Feeds:
Beiträge
Kommentare
Richtung Nordost ging die Reise.

Richtung Nordost ging die Reise.

Fast in Rostock - Abbiegen nach Osten. - Das Wetter sieht vielversprechend aus.

Fast in Rostock - Abbiegen nach Osten. - Das Wetter sieht vielversprechend aus.

Was für ein Strand - und so leer! - Ja, wir haben ein Buchungsloch nach Ostern erwischt. Die Tourismus-Aktiven waren entgeistert.

Was für ein Strand - und so leer! - Ja, wir haben ein Buchungsloch nach Ostern erwischt. Die Tourismus-Aktiven waren entgeistert.

"Komm raus, wenn Du da drin bist!"

"Komm raus, wenn Du da drin bist!"

Nase voll - wieder keinen ausgegraben.

Nase voll - wieder keinen ausgegraben.

Das also ist das Bernsteinmeer!

Das also ist das Bernsteinmeer!

Und da ist sie auch schon - eine (fast) professionelle Bernsteinsucherin, ausgestattet mit Watstiefeln, kleiner Harke und einem Netz. - "Warum bringst Du immer Sandkörner nach Hause, sagt mein Mann?!" war ihr Kommentar zur Frage nach dem Erfolgs.

Und da ist sie auch schon - eine (fast) professionelle Bernsteinsucherin, ausgestattet mit Watstiefeln, kleiner Harke und einem Netz. - "Warum bringst Du immer Sandkörner nach Hause?! sagt mein Mann." war ihr Kommentar zur Frage nach dem Erfolg.

Der Schatten und sein Hund - Socke. Man sieht, die Morgensonne liess sich nicht lumpen.

Der Schatten und sein Hund - Socke. Man sieht, die Morgensonne liess sich nicht lumpen.

"Kiefer" - so heisst unsere Wohnung.

"Kiefer" - so heisst unsere Wohnung.

Socke pausiert zwischen Baum und Wohnung "Kiefer".

Socke pausiert zwischen Baum und Wohnung "Kiefer".

2 XXL-PS, von vielen geschätztes Fortbewegungsmittel durch abwechslungsreiche Natur.

2 XXL-PS mit Fahrzeug, von vielen geschätztes Fortbewegungsmittel durch abwechslungsreiche Natur.

Mancherorts sind noch reine Kiefer- und andere Nadelforstbestände zu sehen.

Mancherorts sind noch reine Kiefer- und andere Nadelforstbestände zu sehen.

An anderer Stelle ist der langjährige Schutzcharakter des Gebiets erkennbar. Altbäume dürfen in den Naturkreislauf zurück kehren.

An anderer Stelle ist der langjährige Schutzcharakter des Gebiets erkennbar. Altbäume dürfen in den Naturkreislauf zurück kehren.

Frühere Nutzung hat manchem Baum ein vorzeitiges Ende gebracht.

Frühere Nutzung hat manchem Baum ein vorzeitiges Ende gebracht.

In vielen Nadelforstbeständen ist die laufende Umwandlung in Misch- bzw. Laubmischwald deutlich.

In vielen Nadelforstbeständen ist die laufende Umwandlung in Misch- bzw. Laubmischwald deutlich.

Socke sockt durch den Darß-Buchenwald - hat den ganzen Hintergrund entschärft.

Socke sockt durch den Darß-Buchenwald - hat den ganzen Hintergrund entschärft.

Nun aber zurück ans Meer - da gibt es immer interessantes zu finden.

Nun aber zurück ans Meer - da gibt es immer interessantes zu finden.

Schnatterente - mit solchen Zähnchen am Schnabel seihen die also die Nahrung aus dem Wasser.

Schnatterente - mit solchen Zähnchen am Schnabel seihen die also die Nahrung aus dem Wasser. - Warum zerrt Herrchen mich hier weg !?

Oha, der Vogel sieht aber ziemlich alt aus. War es Möve, Säger oder Kormoran?

Oha, der Vogel sieht aber ziemlich alt aus. War es Möve, Säger oder Kormoran?

Diese Säger dagegen (10 % im Bild) sehen munterer aus, bilden gerade eine Angriffslinie.

Diese Säger dagegen (10 % im Bild) sehen munterer aus, bilden gerade eine Angriffslinie.

Und diese kleine Möve fliegt nach Helgoland? - Ich glaub`s ja nicht, so wie die hier auf der Seebrücke gefüttert werden.

Und diese kleine Möve fliegt nach Helgoland? - Ich glaub`s ja nicht, so wie die hier auf der Seebrücke gefüttert werden.

Neben all dem Getier haben wir auch Pflanzliches gesehen und dieses mitgenommen - hier im Schnapsglas nicht mit Schnaps, sondern Wasser von Abendsonne durchleuchtet aufgenommen.

Neben all dem Getier haben wir auch Pflanzliches gesehen und dieses mitgenommen - hier im Schnapsglas nicht mit Schnaps, sondern in Trinkwasser - von Abendsonne durchleuchtet aufgenommen.

Auf dem Rückweg von der Ostsee ging es oft den Prerowstrom entlang. Auch der und seine begleitenden Gewässer boten allerhand Anschauliches.

Leuchtendes Moos-Grün und Spiegelung im moorigen Wasser.

Leuchtendes Moos-Grün und Spiegelung im moorigen Wasser.

Sonne und längere Trockenheit lassen die Bruchwaldgewässer zusammenschrumpfen und haben neben Pollen allerhand andere Biofilme auf den Wasseroberflächen entstehen lassen.

Sonne und längere Trockenheit lassen die Bruchwaldgewässer zusammenschrumpfen und haben neben Pollen allerhand andere Biofilme auf den Wasseroberflächen entstehen lassen.

So sieht das also aus der Nähe aus. Hohe Sauerstoffproduktion lässt manche Bereiche schaumig erscheinen.

So sieht das also aus der Nähe aus. Hohe Sauerstoffproduktion lässt manche Bereiche schaumig erscheinen.

Strukturreichtum durch Totholz - bis zum letzten Stück.

Strukturreichtum durch Totholz - bis zum letzten Stück.

Eine Baum-Krone. - Komisch, sind die sonst nicht immer ganz oben?

Eine Baum-Krone. - Komisch, sind die sonst nicht immer ganz oben?

Auch die innerörtlichen Gewässer bieten Besonderheiten.

Es grünt so grün. - Entenflott als Schwimmdecke auf dem gesamten Graben.

Es grünt so grün. - Entenflott als Schwimmdecke auf dem gesamten Graben.

Aber irgendwie wirkt das Ganze freundlich - oder lächelt das Foto Sie nicht an?

Aber irgendwie wirkt das Ganze freundlich - oder lächelt das Foto Sie nicht an?

Und dann gibt es ja noch andere örtliche Wässer ...

Und dann gibt es noch andere örtliche Wässer ...

Die braucht man, weil ja Fisch - hier eine schon zu gut 2/3 aufgegessener Zandermahlzeit - bekanntlich schwimmen will.

Die braucht man, weil ja Fisch - hier eine schon zu gut 2/3 aufgegessener Zandermahlzeit - bekanntlich schwimmen will.

Der Zander im Bistro des Landhaus Rank schmeckte übrigens ausgezeichnet.

Tja, und dann sahen wir sie. Nach einem kühlen Morgen sonnten sich ca. 60 cm lange Ringelnattern auf kleinen besonnten Hügeln in trockenem Gras. - Hier ist eine schneller als ich fotografieren konnte ins Entenflott gesprungen und nach kurzem Blick schnell weggetaucht.

Tja, und dann sahen wir sie. Nach einem kühlen Morgen sonnten sich ca. 60 cm lange Ringelnattern auf kleinen besonnten Hügeln in trockenem Gras. - Hier ist eine schneller als ich fotografieren konnte ins Entenflott gesprungen und nach kurzem Blick weggetaucht. - Kann ja jeder behaupten!

Wer sieht die Ringelnatter im trockenen Gras? - Nachdem wir einen Hügel daneben schon "ein Kind" aufge-/verscheucht hatten, wollten wir diese wohl 1,50 m lange ausgewachsene Schlange nicht weiter stören.

Wer sieht die Ringelnatter im trockenen Gras? - Nachdem wir einen Hügel daneben schon "ein Kind" aufge-/verscheucht hatten, wollten wir diese wohl 1,50 m lange ausgewachsene Schlange nicht weiter stören.

Die Nasen-Wurzel, die im vorigen Prerow-Urlaub ständig Holz-des-Anstoßens war, haben wir übrigens auch noch entdeckt. Der Weg hat sich ein wenig verlagert, die Nasen-Wurzel hat jetzt als Hindernis ausgedient.

Die Nasen-Wurzel, die im vorigen Prerow-Urlaub ständig Holz-des-Anstoßens war, haben wir übrigens auch noch entdeckt. Der Weg hat sich ein wenig verlagert, die Nasen-Wurzel hat jetzt als Hindernis ausgedient.

Gegen Ende des Urlaubs haben wir auch die (13 m) Hohe Düne erklommen. Wenn man da allerdings mehr sehen soll als einen Schnippsel Meer und Strand und die schicken Mäander des Prerowstroms Richtung Bodden, muss mal die eine oder andere Kiefer fallen ...

Gegen Ende des Urlaubs haben wir auch die (13 m) Hohe Düne erklommen. Wenn man da allerdings mehr sehen soll als einen Schnippsel Meer und Strand und die schicken Mäander des Prerowstroms Richtung Bodden, muss mal die eine oder andere Kiefer fallen ...

Ganz gegen Ende hat es dann tatsächlich noch geregnet - ein wahrer Segen nach allzu trockenem März und April. - Wagenspuren im Wald füllten sich. Und - wieder ein Mysterium? - hier guckt doch eine Nixe aus dem Nass!

Ganz zum Schluss hat es dann tatsächlich noch geregnet - ein wahrer Segen nach allzu trockenem März und April. - Wagenspuren im Wald füllten sich. Und - wieder ein Mysterium? - hier guckt doch eine Nixe aus dem Nass!

Gern denken wir an schicke Sonnenuntergänge zurück, sei es beim Blick entlang eines Deichs,

Gern denken wir an schicke Sonnenuntergänge zurück, sei es beim Blick entlang eines Deichs,

... beim Blick über den inneren Prerowstrom

... beim Blick über den inneren Prerowstrom

... oder beim Blick übers Meer, Richtung Darßer Ort.

... oder beim Blick übers Meer, Richtung Darßer Ort.

Mal sehen, wann es mal wieder Richtung Prerow geht.

In (fast) allen Gärten lärmt und wuselt es.

(Meist unnötige) Reinigungsarbeiten werden durchgeführt.

Anderswo wird – etwas gelenkt – einfach wachsen gelassen und bei echtem Bedarf gepflegt.

Vor lauter Arbeiten werden wichtige Dinge allzu oft vergessen.

Dazu hier der Tipp.

Socke von de Dreyster Drift rät: "Leute, bitte stellt geeignete Wasserpötte raus - als Vogelbadewanne und Tränke sind sie dringend nötig."

Socke von de Dreyster Drift rät: "Leute, bitte stellt geeignete Wasserpötte raus - als Vogelbadewanne und Tränke sind sie dringend nötig."

Nach dieser Erfrischung forscht es sich gleich viel konzentrierter.

Nach dieser Erfrischung forscht es sich gleich viel konzentrierter.

Ah, Entspannung zwischen Frühlingsblumen.

Ah, Entspannung zwischen Frühlingsblumen.

Im Nachgang zum Artikel vom 24. März 2012 folgen hier ein paar Fotos, die zeigen, dass für die Bewohner des Salmonidengewässers Seeve Hilfen bereits angelaufen sind.

Mit Unterstützung der Naturschutzstiftung des Landkreises Harburg sowie dessen Fachverwaltung, Wasserwirtschaft und Naturschutz, der Fischereigenossenschaft Seeve und tatkräftigem Einsatz des Unterhaltungs- und Landschaftspflegeverbands Seeve wurden 2010 Kies und Geröll an verschiedenen Stellen im Bereich des Rangierbahnhofs Maschen eingebaut. Unter anderem hier lagen früher Laichplätze der Flussneunaugen, an denen sie regelmäßig im Frühjahr bei ihren Aktivitäten zu beobachten waren.

An der Hörstener Straße wurde an jeder Uferseite oberhalb der Brücke ein Kiesdepot (Lastwagenladung, geteilt) angelegt. Die Seeve weiss am Besten, wohin die Steine gehören.

An der Hörstener Straße wurde an jeder Uferseite oberhalb der Brücke ein Kiesdepot (Lastwagenladung, geteilt) angelegt. Die Seeve weiss am Besten, wohin die Steine gehören.

Das frisch eingebaute Doppeldepot, Draufsicht.

Das frisch eingebaute Doppeldepot, Draufsicht.

Ansicht bachab - die Turbulenzen vorn zeigen, dass bei erhöhter Wasserführung ein guter Abwärtstransport des Kieses stattfinden wird. Die künftige Lage wird uns lernen lassen.

Ansicht bachab (2 Wochen nach Einbau, noch ist wenig geschehen, es hat kaum geregnet) - die Turbulenzen vorn zeigen, dass bei erhöhter Wasserführung ein guter Abwärtstransport des Kieses stattfinden wird. Die künftige Lage wird uns lernen lassen.

Der Blick unter der Hörstener Brücke hindurch - der künftige Weg des Kieses. - Da standen die großen Weiden noch, gucken Sie mal den Beitrag vom 24. März 2012 an.

Der Blick unter der Hörstener Brücke hindurch - der künftige Weg des Kieses. - Da standen die großen Weiden noch, gucken Sie mal den Beitrag vom 24. März 2012 an.

Ein zweiter Lkw Kies wurde als Depot direkt unterhalb des Maschener Rangierbahnhofs in den Gleithang gelegt. Dieser ist als halbstabile Nahrungs- und Laichfläche anzusehen (hier bei niedriger Wasserführung).

Ein zweiter Lkw Kies wurde als Depot direkt unterhalb des Maschener Rangierbahnhofs in den Gleithang gelegt. Dieser ist als halbstabile Nahrungs- und Laichfläche anzusehen (hier bei niedriger Wasserführung).

Und hier taucht im Winter dieses weisse Wesen auf.

Und hier taucht im Winter dieses weisse Wesen auf.

"Ich bin eine verwunschene Prinzessin und erfülle euch 3 Wünsche!"

"Ich bin eine verwunschene Prinzessin und erfülle euch 3 Wünsche!"

"Ihr glaubt mir nicht?! - Dann wird das auch nichts mit `m Wünschen, selbst Schuld!"

"Ihr glaubt mir nicht?! - Dann wird das auch nichts mit `m Wünschen, selbst Schuld!"

Oberhalb, südlich des Rangierbahnhofs Maschen wurde Geröll als Strömungslenker eingebaut. 3 "Großknubbels", hier der unterste - noch ungeglättet, entstanden.

Oberhalb, südlich des Rangierbahnhofs Maschen wurde Geröll als Strömungslenker eingebaut. 3 "Großknubbels", hier der unterste - noch ungeglättet, entstanden (attraktiver Standort ...).

Von der DB-Brücke, natürlich mit Erlaubnis, in Draufsicht bachauf fotografiert: die nun geglätteten "Großknubbels" - ja, wo sind sie denn. Gute Strömungsvielfalt entstand, Gewässerorganismen und Mensch freuen sich.

Von der DB-Brücke, natürlich mit Erlaubnis, in Draufsicht bachauf fotografiert: die nun geglätteten "Großknubbels" - ja, wo sind sie denn. Gute Strömungsvielfalt entstand, Gewässerorganismen und Mensch freuen sich.

Ein herzliches Dankeschön gebührt allen Beteiligten, besonders dem Unterhaltungs- und Landschaftspflegeverband Seeve für meisterhafte Arbeit!

Ein herzliches Dankeschön gebührt allen Beteiligten, besonders dem Unterhaltungs- und Landschaftspflegeverband Seeve für meisterhafte Arbeit!

Inzwischen ist fast jeder der 7 Seeve-Anglervereine dazu übergegangen, nach guter fachlicher Praxis eigene Revitalisierungen dieses attraktiven Salmonidengewässers zu beginnen.

Wo ich fahre, geh und steh,

ich gelbes Glyphosat-Gift seh.

(Leute, das musste sich jetzt reimen – natürlich sehe ich nicht gelbes Glyphosat, Roundup oder wie die einfallsreichen Namen immer heissen, sondern tote Vegetation in Gelb.)

Es ist wieder so weit - Agrar-Frühlingsfarben. Flächenhaft wird alles tot gespritzt.

Es ist wieder so weit - Agrar-Frühlingsfarben. Flächenhaft wird alles tot gespritzt.

Dazu haben viele gut begründete Meinung, so auch der Nachhaltigkeitsrat.

Aber unsere Politik hört ja seit ca. 15 – 20 Jahren nicht mehr auf ihre eigenen Ratgeber. Komischer Weise insbesondere dann, wenn es sich um naturwissenschaftlich begründete Bewertungen handelt – und das, wo doch angeblich Naturwissenschaft und Ingenieurwesen über alle Maßen als Zukunftsgrundlagen gehandelt werden, uns Deutschen erhebliche Defizite bescheinigt werden (ach, jetzt verstehe ich das mit den Politikern).

Jamaika-Farben, schwarz-gelb-grün.

Jamaika-Farben, schwarz-gelb-grün.

Da fällt mir zum Frühling doch noch etwas ein – Brehms Tierleben lohnt immer einen Klick.

Gelbes Agrar-Frühlingserwachen an der B 75.

Gelbes Agrar-Frühlingserwachen an der B 75.

Zwar war noch März, das Wetter zeigte den kommenden April aber schon an – “April, April, der macht, was er will.” (Oder weiss er nicht, was er will?)

Egal. Berlin rief, und so fuhren wir hin.

Mit gelbem Flitzer hat man`s leicht - zügig hin, fix geparkt, ja, und finden kann man den Wagen natürlich auch schnell.

Mit gelbem Flitzer hat man`s leicht - zügig hin, fix geparkt, ja, und wiederfinden kann man den Wagen natürlich auch schnell.

Schön sieht er aus, der Himmel über der Straßenachse bei tiefstehender Sonne.

Schön sieht er aus, der Himmel über der Straßenachse bei tiefstehender Sonne.

Kalt aber blickt der Halbmond auf das irdische Geschehen.

Kalt aber blickt der Halbmond auf das irdische Geschehen.

Kleine Stadtspaziergänge bereichern den Tag.

Die Altvorderen haben sich wirklich etwas einfallen lassen - hier am ehemaligen Stadtbad Prenzlauer Berg.

Die Altvorderen haben sich wirklich etwas einfallen lassen - hier am ehemaligen Stadtbad Prenzlauer Berg.

Ist der dick, Mann!

Ist der dick, Mann!

Sinnig am Knie ...

Sinnig am Knie ...

Knie? - Was für`n Knie?!

Knie? - Was für`n Knie?!

Bahnhof Friedrichstraße - wenn man so zurückdenkt. - Es schaudert die Älteren.

Bahnhof Friedrichstraße - wenn man so zurückdenkt. Es schaudert die Älteren.

Hier im Keller wurden selbst Unbedarfte still.

Der "Tränenpalast" erinnert.

Der "Tränenpalast" erinnert.

Hier kam der Einreisende durch.

Hier kam der Einreisende durch.

Eine Passkontrolle fand statt, die man ein Leben lang erinnert.

Eine Passkontrolle fand statt, die man ein Leben lang erinnert.

Die Staatsmacht - Stempel nicht vergessen - äußert sich in jeder Geste.

Die Staatsmacht - Stempel nicht vergessen - äußert sich in jeder Geste.

Warten, warten - willkürliches Warten-lassen, wichtiges Instrument in engen Räumlichkeiten mit niedrigen Decken.

Warten, warten - willkürliches Warten-lassen, wichtiges Instrument in engen Räumlichkeiten mit niedrigen Decken.

Schließlich war man dann da - in der "Hauptstadt Ost".

Schließlich war man dann da - in der "Hauptstadt Ost".

Ausreise - für viele damals ein Wunsch.

Ausreise - für viele damals ein Wunsch.

Inzwischen sieht vieles anders aus.

Nicht nur die Fassaden haben sich verändert.

Nicht nur die Fassaden haben sich verändert.

Ein besonderes Erlebnis dieses Berlin-Besuchs war die symbolische Aktion zur internationalen “Earth Hour 2012″ am Brandenburger Tor.

Sonnabend gegen Abend gingen wir vom Bahnhof Friedrichsstraße Richtung Brandenburger Tor.

Sonnabend gegen Abend gingen wir vom Bahnhof Friedrichsstraße Richtung Brandenburger Tor.

Es dunkelt "Unter den Linden" - baustellenbedingt werden alle Bäume durch neue ersetzt. Diese stehen noch.

Es dunkelt "Unter den Linden" - baustellenbedingt werden alle Bäume durch neue ersetzt. Diese stehen noch.

Irgend etwas muss da ja los sein - Fahnen, Polizei ...

Irgend etwas muss da ja los sein - Fahnen, Polizei ...

Wer möchte wissen, wie ich zwei verschiedene Ampelmännchen in ein Foto packe?

Die beiden Ampelmännchen wollten auch dabei sein und treten hier - mysteriös, mysteriös - ausnahmsweise gemeinsam auf.

Der WWF hatte ans Brandenburger Tor geladen, Berlins Umweltsenator war mit dabei.

Der WWF hatte ans Brandenburger Tor geladen, Berlins Umweltsenator war mit dabei.

Noch ist das Brandenburger Tor erleuchtet. - Die Zeit läuft ...

Noch ist das Brandenburger Tor erleuchtet. - Die Zeit läuft ...

Knips - dunkel.

Knips - dunkel.

Lampions und Kerzen erhellen die Dunkelheit.

Lampions und Kerzen erhellen die Dunkelheit.

Wer genauer hinschaut erkennt, dass das Kerzenrund die Erdkugel darstellt - vorn Afrika, dahinter Europa.

Wer genauer hinschaut erkennt, dass das Kerzenrund die Erdkugel darstellt - vorn Afrika, dahinter Europa.

Der Weg führt uns zum Bahnhof Friedrichstraße zurück, wo uns die Straßenbahn erwartet.

Der Weg führt uns zum Bahnhof Friedrichstraße zurück, wo uns die Straßenbahn erwartet.

Auf der Straßenbahnfahrt waren wir überrascht, dass offenbar viele Restaurants bei der “Earth Hour 2012″ mitmachten – Kerzenstimmung fast überall.

Tags drauf geht es gegen den starken Wind eines Skandinavientiefs zurück Richtung Hamburg.

Tags drauf geht es gegen den starken Wind eines Skandinavientiefs zurück Richtung Hamburg.

Ziemlich dunkel - auch der gelbe "Ecoliner" hilft da nicht.

Ziemlich dunkel - auch der gelbe "Ecoliner" hilft da nicht.

Hamburg gut erreicht - Schmuddelwetter.

Hamburg gut erreicht - Schmuddelwetter.

Höhe Norderelbe: Der starke Wind bläst das Verbrennungs-/Kondenswasser waagerecht aus Hamburgs Schloten.

Höhe Norderelbe: Der starke Wind bläst das Verbrennungs-/Kondenswasser waagerecht aus Hamburgs Schloten.

Wie gut, dass wir den beiden Großstaus im Hamburger Raum entgegen fuhren – hoffentlich sind die Gestauten alle heil am Ziel angekommen.

Wieder daheim. - Socke, unser blinder Kampfdackel, der sich in der Hauptstadt verhält, als hätte er nie etwas anderes belaufen, geht forsch ans Werk: alte Markierungen wieder herstellen.

Wieder daheim. - Socke, unser blinder Kampfdackel, der sich in der Hauptstadt verhält, als hätte er nie etwas anderes belaufen, geht forsch ans Werk: alte Markierungen wieder herstellen.

Tja, Berlin, dann man bis zum nächsten Mal!

Die Neunaugen sind Fisch des Jahres 2012, dabei sind sie doch gar keine Fische. Lesen Sie mehr dazu im vorstehenden Link.

In der Seeve, südlicher Elbe-Nebenfluss Niedersachsens flussauf der Hansestadt Hamburg, gibt es Bach-, Fluss- und Meerneunaugen – ja, hier im Norddeutschen Tiefland.

Heute sind mir 3 unglückliche Flussneunaugen begegnet. Das nehme ich zum Anlass, ein wenig über diese Tiere und die spezielle Situation für sie an der Seeve zu schreiben.

Kopfpartie eines toten Flussneunauges - gut erkennbar: die 7 Kiemenöffnungen und das Auge. Zählt man die hier nicht sichtbare Nasenöffnung dazu, kommt man auf die "9 Augen".

Kopfpartie eines toten Flussneunauges - gut erkennbar: die 7 Kiemenöffnungen und das Auge. Zählt man die hier nicht sichtbare Nasenöffnung dazu, kommt man auf die "9 Augen".

Von der Elbmündung aufwärts schwimmend arbeiten sich die laichreifen Individuen von Fluss- und Meerneunaugen in Richtung ihrer Geburtsgewässer vor - hier: die Elbe oberhalb Hamburg unmittelbar vor der Seeve-Mündung.

Von der Elbmündung aufwärts schwimmend arbeiten sich die laichreifen Individuen von Fluss- und Meerneunaugen in Richtung ihrer Geburtsgewässer vor - hier: die Elbe oberhalb Hamburg unmittelbar vor der Seeve-Mündung.

Nach dem Durchqueren des Seevesiels im Schutzdeich passieren die Tiere die wegen mangelnder Überwachung zerstörte Flusslandschaft. - Widerrechtlicher Ackerbau bis an den Gewässerrand, Pflügen bis an die bis vor wenigen Jahren durchgängig vorhanden gewesenen Ufergaleriebäume - Folge ist schleichender Totalverlust.

Nach dem Durchqueren des Seevesiels im Schutzdeich passieren die Tiere die wegen mangelnder Überwachung zerstörte Flusslandschaft. - Widerrechtlicher Ackerbau bis an den Gewässerrand, Pflügen bis an die bis vor wenigen Jahren durchgängig vorhanden gewesenen Ufergaleriebäume - Folge ist schleichender Totalverlust.

Brückenquerungen mit ihrem festen Unterbau zeigen die übermäßig ausgeprägte Erosion der gestörten Seeve: überall Zeichen notwendigen Restaurierens! Hydraulisch schwache Tierarten können solche Abrisse zunehmend schlechter passieren.

Brückenquerungen mit ihrem festen Unterbau zeigen die übermäßig ausgeprägte Erosion der gestörten Seeve: überall Zeichen notwendigen Restaurierens! Hydraulisch schwache Tierarten können solche Abrisse zunehmend schlechter passieren. (Im Hintergrund sichtbar: das Maschener Seevewehr.)

Bald schon kommen die Wanderer am Wehr Maschen an - wie alle anderen Hindernisse eine Stelle, an der Zuständige eine qualifizierte Durchwanderbarkeit herstellen müssen.

Bald schon kommen die Wanderer am Wehr Maschen an - wie alle anderen Hindernisse eine Stelle, an der Zuständige eine qualifizierte Durchwanderbarkeit herstellen müssen.

Blick auf das Wehr aus etwas größerer Entfernung. Der tosende Zufluss im Vordergrund ist der Austritt eines Fischpasses, über den gleich detaillierter zu berichten ist. - VorwBald schon kommen die Wanderer am Wehr Maschen an - wie alle anderen Hindernisse eine Stelle, an der Zuständige eine qualifizierte Durchwanderbarkeit herstellen müssen. - Vorweg gesagt: durch dieses Tosen arbeiten sich einige Tierarten tatsächlich bachauf.

Das Wehr aus etwas größerer Entfernung betrachtet. Was tost da so im Vordergrund? Es ist der Austritt des Jahrzehnte alten Fischpasses, über den noch detaillierter zu berichten sein wird. - Vorweg gesagt: durch dieses Tosen arbeiten sich einige Tierarten tatsächlich bachauf.

Der Fischpass Maschen ist vor vielen Jahrzehnten gebaut worden nach intensiven hydraulischen Untersuchungen an einer norddeutschen Universität. Das war vor der Zeit, dass Durchwanderbarkeit von Gewässern in Deutschland (wieder – preussische Gesetze kannten so etwas als notwendige Vorgabe!) als rechtlich zu verankerndes Grundgut schriftlich fixiert wurde.

Klarheit hat – nach tastenden Versuchen seit den 1980ern – erst die Wasserrahmenrichtlinie gebracht.

Um so mehr ist der Versuch zur Realisierung der Durchwanderbarkeit am Wehr Maschen ein frühes Lehrstück, an dem es noch heute viel zu erkennen gibt.

Inzwischen entspricht dieses Bauwerk in keiner Weise fachlichen Anforderungen. Es ist an der Zeit, hier Abhilfe zu schaffen.

Blick von Oberstrom: Aufstau der Seeve (rechts oben das Wehr), damit Wasser links in den Seevekanal Richtung Harburger Industrie abgeleitet werden kann.

Blick von Oberstrom: Aufstau der Seeve (rechts oben das Wehr), damit Wasser links in den Seevekanal Richtung Harburger Industrie abgeleitet werden kann.

Blick von Oberstrom: Detail Gesamteindrucck des Fischpasses am rechten Seeveufer - ein eigen- und wohl einzigartiges Bauwerk der Vergangenheit.

Blick von Oberstrom: Detail Gesamteindrucck des Fischpasses am rechten Seeveufer - ein eigen- und wohl einzigartiges Bauwerk der Vergangenheit.

Seinerzeit hatte man geplant, in einer Art Tümpelbeckenpass mit zwischengeschalteten Passagebereichen den Wehrabsturz kompensieren zu wollen. – Sie sehen keine Passage, nur Beton? Richtig: Im Beton sind unter Wasser jeweils 2 Löcher, durch die das Wasser strömt. Hier sollen und müssen Wanderwillige durch. (Ich bezeichne diese turbulenten Bereiche willkürlich gern als Delphin-Trainingseinheiten. Vielleicht würden Delphine auch über den Beton springen wollen.)

Heute stellen sich die früheren Tümpelbereiche als durchgängige, vielfältige Kleineinheiten von Landschaft dar. Im folgenden Bild wird die aus der Planung entstandene Ur-Realität beschrieben.

Heute stellen sich die früheren Tümpelbereiche als durchgängige, vielfältige Kleineinheiten von Landschaft dar. Im folgenden Bild wird die aus der Planung entstandene Ur-Realität beschrieben.

Die aufgeweiteten Tümpelbereiche (gelbe Darstellung der ursprünglichen Uferlinie) - in der Planung als Rastkolke gedacht  - fungierten im Erosions-Sand führenden Tieflandgewässer als Sandfänge. Die Gesamtfläche der Tümpel war ca. 2-5 cm schwach mit Wasser überflossen, in Betonnähe sorgte die dort gebündelte Strömung für kleine, abgesonderte Tiefwasserbereiche ober- und unterstroms.

Die aufgeweiteten Tümpelbereiche (gelbe Darstellung der ursprünglichen Uferlinie) - in der Planung als Rastkolke gedacht - fungierten im Erosions-Sand führenden Tieflandgewässer als Sandfänge. Die Gesamtfläche der Tümpel war ca. 2-5 cm schwach mit Wasser überflossen, in Betonnähe sorgte die dort gebündelte Strömung für kleine, abgesonderte Tiefwasserbereiche ober- und unterstroms.

Über viele Jahre war eine Wanderorganismenpassage in dieser “Sandfang-Situation” unmöglich. Die in den Elbe-Abwasserjahrzehnten relativ wenigen Meerforellen, die das Sauerstoffloch bei Hamburg passieren konnten, sprangen sich am Seevewehr die Köpfe blutig.

Anglervereine versuchten in vielen und langen Gesprächen mit Unterhaltungsverband und zuständigen Verwaltungen Abhilfe zu schaffen. – Osmerus schlug Anfang der 1980er vor, die Zeichen des Bauwerks zu lesen und zu nutzen: in verengten Bereichen (den Durchlässen im Beton) sorgte die turbulente Strömung für Tiefwasser – warum also dies nicht im “Sandfang” nutzen und Einengungen bauen ? !

Dankenswerter Weise trat das damalige Wasserwirtschaftsamt Lüneburg mit seinem Amtsleiter Thienel auf den Plan. Unbürokratisch entsandte er seinen Bautrupp und schnell waren wir uns einig: buhnenartig gestackte Einbauten würden Turbulenz induzieren und den antransportierten Sand zu einer Kleinlandschaft formen, die sich allein weiterentwickeln dürfte. Die roten Eintragungen im vorstehenden Bild geben dies in etwa wider (Klick auf`s Foto oben – und es erscheint in groß, mit lesbarem Text).

Detail einer buhnenartigen Einengung, wie sie in jedem Tümpelteil realisiert wurde.

Detail einer buhnenartigen Einengung, wie sie in jedem Tümpelteil realisiert wurde.

Die hydraulischen Untersuchungen der ursprünglichen Passplanung zeigten, dass die Betondurchlässe so heftig durchströmt wurden, dass Leitbahnen benötigt wurden. Hier ein Beispiel der jeweils unterstrom angebrachten Einbauten.

Die hydraulischen Untersuchungen der ursprünglichen Passplanung zeigten, dass die Betondurchlässe so heftig durchströmt wurden, dass Leitbahnen benötigt wurden. Hier ein Beispiel der jeweils unterstrom angebrachten Einbauten.

Die ursprünglich offen gelassenen Leitbauten hatten Nachteile. Tiere konnten hinein gelangen und elend zugrunde gehen. So wurden viele Versuche unternommen, die Offenstellen irgendwie zu füllen.

Die ursprünglich offen gelassenen Leitbauten hatten Nachteile. Tiere konnten hinein gelangen und elend zugrunde gehen. So wurden viele Versuche unternommen, die Offenstellen irgendwie zu füllen.

Und so landen wir beim Thema dieses Blog-Eintrags "Neunaugen": Bei hydraulisch stärker beaufschlagten Situationen gelangen auch Flussneunaugen auf diese Flächen. Womöglich wollen sie bei höherem Wasserstand sogar hier im Kies laichen ... - Abhilfe kann nur eine vollständige Abdeckung bzw. der völlige Neubau der Gesamtanlage nach heutigem Stand der Technik bringen.

Und so landen wir beim Thema dieses Blog-Eintrags "Neunaugen": Bei hydraulisch stärker beaufschlagten Situationen gelangen auch Flussneunaugen auf diese Flächen. Womöglich wollen sie bei höherem Wasserstand sogar hier im Kies laichen ... - Abhilfe kann nur eine vollständige Abdeckung bzw. der völlige Neubau der Gesamtanlage nach heutigem Stand der Technik bringen.

Weitere “Sehen Lernen-Erlebnisse” bringen Aufschluss über leicht umsetzbare Verbesserungsmöglichkeiten – nicht nur für hier, sondern fast für überall.

Der Wassereintritt in den Fischpass mit Schwimmstoffabweiser. Überbreit gebaut werden im Vordergrund die "Sandfang-Folgen" in Ansätzen deutlich. Baggern bringt da keine Lösung.

Der Wassereintritt in den Fischpass mit Schwimmstoffabweiser. Überbreit gebaut werden im Vordergrund die "Sandfang-Folgen" in Ansätzen deutlich. Baggern bringt da keine Lösung.

Gleich unterhalb des Einlaufs in den Fischpass ist schon die Lösung zu sehen. Wie in den Tümpelbereichen benötigt es "nur" Turbulenz-induzierender Einbauten, hier: Großsteine, um die Sandfangwirkung aufzuheben und Durchwanderbarkeit sicherzustellen. - Ja, und gucken Sie hin: Da ist doch schon optisch "Leben im Bach". - Das nächste Foto bezieht sich auf den im Hintergrund grün sichtbaren Bereich.

Gleich unterhalb des Einlaufs in den Fischpass ist schon die Lösung zu sehen. Wie in den Tümpelbereichen benötigt es "nur" Turbulenz-induzierender Einbauten, hier: Großsteine, um die Sandfangwirkung aufzuheben und Durchwanderbarkeit sicherzustellen. - Ja, und gucken Sie hin: Da ist doch schon optisch "Leben im Bach". - Das nächste Foto bezieht sich auf den im Hintergrund grün sichtbaren Bereich.

Aufwärts in Richtung des vorigen Fotos gesehen: fehlende Uferbäume führten zu erheblicher Erosion im Prallhangbereich. Stacken und Bodenhinterfüllen bringt keine dauerhafte Lösung. Erst das Bäume wachsen lassen, hier vermutlich: Jung-Erlenpflanzen in 1 m-Abstand, kann systembedingt nachhaltig wirken.

Aufwärts in Richtung des vorigen Fotos gesehen: fehlende Uferbäume führten zu erheblicher Erosion im Prallhangbereich. Stacken und Bodenhinterfüllen bringt keine dauerhafte Lösung. Erst das Bäume wachsen lassen, hier vermutlich: Jung-Erlenpflanzen in 1 m-Abstand, kann systembedingt nachhaltig wirken.

Der Fischpass ist heute also vielfältiger strukturiert und belebt als die Seeve.

Verlassen wir nun das Lehrbeispiel Fischpass und werfen einen Blick nach oberstrom, auf das sommerkühle Forellen- und Äschengewässer Seeve.

Das selbe Bild, wenn man weiss, was es zu sehen gilt: Am linken Seeveufer, hier rechts, da der Blick bachauf geht, herrscht die fast überall zu findende Situation. Sei es Vernachlässigung, sei es Mutwilligkeit - der standorttypische Baumsaum ist verschwunden. Erosion schafft Überbreite und Strukturverlust. In-stream Restaurieren brächte mit wenig Aufwand schnell Abhilfe.

Das selbe Bild, wenn man weiss, was es zu sehen gilt: Am linken Seeveufer, hier rechts, da der Blick bachauf geht, herrscht die fast überall zu findende Situation. Sei es Vernachlässigung, sei es Mutwilligkeit - der standorttypische Baumsaum ist verschwunden. Erosion schafft Überbreite und Strukturverlust. In-stream Restaurieren brächte mit wenig Aufwand schnell Abhilfe.

"Der Baum" - Diese Alt-Erle zeigt, was Gewässerstruktur und Erosionsschutz heisst.

"Der Baum" - Diese Alt-Erle zeigt, was Gewässerstruktur und Erosionsschutz heisst.

So haben wir also auf kleinem Raum Ursachen fast überall vorhandener Gewässerschäden und Möglichkeiten zur Verbesserung kennen gelernt.

Nachzulesen ist das im Gesamtüberblick und in 3 Jahrzehnten Historie auch.

Und für das noch immer unterbelichtete Thema “Der Baum” gucken Sie bitte mal unter “Bach-Mann” (ein Bisschen im Link runterrollen, dann erscheint`s).

Das war prima. Mal sehen, wie es mit der Rückfahrt klappt.

Letzter Blick auf den ehemaligen Netzer Bahnhof. Nächstes Mal esse ich hier einen der berühmten Pfannkuchen.

Letzter Blick auf den ehemaligen Netzer Bahnhof. Nächstes Mal esse ich hier einen der berühmten Pfannkuchen.

Fern am Horizont von den Ederbergen grüßen Stadt und Schloss Waldeck herüber.

Fern am Horizont von den Ederbergen grüßen Stadt und Schloss Waldeck herüber.

Schon ist die Reiherbachtalbrücke wieder erreicht - hier ein paar technische Daten.

Schon ist die Reiherbachtalbrücke wieder erreicht - hier ein paar technische Daten.

Und ein Bisschen Historie.

Und ein Bisschen Historie.

Hochspannungsleitungen - die haben wir früher als landschaftsverschandelnd bekämpft. - Als es noch Landschaft gab ...

Hochspannungsleitungen - die haben wir früher als landschaftsverschandelnd bekämpft. - Als es noch Landschaft gab ...

Mit der Sonne im Rücken sehen die Brücken irgendwie anders aus.

Mit der Sonne im Rücken sehen die Brücken irgendwie anders aus.

DAS meine ich mit "es gibt keine Landschaft mehr". Kein Baum, kein Strauch, kein blühender Randstreifen am Weg - alles wegsubventioniert.

DAS meine ich mit "es gibt keine Landschaft mehr". Kein Baum, kein Strauch, kein blühender Randstreifen am Weg - alles wegsubventioniert.

Agrar-Spuren. (Allzu) Schweres Gerät verdichtet den Boden Jahr für Jahr mehr. Probleme mit zu viel und zu wenig Regen verschärfen sich.

Agrar-Spuren. (Allzu) Schweres Gerät verdichtet den Boden Jahr für Jahr mehr. Probleme mit zu viel und zu wenig Regen verschärfen sich.

Güller in der Ferne - gerade leer. (Wann werden in Deutschland eigentlich emissionsgeminderte Techniken eingesetzt, die anderswo längst Praxis sind?)

Güller in der Ferne - gerade leer. (Wann werden in Deutschland eigentlich emissionsgeminderte Techniken eingesetzt, die anderswo längst Praxis sind?)

Und diese Geschosse - und die Langstreckentransporter für z.B. Mais Richtung Biogasanlage - belasten dann auch noch über Kilometer die Bundesstraßen und behindern den Verkehr.

Und diese Geschosse - und die Langstreckentransporter für z.B. Mais Richtung Biogasanlage - belasten dann auch noch über Kilometer die Bundesstraßen und behindern den Verkehr.

Immerhin habe ich jetzt auf einem kleinen Abstecher Sachsenhausen erreicht. Hier mache ich kurz Rast bei Freunden auf einem Biohof.

Immerhin habe ich jetzt auf einem kleinen Abstecher Sachsenhausen erreicht. Hier mache ich kurz Rast bei Freunden auf einem Biohof.

Neben allem möglichen anderen Viehzeug gibt es da natürlich Stallhasen. Die haben auch gut Auslauf.

Neben allem möglichen anderen Viehzeug gibt es da natürlich Stallhasen. Die haben auch gut Auslauf.

Bio-Hühner.

Bio-Hühner.

Bio-Katzen.

Bio-Katzen.

Wenn das Socke, unser Kampfdackel, wüsste !

Weiter die die Radtour - schöne Brücke, jetzt mit Sonne im Rücken.

Weiter geht die Radtour - schöne Brücke, jetzt mit Sonne im Rücken.

Es geht aufwärts. - Aaah, Tunnel voraus!

Es geht aufwärts. - Aaah, Tunnel voraus!

Wieder am Viadukt über die Bundesstraße - der "kleine" Lastzug zeigt, wie hoch ich drüber radele.

Wieder am Viadukt über die Bundesstraße - der "kleine" Lastzug zeigt, wie hoch ich drüber radele.

Auch hier war mal Landschaft, Biodiversität.

Auch hier war mal Landschaft, Biodiversität.

Nur am Bahndamm, neben dem jetzigen Radweg, wird Naturentwicklung zugelassen.

Nur schmal am Bahndamm, neben dem jetzigen Radweg, wird gelegentlich Naturentwicklung zugelassen.

Nur noch selten zu sehen - Baumreste aus Bahnzeiten, Robinien (hinten eine Eiche).

Nur noch selten zu sehen - Baumreste aus Bahnzeiten, Robinien (hinten eine Eiche).

Übergang vom Areal der Stadt Waldeck auf Korbacher Gebiet.

Übergang vom Areal der Stadt Waldeck auf Korbacher Gebiet.

Es lärmt so schön über weite Distanz: Offenland, Bundesstraße, Offenland, Forst.

Es lärmt so schön über weite Distanz: Offenland, Bundesstraße, Offenland, Forst.

Nun fährt der Kerl die ganze Zeit durch die Gegend, geniesst die Ruhe in den Berg-Einschnitten – schon meckert er wieder, wenn er in der Realität angekommen ist.

Richtung Melm aufwärts, der Tunnel erspart eine Menge Höhenmeter.

Richtung Melm aufwärts, der Tunnel erspart eine Menge Höhenmeter.

Nur nicht ins Trudeln kommen bei solcher Querbänderung.

Nur nicht ins Trudeln kommen bei solcher Querbänderung. - Sehr schön, hier im Geländeeinschnitt sind nur die Vögel zu hören.

Ankunft in Korbach - St. Kilian grüßt vor blauem Himmel.

Ankunft in Korbach - St. Kilian grüßt vor blauem Himmel.

Nicht ganz ohne Worte: die Goldspur rechts hinten wird im Frühjahr schön durch Krokusse symbolisiert.

Nicht ganz ohne Worte: die Goldspur rechts hinten wird im Frühjahr schön durch Krokusse symbolisiert.

Fast am Geburtshaus: St. Nikolai.

Fast am Geburtshaus: St. Nikolai.

Der Nachtwächter ruft - auch am Tag. (Manchmal hat er eine Bierflasche am Hals.)

Der Nachtwächter ruft - auch am Tag. (Manchmal hat er eine Bierflasche am Hals.)

So, die Radtour ist prächtig beendet. Was nachmittags und abends geschah, verheimliche ich.

Am nächsten Tag ruft der Norden, Zeit zum Bahnhof aufzubrechen.

So lange "bei der Conti" der Schornstein raucht, geht`s Korbach einigermaßen gut.

So lange "bei der Conti" der Schornstein raucht, geht`s Korbach einigermaßen gut.

Oha, Verspätung - da schmilzt meine Umsteigezeit Richtung Null.

Oha, Verspätung - da schmilzt meine Umsteigezeit Richtung Null.

Entspannen! - Die Kurhessenbahn hat Kassel-Wilhelmshöhe rechtzeitig erreicht.

Entspannen! - Die Kurhessenbahn hat Kassel-Wilhelmshöhe rechtzeitig erreicht.

Mein IC kommt gleich - mit einer Menge Leute, die "reif für die Insel" sind.

Mein IC kommt gleich - mit einer Menge Leute, die "reif für die Insel" sind.

Ok, Korbach und Korbächer, war mir mal wieder ein Vergnügen. Bis zum nächsten Mal!

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.