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Archive for the ‘Reisen’ Category

Nein, diese viel zu zahlreich und unnötig mit Brotmengen gefütterten Goldfische nahe dem Rathaus und Münchhausenmuseum meine ich nicht.

Nein, diese viel zu zahlreich und unnötig mit Brotmengen gefütterten Goldfische nahe dem Rathaus und Münchhausenmuseum meine ich nicht.

Wer in Bodenwerder und um Bodenwerder herum frische Weserfische erleben und geniessen möchte, hat dazu diverse Möglichkeiten.

Hoppla, dies ist ein super Zanderfilet der Bodenwerder Gastronomie. Hier in der klaren, nicht allzu tiefen Oberweser ist der Zander sicherlich kein standorttypischer Fisch (gern aber von Anglervereinen eingebürgert).

Hoppla, dies ist ein super Zanderfilet der Bodenwerder Gastronomie. Hier in der klaren, nicht allzu tiefen Oberweser ist der Zander sicherlich kein standorttypischer Fisch (gern aber von Anglervereinen eingebürgert).

Wer sich, da ich den Zander nun schon gezeigt habe, für die Örtlichkeit des Genusses interessiert, forscht am Besten, wo es Landbier als Halben gibt.

Wer sich, da ich den Zander nun schon gezeigt habe, für die Örtlichkeit des Genusses interessiert, forscht am Besten, wo es Landbier als Halben gibt.

Nun aber zu den frischen Weserfischen.

Frische Fische bekommt man z.B. direkt am Weserufer im Werfthof und Weseraquarium am Sonntag Nachmittag zu sehen.

Frische Fische bekommt man z.B. direkt am Weserufer im Werfthof und Weseraquarium am Sonntag Nachmittag zu sehen.

Im Erdgeschoss sind Schiffszimmererwerkzeuge und Schiffsmodelle als Beispiel örtlichen Schiffbaus zu sehen.

Im Erdgeschoss sind Schiffszimmererwerkzeuge und Schiffsmodelle als Beispiel örtlichen Schiffbaus zu sehen.

Im ersten Stock sind typische Weserfische in Aquarien zu besichtigen, hier Gründlinge, rechts unscharf ein Kaulbarsch.

Im ersten Stock sind typische Weserfische in Aquarien zu besichtigen, hier Gründlinge, rechts unscharf ein Kaulbarsch.

Selten habe ich eine solche Vielfalt an Weissfischarten an einem Platz gesehen. Vorn, wir waren uns einig, dass das kein Döbel ist, ein großer Hasel - schwierig, schwierig. Alande sollen auch gerade nicht im Aquarium vorhanden sein.

Selten habe ich eine solche Vielfalt an Weissfischarten an einem Platz gesehen. Vorn, wir waren uns einig, dass das kein Döbel ist, ein großer Hasel – schwierig, schwierig. Alande sollen auch gerade nicht im Aquarium vorhanden sein.

Da ich im “normalen Leben” in Freizeit kaum noch zum Angeln komme, wollte ich denn den Urlaub nutzen. Anglergeschäft, Campingplätze und Tankstelle bieten Gastkarten der hiesigen Vereine – schon kann`s losgehen.

Wer sich auf der Suche nach einem geeigneten Angelplatz in der Weseraue herumtreibt, triff schon Mal Einheimische, hier einen Jungfuchs.

Wer sich auf der Suche nach einem geeigneten Angelplatz in der Weseraue herumtreibt, triff schon Mal Einheimische, hier einen Jungfuchs.

Eine Vielzahl Buhnen an beiden Ufern bieten interessante Anlaufstellen, hier die beweideten Buhnen von Pegestorf.

Eine Vielzahl Buhnen an beiden Ufern bieten interessante Anlaufstellen, hier die beweideten Buhnen von Pegestorf.

Glasklares Wasser - kleine Strömungsstudie zwischen zwei Buhnenfeldern.

Glasklares Wasser – kleine Strömungsstudie zwischen zwei Buhnenfeldern.

Am gegenüberliegenden Weserufer liegt Rühle, Ausgangspunkt für Wanderungen in die "Rühler Schweiz", in der Abendsonne.

Am gegenüberliegenden Weserufer liegt Rühle, Ausgangspunkt für Wanderungen in die “Rühler Schweiz”, in der Abendsonne.

Nach Sonnenuntergang - ich verlasse Pegestorf beeindruckt.

Nach Sonnenuntergang – ich verlasse Pegestorf beeindruckt.

Einige der zahlreichen Buhnen vor Rühle.

Einige der zahlreichen Buhnen vor Rühle.

Da hat einer angebissen.

Da hat einer angebissen.

Ein Döbel konnte meinem Blechfisch nicht widerstehen. Da ich ohne Widerhaken angle, lasse ich die Schnur etwas locker - so ist dieser Fisch wieder frei. Genau so erfreuen sich ein paar kleinere Barsche und Hechte weiter des Lebens.

Ein Döbel konnte meinem Blechfisch nicht widerstehen. Da ich ohne Widerhaken angle, lasse ich die Schnur etwas locker – so ist dieser Fisch wieder frei. Genau so erfreuen sich ein paar kleinere Barsche und Hechte weiter des Lebens.

Aber ein schicker Barsch von 25 cm Länge kann den Mittagstisch gut bereichern. Wir bevorzugen zum Essen geräucherten Barsch.

Aber ein schicker Barsch von 25 cm Länge kann den Mittagstisch gut bereichern. Wir bevorzugen zum Essen geräucherten Barsch.

Ein Sonnenuntergang jenseits der Rühler Buhnen ist schon in “Bodenwerder 1″ präsentiert, ich verzichte hier auf einen zweiten.

Da größere Hechte turbulent und lautstark auf sich aufmerksam gemacht haben, werde ich noch einmal an anderer Stelle mit anderem Köder mein Glück versuchen. Dazu mehr im nächsten Beitrag.

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Zwei Wochen herrlicher Ferientage liegen hinter uns. Diesmal ging`s nach Bodenwerder, Münchhausenland.

In lockerer Folge werden Eindrücke darüber hier im Blog vorgestellt, gestartet mit Herbstfarben.

Blick vom Bismarckturm auf Bodenwerder und die Oberweser.

Blick vom Bismarckturm auf Bodenwerder und die Oberweser.

Herbstfarben rot-gelb-schwarz-blau-grün in der Weseraue. Hinweis: das Blau ist ein Jeans-Bein eines 1,80 m Erwachsenen. Dazu folgt später ein spezieller Blog-Beitrag.

Herbstfarben rot-gelb-schwarz-blau-grün in der Weseraue. Hinweis: das Blau ist ein Jeans-Bein eines 1,80 m Erwachsenen. Dazu folgt später ein spezieller Blog-Beitrag.

Gegen Ende des Urlaubs zeigt Ahorn erste Herbstfärbung.

Gegen Ende des Urlaubs zeigt Ahorn erste Herbstfärbung.

Herbstlicher Sonnenuntergang westlich der Weser, Blick von Rühler Buhnen.

Herbstlicher Sonnenuntergang westlich der Weser, Blick von Rühler Buhnen.

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Unter dem Titel “Wahr-Schau zur geplanten Elbvertiefung” ist 2014 ein Buch erschienen, das schon beim Durchblättern durch die Vielfalt seiner langjährig mit der Unterelbe Vertrauten besticht. Als seit mehr als 40 Jahren mit der Elbe beruflich wie privat Interessierter haben mich die Lebensläufe der Autoren sowie Themen, Bilder und Tabellen stark beeindruckt.

Mehr werde ich nach dem Lesen in diesem Blog zum Besten geben.

Da unter oben geschaltetem Link bereits in dem Buch geblättert werden kann, möge sich jeder gern vorher eine erste Meinung bilden. Eins jedenfalls ist klar: in diesem Buch haben Menschen eine Stimme gefunden, die ansonsten in Film, Funk und Fernsehen eher selten zu Wort kommen.

Hamburg: Elb-Philharmonie, künftiges Wahrzeichen, gegenwärtiger Geldfresser, in grünem Rahmen. Die Elbe davor erleidet gerade einen Sommer mit extrem niedrigem Sauerstoffgehalt.

Hamburg: Elb-Philharmonie, künftiges Wahrzeichen, gegenwärtiger Geldfresser, in grünem Rahmen.
Die Elbe davor erleidet gerade einen Sommer mit extrem niedrigem Sauerstoffgehalt.

Gebaut wird auch ohne Elbvertiefung. Vorbereitung Hafencity durch Vertikaldränagen.

Gebaut wird auch ohne Elbvertiefung. Vorbereitung Hafencity durch Vertikaldränagen.

Sand drauf - noch ist das Traumschiff zu sehen, die Elbe zu ahnen.

Sand drauf – noch ist das Traumschiff zu sehen, die Elbe zu ahnen.

Schon spannend, die tägliche Vorbeifahrt mit dem Zug. Hier warten wir auf die Hafencity Ost.

Schon spannend, die tägliche Vorbeifahrt mit dem Zug. Hier warten wir auf die Hafencity Ost.

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Bevor wir unsere Fahrräder entgegennehmen, machen wir eine Schiffstour von Lauenburg nach Bleckede. Dort besichtigen wir das Biosphaerium Elbtalaue im Elbschloss Bleckede (Berichte darüber hier im Blog sind über Suche zu finden), erhalten anschliessend unsere Räder, die uns den Rest der Woche gute Dienste leisten sollen, und radeln nach Lauenburg zurück.

In unserer Unterkunft hängt dieses Bild. Blick vom hohen Elbenordhang auf die noch nicht eingedeichte Elbtalaue. Parallele Nebenelben mit offenem Durchfluss sind noch zu erkennen. Interessant ist auch der Aspekt der früheren Schiffstypen.

In unserer Unterkunft hängt dieses Bild. Blick vom hohen Elbenordhang auf die noch nicht eingedeichte Elbtalaue. Parallele Nebenelben mit offenem Durchfluss sind noch zu erkennen. Interessant ist auch der Aspekt der früheren Schiffstypen.

Kleine Zwischenanmerkung: die früher offenen Parallel-Elben sind heute abgedeichte kleine, fast stehende Gerinne, zum Teil mit dem Rad begleitbar.

Kleine Zwischenanmerkung: die früher offenen Parallel-Elben sind heute abgedeichte kleine, fast stehende Gerinne, zum Teil mit dem Rad begleitbar.

Was wird uns auf der Schifffahrt erwarten? Die Wettervorhersage ist gut – mit eingesprenkelten Regenversprechen.

So einen Start hatten wir schon einmal ...

So einen Start hatten wir schon einmal …

Aber an unserem Schiffstourtag zeigen hoch fliegende Mehlschwalben vor blauem Himmel und windgebürstetes Wasser auf der Elbe schönstes Fahrwetter an.

Aber an unserem Schiffstourtag zeigen hoch fliegende Mehlschwalben vor blauem Himmel und windgebürstetes Wasser auf der Elbe schönstes Fahrwetter an.

Der Rufer in Lauenburg hat unseren Dampfer allerdings noch nicht herbei gerufen.

Der Rufer in Lauenburg hat unseren Dampfer allerdings noch nicht herbei gerufen.

Wird dieser historische Raddampfer "unser" Schiff sein?

Wird dieser historische Raddampfer “unser” Schiff sein?

Nein, wir machen eine Erlebnisfahrt mit der "Herzog von Lauenburg".

Nein, wir machen eine Erlebnisfahrt mit der “Herzog von Lauenburg”.

Ein Bisschen müssen wir allerdings noch warten, bis das Schiff richtig angelegt hat, fertig gemacht ist und - vor allem - der Kaptain an Bord gegangen ist.

Ein Bisschen müssen wir allerdings noch warten, bis das Schiff richtig angelegt hat, fertig gemacht ist und – vor allem – der Kaptain an Bord gegangen ist.

Wir stechen in See - nein, in die Elbe.

Wir stechen in See – nein, in die Elbe.

Das ist wahrlich eine beeindruckende Sicht auf hellen Sandstrand, Röhrichte, Auwaldreste! - Was soll eigentlich der sich verdunkelnde Himmel?!

Das ist wahrlich eine beeindruckende Sicht auf hellen Sandstrand, Röhrichte, Auwaldreste! – Was soll eigentlich der sich verdunkelnde Himmel?!

Zwei Gänse fliegen vorbei, ein versteckter Reiher wartet am Buhnenkopf auf Fisch.

Zwei Gänse fliegen vorbei, ein versteckter Reiher wartet am Buhnenkopf auf Fisch.

Der Himmel ist heute wirklich interessant. Von freiem Blau über hohe Zirren bis zu jagenden Wolken und schwarzen Fronten ist alles vertreten.

Der Himmel ist heute wirklich interessant. Von freiem Blau über hohe Zirren bis zu jagenden Wolken und schwarzen Fronten ist alles vertreten.

An Schiffen sehen wir eigentlich nichts - bis auf diverse Bundeswasserstraßen-Schwimmkörper.

An Schiffen sehen wir eigentlich nichts – bis auf diverse Bundeswasserstraßen-Schwimmkörper.

Beherzt greift der Greiferbagger in die Affischlacke, einen zwar schwermetallhaltigen, aber bautechnisch wegen seiner Schwere (nur an geeigneten Orten, NICHT an kleinen Gewässern ! ! !) gut nutzbaren Baustoff.

Beherzt greift der Greiferbagger in die Affischlacke, einen zwar schwermetallhaltigen, aber bautechnisch wegen seiner Schwere (nur an geeigneten Orten, NICHT an kleinen Gewässern ! ! !) gut nutzbaren Baustoff.

Überall liegen Haufen - z.T. sehr viel größere - am Elbeufer. Da hat die Norddeutsche Affinerie ja Glück, ihren Abfall so gut als Wirtschaftsgut unterbringen zu können. - Warum in diesem Haufen so viel Feinmaterial zu sehen ist - wir wissen es nicht.

Überall liegen Haufen – z.T. sehr viel größere – am Elbeufer. Da hat die Norddeutsche Affinerie ja Glück, ihren Abfall so gut als Wirtschaftsgut unterbringen zu können. – Warum in diesem Haufen so viel Feinmaterial zu sehen ist – wir wissen es nicht.

Und noch ein Haufen - diesmal von Material und Höhe größer.

Und noch ein Haufen – diesmal von Material und Höhe größer.

Noch ein Schiff der Bundeswasserstraßenverwaltung - ein Tonnenverleger und -putzer.

Noch ein Schiff der Bundeswasserstraßenverwaltung – ein Tonnenverleger und -putzer.

Blick voraus - tolle Aussicht, kein Schiff zu sehen.

Blick voraus – tolle Aussicht, kein Schiff zu sehen.

Blick zurück, wir turbulenzieren - der Greiferbagger verschwindet am Horizont. Weit und breit ausser uns kein Schiff auf der Elbe.

Blick zurück, wir turbulenzieren – der Greiferbagger verschwindet am Horizont. Weit und breit ausser uns kein Schiff auf der Elbe.

"Eigener" Sandstrand - die Elbe beim Hundespaziergang geniessen (darf der das?).

“Eigener” Sandstrand – die Elbe beim Hundespaziergang geniessen (darf der das?).

Für diese Gänse fahren wir wohl zu dicht am Ufer. Sie verlassen ihren Ruheplatz an Land und schwimmen aufs Wasser.

Für diese Gänse fahren wir wohl zu dicht am Ufer. Sie verlassen ihren Ruheplatz an Land und schwimmen aufs Wasser.

Von diesen Gänsen - am anderen Ufer - sind wir so weit weg, dass sie keinerlei Notiz von uns nehmen.

Von diesen Gänsen – am anderen Ufer – sind wir so weit weg, dass sie keinerlei Notiz von uns nehmen.

Mit flatternden 3-Länder-Fahnen geht`s weiter elbeaufwärts.

Mit flatternden 3-Länder-Fahnen geht`s weiter elbeaufwärts.

Was gibt`s da links zu sehen?

Was gibt`s da links zu sehen?

Vor einem nun historischen Wachturm sonnen sich Möwen und Kormorane auf einer Sandbank.

Vor einem nun historischen Wachturm sonnen sich Möwen und Kormorane auf einer Sandbank.

Für einen Elbe-Gruß als Postkarte geeigneter Blick. Am Horizont sind Berge zu sehen - Berge ??

Für einen Elbe-Gruß als Postkarte geeigneter Blick. Am Horizont sind Berge zu sehen – Berge ??

Um das Rätsel gleich mit einem Kartenausschnitt aus dem Biosphaerium Bleckede zu beantworten: Ja, dort am südlichen Horizont liegen - bis ca. 100 m hoch - die "Breetzer Berge".

Um das Rätsel gleich mit einem Kartenausschnitt aus dem Biosphaerium Bleckede zu beantworten: Ja, dort am südlichen Horizont liegen – bis ca. 100 m hoch – die “Breetzer Berge”.

Und da - unter schwarzer Wolkenfront - ein Schiff!

Und da – unter schwarzer Wolkenfront – ein Schiff!

Schon ist es vorbei, kleine, vergängliche Andenken hinterlassend.

Schon ist es vorbei, kleine, vergängliche Andenken hinterlassend.

Am niedersächsischen Nordufer sehen wir etwas, das uns nicht gefällt: schweres Großvieh weidet inmitten Röhricht und Auwald, zerstört standorttypische Vegetation und führt zu Ufererosion.

Am niedersächsischen Nordufer sehen wir etwas, das uns nicht gefällt: schweres Großvieh weidet inmitten Röhricht und Auwald, zerstört standorttypische Vegetation und führt zu Ufererosion.

Gegen Ende der Fahrt kommt doch tatsächlich die schwärzeste Wolkenfront auf, die wir bisher hatten.

Gegen Ende der Fahrt kommt doch tatsächlich die schwärzeste Wolkenfront auf, die wir bisher hatten.

Und - es kommt, wie es muss - Sturmböen und Regen wollen uns wohl das Aussteigen verleiden.

Und – es kommt, wie es muss – Sturmböen und Regen wollen uns wohl das Aussteigen verleiden.

Anleger Bleckede in Sicht - wir sollen (wollen?) an Land.

Anleger Bleckede in Sicht – wir sollen (wollen?) an Land.

Aber der Kaptain hat noch einen Trick parat, sagt uns, bei dem Niedrigwasser könne er nicht anlegen, dreht noch eine Runde - der Regen lässt nach.

Aber der Kaptain hat noch einen Trick parat, sagt uns, bei dem Niedrigwasser könne er nicht anlegen, dreht noch eine Runde – der Regen lässt nach.

Die Wetterfront ist vorüber gezogen - trocken verlassen wir das Schiff. Schön`n Dank auch!

Die Wetterfront ist vorüber gezogen – trocken verlassen wir das Schiff. Schön`n Dank auch!

Jenseits des Deichs stolpern wir geradezu über etwas, das nun WIRKLICH nicht sein soll: Affi-Schlacke, verbaut im Graben ... - Leute ! ! !

Jenseits des Deichs stolpern wir geradezu über etwas, das nun WIRKLICH nicht sein soll: Affi-Schlacke, verbaut im Graben … – Leute ! ! !

Das Biosphaerium und sein Aquarium (vgl. Beitrag vom 13. Juli) sowie das Mittagessen nehmen die nächsten Stunden ein.

Die Räder warten auf uns.

Die Räder warten auf uns.

Schon geht`s los. Hinterm Deich längs bei besten Verhältnissen.

Schon geht`s los. Hinterm Deich längs bei besten Verhältnissen.

Blick über`n Deich: Wechselhaftes Vorland, ein kleiner Wasserfleck blitzt dazwischen auf.

Blick über`n Deich: Wechselhaftes Vorland, ein kleiner Wasserfleck blitzt dazwischen auf.

Alte Eichen säumen eine ehemalige Flutrinne.

Alte Eichen säumen eine ehemalige Flutrinne.

Auch wenn immer mal ein Baum stirbt - unseren Eichen geht es generell gar nicht gut.

Auch wenn immer mal ein Baum stirbt – unseren Eichen geht es generell gar nicht gut.

Schick hier, Wasser, Boden (sehen wir mal von den Inhaltsstoffen, Zeugen der Vergangenheit, ab), Luft.

Schick hier, Wasser, Boden (sehen wir mal von den Inhaltsstoffen, Zeugen der Vergangenheit, ab), Luft.

Detail aus dem vorherigen Foto: kleine Wellenstudie.

Detail aus dem vorherigen Foto: kleine Wellenstudie.

Herdenschutzhunde - muss sein in Schaf-gemähter Landschaft, jetzt, wo nach und nach der andere dem einen Wolf folgt.

Herdenschutzhunde – muss sein in Schaf-gemähter Landschaft, jetzt, wo nach und nach der andere dem einen Wolf folgt.

Unschöne, heutige Realität: Gleich hinterm Deich bis hart ran an den Graben - Agrar-Monotonie, steuer- bzw. Erneuerbare-Energie-Gesetz subventionierter Mais-Wahnsinn.

Unschöne, heutige Realität: Gleich hinterm Deich bis hart ran an den Graben – Agrar-Monotonie, steuer- bzw. Erneuerbare-Energie-Gesetz subventionierter Mais-Wahnsinn.

Mais vor Auwald.

Mais vor Auwald.

Auf dem Deich erblicken wir die vorher vom Wasser aus gesehenen Affi-Steine. Und die flächenhafte Großviehbeweidungszerstörung des Nordufers. Sowas sollte dringend beendet werden.

Auf dem Deich erblicken wir die vorher vom Wasser aus gesehenen Affi-Steine. Und die flächenhafte Großviehbeweidungszerstörung des Nordufers. Sowas sollte dringend beendet werden.

Kleiner Schauer trifft Goldenes Kalb, in Nationalfarben getarnt.

Kleiner Schauer trifft Goldenes Kalb, in Nationalfarben getarnt.

Acker, wo früher Auwald, Röhricht, Grünland war. Natur- und Steuergeldvernichtung.

Acker, wo früher Auwald, Röhricht, Grünland war. Natur- und Steuergeldvernichtung.

"Heizen mit Weizen!" - Biogasanlagen-Boom allerorten.

“Heizen mit Weizen!” – Biogasanlagen-Boom allerorten.

Leider geht mit dem Biogasanlagen-Boom offenbar nicht die Kenntnis über die Anforderungen dieser Organo-Höchstkonzentrations-Verfahrenstechnik und notwendiger Begleitverhaltensweisen einher. Wie sonst wäre zu erklären, dass “Die Rückkehr der Abwasserpilze” inzwischen in so gut wie jedem Landkreis unseres Landes mit Totalzerstörung des Lebens in Bächen festzustellen ist ?? !! ??

Wümme-Meerforelle” berichtet unter Aktuelles immer wieder darüber. Spaß macht solche Berichterstattung wirklich nicht.

Ein konsequentes Handeln gegen diese Extrementwicklung scheint nirgends in Sicht. "Schnecken-Tempo" erscheint dagegen ultraschnell.

Ein konsequentes Handeln gegen diese Extrementwicklung scheint nirgends in Sicht. “Schnecken-Tempo” erscheint dagegen ultraschnell.

Ende der 1970er wurden die damals flächenhaft herrschenden Abwasserunzuträglichkeiten zielgerichtet angepackt – das positive Ergebnis ist bekannt. Bleibt zu wünschen, dass Politik und Verwaltung heute endlich die Unzuträglichkeiten des Biogas-Booms und seines Umfelds anpacken.

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Damit ein Fluss wie die Elbe mit Schiffen befahrbar ist, muss man allerhand Technik nutzen – bauen und unterhalten. Wir haben per Rad und zu Fuß allerhand davon zu sehen bekommen.

Buhne und Bojen - Lenken von Wasser und Schifffahrt.

Buhne und Bojen – Lenken von Wasser und Schifffahrt.

Direkt vor unserer Unterkunft in der ehemaligen Zündholzfabrik Lauenburg können wir die Wirkung von Buhnen studieren. Dies ist eine unter dem Normalwasserspiegel angelegte Lenkbuhne. Damit das Wasser in der Schifffahrtsrinne konzentriert und das Ufer nicht beschädigt, sondern geschützt wird, ist sie gegen die Strömung ausgerichtet. Gut im Foto erkennbar: So über die Lenkbuhne fließendes Wasser zieht Richtung Bojen, am Ufer herrscht Strömungsruhe bzw. leicht flussauf gerichtete Strömung.

Extremhochwasser der Elbe, Lauenburg - da geht keine Schifffahrt mehr. - Uns überraschte, dass 2002 und 2006 gar nicht die Maxima sind. Aber die kamen mit 2013 als "Jahrhundert-" oder "Jahrtausend-Hochwässer" betitelt auch sehr dicht hintereinander her. Und: Wir alle "waren dabei".

Extremhochwasser der Elbe, Lauenburg – da geht keine Schifffahrt mehr. – Uns überraschte, dass 2002 und 2006 gar nicht die Maxima sind. Aber die kamen mit 2013 als “Jahrhundert-” oder “Jahrtausend-Hochwässer” betitelt auch sehr dicht hintereinander her. Und: Wir alle “waren dabei”.

Bevor wir uns weiter mit der Elbe befassen, besichtigen wir die Lauenburger Schleuse am Elbe-Lübeck-Kanal. Gerade kommt ein Schiff von Norden herein.

Bevor wir uns weiter mit der Elbe befassen, besichtigen wir die Lauenburger Schleuse am Elbe-Lübeck-Kanal. Gerade kommt ein Schiff von Norden herein.

Die kaum 10 Jahre alte Schleuse ist gut ausgestattet, damit die Schifffahrt reibungslos funktioniert. Schnell ist das obere Schleusentor geschlossen, das Absenken des Schiffs auf Elbe-Niveau beginnt.

Die kaum 10 Jahre alte Schleuse ist gut ausgestattet, damit die Schifffahrt reibungslos funktioniert. Schnell ist das obere Schleusentor geschlossen, das Absenken des Schiffs auf Elbe-Niveau beginnt.

Kaum zu glauben, wie schnell der Wasserspiegel in der Schleuse sinkt - oberes Schleusentor von "innen" betrachtet.

Kaum zu glauben, wie schnell der Wasserspiegel in der Schleuse sinkt – oberes Schleusentor von “innen” betrachtet.

Oha, das sind doch etliche Meter Wasserhöhe weniger als vorher - knapp 5, wenn ich richtig nachgeschlagen habe.

Oha, das sind doch etliche Meter Wasserhöhe weniger als vorher – knapp 5, wenn ich richtig nachgeschlagen habe.

Interessante Sache, wie man sieht! Gleich kann das Binnenschiff seine Fahrt fortsetzen.

Interessante Sache, wie man sieht! Gleich kann das Binnenschiff seine Fahrt fortsetzen.

Anker wird dieses Teil genannt - wozu ist es gut?

Anker wird dieses Teil genannt – wozu ist es gut?

So ein Anker - bzw. tritt der meist im Plural auf, jede Menge, insbesondere hier in Lauenburg wegen des so genannten Butterbergs, geht weg wie Butter - hält wie Schraube und Dübel Dinge, die sonst nicht halten. Meine Güte - das musste man sich angesichts der hiesigen Geologie aber eine Menge Euro kosten lassen. (Wobei "man" natürlich wie immer wir Steuerzahler sind.)

So ein Anker – bzw. tritt der meist im Plural auf, jede Menge, insbesondere hier in Lauenburg wegen des so genannten Butterbergs, geht weg wie Butter – hält wie Schraube und Dübel Dinge, die sonst nicht halten. Meine Güte – das musste man sich angesichts der hiesigen Geologie aber eine Menge Euro kosten lassen. (Wobei “man” natürlich wie immer wir Steuerzahler sind.)

Bevor hier die heutige, große Binnenschifffahrt fuhr, haben sich die Altvorderen schon früh nicht nur Gedanken gemacht. Elbe und Lübeck wurden hier ab 14. Jahrhundert durch den Stecknitz-Delvenau-Kanal verbunden. Hut ab! - Die davon verbliebene Palmschleuse sehen wir später noch im Original.

Bevor hier die heutige, große Binnenschifffahrt fuhr, haben sich die Altvorderen schon früh nicht nur Gedanken gemacht. Elbe und Lübeck wurden hier ab 14. Jahrhundert durch den Stecknitz-Delvenau-Kanal verbunden. Hut ab! – Die davon verbliebene Palmschleuse sehen wir später noch im Original.

Gearbeitet wurde seinerzeit nicht per Großbagger - noch Ende der 1890er erfolgten auch solche Großerdarbeiten per Hand, wie dieses Foto in der Schleuse Lauenburg zeigt.

Gearbeitet wurde seinerzeit nicht per Großbagger – noch Ende der 1890er erfolgten auch solche Großerdarbeiten per Hand, wie dieses Foto in der Schleuse Lauenburg zeigt.

Nachdem wir auch die moderne Schaltwarte besichtigt haben, geht`s weiter Richtung Palmschleuse. Hier der Blick noch aus der Schleuse Lauenburg auf einen Rest des Stecknitz-Delvenau-Kanals.

Nachdem wir auch die moderne Schaltwarte besichtigt haben, geht`s weiter Richtung Palmschleuse. Hier der Blick noch aus der Schleuse Lauenburg auf einen Rest des Stecknitz-Delvenau-Kanals.

Und das ist die Palmschleuse, beeindruckend, die Ingenieurskunst früherer Generationen. - Gleich nebendran gibt`s übrigens hervorragendes Mittagessen, das wir uns nicht entgehen liessen.

Und das ist die Palmschleuse, beeindruckend, die Ingenieurskunst früherer Generationen. – Gleich nebendran gibt`s übrigens hervorragendes Mittagessen, das wir uns nicht entgehen liessen.

Weiter wollen wir – gucken, wo die Binnenschiffe “hoch hinaus”, von der Elbtalaue in die Geest gehievt werden, damit sie über den Elbe-Seitenkanal Richtung Osten, z.B. Berlin, ihre massenhafte Fracht transportieren können. – Die Elbe selbst gibt mit ihrer für Großschifffahrt viel zu geringen Wassermenge nicht die Wassertiefe dafür her. Möge sie als hundere Kilometer langer Fluss zwischen Geesthacht und Tschechien konsequent Richtung Naturnähe entwickelt werden!

Wir haben die Elbe gequert und radeln gen Westen. Blick auf Lauenburg am nördlichen Elbhang.

Wir haben die Elbe gequert und radeln gen Westen. Blick auf Lauenburg am nördlichen Elbhang.

Technik nebendran, eine Freude für Bäckerei-Fans. - Zwar keine Technik für Schifffahrt, aber was wäre ein Schiffer ohne Brot, Brötchen, vielleicht Kuchen an Bord ...

Technik nebendran, eine Freude für Bäckerei-Fans. – Zwar keine Technik für Schifffahrt, aber was wäre ein Schiffer ohne Brot, Brötchen, vielleicht Kuchen an Bord …

Vorbei geht`s an einer großen Deichkurve, Zeichen eines früheren Bruchs mit tiefer Auskolkung, die sich jetzt als Auwiese darstellt. Auf solchem (ehemaligen) Strudelloch baut man besser keinen Deich, sondern eben drumrum.

Vorbei geht`s an einer großen Deichkurve, Zeichen eines früheren Bruchs mit tiefer Auskolkung, die sich jetzt als Auwiese darstellt. Auf solchem (ehemaligen) Strudelloch baut man besser keinen Deich, sondern eben drumrum.

Wir sind am Abzweig des Elbe-Seitenkanals von der Elbe angekommen. "Alina" zieht ihres Weges Richtung Schiffshebewerk.

Wir sind am Abzweig des Elbe-Seitenkanals von der Elbe angekommen. “Alina” zieht ihres Weges Richtung Schiffshebewerk.

Damit die Schiffe hier so unbehelligt fahren können, ist in den 1960ern das Wehr Geesthacht mit Schiffsschleuse gebaut worden. Zum Einen erleichtert dieser geregelte Wasserstand die Schifffahrt, zum Anderen begrenzt er den Tideeinfluss nach Osten und stoppt flussauf fortschreitende Tiefenerosion in dieser Strecke.

Schnell ein (Gedanken)Sprung zum Wehr Geesthacht.

Schnell ein (Gedanken)Sprung zum Wehr Geesthacht.

Es herrscht gerade so geringer Abfluss in der Elbe, s. dünne Wasserschicht über dieser Wehrklappe, dass problemlos Wartungsarbeiten durchgeführt werden können. Einige Wehrfelder sind ausser Betrieb.

Es herrscht gerade so geringer Abfluss in der Elbe, s. dünne Wasserschicht über dieser Wehrklappe, dass problemlos Wartungsarbeiten durchgeführt werden können. Einige Wehrfelder sind ausser Betrieb.

Hier ist der Abflussquerschnitt zugestaut, Arbeiten am Wehrfeld sind möglich.

Hier ist der Abflussquerschnitt zugestaut, Arbeiten am Wehrfeld sind möglich.

Ein Greiferbagger vor dem stillgelegten Wehrfeld - es soll wohl auch gebaggert werden.

Ein Greiferbagger vor dem stillgelegten Wehrfeld – es soll wohl auch gebaggert werden.

Wasserstandhaltung der Elbe beim Wehr Geesthacht.

Wasserstandhaltung der Elbe beim Wehr Geesthacht.

Die Wasserstandhaltung stellt sicher, dass auch die Überläufe der Lockströmungsverstärkung für den großen Fischpass am Nordufer trotz Niedrigwasserabfluss weiter funktionieren.

Die Wasserstandhaltung stellt sicher, dass auch die Überläufe der Lockströmungsverstärkung für den großen Fischpass am Nordufer trotz Niedrigwasserabfluss weiter funktionieren.

Fast spätsommerlich - Blutweiderich vor Stauhaltung Geesthacht.

Fast spätsommerlich – Blutweiderich vor Stauhaltung Geesthacht.

Damit die Binnenschiffe von der Tideelbe, ob Ebbe oder Flut, auf Stauraum-Niveau kommen, braucht`s natürlich auch in Geesthacht eine Schleuse.

Damit die Binnenschiffe von der Tideelbe, ob Ebbe oder Flut, auf Stauraum-Niveau kommen, braucht`s natürlich auch in Geesthacht eine Schleuse.

Nun aber zurück zum Elbe-Seitenkanal.

Wir radeln schneller als die Schiffe, mal sehen, ob wir noch mehr sehen.

Wir radeln schneller als die Schiffe, mal sehen, ob wir noch mehr sehen.

"It`s a long way ..."

“It`s a long way …”

Warten vor dem Schiffshebewerk Scharnebeck (bei Suche finde ich "Lüneburg", na gut) - Kohle für Berlin.

Warten vor dem Schiffshebewerk Scharnebeck (bei Suche finde ich “Lüneburg”, na gut) – Kohle für Berlin.

Aus der Elbtalaue hoch auf die Geest - und umgekehrt. 38 m Höhenunterschied bewältigt dieses Bauwerk mit seiner Technik seit Anfang der 1970er.

Aus der Elbtalaue hoch auf die Geest – und umgekehrt. 38 m Höhenunterschied bewältigt dieses Bauwerk mit seiner Technik seit Anfang der 1970er.

Da fahren die Schiffe also in einen Trog, der wird dichtgemacht und hochgefahren. Hier gucken wir auf den trockenen "Untergrund" (und auf die Unterseite des Trogs).

Da fahren die Schiffe also in einen Trog, der wird dichtgemacht und hochgefahren. Hier gucken wir auf den trockenen “Untergrund” (und auf die Unterseite des Trogs).

Uuuups, nach erstem Tröpfeln ein Wasserfall! So ganz ohne Pütschern geht denn das Öffnen und Schliessen des Trogs offenbar nicht. - Jetzt kommt wohl gleich ein Schiff von oben.

Uuuups, nach erstem Tröpfeln ein Wasserfall! So ganz ohne Pütschern geht denn das Öffnen und Schliessen des Trogs offenbar nicht. – Jetzt kommt wohl gleich ein Schiff von oben.

Oh ja, abwärts.

Oh ja, abwärts.

Der Trog ist gut gefüllt ... - Gleich kann das Schiff die Fahrt fortsetzen.

Der Trog ist gut gefüllt … – Gleich kann das Schiff die Fahrt fortsetzen.

Das Schleusentor öffnet sich.

Das Schleusentor öffnet sich.

Und weiter geht die Fahrt gen Elbe Richtung Hamburg.

Und weiter geht die Fahrt gen Elbe Richtung Hamburg.

Blick von der Seite - so 38 m Höhenunterschied sind schon was!

Blick von der Seite – so 38 m Höhenunterschied sind schon was!

Der Ost-Trog ist oben - Reparatur.

Der Ost-Trog ist oben – Reparatur.

Daher ist der West-Trog schnell wieder gefüllt - ein kleines Binnenschiff und ein Ausflugsdampfer sind die Fracht.

Daher ist der West-Trog schnell wieder gefüllt – ein kleines Binnenschiff und ein Ausflugsdampfer sind die Fracht.

Wer Interesse hat, kann sich das Ganze im Info-Zentrum im Detail ansehen. Dort ist auch einiges mehr an Fakten zu Wasser und Schiffen zu finden.

Wer Interesse hat, kann sich das Ganze im Info-Zentrum im Detail ansehen. Dort ist auch einiges mehr an Fakten zu Wasser und Schiffen zu finden.

Zum Schluss ganz etwas anderes - Hacke und Säge? - Nein, Hacke und Säge braucht man (diese schon vor längerer Zeit), um im Winter liegende, festfrierende Schiffe vom drückenden Eispanzer zu befreien.

Ganz etwas anderes – Hacke und Säge? – Nein, Hacke und Säge braucht man (diese schon vor längerer Zeit), um im Winter liegende, festfrierende Schiffe vom drückenden Eispanzer zu befreien.

In früheren Zeiten nutzte man diese Geräte auch zur Gewinnung von Kühl-Eis, z.B. ausgesägt aus einem Dorfteich. Damals kannte man keine elektrischen Kühlschränke, gar Gefrierfächer. Gelagert in Höhlen oder tiefen Kellern konnte das Kühl-Eis so – tauend – bis zum Sommer genutzt werden, z.B. für Bier der Gaststätten.

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Mit dem Rad erfuhren wir nördlich und südlich der Elbe auf dem Weg zu diversen Zielen viele Kilometer. Fast nebenbei kam dabei – neben den schon gezeigten Fischen – das eine oder andere Tier in Sicht.

Den Seeadler habe ich nicht live, aber als beeindruckendes Präparat im Elbschloss Bleckede bewundert.

Den Seeadler habe ich nicht live, aber als beeindruckendes Präparat im Elbschloss Bleckede bewundert.

Dort findet sich eine Vielzahl Informationen zur Vogelwelt - hier der Rote Milan als Teil eines bewegbaren Mobile.

Dort findet sich eine Vielzahl Informationen zur Vogelwelt – hier der Rote Milan als Teil eines großräumigen, bewegbaren Mobile.

Wo Fische sind, sind selbstverständlich auch Fischesser - Kormoran-Flugbild.

Wo Fische sind, sind selbstverständlich auch Fischesser – Kormoran-Flugbild.

Deichpfleger Schaf.

Deichpfleger Schaf.

Der halbjährige Irische Wolfshund ist sehr an uns interessiert, der ältere Mischlingskollege findet Spuren im Gras viel interessanter.

Der halbjährige Irische Wolfshund ist sehr an uns interessiert, der ältere Mischlingskollege findet Spuren im Gras viel interessanter.

Sieh an bzw. hör hin: da klappert er. - Wenn hier Weissstörche brüten, muss wohl auch genug Futter da sein.

Sieh an bzw. hör hin: da klappert er. – Wenn hier Weissstörche brüten, muss wohl auch genug Futter da sein.

Und dann bekommen wir - in heutiger Industrie-Agrarlandschaft mit Silo-Kreiselmähermassakern - tatsächlich Wiesen zu sehen, die für Heu spät gemäht werden. Weissstörche, Graureiher, Raben und Milane sind begeistert über die nun sichtbar gedeckte Tafel.

Und dann bekommen wir – in heutiger Industrie-Agrarlandschaft mit Silo-Kreiselmähermassakern – tatsächlich Wiesen zu sehen, die für Heu spät gemäht werden. Weissstörche, Graureiher, Raben und Milane sind begeistert über die nun sichtbar gedeckte Tafel.

Milan über Heumahdwiese.

Milan über Heumahdwiese.

Am großen Fischpass des nördlichen Elbeufers bei Geesthacht scheuchen wir einen Schwarm Möwen auf. Sie fliegen irgendwie unwillig los, schwer vom Fischmahl?

Am großen Fischpass des nördlichen Elbeufers bei Geesthacht scheuchen wir einen Schwarm Möwen auf. Sie fliegen irgendwie unwillig los, bleiben bodennah, schwer vom Fischmahl?

Wählt man den Uferradweg am Nordufer zwischen Geesthacht und Lauenburg, können Spuren des Bibers gefunden werden, wie schon im Blog Frühjahrsurlaub gezeigt. Da wollte ich mal gucken, ob davon noch etwas zu entdecken ist.

Die meisten geschnittenen Baumreste sind nun von Grün, Schilf und Brennesseln, unsichtbar gemacht. Aber diese Rundumschnitzkunst und einen Starter fand ich direkt am Weg.

Die meisten geschnittenen Baumreste sind nun von Grün, Schilf und Brennesseln, unsichtbar gemacht. Aber diese Rundumschnitzkunst und einen Starter fand ich direkt am Weg.

Wie im April gelernt: halbseitig gekerbte Bäume brechen längs, geht gerade los.

Wie im April gelernt: halbseitig gekerbte Bäume brechen längs, geht gerade los.

So sieht dann das Ergebnis aus.

So sieht dann das Ergebnis aus.

Und siehe da, am Alten Sandkrug ist es lichter geworden: die im April begonnene Arbeit hat dem Biber Früchte bzw. frische Weidenblätter getragen. Die seinerzeit schon ordentlich angekerbte Weide ist gefallen.

Und siehe da, am Alten Sandkrug ist es lichter geworden: die im April begonnene Arbeit hat dem Biber Früchte bzw. frische Weidenblätter getragen. Die seinerzeit schon ordentlich angekerbte Weide ist gefallen.

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Der Luftverunreinigung durch Traumschiffe will man sich nun endlich annehmen – lesen wir schon länger.

Eine Ausfahrt aus dem Hamburger Hauptbahnhof, z.B. mit dem Metronom gen Bremen bei gutem Wetter, zeigt immer Sehenswertes.

Eine Ausfahrt aus dem Hamburger Hauptbahnhof, z.B. mit dem Metronom gen Bremen bei gutem Wetter, zeigt immer Sehenswertes.

Hinten am Horizont Geldverschlinger Elb-Philharmonie, mittig bis rechts quaderförmige bis spitze Architektur, vorn – ist gerade Ebbe – Süßwasserwatt, mitten in der Stadt.

Teilausschnitt des vorherigen Fotos.

Teilausschnitt des vorherigen Fotos.

Hafencity-Baustelle mit Queen Mary 2, Schwerölverbrenner und Traumschiff.

Hafencity-Baustelle mit Queen Mary 2, Schwerölverbrenner und Traumschiff.

Über Wasser Queen Mary 2, im Wasser kein Sauerstoff. Und dann immer diese Verrenkungen, wieso das so ist: das ist so wegen der "über"natürlichen Wassertiefe.

Über Wasser Queen Mary 2, im Wasser kein Sauerstoff. Und dann immer diese Verrenkungen, wieso das so ist: das ist so wegen der “über”natürlichen Wassertiefe. Die zehrt.

Nochmal das Ganze Ensemble von den Norderelbbrücken aus. Jetzt schnell die Augen zu und an etwas anderes denken. Scheiss-Spiel!

Nochmal das Ganze Ensemble von den Norderelbbrücken aus. Jetzt schnell die Augen zu und an etwas anderes denken. Scheiss-Spiel!

Die Sache mit dem Sauerstoff findet sich ein wenig erklärt zu Beginn und am Ende des unter diesem Beitrag folgenden Blog-Eintrags.

Und warum das so ist und absehbar kaum besser wird, stellt das gerade erschienene Buch “Wahr-Schau zur geplanten Elbvertiefung” umfassend dar.

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