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Da ist es also doch noch passiert – die Elbe, dort wo sie ein Strom ist, ist Anfang Februar zugefroren. Schifffahrt kommt zunehmend zur Zwangspause.

Blick aus dem Zug über die Elbbrücken Richtung Elbphilharmonie und Hamburger Kirchen: Die Norderelbe ist mit Eis bedeckt.

Das hat Konsequenzen für das Umfeld – derjenige, dem da etwas missfällt, kann auch etwas dagegen tun, da die Natur Lösungen bereit hält.

Aus dem Boden quillt die Quelle - "winterwarm" und daher eisfrei.

Auch die Bäche sind eisfrei trotz der Kälte - wenn genug Grundwasser sie speist. - Angesichts der höher steigenden Sonne wachsen die Pflanzen im Gewässer bereits los, hier der Merk.

Gräben dagegen sind nun zugefroren.

... genau so wie durch die niederschlagsreichen Wochen neulich eingestauten Feuchtwaldbereiche.

Ein Bisschen zu diesem Gewässerverhalten kann anderswo nachgelesen werden.

Wärme- und Kältespeicher und die Wirkung der Sonne sind auch auf der heimischen Auffahrt zu studieren.

Schönes Winterwetter - es freut sich der passend angezogene Fotograf, gespiegelt in der Autoscheibe.

Tja, und dann diese Lichtsäule zum Sonnenuntergang! Da hat wohl einer gerufen "Beam me up, Scotty!".

Die Wetterdienste hatten gut lachen. Eine Front zog flächig durch – Resultat: 100 % Vorhersagegenauigkeit!  :-)

Tatsächlich - es hat über Nacht geschneit, immerhin so um die 5 cm! Da sind also Schneeschieber und Besen angesagt.

So, Aufgabe erledigt. Fußweg und Zugang zum Haus sind frei. - Andere bezahlen für derlei Muskelübungen Geld im Fitness-Studio ...

Der Rabe am Rand der Terrasse hat natürlich auch seinen Teil Schnee abbekommen.

Am nahegelegenen Fußgängerweg mit Birkenallee kommt noch reichlich Wasser aus dem Rohr, Nachklang der vorhergegangenen starken und langen wässrigen Niederschläge: Pumpaktion der Anlieger, die den Fehler machten, im hiesigen Umfeld einen Keller zu bauen.

Es gilt weiter die am 14. Januar hier in den Blog gestellte Information: Salzen verboten (siehe unten)!

Salzen verboten.

Inzwischen ist eher unwahrscheinlich, dass wir im Norddeutschen Tiefland wieder so einen Schneewinter bekommen wie in den vergangenen beiden Jahren.

Dauerschnee wie hier 2009/10 und wie er 2010/11 folgte, ist noch nicht in Sicht.

Bei all dem, zum Teil wirren Treiben im Kampf gegen den Schnee (haben auch Sie Verwirrte mit Laubbläser röhren hören und sehen können?!) ist aber immerhin herausgekommen, dass dieses Jahr vorsorgend eine Vielzahl von Hinweisen zum richtigen Umgang mit dieser Form Wasser und mit dem eigenen Geldbeutel vorgehalten wird.

Die Situation beschreibt die ZEIT treffend.

Ein sehr guter Überblick findet sich hier.

Und hier steht, wie richtiges Räumen geht.

Das Salz bleibt also – bis auf ganz extreme Situationen – zum Wohl des Portemonnaies am Besten in der Tüte.

Hier als Beispiel verlinkt: die Straßenreinigungsverordnung der Samtgemeinde Tostedt – viel Interessantes, inkl.: Salzen verboten (nur in klar definierten Ausnahmefällen erlaubt).

[Der Artikel kommt Ihnen bekannt vor? Er ist aus aktuellem Anlass umdatiert und ein wenig aktualisiert.  :-) ]

Aktuell von heute ist aber der schicke Sonnenuntergang - der Abend verspricht, kalt zu werden.

15. Januar - der Morgen danach: Ja, es ist kalt geworden, Eis-Federstrukturen auf nasser Wiese.

Eis, himmelblau.

Reif-Gras im Gegenlicht.

O nass is` ´s.

Wasserrückhalt - Gelb wird gespiegelt.

Mais - sei da, was da wolle (Hauptsache, Subvention)! Wasser auf dem höchsten Punkt - weiss noch nicht, wohin es fließen will.

Auf diesen armen Flächen wurde bislang standortangepasst Grünland als Viehweide genutzt.

In windstillem Randstreifen des Wiesensees spiegeln sich Birken.

2012 - eine neue Chance, verlorene Randstreifen zurückzu"gewinnen". Mögen sich Wasser- und Naturschutzbehörden, Agrarverwaltung und Agrarberatung wesentlicher Ziele ihrer Aufgaben erinnern und widmen, wie z.B. Boden-, Fließgewässer- und Meeresschutz.

Frohes neues Jahr !

Ein herzliches Willkommen gilt auch allen wohlmeinenden Touristen, Durch- und Zuwandernden (es soll ja auch andere geben).

Foto: Sonnenaufgang an der Elbe, immer wieder ein Erlebnis.

Reste zweier fast ausgewachsener, gleichwohl junger Zuwanderer auf vielfältigem Eiszeit-Steinmaterial, das aus Skandinavien hierher transportiert wurde.

Die Körbchenmuschel (hier: aus der Elbe oberhalb Hamburg) gehört noch gar nicht so lange mit dazu. Lesen Sie aber mal den Text – Klimawandel der Vergangenheit hat hier so manchen vertrieben, der uns mangels Historienkenntnis, heute zurückkehrend, fremd erscheint …

Zoogeographie und verwandte Wissenschaften wissen dazu manch Interessantes zu berichten.

Kindern liest man gern „Frederick“ von Leo Lionni vor. Da gibt es eine Maus, die Richtung Winter keine Vorräte sammelt und von den anderen dafür heftig kritisiert wird.

Aber dieser Frederick spielt eine wichtige Rolle in der dunklen Jahreszeit. Denn er hat Farben gesammelt und erzählt den anderen Mäusen davon, wie bunt alles bald wieder sein wird.

Wir Erwachsenen haben es gut: wir brauchen nur in die Agrarlandschaft zu gucken – egal, ob Frühjahr, Sommer, Herbst oder Winter. Die Industrie macht`s möglich, Politiker jeder Couleur „vergessen“ ihr vielbeschworenes Pestizid-Minimierungs-Credo. Der hoch subventionierte Landmann ist unser Frederick – er braucht nicht zu erzählen, er „macht einfach“. Und das möglichst großflächig.

Agrar-Gelb so weit das Auge reicht - flächenhaft vergiftete Landschaft.

Wen wundert da noch, dass wandernde Organismen wie Amphibien immer weniger werden. Wen wundert, dass in den USA, die uns ja meist voraus sind, Glyphosat-resistente Monster-Unkräuter auftreten.

Über Gewässer- und Grundwasserverschmutzung durch Glyphosat und Teil-Abbauprodukte im Internet zu suchen, füllt den Feierabend mit Lesen. [Ergänzung 15.01.12: Dazu habe ich eher zufällig einen US-Wordpress-Blog gefunden - mal anklicken.]

Die neue dänische Regierung hat übrigens gerade festgestellt, dass in DK (wie anderswo) in den vergangenen 10 Jahren die politische Ansage, Pestizid-Einsatz zu verringern, durch erheblichen Mehreinsatz konterkariert wurde. Dort sollen jetzt Konsequenzen folgen. – Wir dürfen auf unsere merk- und entscheidungsfreudigen Politiker gespannt sein. Vielleich haben sie ja gute Vorsätze für`s neue Jahr (?).

Der 4. Advent verspricht …

... mit Sonnenaufgang, ...

… bei +1 Grad C beginnendem …

und sich fortsetzendem Schneefall ...

... sowie beeindruckendem Sonnenuntergang ...

… was den Weihnachtstagen angesichts deutlich höher angesagter Temperaturen wohl nicht in dieser Form gelingen wird. Wir sind gespannt!

(Voriges Jahr war es – zwar zum 2. Mal, gleichwohl untypisch – ein ganzes Stück kälter und weisser.)

Mit dem „Wassersport- und Umweltzentrum Neuländer See“ erhält Hamburg sein 3. Umweltzentrum.

Der Vormittagsspaziergang mit Kampfdackel Socke im ländlichen Raum südlich Hamburgs deutete schon an: der Wetterbericht hat heute Recht.

Vor dem offiziellen Baustart am 14.12.11 kommentiert Henry, der Parson Russel Terrier: "Mal ehrlich, Leute - bei so einem Hundewetter jagt man doch keine Sau vor die Tür! - Oder sagt ihr Menschen das andersrum?!""

Zum Treffpunkt geht es entlang der aufgeweichten Baustraße.

Mitdenkende und mitfühlende Organisatoren hatten Teilstrecken, wo nötig, für Fußgänger vorbereitet. Dennoch: Stiefel waren angesagt.

Der Neuländer See, großes Paradies für Angler, Badegäste, Paddler, Segler, auch Taucher.

Hier also erfolgt gleich der offizielle Startschuss.

Da hier Henry wieder im Bild ist, und Weihnachten vermutlich wieder viel zu viele Tiere an Menschen verschenkt werden, die überhaupt nicht wissen, was Mensch und Tier für Anforderungen an einander stellen (unsere Tierheime wissen ein klägliches Lied solcher Weihnachtsfeste zu singen!), gebe ich hier ein paar gut beschreibende Links.

Allgemein beschreibt wikipedia die Rasse. Zwei schicke private Seiten als Beispiel geben Informationen und die Beschreibung, dass der Parson wie alle Terrier (auch Kampfdackel) immer „at work“ ist. Wer das abkann, hat in Terriern den absoluten Kollegen gefunden.

Gut beschirmt folgten ca. 30 Teilnehmer der immerhin 10jährigen Planungsgeschichte.

Eine Vielzahl Partner hat den Planungszeitraum des Wassersport- und Umweltzentrum ausdauernd durch Dick und Dünn begleitet und erfolgreich bewältigt.

Wassersport und Umwelt - ein großes Grünes Klassenzimmer lädt alle Interessierten ein. Mit etwas Glück können die Umwelterlebnisse vor Ort im Herbst 2012 beginnen.

So, Foto-Shooting für Film, Funk und Fernsehen - jetzt können wir endlich zum Imbiss übergehen.

Hier deutet sich eine Fundamentlinie der großen Bootshalle an.

Blick zurück auf`s kühle Nass: im Herbst 2012 wird es hier ganz anders aussehen und zugehen.

Die vor Ort Aktiven wie die Segelvereinigung Sinstorf, das Immanuel-Kant-Gymnasium und der Angelsportverein Harburg-Wilhelmsburg freuen sich auf die Eröffnung im Herbst 2012. Zusammen mit dem Bezirksamt Harburg sowie einer Vielzahl Hamburger Behörden, so z.B. auch dem  Institut für Lehrerfortbildung, wird hier ein Hamburger Treffpunkt im Wassersport- und Umweltzentrum Neuländer See entstehen.

Windräder nahe bei - auch alternative Energie kann studiert werden.

Am Schluss führt der Weg zurück zum Parkplatz entlang einer Art "Kunst am Bau". - Viel Erfolg allen Beteiligten bei der Umsetzung dieses ausgezeichneten Plans!

Wie auch immer dieses künstlich entstandene Gewässer genannt wird – Neuländer Baggerteich, Baggerteich Neuland, Neuländer Baggersee, Neuländer See -, hier wird künftig ein munteres Treiben herrschen. Angelei, Segel- und Kanusport sowie Naturschutzaktivitäten werden eine Vielzahl Menschen zusammenführen.

Agrar-Lobbyisten im Wahn?

Gülle-Land Niedersachsen wird von McPomm-Agrarfunktionär als Maßstab genommen!?

So melden die Nachrichten heute.

Viel Spaß, liebes Tourismusland Mecklenburg-Vorpommern – in Schleswig-Holstein sind die Touristen schon sauer über die Landschaftsverschandelung und Umweltverschmutzung. Naturzerstörung, Bodenübernutzung, Gewässerverschmutzung und fast ganzjährig Güllegestank sind nicht gerade zukunftsweisend.

Liebe Bundesminister: Setzen Sie sich endlich in Brüssel für Sinn statt Unsinn ein. – Wir zwangsweise für die Agrar-Industrie-Subventionen abgezockten Steuerzahler erwarten, dass Subventionszahlung an gesellschaftliche Leistung gekoppelt wird.

Seit mindestens 3 Jahrzehnten ist die Problematik bekannt – ernsthafter Meeresschutz findet nicht statt. Politik sollte auch einmal auf die Fachwelt, statt immer nur auf Lobbyisten hören.

Bisschen trübe, der 2. Advent - da muss man raus!

Gestern Morgen - zumindest beim Start - sah die Welt noch ganz anders aus, der Himmel zweigeteilt.

Heute nun Blasen schlagender Regen auf Waldpfützen. Das ist gut so.

LandArt - was haben die Zeichen zu bedeuten?!

Ahhh, Lindwurm NEL kommt in Sicht.

Und so erklärt sich auch das erste Foto.

Es sind schon besondere Ideen beim Bewegen der Rohre für die Nordeuropäische Erdgasleitung (NEL) gefragt.

Weiter geht`s durch die Natur.

Begeistert zeigt sich das Moos über die langersehnte Feuchtigkeit.

Auch die Baumpilze freuen sich - können sie doch so das Totholz viel besser nutzen.

Wo Pilz-Aktivitäten ansteigen taucht schon bald ein Pilzfreund auf.

Socke von de Dreyster Drift: "Ich rieche doch was!"

Aaaahh ja - Pilze!

Fast verschwindet der Pilzfreund bei seiner nicht enden wollenden Schlemmerei.

Stehende Wellen im Bach an wippendem Ast - der gestiegene Wasserstand hilft, nicht zuletzt den jetzt laichenden Forellen.

Abendlicher Blick aus der Haustür: Auf dem Vordach schmelzen Reste der fast 1 cm dick gewesenen Hagel-Gewitter-Eisschicht. Autofahrer hatten nichts zu lachen. (Fußgänger waren ohnehin fast keine mehr unterwegs.)

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