät für den Kieseinbau.

In den Bach eintretendes Sickerwasser, erkennbar an der „Kahmhaut“ Eisen, ausfallend bei Sauerstoffzutritt, und der punktuellen Ockerverfärbung auf dem Kies.

Neue Anrisse im Ufer weisen eindeutig auf den hohen Druck von Uneinsichtigen mit freilaufenden Hunden hin.

Es dauert auch nicht lange, da bevölkert – weit entfernt vom „Herrchen“ – ein frei laufender, „zur Natur gehörender“ Hund die Wiese, stöbert am Bach herum.

Ich erläutere „Herrchen“ die Betretungsregeln der „freien Natur“, speziell auch „Eigentum in Schleswig-Holstein“ und „Landschaftsschutzgebiet“. Als langjähriger Hundefreund, -führer (oder -geführter ?) und generell finde ich, dass schwarze Schafe am Besten aus eigenen Reihen angesprochen werden. Das nützt bei spezieller Klientel allerdings gar nichts. Sowas wie „Bodenbrüter“ und „geschützte Arten wie Fischotter“ will schonmal gar nicht gehört werden. – „Herrchen“ erklärt mir bissig, er wisse jetzt Bescheid. (Wer`s glaubt …)

Da kommt der Grundstückseigentümer mit geeignetem Kiesbewegungsgerät, einem Radlader.

Wir unterhalten uns kurz über das Verhalten einiger Hundebesitzer, gehen dann ans Werk.

Zielgenau werden die 15 t Kies an mehr als 7 Punkten verteilt.

Wie üblich setzt die Schaufel auf der Uferkante auf, der Kies rutscht in den Bach, baut den Schüttwinkel auf. Schwerpunktartig werden 4 neue Punkte beschickt, 3 ältere werden uferseitig ergänzt.

Kleine rote Hubschrauber, wohl Heidelibelle, patroullieren die Bachstrecke.

Zwischendrin wird der Kieshaufen für möglichst lange sauberes Arbeiten optimiert.

Heidelibelle auf Position.

Kies im Schüttwinkel – 2 von 4 neuen Einbaupunkten am Ende der heutigen Strecke.

Nach kaum 1,5 Stunden sind wir fertig. Jetzt können ggf. Schulklassen feinprofilieren.

Solch Restaurierungsstrecke ist auf jeden Fall, auch wenn „nur“ untersucht wird, ein prima Lernort.

Ein schönes Beispiel, wie aus einem stillen, überbreiten und übertiefen Kanal ein wieder sicht- und hörbarer Bach werden kann.

Dann bis zum nächsten Mal, ich fahre ab.