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Unter dem Titel „Leitfaden – Werkzeuge zur Fließgewässerplanung – Leitfaden für die Optimierung bei der Fließgewässerentwicklungsplanung“ haben die Autoren Dr.-Ing. Henning Giese und Dr.-Ing. Stefan Greuner-Pönicke beim SVH-Verlag ihre gemeinsame Dissertation veröffentlicht.

Hier im Blog und auf meiner Homepage informiere ich im Wesentlichen über instream-Restaurieren in stark genutzter Kulturlandschaft, das aufgrund seiner Wirkung innerhalb des vorhandenen Gerinnes keine Negativwirkung für die umgebende Nutzung verursacht. So sind bei fachgerechter Ausführung mit geringem Aufwand gute Ergebnisse für die Gewässer- und Uferökologie zu erreichen. Solche Lebensraumverbesserungen werden von Wasserbehörden daher zustimmend als positiver Beitrag im Rahmen der Gewässerunterhaltung angesehen.

Bei größeren Maßnahmen, die sich auf das Umfeld, möglichst die gesamte Aue beziehen, sind Planungs- und Genehmigungsprozesse erforderlich. Hierdurch und entsprechend der Flächeninanspruchnahme entstehen um Größenordnungen höhere Kosten. Um so notwendiger ist es, einen hohen fachlichen Standard zum Erreichen einer vernünftigen Kosten-Nutzen-Relation zu gewährleisten.

Leider muss nach so mancher „Renaturierung“ festgestellt werden, dass die Ziele nicht hinreichend erreicht sind.

Hier setzen die praxiserfahrenen Autoren Giese und Greuner-Pönicke an. Sie geben wesentliche Hinweise, wie im Planungsprozess größerer Maßnahmen sichergestellt wird, immer wieder festzustellende Fehler zu vermeiden und generell den Planungsprozess zu optimieren.

Der Marketingtext der Autoren umreisst den Inhalts des Buchs, so dass ich im Weiteren auf eigenes Texten verzichte.

Über 80 % der Fließgewässer erreichen die seit dem Jahr 2000 geltenden Ziele der Wasserrahmenrichtlinie (EG-WRRL) trotz umfangreicher Maßnahmen und Mitteleinsätze nicht. Für mehr Erfolg bei der Fließgewässerentwicklungsplanung soll der hier vorgestellte Leitfaden helfen, Planungen bezüglich Leitbild, Substrat, Breitenvarianz und Strömungsdynamik zu optimieren.

Das Positiv-Beispiel der Maßnahmen Steinau / Büchen (Typ 16) zeigt, dass spezielle Geometrien für den guten ökologischen Zustand, wirbellose Zielarten und deren Habitatbedingungen verantwortlich sind. Der Leitfaden zeigt das erforderliche Vorgehen im Planungsprozess mit einfachen „Werkzeugen“. Aufwendige hydronumerische Modellierungen sind für leitbildgerechte Habitatbedingungen nicht nötig.

Eine Checkliste dient einer internen und externen Qualitätskontrolle von Planunterlagen.

Das Buch ist über den SVH-Verlag zu beziehen.

Zwei Abbildungen der Autoren ergänze ich zum Verständnis.

Standorttypische Sedimente bieten standorttypischen Wirbellosen Lebensraum.

Das Induzieren der Eigendynamik eines Gewässers in die Landschaft hinein (oder das Verändern des Laufs mit Baggern) ist ein planungsrechtlich relevanter Prozess. Bei Planung, Genehmigung, Baueinrichung und Baubegleitung kommt es auf spezielle Fachkenntnis an.

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Dass das Schnellläufer-Tief Xavier nicht als Bahn-Bashing genutzt werden sollte, hat inzwischen vielleicht auch Schleswig-Holsteins Verkehrsminister (FDP) gemerkt.

Unzählige Kräfte aus betroffenen Firmen und Katastrophenschutz sind Tag und Nacht am Werk, Verkehrswege frei zu machen, Wasser zu pumpen und Vieles mehr. All denen kann man nicht genug danken.

Ausnahmsweise berichte ich mal nicht viel über Bäume, sondern über das Drum und Dran vor und nach Xavier. Es gab auch Wasser, von oben, von aussen (in dieser Jahreszeit sprechen wir hier eher von „viel Wasser“ als von „Sturmflut“, es gab aber doch eine von + 1,50 m über Thw) – aber auch „gut von innen“. Nicht gut ablaufendes Binnenwasser angesichts mehrfach überhöht stehen bleibender Ebbe-Wasserstände liess das Hinterland zunächst feuchter werden. Dann kam zu allem Ungemach auch noch Unglück in Form ausgefallener Pumpen hinzu. – Das Letzte zuerst: Feuerwehr und THW sowie die sich wieder normalisierenden Ebbe-Wasserstände lassen inzwischen aufatmen.

Die Lühe-Schulau-Fähre vor Tagen bei normalem Ebbe-Wasserstand, Elbe-aufwärts fahrend.

Wind, Wind, Wind – „viel Wasser“ vor dem Hafenmeisterhaus am Schulauer Hafen. Frühes Geschehen vor der üblichen Sturmflut-Saison.

Na, denn – Toi Toi Toi – Toilettenbesuch nur mit Watstiefeln möglich.

Zwei Schlepper, 1-2 weitere ebenfalls, sind zu einem Kohlefrachter unterwegs, der zum Kraftwerk Wedel soll.

Die Lühe-Schulau-Fähre dreht wegen Wind und auflaufend Wasser rückwärts vom Anleger weg.

Und macht sich auf den Weg ans Südufer der Elbe, die Lühe-Mündung.

Wenn man mal überlegt, wie hoch westlich der Westmole bei Flut Freiwasser steht …

… muss einen die turbulente Kraft des aufgewühlten Wassers wundern, wie viel Feststoff diese Wassersäule über die Mole transportiert (hier nur ein paar symbolische Flecken).

Immerhin ist trotz Xavier-verursachter Massen-Baumsägereien möglich gewesen, das Fluttor vor der vorerst höchsten Flut plus 1,50 m über Thw zu schliessen.

Direkt nebenann, hoch hinterm Schulauer Deich – Hochwasser-Eindruck. Aaaaber …

… Das ist ein typisches Beispiel selbstverschuldeter Hochwassergeschehnisse: fehlende Vorsorge, fehlende Unterhaltung – hier: Keine Reinigung der Abflusssysteme erfolgte vor – jährlich wiederkehrender – kritischer Saison.

Solch tägliches „Normalgeschehen“ lässt Hydrologen, Feuerwehren und andere Allgemeinbildner schlicht verzweifeln. Das Bashing in den „(un?!)sozialen Medien“ ist programmiert – 4 Finger der Hand weisen auf die Basher zurück!

Blick über den Yachthafen – die Silhouette des kleinen Tideauwaldrests scheint keine neuen Verluste anzuzeigen.

Blick in die Baustelle des Sperrwerks Wedel – Binnenelbe und Wedeler Au werden hierüber entwässert. Mögen die vorübergehend eingebauten Rohre gut dimensioniert sein.

Eisenocker, Wasserein- / -austritt – neben der Erneuerung des Betons sind auch Dichtungsarbeiten erforderlich.

Mit halbem Ohr hören wir von nebenan einen Marschkenner mit einem Baustellenverantwortlichen sprechen. Es besteht Sorge, das Binnenwasser nicht loszuwerden.

Das Binnenwasser steht hoch – und es kommt, ausnahmsweise regnet es gerade nicht – massiver Zulauf aus dem Einzugsgebiet.

Binnendeichs der Binnenelbe – die Schafe sind vom Hauptdeich in die innere Marsch umgesiedelt. Silberreiher und Graugänse gesellen sich dazu.

Ich habe mich neulich nicht geirrt. Erste Gruppen Nonnengänse grasen neben Graugansschwärmen im Aussendeich.

Ein einsamer (?) Fleischrindbulle im Aussenbereich – dem gefällt es dort offenbar nicht so Recht. Gerade hat er den plus 1,50 m Thw-Hochwasserstand hinter sich. Da sah es – im Schwarz der Nacht – hier ganz anders aus.

Der Bulle wird uns weiter unten wieder begegnen.

Das Areal-Abgrenzungs-Getöse der Graugänse lässt die Nonnengänse den Platz wechseln.

Langer Damm – es geht heimwärts. Oha – was liegt da hinter Eichen?

Eine alte Freundin, landschaftsprägende alte Trauerweide, ist gestürzt.

Sie war in etlichen Blog-Beiträgen, sonnenbeschienen in verschiedenen Jahreszeiten zu sehen – vorbei.
Der Pegel muss auch gerichtet werden.

Über den Einstiegs-Mäander des Saatlanddamms geht`s weiter.

Erstaunlich, die sturmerprobte, von Ackernutzung auf nassem Gelände bedrängte Esche steht, im Gegensatz zu gerupften Kolleginnen recht unbeeindruckt.

Hinter Marsch und Geest braust das nächste stürmische Regenwetter heran. Nix wie weg hier!

Fortsetzung in der nächsten Sonnen-Phase.

Ausserhalb des Sperrwerks Binnenelbe / Wedeler Au, fast Tidehochwasser, Thw. – Da ist ja doch noch eine Fleischrindherde im Aussenbereich, wo wir den Bullen, s.o., sahen.

Wir sind westwärts hinter dem Deich geradelt, Richtung Fährmanssand. Und da ist er nun!

Der Bulle hatte offenbar vom aufgestockten Tide-Geschehen so die Nase voll, dass er den Graben zwischen Aussenbereich und Deichvorland durchquert hat. Auf der Deichkrone fühlt er sich offenbar am wohlsten.

Da sind auch seine Angehörigen – offenbar vertraut die Leitkuh darauf (so sagt die Wasserstandsvorhersage), dass kommende Tidehochwasserstände (weit) unterhalb des überlebten Sturmflutstands bleiben.

Möge die Vorhersage Recht behalten – heutige Kenntnis: sie hat!

Der Bulle aber orientiert sich – und schliesst sich Freizeitwanderern auf dem Deich an – Richtung heimatlichem Stall, nehmen wir an.

Inzwischen haben Wetter, Feuerwehr und THW dafür gesorgt, dass sich die Zustände normalisieren. Herzlichen Dank dafür!

Nun ist Tief Xavier also durch – hier in Wedel, SH, sind wir vergleichsweise gut davon gekommen. Gleichwohl mussten zerstörte und umgerissene Bäume durch intensive Feuerwehreinsätze beseitigt werden – wir hatten den Eindruck, dass neben diesen Herausforderungen fast vergessen worden wäre, das Sturmfluttor zur Elbe zu schliessen.

Ich denke einen Monat zurück – Besuch in meiner Geburtsstadt Korbach, Fürstentum Waldeck. Da erlebte ich zwar nicht ganz so Drastisches, aber das Wetter war für Mitte September in seinem Wechsel zwischen schräg fetzenden Regenschauern und Sonnenperioden schon denkwürdig (mal ganz abgesehen von der Rundfahrt bis ins Sauerland, wo die Abarbeitung der Kyrill-Schäden flächig zu beobachten ist).

Hier also ein paar Eindrücke einer Wanderung zu den Hopfenbergen, die unterhalb Schloß Waldeck regelhaft aus dem Edersee auftauchen – und wieder verschwinden.

Zwei Tage vorher, Einladung Schöne Aussicht, Halbinsel Scheid, hoffte ich auf gutes Wetter – Ziel: die Hopfenberge (Pfeil).

Aufgrund der sommerlichen Regenfälle ist der See wieder so angestiegen, dass die weisse Flotte lange Distanzen abfahren kann. Schloss Waldeck grüßt regenverhangen im Hintergrund.

Siehe da, ein Sonnenloch, klare Sicht auf Schloß Waldeck – Hoffnung für meine Wanderung.

Das Wetter blieb wechselhaft, wie mein Eder-Beitrag vom 18. September zeigt.

Nördlich wandere ich entlang des Hammerbergs, startend in Höhe des Baumkronenpfades. Es regnet – gut, wasserdicht gekleidet und durch Bäume windgeschützt zu gehen.

Moose begleiten meinen Weg – Nordseite, Regen, gute Bedingungen.

Auf felsigem Grund sammelt sich Regen schnell oberflächig und sucht einen direkten Abfluss.

Ein interessantes Gelände – schräg gestellte Felsformationen.

Blick durch die Bäume – die Hopfenberge werden sichtbar. Regen.

Moose, Flechten, Blumen, Jungbäume – alle kommen irgendwie mit den hiesigen Bedingungen zurecht.

Es ist nicht mehr weit, klart es auf?

Sonne von rechts – ich freue mich um so mehr.

Im Gegenlicht die Sperrmauer.

Bei herbstlichen Besuchen ist es sonst wahrscheinlich, von hier aus die beiden Berge trockenen Fußes zu umwandern – na gut, ein ander Mal.

Ein Fischadler fliegt am Nordufer vorbei – leider heute nicht scharf zu fixieren.

Schloß Waldeck liegt im Sonnenschein – Werbe-Foto, besuchen Sie den Edersee / die Edertalsperre! 🙂

Kleine Zugabe, das Ausflugsschiff „Edersee“.

Wieder vorbei an Fels, Blumen, Farnen, Hagebutten, Moosen trete ich den Rückweg an.

Tja, Rothirsch am Zaun des Wildparks, ich habe dein imposantes Rundumwälzen wohl gesehen – aber nicht schnell genug fotografieren können.

Mein Ziel, Parkplatz nahe Baumkronenpfad, ist nah – dann man Tschüß bis zum nächsten Besuch.

Morgensonne scheint über die Wedeler Marsch, Fährmannssand, in finstere Wolkenpakete – ein Regenbogen!

Blick vom Hauptdeich zur Elbe, Süßwasserwatt. Schafe, Rinder – zwischen Graugänsen erste kleinere Nonnengansschwärme. – Demnächst werden sie wohl wieder ca. 14.000 sein, die hier überwintern.

Der Sonne entgegen. Den ganzen, stürmischen Tag über werden sich kurze sonnige Abschnitte mit dicken Tiefwolken, Regen von feucht bis schlagartig nass, abwechseln. Und das bleibt wohl erstmal so.

Wir sind gewappnet, schliesslich kennen wir die Jahreszeiten.

Nachdem ich nun intensiv vom Osterau-Restaurieren im Wildpark Eekholt (SH) bei bestem Herbstwetter berichtet habe – das 10. Wassercamp der „Unterelbeschulen“ war ein voller Erfolg, folgen hier ein paar Eindrücke zwei Tage später – wieder zwischen stürmischen Regentagen bei bestem Wetter – aus dem Wildpark Schwarze Berge (NDS).

Auch hier gibt es einen Bach – wenngleich aufgrund der Lage nur künstlich.

Auch hier wird gern die Wildsau gerubbelt – blanke Ohren.

In der Halle mit dem Kunsthandwerkermarkt waren Reptilien, hier Zauneidechsen, in Terrarien aktiv.

Und bei den Waschbären war Sonne geniessen durchs Herzchenhaus angesagt.

Oha, Parkplatz gut gefüllt. Wie so oft freuen wir uns bei der Abfahrt, dass wir früh angekommen sind. Da hatten wir den Wildpark noch fast für uns.

Der Vormittag ist vorüber, s. voriger Beitrag. Mal sehen, wie wir an den Feierabend kommen.

Auch in einer zertifizierten Bildungseinrichtung kommt die Zeit, Mittagspause zu machen.

Die Wathosen haben Pause.

… und warten am Rand des Wildparks im WasserCamp auf ihren Nachmittagseinsatz.

Was haben wir für einen Tag erwischt! Die Amerikanische Eiche am Restaurant gibt einen frühen, bunten Herbsteindruck.

Es grüßt die Wildpark-Wildsau im Eingangsbereich.

Der von Kinderhänden blank gerubbelte Otter glänzt in der Sonne.

Mittagspause auch für die Kormorane – Gefieder trocknen ist angesagt.

Die WasserCamp-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer entspannen sich je nach Altersgruppe – vertikal …

… und horizontal.

Nach gutem Essen und Trinken gehe ich zurück im lichten Schatten des Erlenauwalds zum Ort unserer Aktivitäten.

Gehörnt – sieh an, mein Namensvetter – bzw. die Installation seines abgeworfenen Geweihs.

Im vorigen Beitrag hatte ich von zwei großen, auf der Uferkante liegenden Kieshaufen berichtet (die dann erstaunlich fix per Hand zielgerichtet in der Osterau positioniert wurden). – Wie ich inzwischen erfahren habe, lag diese, anders abgesprochene Ausgangslage an Maschinenausfällen. Jetzt konnten mit Ersatzmaschine verbliebene Kiesmengen angeliefert werden.

Siehe da, neuer Kies …

Bachab der obersten, zur Lenkbuhne gestalteten Kies-Position ist die letzte, verbliebene Kiesmenge zu einem Strömungslenker geschüttet.

Unsere oberste Kies-Position – wie auch andernorts hat die Kies-Crew ganze Arbeit geleistet. Wirbellose in Massen sowie laichende Forellen und Neunaugen können wir demnächst hier erwarten.

Der oberste Kies, oben mittig sowie der neue (links) schützen Ufer und die Alt-Erlen hervorragend. Rechts im Bild Wassercamper, wieder bei der Arbeit.

Routiniert – Restarbeiten am Kies.

Was fasziniert diese Damhirsch-Kuh so?

Ah, eine Gruppe WasserCamper – hier werden Wasserproben genommen, untersucht und besprochen.

Beprobung der Gewässerlebewelt.

Besprechung der Ergebnisse, Vorbereiten der Präsentationen.

LandArt der besonderen Art – Treibselsammler in herbstlicher Nachmittagssonne.

Auch die Treibselsammler-Crew hat hervorragende Arbeit geleistet, verarbeitet letzte Hölzchen und Stöckchen.

Da kann ich mich zufrieden auf den Rückweg machen.

Ich verlasse den Osterau-Wanderweg – sein Umfeld sieht ganz anders aus, als das gestern noch der Fall war.

Das Auto steht bereit zur Rückfahrt.

Dann, liebe Beteiligte und weitere Interessierte, alles Gute – bis zum nächsten WasserCamp, 2018.

 

Im vorigen Beitrag sind die Absprachen zur Kiesanlieferung und -Positionierung beschrieben. Nun also hat das Wassercamp der Unterelbeschulen zum 10. Mal im Wildpark Eekholt begonnen mit Gewässeruntersuchungen am ersten Veranstaltungstag. Erstmals soll am 2. Tag mit Kies und Holz restauriert, der Lebensraum der Osterau für Wirbellose und Fische verbessert werden.

Horizonte – fast am Wildpark angekommen. Keine „unberührte Natur“ Eekholt (Eichenholz) neben Intensivkultur Mais.

Noch morgendliche Ruhe, die Ausrüstung liegt bereit.

Die Beprobungsgerätschaften des Vortags.

Vorweg wird informiert, was wir eigentlich vorhaben.

Gut gewappnet für die Holzarbeiten.

Was ist jetzt angesagt – „Latschen“?!

Es geht los, der Holztransport gehört dazu. Der Kies wartet an der Osterau auf uns.

Oha, der Fotograf zittert – ganz sooo war die Kiespositionierung nicht abgesprochen. Mals sehen, ob noch von irgendwo Maschinen zu aktivieren sind.

„Hölzchen und Stöckchen“, Treibselsammler aus Holz sind Teil unseres Vorhabens.

Wir testen mal den Gewässergrund und die Stöckchen.

Bis kurz über Mittelwasserführung wird der Haselstecken mit Vorschlaghammer in die Gewässersohle gerammt. Kleine Ursache, große Wirkung – Induzieren von Strömungsturbulenz.

Stück für Stück wächst der Treibselsammler.

Alle Hölzchen und Stöckchen sind hier eingebracht – Strömungsbild, „das Brechen des Spiegels“, bewegter Bach.

Jetzt wird die Endhöhe – knapp über Mittelwasser, zum Ufer leicht erhöht, eingestellt.

Noch einmal in der Totale: Kein Aufstau. „Das Brechen des Spiegels“ macht das Fliessgewässer turbulent.

So sieht – an anderer Stelle – ein fertiger Treibselsammler aus.

Wir werden die Entwicklung unserer Einbauten über die Zeit gespannt beobachten. Ob sie sich so zeigen werden, wie bei gewässerwart dargestellt, oder halten sie Überraschungen bereit?

Mal gucken, was die Kiese und ihre Bearbeiter machen.

Die oberste Position – die eifrige Kies-Crew hat sehr gut gearbeitet, Ufer profiliert und Kies-Nase, Lenkbuhne, geharkt.

Weiter Osterau-abwärts – Überraschung, keine Maschine nötig, beide Riesenkieshaufen sind weggearbeitet, meine Hochachtung!

Unglaublich, wie schnell – an 4 Positionen – mehr als 2 Lkw Kies in Form gebracht wurden.

Pause – Mittagspause – manche wollen gar nicht wieder an Land kommen.

Wo gut gearbeitet wird, soll auch ordentlich Pause gemacht werden. Essen und Trinken warten. – Mehr zu diesem Tag im nächsten Beitrag.